Auto-Praxis: Fahrzeug auswählen anhand der Kosten pro Kilometer und Spritart

(Last Updated On: 12. April 2016)

Viele Auto Fahrer haben keine hohen Ansprüche an den Komfort der Fahrzeuge, die sie fahren. Das Auto soll fahren und dabei möglichst wenig Kosten verursachen. Dabei suchen viele immer das Auto mit dem geringsten Spritverbrauch und niedrigem Anschaffungspreis. Akribisch werden dabei CO2- und Hubraum-Werte für die Kfz-Steuer angerechnet und kleine Excel-Tabellen hochgezogen.

Und selbst wenn man einen hohen Anspruch an den Komfort seines Fahrzeugs hat, lhont es sich dennoch, gleichklassige Fahrzeuge in Ihren Kosten zu vergleichen.

Dabei geht es so viel einfacher: Einen guten Referenzwert liefern renommierte automagazine mit den sogenannten Kosten pro Kilometer. hierbei werden alle Fixkosten, die unabhängig von den gefahrenen Kilometern, sowie die variablen kosten, die je nach Anzahl der gefahrenen Kilometer entstehen, auf einen Referenzwert aufgrechnet. Hierbei liefert der ADAC Testwerte, die eine ziemlich gute Aussagekraft haben. Hiuerbei verwendet der ADAc eine Laufleistung von 15.000 Kilometer pro Jahr. Dabei wird für alle Fahrzeuge eine bestimmte Standardausstattung definiert.

Mit diesen Referenzwerten können Sie an sich schon gut arbeiten. sie sollten jedoch nicht allein aufgrund diess Tests Ihr zukünftiges Gefährt auswählen, zumal die ADAC-Testparameter nicht repräsentativ sind. Jugendliche behalten ihr Fahrzeug durchschnittlich fünf Jahre, 30-39-Jährige sechseinhalb Jahre, und der Gesamtdurchschnitt behält sein Auto 7 jahre lang. Man kann jedoch allgemein sagen, dass die Fahrzeuge, die nach 4 Jahren und 60 000 Kilometern günstiger sind auch in der Regel die Fahrzeuge sind, die nach sieben Jahren und mitunter 200 000 Kilometern immer noch die günstigeren sind. Das lässt sich jedoch nicht immer pauschalisieren. premium-Marken halten die Preise ihrer Autos meistens stabil, so dass der Wertverlust von Premium-Marken mit zunehmendem Alter immer geringer wird. Daher kann es sein, dass eine Premiumn-Marke auf die Dauer von 7 Jahren gesehen beispielsweise von den Kosten her Fahrzeuge überholen, die ansonsten gemäß ADAC-Kostenübersicht darüber liegen würden. Hier müssne Sie selbst nachrechnen.

Den ADAC-Autokostenrechner gibt es nun nicht mehr nur als PDF, sondern auch als Webanwendung.

DAs Problem bie der Webanwendung und bei den PDFs ist, dass hier meist von einer Nutzungsduaer von 4 Jahren und einer jahreskilometerleistung von 15.000 bzw. 30.000 km ausgegangen wird. Wenn Sie Ihr Fahrzeug länger nutzen und/oder mehr Kilometer pro Jahr schrubben, wollen Sie vielleicht Vergleichswerte, die für Sie passen. Grundsätzlich bietet der ADAC hierfür die Profi-Webanwendung, die eignetlich für gewerbliche Betriebe gedacht ist. Aebr auch als Privatmann können Sei sich für eine Jahresgebühr von 199 € für das Tool registrieren. Hier können Sie dann individuelle Werte festlegen, wie beispielsweise geplante Nutzungsdauer, genaue Jahreskilometerleistung und sogar individuelle TEilkosten wie beispielsweise Überführungskosten, WErkstättenbesuche usw.

Desweiteren müssen Sie in ihre geplante nutzungsdauer einrechnen, dass moderne Motoren heutzutage  im Durchschnit. etwa 200.000 (Diesel) bis 300 .000 (Benziner) km schaffen, bis irgendien Defekt im motorraum einen wirtschaftlichen Totalschaden ausmacht. Wenn Sie damit rechnen, bei einer Jahreskilometerleistung von 30 000 Kilometer noch 4 Jahre mit einem Auto zu fahren, welches bereits 150 000 Kilometer auf dem buckel hat, wünsche ich Ihnen viel Glück.

Was sie also tun sollten ist zunächst eine Höchstgrenze festzulegen, wie viel GEld Sie maximal pro gefahrenen Kilometer für ihr Fahrzeug ausgeben wollen. Bei mir sind das derzeit 39 ct/km. Innerhalb dieser Maximalgrenze picken Sie sich nun einige Modelle heraus, die für Sie vielversprehcend klingen. Dabei können Sie sich grob an den beliebsten Autos der Deutschen orientieren. suchen Sie einfach nach Deutschland Neuzulassungen oder „beliebstete deutsche Autos“. Desweiteren haben Sie eventuell einen gewissen Anschaffungspreis im Blick, an dem Sie sich ebenfalls orientieren können. Nehmen Sie dann entweder einen der dort aufgeführten Hersteller oder sofern vorhanden sogar eines der Modelle, die in ihrem Preisbereich liegen.

Jetzt wo sie eine grobe Liste an Modellen haben, die in Frage kommen, sollten Sie nun diese miteinander vergleichen. Dabei sollten Sie sich 5 Favoriten herausarbeiten und sich nicht nur auf eines fixieren.

Im Anschluss daran gilt es auszumachen, ob Sie das Fahrzeug als Benziner oder Diesel kaufen wollen. hierzu liefert der ADAC einen kostenvergleich. Googlen Sie einfach nach ADAC Benziner-diesel kostenvergleich. Hierbei werden die Diesel-Versionen von Fahrzeugen mit den Benzin-Versionen des gleichen modells miteiannder verglicehn. dabei können Sie dann genau ablesen, ab welcher Jahreskilometerleistung das Diesel-Fahrzeug günstiger ist als das Benzin-auto. Als grundsätzlichen groben Anhalt kann man sagen, dass sich das Diesel-Modell meistens irgendwo zwischen 20.000 und 30.000 Kilometer Jahreslaufleistung rentiert. Doch es gibt auch Ausnahmen, wie Sie dem Benzin-Diesel-Vergleich entnehmen können. Bei manchen Auto-Moidellen etwa rentiert sich immer nur die Benzin-Version oder aber auch bei anderen Fällen wiederum immer die Diesel-Version finanziell gesehen mehr. Hier lohnt sich also das Vergleichen.

Erst, wenn einer ihrer 5 Top-Favoriten einmal nicht im ADAC-B-D-Vergleich auftaucht, müssen Sie selber rechnen. Das sollte nur in ganz speziellen Fällen der fall sein.

Eventuell haben Sie kein Problem damit, auch ein Auto mit Gasantrieb zu fahren? Dann sollten Sie zusätzlich zum Verlgeich der Benzin- und Diesel-Versionen vergleichen, ob es sich lohnt,d as Fahrzeug auf LPG umrüsten zu lassen. Dazu müssen Sie wissen, wie lange sie das Fahrzeug bezahlten lassen. Aufgrund der oben bereits beschriebenen Erfahrungswerte sollten Sie hier einen Zeitraum zwischen 5 und 7 Jahren wählöen. Grundsätzlich gibt es hier einen ziemlich akkuraten REchner, der Ihnen die Ersparnis am Ende der Nutzungsdauer anzeigt. Wenn diese Ersparnis deutlich höher ist als die Kosten des Umbaus zu LPG, lohnt es sich. Hierbei brauchen Sie natürlcih einen Referenzwert, wie viel der Umabu zu LPg kosten würde. Da müssen Sie eventuell im Vorfeld Angebote einholen. Eventuell könne Sie aber auch ein gebrauchtes Fahrzeug kaufen, welches bereits eine Gasnlage eingebaut hat? Rechnen Sie einfach wieder wie oben erwähnt damit, dass das Fahrzeug ungefähr 300 000 Kilometer halten wird, und wie lange Sie das Fahrzeug abhängig von seiner bisherigen Laufkilometerleistung noch fahren können. Wie Sie im online-Spritrechner, den ich oben verlinkt habe, sehen, amortisiert sich LPG-Betrieb bereits ab einem Jahr Nutzungsdauer eines Fahrzeugs. Alles was darüber hinausgeht geht als Reingewinn an Sie zurück. Es spricht also nichts gegen einen gebrauchten LPgler, wenn Sie dieser billig in der Anschaffung ist und Sie diesen noch einenihalb Jahre oder länger nutzen können.

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siehe amortisationsrechner.de

Alternativ können Sie auch schauen, ob es eine Version des Fahrzeugs mit Gasantrieb gibt, oder ob der selbe Hersteller eine ähnlcihe Variante anbietet. Die Asuwahl an Fahrzeugen mit voreingerichtetem LPG-Antrieb wird immer größer. Bei einem Neuwagne sparen Sie sich das Umrüsten – wenn der ANschaffungspreis im Vergleich zum Benziner geringer ist als das Umrüsten des Benziners nach LPG, sparen Sie hier noch früher. Eventuell lohnt sich hier aber aucah die Anschaffung als Jahreswagen. Bemühen Sie einfach mal Google und suchen Sie nach günstigen LPG-Modellen ab Werk. Spontan habe ich gerade mal diesen Artikel von der RP-Online gefunden. Gute Fahrzeuge mit 80 000 Kilometer Laufleistung, die man also selbst wenn es ganz schlecht kommt und man 38 000 km Jahreslaufleistung hat noch um die 4 Jahre nutzen kann gibt es schon ab 3.500 € (ergab mein Check auf mobile.de im Mai 2015).

 

Jetzt werden Sie vielleicht Fragen: was ist mit Elektroantrieb? Aktuell denke ich kann man Elektroantriebe noch nicht in die Rechnung mit einfließen lassen. Ein paar gute Kommeanter zur Thematik finden Sie in diesem Artikel der Zeit von 2014. Aufgrund der einsparungen in den Wartungskosten sowie der Einsparungen in den Spritksten haben Elektroautos grundsätzlich das Potential, sich zu amortisieren – man muss jedoch sehr viel fahren. Mit einem LPG-Fahrzeug kommt man aufgrund des geringen Aufpreises im Vergleich zum Verbrenner derzeit wesentlich schneller zu Einsparungen. Daher werde ich Elektroantrieb zurzeit noch nicht berücksichtigen.

 

 

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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1 Antwort

  1. 30. August 2015

    […] ich Ihnen bereits schon einmal in meinem Post über die Durchschnittskilometerkosten bei Pkws nahgelegt habe, bietet dieser Wert auf 20 000 Kilometer gesehen eine sehr gute Orientierung über […]

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