Auto Praxis – Aufbocken des Fahrzeugs – Auffahrrampen und Co.

(Last Updated On: 18. November 2014)
In der Kategorie Auto Praxis geht es um Pflege, Reparatur, Kauf – einfach alles zum Thema Auto
 
 

Wer von euch zu Hause nicht in den Genuss einer Hebebühne oder Montagegrube kommt (und das sind die wenigsten), der muss sich entweder bei einer nahe gelegenen Werkstatt einen Hebebühnenplatz mieten (das geht meist nur außerhalb der Geschäftszeiten zu einer Summe, die sich mit der Zeit läppert), oder er muss auf andere Mittel zurückgreifen. Für die meisten Arbeiten reicht ja noch der gute alte Wagenheber. Sobald man jedoch fortgeschrittenere Arbeiten anstrebt, wie etwa einen Ölwechsel, muss man richtig unterm Auto arbeiten. Als Lösungsvariante haben sich da mittlerweile Auffahrrampen bewährt, die bei Hobbybastlern immer beliebter werden, aber auch mobile Hebebühnen oder etwa die Oldschool-Variante mit 3 Rangierwagenhebern und Unterstellböcken sind sehr beliebt.

Probleme mit Auffahrrampen

Mit tiefergelegten Autos hat man in der Regel Probleme, auf solche Auffahrrampen hochzukommen. Abhilfe schafft man sich hier, indem man das Auto vor der Rampe auf eine Erhöhung, wie beispielsweise ein Brett, auffahren lässt und zusätzlich die vordere / hintere Stoßstange abmontiert.

Man sollte es unterlassen, durch Gas geben von der Auffahrrampe wieder runterzufahren. Einfach rollen lassen. Denn wenn die Handbremse fest wird und man gibt gas, dann wird die Auffahrrampe vom Drehmoment des Fahrzeugs weggeschoben.

Das Auffahren auf die Auffahrrampe sollte nicht ohne zweiten Mann erfolgen, der einweist – und selbst da nur mit sehr leichtem Gas, damit man nicht Gefahr läuft, ober die Rampe hinaus zu fahren – da steht man sonst sehr leicht mit den Schwellern auf der Rampenkante drauf.

Der Rampe liegen Sicherungsbolzen bei, die verhindern, dass falls die hydraulischen Komponenten an der Rampe versagen, die eingebauten Wagenheber samt Fahrzeug nach unten schnellen. Die sollte man deshalb auch immer rein machen.

Man kann das Auto auf der Rampe für ganz vorsichtige nochmal zusätzlich durch einen Wagenheber vor seitlichem Runterfallen sichern, ich habe aber noch nicht gehört, dass da mal was passiert wäre, aber ich gebe den Tipp trotzdem mal weiter.

Verschiedene Ausführungen

Die Auffahrrampen gibt es einmal in der Standardausführung, wo einfach nur drauf gefahren wird :), und einmal in einer Kombination mit einer Art Wagenheber, wo man das fahrzeug nochmal zusätzlich zur ohnehin überwundenen Höhe noch einmal aufbocken kann. Dabei sollte man auf beiden Fahrzeugseiten gleichmäßig aufbocken. Diese kombinierten Auffahrrampen gibt es dann nochmal in zwei Ausführungen – einmal in Wagenhebervariante, wo man quasi das Auto hochpumpt zum Aufbocken (was normalerweise durchaus ausreicht) und einmal die „leistungsfähigere“ Variante, die so aussieht.

Die Letztere Variante hat den Vorteil, dass sie die beiden Fahrzeugseiten absolut gleichmäßig hochbockt – und man eben nicht selber ackern muss. Die kombinierten Rampen sind wesentlich teurer als die gewöhnlichen. Man muss halt abwägen, ob man sowas braucht. In der Regel reichen für die meisten Arbeiten wirklich die gewöhnlichen Auffahrrampen.

Hier nochmal die normale Variante der kombinierten Auffahrrampen auf Ebay. Wer nicht auf Ebay steht, der kann sie auch aus diesem Online-Shop beziehen, mit dem ich aber keinerlei Erfahrungen gemacht habe.

Worauf man jedenfalls beim Kauf achten muss, ist die maximale Reifenbreite, die darauf passt. Bei den kombinierten Auffahrrampen ist es meistens leider so, dass die nur

Hier ein Erfahrungsbericht mit den uniglob-Auffahrrampen generell.

Echte Klassiker unter den Hebebühnen sind die Scherenhebebühnen von Takraf aus DDR-Zeiten. Für hobby-schraube rsind diese oft ausreichend, auf ebay gegehne sie in gutem Zustand für rund 500-750 € weg.

weitere anbieter von hebebühnensystemen:

http://www.maxjaxusa.com/

 

http://www.phb-lifts.de/

http://www.save-on-space.de/

http://www.matthys.net/

http://www.internbv.nl/

http://www.remo-gmbh.de/

www.de.autothek.com/

http://twin-shop.de/

Wichtige Auswahlkriterien hierbie sind die Gewichtskapazität, das Verfahren, welches zum Hub angewandt wird, und der Freiraum unterhalb der Bühne.

Btw, es gibt noch eine Light-Variante für Auffahrrampen: Auffahrkeile

Alternativen

Es gibt kleine mobile Hebebühnen, fragt mich aber nicht nach der maximalen Last des Fahrzeugs, die das Ding weghebelt. Jedenfalls haben einige gemeint, der Nachteil wäre, dass man unterm Fahrzeug nicht mehr so wirklich Bewegungsfreiheit hat. Hier die Light Variante

Und hier die Like-a-Boss-Variante – eine sogenannte Kurzhubhebebühne, hier von ATH-Heinl – hat natürlich auch seinen stolzen Preis.

Die Oldschool-Methode ist, das Fahrzeug an den vier Aufnahmepunkten über Rangierwagenheber hochzupumpen und dann jeweils Unterstellböcke darunter zu stellen. Hierzu mache ich in diesem Post aber noch keine genau Aussage, erst in einem späteren Post zum Thema mal, denn es ist hier jedenfalls wichtig, dass man das Fahrzeug hier gleichmäßig hochpumpt (also 3 Wagenheber einsetzt), da es sich sonst verwinden könnte.

Quellen

[Astra4Ever]

[w201.ccom]

[Pfff.de]

[Polotreff]

[T4Forum]

Freak Out!

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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2 Antworten

  1. Rudrich sagt:

    Toller Blog-Artikel. Danke und Gruß…Rudrich

  1. 31. Mai 2015

    […] dass zur Anmeldung neue Reifen fällig werden. Möglichkeiten dazu habe ich Ihnen in meinem Post Aufbocken des Fahrzeugs aufgezeigt. Doch selbst wenn Sie das fahrzeug hochbocken sollten Sie die Reifen nach spätestens […]

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