Anwalt – Kosten, Auswahl, Beratung

(Last Updated On: 20. November 2014)

Auswahl eines Rechtsanwalts

Das entscheidende bei der Auswahl eines Advokaten sollte für sie nicht der Preis sein (vor allen Dingen dann nicht, wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen), sondern allein die Qualität des Anwalts. Die meisten REchtsanwälte haben sich auf einige wenige Rechtsgebiete spezialisiert, das sind dann sogenannte Fachanwälte. Im besten Fall suchen Sie sich bereits vor einem konkreten Fall bestimmte Anwälte online heraus, als mieter beispielsweise für Mietrecht oder als Existenzgründer beispielsweise für Mahnverfahren usw. Jeder Fachanwalt ist verpflcihtet, jährlich Fortbildungsveranstaltungen in seinem Spezialgebiet zu besuchen. Ein REchtsanwalt, der die Bezeichnung Fachanwalt führen darf, hat zusätzlich zu seiner jufristischen  basisausbildung eine besondere Qualfiikation auf sienem Gebiet.

die wichtigsten Fachgebiete des rechts sind

  • Arbeitsrecht
  • Bank- und kapitalmarktrecht
  • erbrecht
  • Familienrecht
  • Mediiznrecht
  • miet- und Wohnungsiegentumsrecht
  • Sozialrecht
  • Steuerrecht
  • Verkehrsrecht
  • Versicherungsrecht
  • Urheberrecht

Neben der Fachausrichtung haben sich Fachanwälte manchmal auch auf das Vertreten einer bestimmten Seite spezialsiiert. Beim Patientenrecht können Sie beispeilsweise als Patient oder als Arzt vor Gericht stehen –  beim Arbeitsrecht logischerweise als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. Finden Sie heraus, ob der in Frage kommende Anwalt sich auf eine Seite spezialisiert hat.

Jede Rechtsanwaltskammer bietet einen Suchdienst an, in dem ihre mitglieder aufgefürht sind. Bide Bundesrechtsanwaltskammer hat auf Ihrer Website alle Adressen der 28 REchtsanwaltskammern aufgeführt – und von diesen aus kann man dann in seinem Gebiet nach einem Anwalt suchen.

Desweiteren gibt es unabhängige Online-Suchdienste wie beispielsweise anwalt-suchservice.de. Bei solchen Deinsten werden allerdings nicht alle Anwälte mit einbezogen.

Kosten

Grundlegend erstmal: in der Regel lohnt sich bei den Anwaltskosten kein preisvergleich. Dei Gebühren sind gesetzlich festgelegt. Oberhalb der mindestgebühren können jedoch Mandant und Anwalt eine höhere Gebühr vertraglich vereinbarung. Das ist in der Regel nur bei besonders umfangreichen Streitfällen nötig und soltle sie daher stutzig machen.

Anwaltskosten lassen sich berechnen. Entscheidend sind dabei der Streitwert. Ist der Streitwert von Ihnen nicht bemessbar, klönnen sie ihn annähernd berechnen lassen. Der Kostenrechner von Anwalt-Suchservice.de oder das Produkt von Anwaltskostenrechner.de bietet Ihnen beispielsweise einen Assistenten, mit dem Sie annähernde Streitwerte abhängig vom Streitfall berechnen können. Je hhöer der Gegenstands- oder Streitwert, desto höher ist das Haftungsrisiko und der Arbeitsaufwand des Rechtsanwalts und somit auch die anfallenden Gebühren.

Außer mit diesen Rechnern können Sie aber auch einfach Ihren Anwalt fragen – denn dieser ist dazu verpflcihtet, seinen Mandanten umfassend über Kosten- und Gebührenaufkommen zu beraten. Das geschieht meist im Rahmen einer Erstberatung.

Für den Streitwert gibt es nämlich einige Pauschalen. In arbeitsrechtlichen Streitigkeiten beispielsweise

  • geht es bei einer Abmahnung um 1 Monatsgehalt
  • einer Kündigung um 3 Monatsgehälter
  • einer Befristung ebenfalls um 3 Monatsgehälter
  • der Pflciht zur Zeugniserteilung oder Zeugniskorrektor um 1 Monatsgehalt

In mietrechtlichen Fragen bezieht sich der Streitwert bei einer Kündigung beispielsweise auf eine Jahreskaltmiete.

Ein Anwalt kann zu einem und demselben Fall natürlich von mehreren Personen gleichzeitig beauftragt werden – etwa bei einer sammelklage. Bei mehreren Auftraggebern erhöhen sich jedoch die Kosten des REchtsanwaltes.

dann richten sich die Kosten nach der Tätigkeit des anwaltes. Am günstigsten ist eine bloße juristische Auskunft im Rahmen eines Beratungsgespräches oder eines Briefes. Dieser Rat stellt lediglich eine Empfehlung des Anwalts dar. Eine solche Auskunft ist jedoch meist unabhängig von der konkreten Situation des Mandanten und  betrifft nur den allgemeinen SAchverhalt. Bei einem solchen juristischen Rat sollte vorher eine Gebührenvereinbarung getroffen werden. Wurde keine solche Vereinbarung getroffen und ist der Mandant ein Verbraucher, darf düe beratungsgebühr höchstens 250 € zzgl. Mehrwertsteuer betragen.

Eine andere tätigkeit des Anwalts ist das BEtreiben des außergerichtlichen Geschäfts. Das ist gegeben, wenn der Rechtsanwalt nach außen in Erscheinung tritt, beispielsweise bei Abmahnschreiben oder m+ündliche Verhandlungen mit der Gegenpartei. Der fall ist aber auch gegeben, wenn der Rechtsanwalt für den mandanten Dokumente entwirft, die dieser dann unter eigenem Namen verschickt.

Wenn der Rechtsanwalt durhc seine Geschäftsgebarne bewirkt, dass Sie sich im Streitfall außergerichtlich einige werden, erhält dieser eine Einigungsgebühr.  Die Höhe dieser gebühr sit davon abhängig, üb bereits ein gerichtliches Verfahren ansteht oder noch nicht. Meistens beträgt sie 1,5.

Das hauptgeschäft eines Anwalts sind allerdings die Vertretung in gerichtlichen Angelegenheiten. Dazu zählen bereits das gerichtliche Mahnverfahren, Vertretung im Klageverfahren, Einreichen einer KLage stellvertretend für Sie, Vertretung im Verfahren auf Erlass eines Vollstrekcungsbescheids, bloße Wahrnehmung eines gerichtlichen Termins – all das kostet extra Geld. Desweiteren bekommt auch hier der Anwalt eine Gebühr, wenn er an einer Einigung im gerichtlichen Verfahren mitwirkt.

skeptisch sollten Sie bei Angeboten zu kostenlosen Erstberatungen sein. Diese werden meistens pauschal mit identischen Schriftstätzen bearbeitet und dienen sozusagen als Lockvogelangebot. Lassen Sie von solchen Anwälten am besten gleich die Finger.

Ein Rechtsanwalt hat also drei verschiedene honorare: Das Honorar für die auißergerichtliche Beratung, das honorar für die außergerichtliche Vertretung und das Honorar für die gerichtliche Vertretung.

Bei der außergerichtlichen Vertretung entsteht die Gebühr je nach Areitsaufwand aus einer haloben bis eine zweieinhalbjfachen Gebühr. Meistens iwrd die Mittelgebühr von 1,3 in Rechnung gestellt. Eine höhere gebühr kann der anwalt nur berehcnen, wenn die Tätigkeit umfangriech doer schwierig war.

Beim Verfassen eines Schreiben ohne problematische rechtliche Textpassagen oder sachlicher Auseinandersetzungen darf ihnen der Anwalt sogar nur eine GEbühr von höchsten 0,3 verlangen.

Was bedeuten jetzt diese Zahlen 0,3 , 1,3 und 1,5? Die Gebühren werden abhängig vom Gegenstandswert berechnet, in dem es im Streitfall geht. Dazu gibt es im RVG Anlageblätter, zu welchem Streitwert es welche Gebühr gibt. Der Anwalt kann je nach Schwere dann einen Faktor einberechnen, den wir hier die ganze Zeit erwähnen. Die Anlage 2 zu §13 Absatz 1 Satz 3 des RVG Stand 1 Qt 2013 besagt bei einem streitwert bis 500 Euro eine Gebüjhr von 45 €. Bei einem Faktor von 1,3 (geschäftsgebühr Vertretung außergerichtlich) wären das also 58,50 €, bei einem Faktor von 1,5 (Einigungsgebühr) 67,50 €. Das bedeutet bei einem Fall mit einem Streitwert von 550 € fallen schonmal relativ sicher  eine Gebühr von 126,00 € netto an.

Wenn ihr Anwalt Sie sogar gerichtlich vertritt, fällt gurndsätzlich eine 1,3-fache Verfahrensgebühr an, und die zuvor entstandene Gschäftsgebühr aus der vorangegangenen außergerichtlichen Vertretung wird zur Hälfte, maxiaml jedoch mit einem 0,7-fachen Satz, angerechnet – das heißt die außergerichtliche Gebühr mindert die Verfahrensgebühr. für eine Vertretung bei einem Gerichtstermin fällt eine zusätzliche 1,2-fache Termingebühr an – je mehr Gerichtstermine, desto höher die Kosten – logisch. wird ein gerichtliches Verfahren mit einem Vergleich geschlossen, kann ihr Anwalt eine weitere vergleichsgebühr mit Faktor 1,0 verlangen.

Zu diesem Betrag kommt dann noch die Mehrwertsteuer.

Der Anwalt berechnet abschließend meist eine sogenannte Auslagenpauschale. Diese soll seine Kosten für die Erzeugung und den Versand von anwaltlich erstellten dokumenten decken (Post, Fax, Telefongebühren) und beträgt meistens 20 € inkl. MwSt. Diese Kosten sollten Sie pauschal drauf rechnen.

Wenn Sie eine Rechtssschutzverischerung haben, klärt der Anwalt direkt mit dieser, ob diese die kosten für die Anwaltsgebühren übernimmt.

Noch ein kurzes wort über Zeithonorar: Unabhängig von der oben erwähnten Kostentabelle in Abhängigkeit vom Streitwert, kann der Anwalt mit Ihnen auch ein Zeithonorar vereinbaren, welches nicht nach streitwert, sondern nach Arebitsaufwand des Anwalts abrechnet. Dieses Zeithonorar darf aber nicht unter dem Honorar liegen, welches der Anwalt gemäß Anhand im RVG bekommen würde, um Dumpinpreise zu verhindern. Sie zahlen also mindestens genau so viel, oft sogar mehr! Bei sehr komplizierte und zeitaufwändigne Fäl,len sollten Sie jedoch einsehen, dass der Anwahlt ein gewisses Anrecht auf ein Ziethonorar hat, weil er bei den Gebühren des RVG bei hohem Arebitsaufkommen irgendwann umsonst arbeiten würde. Das kann auch bei Fällen mit niedrigem Streitwert der Fall sein – beispielsweise bie STreitfällen um eine Nebenkostenabrehcnung im Mietrecht. Der Anwalt muss isch in sehr viele Details einarbeiten und bekommt dafür aufgrund des niedrigen Streitwerts eine so geringe Vergütung, dass er den Auftrag des Mandanten ohne Zeithonorar ablehnen m,üsste.

Oft übersehener Posten: die Gerichtskosten

Wenn Sie sich erst vor Gericht einig werden, werden außerdem Gerichtskosten fällig. Diese Gerichtskosten werden anteilig auf Gewinner und Verlierer der Streitfalles aufgeteilt – der Gewinner zahlt weniger, der Verlierer entsprechend mehr.

die Kosten für ein Gerichtsverfahren werden nach dem Gerichtskostengesetz berechnet. Dafür gibt es entsprehcende Kostentabellen, die wiederum abhängig vom Streitwert sind. Auch hier gibt es Faktoren, die das Vielfache einer festgesetzten Gerichtsgebühr betragen können. Acuh hier gibt es eine Durcshschnittsgebühr von 3,0 – das heißt der Faktor 3,0 wird für die meisten Gerichtsverfahren verwendet.

Wenn Sie eine aktuelle Übersicht haben wollen, müssen Sie einfach eien Google-Suche Gerichtskostentabelle <aktuelles Jahr> bemühen – achtne Sie hier aber auf seriöse Quellen! Oder blättern Sie direkt im GKG nach – das ist sicherer.

Noch teuerer werden die Gerichtskosten, wenn eine Partei in Berufung oder im Anschluss sogar in Revision geht. Vor allem erhöhen sich auch die Anwaltskosten, wenn in jeder Instanz jeweils wiederum Anwälte beschäftigt werden.

Es gibt sogenannte Prozesskostenrechner, die Ihnen einen groben Anhalt dazu bieten, wie teuer Ihnen der Streitfall vor Gericht kommt. Dabei werden oft sogar die Anwaltskosten mit einberechnet.

angesichts der Kosten: ab wann lohnt sich ein Anwalt

Natürlich immer, solange sie im Recht sind! Denn die Anwaltskosten sind vom Verlierer des Streitfalles zu tragen. Je höher der Streitwert, desto geringer sind außerdem die anteiligen Kosten. Während die Kosten bei einem Streitwert von 50 € höher ausfallen als der STreitwert selbst, haben Sie bei einem Streitwert von 9.600 Euro nur noch Gebühren von rund 900 € zu zahlen.  Natürlich steigen mit dem sTreitwert aber die absoluten Kosten. Wenn Sie sich diese nicht leisten könne, müssen sie aber auch noch nicht verzagen. Weiter unten gehe ich auf entsprechende Hilfe ein.

Grundsätzlich können Sie einen Gegner auf einen einzigen Cent verklagen. Es wäre auch Unsinn, wenn es hier einen Mindestbetrag geben würde, weil dann unterhalb dieses Mindestbetrags ein rechtsfreier Raum entstünde. Wenn Sie sich eindeutig im Recht sehen, können Sie auch Klage erheben. Dumm nur, wenn Sie bei einem Streitwert von 5€ das Verfahren verlieren und dann statt einem Verlust von 5 € die Anwaltsgebühren von zwei Anwälten bezahlen müssen und damit zwischen 300 bis 400 € kommen. Leisten können Sie sich das  natürlich, wenn Sie eine Kostenschutzzusage von Ihrer Rechtsschutzversicherung haben. Ich persönlich habe einen Anwalt schon bie einem Streitwert von 50 € eingeschaltet. Hierbei ging es um die Startgebühr einer ausfallenden Sportveranstaltung, bei welcher der Veranstalter die Startgebühr nicht zurückerstatten wollte. Wir wurden uns außergerichtlich einige und ich hatte keine Kosten und bekam mein Geld wieder. Ich hatte aber eine Rechtsschutzversicherung mit Kostenschutzzusage in der hinterhand und desweiteren kein schlechtes Gewissen, weil ich die Zahlung der Startgebühr und den Ausfall des Events schriftlich nachweisen konnte.

Desweiteren muss bei einem derart niedrigen Betrag der Anwalt mitspielen. Viele Anwälte werden von Ihnen zwei oder drei Dinge verlangen:

  • es wird ein Ziethonorar vereinbart, bie welchem der Anwalt nach Zeitaufwand vergütet wird.
  • Die Kosten der Erstberatung werden höher ausfallen als beim RVG
  • Er wird vielleicht verlangen, dass Sie in jedem Fall klagen und Sie sich mit dem Gegner nicht außergerichtlich einig werden, damit das honorar der Anwalts höher ausfällt

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie im Recht sind (oder ob Sie dies beweisen können), also ein gewisses Risiko besteht, dass sie die Anwaltskosten von sich und der Gegenstelle tragen müssen, sollten Sie ein Verfahren nur mit einer Rechtsschutzversicherung in der Hinterhand anstreben. Diese übernimmt die Kosten für Sie.

Desweiteren kann es sein, dass bei einem derart niedrigen Gegenstandswert erst ein Schlichtungsverfahren stattgefunden haben muss, damit nach dessen Scheitern eine Klage erhoben werden kann. Das ist abhängig vom Bundeslabnd, in welchem das Verfahren stattfindet und soll eine Überforderung der Gerichte verhindern.  Man spricht in diesem Fall von einer sogenannten obligatorischen Streitschlichtung. Solange Sie im Recht sind, sollte Sie das nicht weiter stören. Dreizehn von sechzehn Bundesländern bestehen derzeit auf eine obligatorische Streitschlichtung. en typischer Betrag, unterhalb dessen eine solche Schlcihtung stattfinden muss, liegt bei 750 €. Sie als Geschädigter müssen in diesem Fall einen Antrag bei einer zustädnigen Gütestelle einreichen. Eine neutrale Schlichtungsperson – in der Regel ein REchtsanwalt – wird dann mit der Durchführung des Schlichtungsverfahrens beauftragt.

Grundsätzlich sind Sie erstmal Ihjrem Anwalt zur zahlung verpflichtet, egal, wie die Streitangelegenheit im Endefffekt ausgeht. Gewinnen sie jedoch einen gerichtlcihen STreitfall gegen ihren Gegner, haben Sie einen gesetzlichen Ansrpcuh gegen den unterlegenen Gegner auf Erstattung ihrer Anwaltskosten – umgekehrt zahlen Sie ihren eigenen Anwalt plus den des Gegners, wenn Sie verlieren. Der Anwalt des Gewinners ist gurndsätzlich dazu verpflcihtet, seinen Mandanten bei der Anforderung dieser Kostenerstattung zu untersützten – Sie sind also auch heir nicht alleine. Der Anwalt stellt dann beim urteilerlassenden Gericht einen sogeannnten Kostenfestsetzungsantrag, der die Gebühren enthält. Das Gericht verfasst dann einen Beschluss, der die Gebühren des Gegners festsetzt. Dieser Beschluss ist Zwangsvollstreckungsfähig. Hierbei kann jedoch auch herauskommen, dass der Gegner zahlungsunfähig ist. Das Risiko tragen dabei Sie, nicht Ihr Anwalt!

Eine wichtige Ausnahme bei der Übernahme der Anwaltskosten stellt das Arbeitsrecht dar. Bei arbeitsrechtlichen Fragen zahlt niemals der Verlierer die Anwaltskosten des Gegners. Dies soll einen Schutz zu gunsten der Arbeitnehmer, die sich meist auf Klägerseite befinden, darstellen.

wenn vor Gericht mit einem Vergleich geschlossen wird, verhält es sich mit den Kosten folgendermaßen. Ein Vergleich kommt dann zustande, wenn beide Partieen etwas von Ihrer ausgangsposition nachgeben. Es gibt also im eigentlichen Sinne keinen sieger und keinen Verlierer. Aber es kann natürlich sein, dass eine Partei ein bessers Verhältnis aus dem Gerichtsschluss zieht als der Gegner – etwa bei einer ungleichen Riiskoverteilung, bei der eine Partei höher und die andere niedriger haftet. In diesem Falle ist die Kostenverteilung eine Sache der Vergleichsvereinbarung. Auch hier werdne die Kosten im Verhältnis meistens entsprechend augfeteilt. Wenn beispielswiese der unterlegene mit 70% des Streitwertes haftet, trägt er meistens auch 70% der Streitkosten.

Ist auf einer oder beidne Seiten bei einem Vergleich eien REchtsschutzverischeurng involviert, wird diese den kostenschutz nur dann gewähren, wenn die kostnregelung dem gerechten Verhältnis aus Obsiegendem und Unterlegenem entspricht – es sei denn, die Kostenregelung ist für die Verischeurng gü+nstiuger. in jedem Fall bei einem Vergleichsabschluss immer die Verischeurng fragen, ob der Kostenschutz gewährt wird.

Bei einer außergerichtlichen Einigung müssen Sie ebenfalls nicht damit rechnen, dass Sie auf Ihren Anwaltskosten sitzen bleiben – denn Ihr Anwalt wird der Gegenstelle ein Angebot machen, bei dem die Anwaltskosten bereits enthalten sind – und dem Gegner günstiger kommt, als wenn er die teureren Kosten bei gerichtlicher Vertretung  + Gerichtskosten tragen muss. Natürlich gilt hier wieder die Voraussetzung, dass Sie im Recht sind. Bei Risiko gilt also auch schon VOR einem Gerichtstermin: Rechtsschutzversicherung!

Wichtig ist generell: Holen Sie schon vor einer gerichtlichen Klage die Zusage der Rechtsschutzversicherung ein, dass Sie von dieser Kostenschutz für den Fall erhalten!

Grundsätzlcih sollten Sie eine solche Frage also folgendermaßen beurteilen: Wenn Sie sich einen Anwalt nehmen, müssen Sie auch dazu bereit sein, notfalls vor Gericht zu gehen! Und das bedeutet in der Konseqeuenz auch, dass Sie als Kostenrisiko die Gerichtskosten, die Kosten Ihres eigenen Anwalts und die Kosten des gegnerischen Anwalts mit einberechnen wollen. Wenn Sie dieses Risiko eingehen können, weil Sie sich sicher im Recht fühlen oder eine Rechtsschutzversicherung Ihnen einen Kostenschutz zugesagt hat, sollten Sie von Ihrem Recht Gebrauch machen.,

Ich fühle mich im Recht, kann mir aber die Gebühren nicht leisten – was tun

Unabhängig davon, ob sie im Recht sind oder nicht, haben sie natürlich den Anwalt erstmal zu bezahlen, bevor der Gegner Ihnen diese Kosten eventuell später zurückerstattet. die eigene finanzielle Situation kann hier oft ein hindernis darstellen, da man gegenüber dme Anwalt entsprehcend nicht in Vorkasse treten kann. Doch nur, weil ein Mandantn sich die Kosten für das Verfahren nicht leisten kann, heißt das noch lange nicht, dass er recht- und schutzlos gworden ist!

Deshalb gibt es für solche Fälle entsrpechende Hilfen.

die Beratungshilfe ist eine staatliche Sozialleistung dar. Hat ein Rechtssuchender nachweisbar nicht die finanziellen mittel für die Beratung und Vertretung durhc einen Rechtsanwalt und ist ihm eine andere Möglichkeit wie beispielswiese die Aufnahme eines Kredites nicht zumutbar, so springt die Beratungshilfe ein.

Um diese Beratungshilfe in Anspruch zu nhemen, muss der Mandant zusammen mit dem Anwalt zum für ihn zuständigen Amtsgericht gehen und soch dirt unter Angabe seiner Vermögensverhältnisse für diesen speziellen Streitfall einen Beratrungshilfeschein ausstellen lassen. Außerdem muss er dem Anwalt vor dem Erstgepsräch eine Pauschale von 15 € bezahlen. Sind diese beiden Voraussetzungen nun erfüllt, kann der Anwalt tätig werden.

Die beratungshilfe springtr in der Regel bei  Verfahren vor zivil-, Verwlatungs-, Arebits- und Sozialgerichten auf.

in Verfahren ohne Anwaltszwang können Sie die Prozesskostenhilfe auch selbst beantragen.

Die Erstberatung

In der Erstberatung klärt sie der Anwalt über das Zustandekommen siner gebühren auf und verschafft sich einen groben Überblick über Ihren Fall. Er wird Sie dann auch über Ihre Chancen und Risiken aufklären – letztere sind für sie insbesondere wichtig, da Sie anhand der Kostenrisiken abschätzen müssen, ob Sie den Fall weiterverfolgen wollen oder nicht.

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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1 Antwort

  1. 7. Februar 2015

    […] im Zweifel, wenn Sie sich die Abwicklung eines Mahnverfahrens nicht selbst zutrauen, sollten Sie bereits beim Mahnantrag einen Rechtsanwalt hinzuziehen, der das Mahnen für Sie übernimmt. Fragen bezüglich Rechtsanwälte kläre ich in meinem Post Anwalt – kosten, Beratung, Auswahl. […]

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