SAP: Support- und Enhancement Packages

(Last Updated On: 16. März 2015)

Was sind support Packages?

Support Packages sind Updatepakete, die ein SAP produkt aktualsiieren und dabei wichtige Bugs, die Basis-Funktionalitäten des produkts beeinträchtigen, beheben, sowie Änderungen beinhalten, die für die Sicherheit der Anwendung wichtig sind, oder die Aufgrund von Gesetzesänderungen notwendig sind und wesentlcihe Qualitätsverbesserungen des Produkts mitbringen. Die installation dieser Updates ist in der regel unverzichtbar und zwingend vorgeschrieben, wenn man ein SAP-Produkt weiter produktiv verwenden möchte.

Support Packages sind größtenteils eine Reihe von sequentiell eingespielten SAP Notes, die in ein System eingespielt werden, um dessen Stabilität zu erhöhen. Dabei aknn es jedoch aufgrund von zahlreichen Abhängigkeiten manchmal zu Problemen kommen. Um diese probleme zu verhindern, gibt es ein Tool zur Prevention of Side Effects caused by SAP Notes, welches SAP zur Verfügugn stellt.

Alle bekannten Side Effects eines kompletten Support Packages kann man einsehen, indem man einen Side Effects Report anfordert. zur Anorderung aknn man entweder das Reporting Tool im SAP service marketplace benutzen unter http://service.sap.com/patches -> Support Packages in Detail -> Side Effects of SAP Notes. Dabei werden die Side-Effects von SAP Notes, die durch andere SAP Notse im aktuellen SP-Level behoben worden, ignoriert. Es werden also nur diejenigen Side Effects aufgeführt, die noch auftreten könne, nachdem man das SP eingespielt hat. DAs gEnerieren des Side effect Report kann jedoch mehrere Stunden dauern. Sobald der report verfügbar ist, wird man per E-Mail informiert.

Was sind Enhancement packages?

Enhancement Packages sind Updatepakete, die ein SAP Produkt um bestimmte Zusatzfunktionen erweitern. sie haben in der Regel keinen Einfluss auf die Behebung von Fehlern, die anpassung an Gesetzesänderungen oder tragen nicht zur Sicherheit des Produktes bei. Die installation ist in der Regel optional. sie werden in der Regel immer nebenbei installiert, wenn man gerade sowieso ein Support Package einspielen möchte.

Es kann sein, dass man wissen möchte, was denn in einem Enhancement Package überhaupt dazu gekommen ist, bevor man sich entscheidet, ob man ein EHP einspielen soll. Diese informationen erhaltet ihr in den Release notes. Dazu müsst ihr in der SAP Library euch zum gewünschten Produkt mit integriertem EHP durchhangeln, also beispielsweise https://help.sap.com – SAP Business Suite / SAP ERP / 6.0 EHP7. Dort findet ihr verschiedene Release notes für verschiedene support apckage Stacks. Diese zeigen euch auf, was in den einzelnen EHPs

Alternativ könnt ihr im SAP Support Portal auch auf den Reiter Release & Ugprade Info gehen und euch dort zum gewünschten Produkt durchhangeln und dann auf German gehen. Dort könnt irh dann für jede Applikationskomponente (beispielsweise für FICO in SAP ERP) eine PDF öffnen, die euch neu hinzugekommene Funktionen aufzählt.

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Gleichzeitig erfahrt ihr so, welches Enahcnement apckage zu einem bestimmten Produkt das aktuelle ist.

wie bereits erklärt, bieten Enhancement Packages funktionelle Erweiterungen für ein bestimmtes Software-Release eines SAP-produkts. Diese funktionellen Erweiterungen haben natürlich meist etwas mit den Geschäftsprozessen eines Unternehmens zu tun. Deswegen werden die funktionellen Erweiterungen eines EHPs in sogenannte Business functions (BFs) unterteilt. Wenn man ein neues EHP in ein System eisnpielt, dann sind die neuen Funktionen im System verfügbar, aber noch nicht aktiv. Nach der installation eines EHPs müssen die hinzugekommenen  Business Functions explizit aktiviert werden, damit sich etwas an der benutzeroberfläche und der Bedienung des systems ändert. Dazu nutzt man die Transaktion SFW5. Mit der sogenannten Swithc Framework Technology stellt SAP sicher, dass durch einen Backgroundjob im Hintergrund bestimmte, ausgewählte Zusatzfunktionen eines EHPs aktiviert werden könenn, während die User das System weiterhin nutzen können. Das aktivieren von Business Functions geht jedoch nur auf einem ABAP-Stack. Bei java gibt es keine maneulle Aktivierung der Business Functions.

Dabei gibt es Business Functions für die sogenannten Zentralkomponenten von SAP ERP, also die branchenunabhängigen Kompoente, als auch für die industriespezifischen Komponenten, die bestimmte industriezweige mit der installation einer industrieapplikation verwenden können. Dabei kann man immer nur die Busness Functions desjenigen Industriezweiges aktivieren, den man im ERP-System gesetzt hat.

Grundsätzlich gibt es die drei folgenden Typen von Bsuiness Functions

  • Enterprise Extension. Diese Business Functions sind verfügbar für den Full-Release von SAP ERP / SAP ECC. Hierunter fallen sowohl branchenunabhängige als auch industriespezifische BFs
  • Enterprise Business Functions. Mit diesen BFs werden die Weiterentwicklungen der Enhancement Packages aktiviert, sowohl branchenunabhängig als auch industriespezifisch
  • industry bsuiness functions. Hierunter werden BFs kategorisiert, die zu einer bestimmten industriebranche gehören.

Bei der Aktivierung von Business Functions sollte man aufpassen, da die meisten davon nicht rückgängig zu machen sind. erst wenn man eine neue Business Function aktiviert hat, ändern sich zum ersten mal Menüeinträge, Bidlschirmanzeigen, Tabellen und Menüs im System.

Ein Enhancement Package enthält dabei immer die für seine Business Functions notwendigen Support Packages. Gleichzeitig benötigt ein EHP auch immer einen bestimmten Support Package Stand, den Sie beim upgraden berücksichtigen müssen. Jedoch sind in ihnen meist nicht die aktuellen Support Packages enthalten (es sei denn, das EHP ist frisch rausgekommen), die wiederum die Funtkioanlität und Stabilität der hinzugekommenen Business Functions verbessern können. Deswegen wird empfohlen, zusätzlich zur Installation eines Enhancement Package gleich die neuen Support Packages einzuspielen. Das Einspielen der zuvor benötigten Suport Packages übernimmt der Maintenance Optimizer des Solution managers, den wir weiter unten kennenlernen werden.

Die Packages und der Solution Manager

Der SAP Solution Manager ist dafür zuständig, eine oder mehrere SAP-Systemlandschaft(en), sogenannte „Lösungen“, in allen Lebenszyklen ihres daseins (Entwicklung, Test, Einführung, Produktivbetrieb, Verbesserung/Optimierung, Ausschalten und Ersetzen) zu verwalten. Dazu gehört auch das Einspielen von Support-Packages. Deswegen macht man es in der Regel so, dass man in den Solution manager ide einzelnen Komponenten einer SAP-Systemlandschaft, also das BI-System, das ECC-System, die HANA-Datenbank usw., im Solution Manager hinterlegt. Der solution Manager hält dann fest, welche Support Packages auf diesen Komponenten bereits installiert wurden und lädt neue support Packages bei Bedarf nach. Die Systemlandschaft wird dabei in der Transaktion SMSY gepflegt.

Um zu wissen, welche Support Packages bereits installiert sind und welche nicht, hat SAP das Konzept des support Package Levels eingeführt. Für das Erkennen des aktuellen SP-Levels eines SAP-Systems, welches in der systemlandschaft in der Transaktion SMSY des Solman hinterlegt ist, sowie für das Einspielen neuer Support- und Enhancement-Packages, wird der Maintenance optimizer (MOPZ) genutzt, das ist ein Work Center, welches in den Solution Manager integriert ist und mit der Transkation DSWP aufgerufne wird. Der Solution manager erkennt den SP-level eines Systems, installiert die Support Packages, die zur Installation eines EHPs nötig sind, installiert dann ggf. die EHPs und aktualisiert im Anschluss das System auf den aktuellen SP-Level – das alles in der richtigen Reihenfolge.

Der MOPZ des Solution Managers wird dabei nur dann genutzt, wenn man die Upates auf ein bestehendes SAP-System installieren will. Wenn man ein neues SAP-System frisch installiert, wird meist bereits bei der Instalaltion ein bestimmter SP- und EHP-stand integriert. Dei installation erfolgt dann über den Software Provisioning Manager, den man allgemein bei der Installation eines SAP-System benutzt.

Wenn man hingegen ein SAP-System auf einen neueren Release upgraden will (beispielsweise von SAP R/3 auf SAP ERP 6.0), dann integriert man auch beim Upgrade oft einen bestimmten SP- und EHP-Stand. Dafür wird dannd er Software Update Manager (SUM) genutzt.

Wir haben also drei verschiedene Tools, die sich je nach Szenario um das Einspielen von Updates kümmern: MOPZ, SWPM oder SUM.

Was ist ein Support Package Level?

Ein Support Package Level ist ein Status, der aussagt, welche der insgesamt verüfgabren Support packages für das jeweilige SAP-produkt bereits installiert wurden. Dabei enthält ein höheres Support Package Level normalerweise immer die Support Packages der darunterliegenden Level.

Welches Support Package Level die einzelnen komponenten einer SAP-Systemlandschaft haben, lässt sich nach einem Logon auf dem Solution Manger über das Menü System / Status / in der SAP system Data Box auf den Button Componenten klicken checken., Dort sieht man dann eine Tabelle mit den Softwarekomponenten, ihrem Release Level, ihrem höchsten support Pcakage Level sowie einer kurzen Beschreibung der Softawrekomponente.

Alternativ geht es aber auch in der Transkation SM51, wenn man den SAP-Server mit der gewünshcten Komponenten auswählt und dann den Button RElease Notes auswählt.

Was ist ein Support Package Stack?

Support Packages werden zu Support Package Stacks zusammengefasst. Ein SP Stack enthält dabei immer die zum Zeitpunkt seiner veröffentlichung beste kombination von support-package- und Patch-Ständen aller Unterkomponenten des SAP-produkts, welches man aktualsiieren will.

Der Grund für die einführung von SP-Stacks war, dass die Kunden für Ihre SAP-Produkte früher umständlcih selebr auswählen mussten, welche Support Packages sie installieren möchte. Dabei gab es keine Empfehlungen von SAP für eine sinnvolle KLombination von SPs und der Kunde muss sich über Beschränkungen und Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Support Packages schlau machen und diese in der richtigen Reihenfolge installieren. Das wäre ungefähr so, als müssten Sie bei Ihrem windows-Betriebssystem die einzelnen Windows-Update KB-irgendwas manuell zusammenstellen, als ein bloßes Service Pack zu installieren.

Ein Support Package Stack enthält alle Support Packages des gleichnummerigen Levels für alle Komponenten (SAP_ABA, SAP_BASSI, SAP_BW, SAP_AP usw.). Wenn Sie für SAP ERP 6.0o EHP7 den Support Package Stack 04 (SPS04) downloaden, heißt dass, dass sie alle diese komponenten auf die SP-Version 04 bringen.

support Package Stacks werden vierteljährlich von SAP zusammengestellt. Wann ein neuer SPS für welchess SAP Produkt rauskommt, erfährt man über den SP-Stack-kalender. Man findest die aktuellen Stacks immer unter http://service.sap.com/sp-stacks. in der Regel findet man hier für viele SAP-produkte aber lediglich den Hinweis, dass man SP-Stacks nach einem bestimmten Datum (meist aus den jahren 2007 oder 2008) nur noch über den Solution manager beziehen kann. Je aktueller der installiert Support Package Stack, desto höher ist das Support Package Level der SP Komponente und desto produktiver kann diese genutzt werden.

Damit man einen SP-Stack einspielen kann, müssen bestimmte Komponeten bereits einen bestimmten SPS-Level erfüllen, der unter dem Level liegt, der mit dem Einspielen des SP-Stakcs erzielt wird (logischerweise). Das ist ungefähr so, als müsstne Sie erst Service Pack 1 für windows XP installieren, bevor Sie Service Pack 2 installieren können.  Der benötigte SP-Level zum einspielen eines SPS ist in dessen Release Notes meist angegeben.

Grundsätzlich sollte man nicht blind auf den Zug aufspringen und immer den aktuellsten SP-Stack aufspielen. DAs empfiehlt sogar SAP selbst in seinem Leitfaden Details zu Kompoentnen eines SP-StacksDenn es können natürlich nach Murphys Law immer Probleme auftauchen. Never change a Running System, heißt es immer. Es ist also nicht immer ein aktuelles SP-Level notwendig, um ein SAP-Produkt mit anständiger stabilität, gesetzeskonformität und sicherheit betreiben zu können. Manchmal bringt ein neuer SP-Stacke infach nur Qualitätsverbesserungen, die für manche Kunden verschmerzbar sind.

ein support Package Stack besteht beispielswiese aus

  • einem Support Package Stand einer führenden Applikationskomponente, etwa SAP_APPL 6.00
  • einem Support Package Stand der Anwendungsbasis (etwa SAP ABA 7.00)
  • einen Support Package Stand der basis Schicht (z. B. SAP BASIS 7.00)
  • einen empfohlenen Kernel-Patchlevel, etwa SAP KERNEL 7.00
  • ein Minimum-Patchlevel für jedes mögliche SAP GUI-Release
  • und weiteren Patchständen für weitere, optionale Komponenten.

Das im Gesamtverbund macht einen Support Package aus: Man hat einen bestimmten Stand, mit dem eine bestimmte Qualitätsverbesserung für ein SAP-Produkt erzielt wird. Natürlich kann man, unabhängig von der zusammenstellung im dadurch erzielten SP-Level, die einzelnen Komponeten dann nochmal manuell updaten – etwa ein BASIS-Upgrade durchführen,wenn es notwendig ist. In dem Fall hat man dann eben nur eine Einzelkomponenten upgedatet und keinen SP-Stacks eingespielt.

 

Eventuell möchte man wissen, welches Support Package für ein bestimmtes produkt das aktuelle ist. Auch hier könnt hr, wie bei den enhancement packages, auf das SAP Support portal gehen, dort auf den Button iRelease & Upgrade-Infogehen, euch zum produkt durchhangeln und dann auf den Punkt Support Packages (German) klicken. Dort seht ihr dann in der Regel, wenn die Rubrik gut gepflegt ist (was nicht immer der fall ist), Dokumente für ein bestimmtes SP. Das höchste Level ist meist das aktuelle. Evenutell ist jedoch diese rubrik ncoh nicht aktuell gepflegt

eine Alternative Quelle ist die sogenannte Application Help – diese ist ja sozusagen das Benutzerhandbuch für ein bestimmtes SAP-Produkt. Deswegen wird diese Hilfe eigentlich immer ziemlich zuverlässig für das aktuelle SP-Level geschrieben. Man findet sie an der selben Stelle wie die Release Notes,  indem ihr euch in der SAP Library euch zum gewünschten Produkt mit integriertem EHP durchhangelt, also beispielsweise https://help.sap.com – SAP Business Suite / SAP ERP / 6.0 EHP7. Dort findet ihrweiter unten die Application Help aus der SAP Librrary für verschiedene support apckage Stacks. Das aktuellste ist in der Regel der aktuelle SPS für dieses Produkt.

In der Application Help finden Sie auch beispielsweise Angaben dazu, welche neuen Funktionalitäten durch neue Support packages hinzugekommen sind.

Desweiteren ist es sinnig, nach sAP Notes mit Namen SP Stacks Release Info und Support Package Levels zu suchen.Dort wird der korrekte manuelle Support-package update Pfad zu einem bestimmten SP-Stack beschrieben und desweiteren wird angegeben, welcher SP-Stack für ein bestimmtes Enhancement Package notwendig ist.

Eventuell möchten Sie im gleichen Atemzug prüfen, welchen Support APckage Stand eine bestimmte softwareinstallation eines produkts nach dieser installation oder nach einem Ugprade zu diesem Release hat, damt Sei wissen, ob Sie aktuelle SPs nach der installation noch einspielen müssen oder nicht. Das finden Sie zum einen in einer SAP Note im Format <Produtkname mit rlease> SP Stacks – relase & information Note und zum anderen in einer Note im Format supportPackage-Stände der <Produktname ohne Release>- Installationen/Upgrades. Einfach nach diesen begriffen suchen.

Desweiteren finden Sie die aktuellen informationen auch in der SP Stack information. Klicken Sie einfach auf das produkt, zu welchem Sie den aktuellen SP-Stack und die darin befindlcihen Änderungen anzeigen alssen wollen.

Der Support Package Stack Guide

Der Support Package Stack Guide ist ein Dokument, welches detaillierte infomrationen über einen bestimmten Support Package Stacks liefert, darunter auch Anleitungen zum einspielen des SP-Stacks.

Was ist ein Release Upgrade

Ein Release-Upgrade ist im Klartext eine neue Version eiens SAP-Produkts,  beispielsweise spricht man von einem Release-Upgrade, wenn man vom Solution Manager 7.0 auf den Solution Manager 7.1 migriert. ein anderes Beispiel wäre ein Upgrade von NetWEaver04 auf netWeaver 7.0 – zwei verschiedene Releasestände des netWeavers.

Tricky hierbei ist, dass es, wenn ein neues Release rauskommt, durchaus vorkommen kann, dass für das alte Release ein höheres SP-Level verfügbar ist als für das neue. Deswegen ist nicht immer gleich empfohlen, blind auf ein neues Release zu schwenken, da bestimmte SP-Stacks für das neue Release noch nicht verfügbar sind.

Release-Upgrades haben nur indirekt etwas mit SP-Stacks zu tun. Bestimmte RElease Upgrades beinhalten meist  bestimmte SP-Stacks vorangegangener Releasestände. Jedcoh kann es eben aber auch wie erwähnt sein, dass ein älteres Release aufgrund von derzeit höherem SP-Level eine bessere Qualität für den Kunden liefert als ein neuer Release, für welchen bestimmte SP-Stacks noch nicht portiert wurden.

Bei einem Release-Upgrade unterscheidet man zwischen einem Major-Release-Upgrade (die vorderste Zahl der Version ändert sich, also etwa von Solution Manager 6 auf Solution Manager 7) und Minor-Release-upgrades (die hintere Zahl ändert sich, also etwa von Solution Manager 7.0 auf 7.1). Bei Major-Releases gibt es neue Hauptfunktionen und eventuell sogar architektonische Änderungen der Plattform, auf welchem das Produtk läuft. Minor Releases enthalten hingegen verbesserte Funktionen, die im Vergleich zu den Änderungen eines Major Releases relativ schnell implementiert werden können.

Komponenten- und Kernelupgrades

ein SAP-System besteht aus verschiedenen Komponenten – mit dem SAP Kernel als Kernkomponente. Dabei ist oft eine bestimmte Version eines Releases an eine bestimmte Version eines Kernels gebunden. ein NetWeaver04 hat beispielsweise einen SAP Kernel von 6.40 als Voraussetzung, ein Netweaver 7.0 installiert oder upgradet den SAP Kernel automatisch auf Version 7.0. Es ist aber auch beispielsweise möglich, einen SAP NetWeaver 7.0 und einen SAP Kernel 7.21 zu haben. Die Version des Releases einer Applikation sagt also nicht zwangsläufig etwas über die Version des SAP Kernels aus, da diese Komponente getrennt geupgradet werden kann.

Grundsätzlich ist es best practice, vor einspielen eines neuen support Package Stacks immer erst ein Kernelupgrade zu machen.

Was ist ein Support Release?

Ein Support Release ist ein Release einer Software mit einem bestimmten vorinstallierten Support-Package-Stack. Das soll die installation eines frischen systems ein wengi einfacher machen. In der Regel werden Support Releases veröffentlicht, wenn zur aktualisierung eines Systems eine enorme Masse an Support Packages eingespielt werden müsste, die über das Einspielen von Support Package Stacks nicht mehr handlebar ist.

Eventuell möchte man prüfen, welche Support Packages in einem Support Release enthalten sind, damit man weiß, welche Support Packages man nach Aufspielen des Support Releases noch installieren muss, um auf den aktuellen Stand zu kommen. Diese informationen erhält man, wenn man für das jeweilige Produkt nach <Produktname> – relase & information Note sucht. Beispielsweise ist das hier die note für SAP ERP 6.0 EHP7. Dort findet ihr dann in diesem Beispiel, dass das SR2 von ERP 6.0 EHP7 SP06 für ERP 6.0 und SP08 für netweaver 7.40 enthält.

Der Unterschied zwischen Update und Upgrade?

Bei einem Update spielen Sie beispielsweise ein Enhancement Package in ein bestehendes SAP System ein. Sie könnten also beispielsweise in ein SAP ERP 6.0 System das Enhancement Package 7 einspielen.

Bei einem Upgrade erneuern Sie ein altes Software Release, beispielsweise SAP R/3, durch einen neueren Release, beispielsweise SAP ERP 6.0. Oft enthält ein Upgrade dabei alle aktuellen Updates für das Release, weshalb sie oft gleichzeitig auf das aktuelle Enhancement Package upgraden, aktuell wäre das also ein upgrade von SAP R/3 auf SAP ERP 6.0 EHP7.

Was sind Revisionen?

Revisionen sidn Updates für SAP HANA. Der Begriff Revision bezeichnet

Verschiedene SAP Upgrade-Strategien / Technologien

Die berühmteste SAP-upgrade-Technologie für Release-Upgrades sind sogenannte System Switch Upgrades.Das bedeutet: Das alte und das neue Release werden für einen gewissen Zeitraum parallel betrieben – mit eigener Datenbank. Irgendwann wird ein Datenaustausch zwischen den beiden Systemen eingerichtet, sodass sich der neue Release mit dem aktuellen STand des alten Releases ständig aktualisiert. Dazu müssen die Daten ggf. konvertiert werden, da eine neuere oder gänzliche andere Version eines Datenbankmanagementsystems verwendet wird, um den neuen Release zu bespaßen. dann beobachtet man die Stabiität und Performance des neuen Releases und schaltet bei Zufriedenheit den alten Release irgendwann ab.

mit dieser Strategie, bie der ein neues Release aufgesetzt und parallel zum alten betrieben wird, werden mehr Ressourcen benötigt, dafür ist die Downtime des Systems quasi nicht vorhanden, da ein fließender Wechsel stattfindet. Deswegen nennt man diese Methode auch downtime-minimized.

Bei einer anderen Methode, der resource-minimized-Methode, wird das alte Release komplett abgeschaltet und als Backup in der hinterhand behalten. Das neue System wird abgeschottet vom alten Release aufgesetzt und in Betrieb genommen. Solange das neue Release nicht steht, ist der produktivbetrieb aber down. Es werden Kosten für Ressourcen gespart, dafür werden weniger Gewinne durch die nutzung des Systems erzielt.

Ich denke es ist daher ersichtlich, dass die downtime-minimzed-Version die am häufigsten verbreitete ist.

Mehr über SAP upgrade Strategien in diesem Dokument.

die Upgrade-Guides

Für die einzelnen SAP-Produkte gibt es nicht nur installation-Guides, wie in meinem Post Die PDF-Guides erklärt, sondern acuh Upgrade-Guides, die Anleitungen für ein upgrade-Projekt liefern. Man kann Sie mit den selben Methoden suchen und erreichen, die ich in dem erwähnten Blogeintrag erwähne.

Addons

Neben Support Packages, Enhancement Packages, SP-Stacks und Releaseupgrades gibt es auch noch die sogenannten Addons. Einzelne Komponenten von SAP Netweaver beispielsweise werden als Add-Ons ausgeliefert, die in kürzeren Abständen aktualsiiert werden als der SAP NetWeaver selbst. Neue Releases dieser Addons werden mit dem Add-On installation Tool eingespielt. Add-On installation Packages und Add-On Upgrade Packages findet man im SWDC unter Installations and Upgrades.

Aufgrund der Abhängigkeiten des Addons zu bestimmten Support packages sollte man vor jedem upgrade oder Update eies Systems prüfen, ob ein Addon, dass man dringend benötigt, in der neuen produktversion auch unterstützt wird. Deshalb muss man vor Update/Upgrade nach einer SAP Note <Produktversion>: Compatible Add-ons suchen und prüfen.

SAP Notes

SAP Notes sind auch eine Art Update. Ich habe Ihre Funktion bereits in diesem Beitrag erklärt. SAP Notes sind in erster Linie Workarounds, also Anleitungen zur Behebung von Problemen.

Einige SAP Notes lassen sich dabei nicht nur manuell bewerkstelliggen, sondern sie lassen sich mit der Transaktion SNOTE automatisch einspielen – wie ein Patch sozusagen. Das verleiht Ihnen auch einen Upgrade-Charakter, weshalb Sie hier auch einen kurzen Abriss bekommen.

wie schon beim Einspielen von Support Packages aknn es auch beim Enispielen eienr einzelnen SAP-note zu Side Effects kommen. Um diese zu vermeiden, gibt es auf der Seite zu jeder SAP Note einen Reiter Side Effects. Dabei kann man sehen, welche bekannten Side Effects das Einspeilen dieser Note hat. Zusätzlich sihet man eine obere Tabelle, die SAP notes auflistet, deren Seiteneffekte durch diesse SAP NOte behoben werden können, und eine untere Tabelle, die auflistet, welche SAP Noten die Seiteneffekt der aktuell betrachteten Note wiederum beheben.

die SAP Releasestrategie

Infos über die Releasestrategie von SAP gibt es immer unter http://support.sap.com/releasestrategy

 

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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