Streaming und IPTV

(Last Updated On: 31. März 2015)

Ich denke, Streaming ist einigen von euch vielleicht in Zusammenhang mit illegalen Angeboten ein Begriff. Ich will mich jedoch hauptsächlich mit Angeboten auseinandersetzen, die nicht als illegal bekannt sind – ich sage bekannt sind, weil ich es mir in einem Blog als Nicht-Rechtsexperte nicht rausnehme, eine rechtsverbindliche Aussage zu machen, deswegen hier der Hinweis:

Für die hier aufgeführten Links übernehme ich keine Verantwortung, ich distanziere mich von ihrem Inhalt

Ich habe mir aber größtmögliche Mühe gegeben.

Überblick

Filme „in der Cloud“, also online, anzusehen, ist natürlich schwer im Kommen. Immer wieder predigen medien- und informationstechnische Zeitschriften wie die c’t, dass es Zeit ist, den Markt für legale Streamingangebote zu öffnen. Die Beliebtheit illegaler Angebote wie das in der Vergangenheit hochgenommene kino.to zeigt, dass grundsätzlich eine Nachfrage da wäre, und nichtrepresentative Online-Umfragen würden belegen, dass es den Konsumenten zum Großteil nicht um das kostenlose Ansehen der urheberrechtlich geschützten Werke (und somit der Piraterie) geht, sondern um den Komfort des Angebots, sprich Stream an und gucken ohne irgendwelchen technischen Schnickschnack und Rumgewurstel durch Berge von Blu-Ray-Hüllen zu Hause, außerdem keine Vorbereitungszeit für die Konfiguration des Heimkinos und auch kein Know-How in diesem Bereich notwendig.

Deswegen wäre es doch angebracht, hier eine kleine Übersicht über Portale zu geben, die koscher erscheinen und es daher möglich machen, diesen Komfort zu genießen.

In diesem post habe ich mich nicht auf einen bestimmten Content fest gelegt, der gestreamt werden soll. Deswegen findet man hier genua so Tipps zum Streamen von normalem privatfernsehen über das Streaming von gezielt gewünshcten Film- und Serienangeboten bis hin zum Streamen von Sport-Ausstrahlungen.

Hier geht es nicht um das Streamen eigener Inhalte – beispielsweise gekaufter Serien oder filme als Blu-RAy oder private Videos – über Geräte im eigenen Haushalt. Dieser thematik werde ich einen extra Post widmen.

Kino1.to

Kino1.to ist das Werk zweier namentlich bekannter Informatikstudenten. Dabei handelt es sich nicht um eine Plattform, auf der die angebote gehostet sind, sondern vielmehr um eine Suchmaschine, die als legal bekannte (auch hier wieder keine rechtsverbindliche Aussage von mir) Quellen nach den entsprechenden Angeboten, die man in ihr eingibt, durchsucht. Das bedeutet, es werden Portale wie etwa die Online-Mediathek der öffentlich-rechtlichen Sender, aber auch ausländische Quellen, durchsucht. Dabei wird geprüft, ob diese unentgeltlich das gesuchte Material anbieten, und die Quelle wird dem Suchenden vorgeschlagen. Da die Suchmaschinenindexierung speziell auf diese Quellen ausgerichtet wurde, findet man hier meist eher was, als wenn man sich konventioneller Suchmaschinen wie etwa Google bedienen würde, da diese größtenteils nur Textmaterial und HTML-MetaInformationen durchsuchen.

In die Suchmaschine mischen sich aber nicht nur kostenlose, sondern auch kostenpflichtige Angebote von MaxDome und VideoLoad. Diese lassen sich aber bei Bedarf ausblenden und von AboFallen oder Ähnlichem ist derzeit nichts bekannt. Die großen Hollywood-Filme sucht man hier leider (verständlicherweise) vergebens, wenn man nicht auf den kostenpflichtigen Zug von Maxdome und videoLoad aufspringen möchte.

Mediatheken der Sender

Ich möchte hierzu auf einen perfekten Artikel von Chip.de hinweisen, der die Mediatheken der privatfernsehsender durchleuchtet hat.

P2P Streamer

Mit den hier aufgeführten P2P-Streamern kann man überwiegend nur ausländische Sender Online empfangen. Man betrachtet die Sender dabei über eine Client-Software.

Justin.tv


Justin.tv scheint soweit in Ordnung zu sein, weil es sogar einen Bericht der Süddeutschen darüber gibt. Wenn man auf die Seite geht, fällt zumindest mir häufig auf, dass man oft Streams von irgendwelchen eSport-Events am Anfang reingeladen kriegt, das scheint wahrscheinlich auch der Ursprung des Anbieters zu sein. Aber mittlerweile hat sich auch ein Prinzip bewährt, dass dem von Kino1.to ähnelt: Man sucht ähnlich einem Suchportal nach Streams, und diese kann man sich dann direkt ansehen.

Schoener-Fernsehen

Das Portal ist vor Allem aufgrund seiner Android-App bekannt. Leider kann ich jetzt aufgrund an Ermangelung eines Android-Smartphones keine großartigen Erfahrungsberichte dazu schreiben. Ihr solltet euch einfach über den Anbieter, die App und ggf. die nutzungsbedingungen informieren, bevor ihr die App nutzt.

Wilmaa

Wilmaa ist ein schweizer Anbieter, der sein Angebot auch auf die Schweiz beschränkt. Mit MaskSurfPro oder einem anderen entsprechenden NationProxy kann man die eingebaute Sperre des Anbieters umgehen, da die Möglichkeit sogar von Chip beworben wird, denke ich nicht, dass man sich darüber großartig Gedanken machen muss.

Sport

Fußball

Gute Quellen zum Streamen von Fußball sind in der Regel

  • Laola1.tv – überwiegend BundesLiga
  • sport.1 – hier zahlt man pro Spiele 2 €, oder geht ein Abo ein. Ist also nicht kostenlos
Neben diesen Online-Angeboten gibt es noch sogenannte P2P-Streamer. Bestimmte ausländische Streamingportale besitzen das Recht, die deutsche Bundesliga online auszustrahlen. Man betrachtet dabei das Angebot über eine spezielle Streamsingsoftware. Nennenswerte Vertreter davon sind beispielsweise
daneben gibt es noch Stadion Live / stadium live.

LiveTV.ru

Die Seite macht von sich reden, nicht nur im Positiven, wo behauptet wird, dass sie überwiegend kostenlos ist, sondern es finden sich auch Erfahrungsberichte von Usern vor, die behaupten, sie hätten sich Malware (Virus, Trojaner o. Ä.) eingefangen, sobald sie den dort angebotenen Download link zum Player gefolgt wären. Es folgen Antworten, die behaupten, man könne dies umgehen, wenn man sich den Player nicht von der Seite direkt, sondern von vertrauenswürdigen Quellen wie etwa chip.de herunterlädt. Auch für diesen Anbieter spricht, dass er auf chip.de erwähnt und verlinkt wird. Für mich steht jedenfalls fest, dass ich persönlich diesem Anbieter nicht trauen würde, ich verlinke ihn aber mal in der Einsicht, dass er eben von einigen genutzt wird, ohne dass diese schlechte Erfahrungen gemacht hätten. Ich persönlich rate aber von diesem Portal ab.

ehemalige Streamer

Einige Streamingportale haben, wahrscheinlich aus Kostengründen, ihr Angebot eingestellt. Interessant dabei ist aber, sich nach Nachfolgeprojekten umzusehen. Dabei könnt ihr euch einfach mal einer Suchmaschine bedienen. Frühere Anbieter, die ihr Angebot eingestellt haben, sind etwa

  • StreamCity
  • ZapTiger
beide waren gemäß meiner InternetRecherche sehr beliebte Angebote, die auch sehr koscher erschienen, weil beispielsweise ZapTiger sogar auf chip.de empfohlen wurde, noch dazu gibt es beispielsweise einen Bericht der Süddeutschen.

unkoschere Portale

Es gibt noch weitere Streamer, bei denen das Betrachten scheinbar legal ist. Jedoch sollte man stutzig werden, sobald Abonnement-Inhalte oder allgemein Streams deutscher Privatsender angeboten werden, wie etwa Sky. Diese Portale machen sich selbst mit ihrem Angebot strafbar und machen mit Abofallen von sich reden. Sobald ihr auf ein Portal stoßt, dass hier nicht aufgeführt ist und irgendwelche Sky-Angebote oder Ähnliches anbietet, wie etwa m****.** (mit Absicht zensiert), dann solltet ihr euch meiner Meinung nach grundsätzlich davon fernhalten.

 

US-amerikanische Anbieter – rechtliche Grauzone?

Etwas, worüber ich gar keine Aussage machen kann, sind in den USA angesiedelte Streaminganbieter. Diese Anbieter nutzen ein Konzept namens „Free to Air“, welches im Prinzip dem von unserem Kino1.to sehr ähnelt – aber eben nach us-amerikanischem Recht, und nicht nach Unserem. Auch die Userschaft ist sich über die Legalität der entsprechenden Plattformen nicht wirklich einig, deswegen will ich sie auch nicht verlinken. Ihr solltet euch in der Richtung einfach selbst mit dem Thema beschäftigen, in den Quellen findet ihr beispielsweise eine Diskussion zu solchen Anbietern.

legal schauen über filmportale

Auf netzkino.de und clipfish können ganz legal einige Filme und Serien kostenlos angesehen werden.  Dass man dabei nicht erwarten aknn, aktuelle blockbuster zu sehen,s ollte klar sein.

fiannziert werden die Angabte durch Werbung. Die Anbieter schalten für sie die Filme und Serien frei und bezahlen die fälligen Lizenzen druch Werbeeinblendung. Vor jedem Filmw erden dazu zwei bis drei Werbespots eingeblendet. Währenddessen gbt es auch noch den ein oder anderen eingeblendeten Spot – immer noch weniger als beim privatfernsehen.

Der amerikanische Anbieter Hulu ist ebenfalls kostenlos. Diesen können Sie nur mit Hilfe eines Proxies oder VPN nutzen, der Ihre in Deutschland ansässige IP-Adresse verschleiert und eine us-amerikanische vorgaukelt. Auch heir finanziert sich das Angebot durch eingeblendete Werbesposts. Für etwas mehr als 95 USD$ im Jahr können Sie den kostenpflichtigen Service nutzen.

 

Alternative: DVB-T und andere Hardware-Lösungen

Diese Alternative sollte zwar den meisten von euch bekannt sein, aber ich will sie hier trotzdem kurz ansprechen: DVB-T ist in Deutschland bereits ziemlich großflächig ausgebaut und erlaubt es auch, per Tv-Karte oder USB-Stick an eurem PC das speziell dafür vorgesehene Angebot der öffentlich-rechtlichen und teilweise auch privaten Sender auf eurem PC zu verfolgen. Das ganze passiert dann halt nicht mehr Online, sondern über den hierfür entwickelten technischen Standard DVB-T. Mehr Infos gibt es beispielsweise hier.

Eine gute Alternaive für film- und serienfans bietet Amazon Fire TV. Eine kleine Box, die per HDMI an den Fernseher angschlossen wird. Dabei hat man Zugriff auf Netflix, Amazon Instant Video.

Desweiteren lässt sich ein normales Fernsehsignal mit diversen Hardwarelösungen in einen IP-Datenstrom umwandeln, den man dann auf verschiedene Geräte wie beispieslweise Tablets, notebooks und Desktop-REchner aufteilen kann. Eine solche Lösung sit beispielsweise FRITZ!App TV.

Alternative: Online Video Recording

Neben dem direkten Ansehen von TV-Ausstrahlungen über Streams gibt es auch die Möglichkeit, sich Sendungen von Online-Services aufnehmen zu lassen und den aufgenommenen Inhalt dann auf seinem PC herunterzuladen – ganz legal. Bei den meisten Anbietern kann man sich zu einer kostenlosen Variante entscheiden, bei der man sich durch das Anklicken von Werbebannern Credits verdienen muss, die einen zum Aufnehmen berechtigen. Alternativ kann man gegen eine geringe Abo-Gebühr auch ohne Limit aufnehmen und laden.

Hier einige Portale:

Alternativ gäbe es natürlich die Möglichkeit, sich seine Sendungen selbst aufzunehmen. Das passiert heutzutage bestenfalls nicht mehr über den altmodischen Kassettenrekorder, sondern über speziell dafür ausgerichtete Smart-Receiver, welche die Sendungen auf einer SATA-Festplatte aufzeichnen, wie etwa die DreamBox-Serie von Dream.

Alternative: Kostenpflichtige Streamer / IPTV

Natürlich sollte man auch dies nicht außer Acht lassen. Es gibt mittlerweile durchaus nennenswerte kostenpflichtige Streamer, wie etwa

  • MaxDome
  • Videoload
  • Amazon prime instant Video (ehemals Lovefilm). Für eine geringe Gebühr im monat hat man Zugriff auf die nicht vollstädnige, aber dennoch üppige Auswahl an Serien und filmen in der Amazon prime instanz Video Bibliothek. Wenn man amazon prime-Kunde ist, aknn man sich einige Angebote kostenlos ansehen – diese variieren immer je nach Angebot. Das Dauerangebot an kostenlosem inhalt ist dabei meist im Bereich von rund 13 000 Filmen und Serien. Andere inhalte kann man sich entweder für eine geringe Gebühr ausleihen oder für einen angemessenen Kaufpreis sogar käuflich erwerben.Auch gut: Amazon hat auf allen gängigen modernen Geräten Apps entwickelt, so dass man auf die prime-inhalte mittlerweile über Smart TVs, Spielekonsolen, Smartphones, Tablets usw. zurgeifen kann. Und zur not kauft man sich einen Amazon Fire TV – eine kleine Box, die an den Fernseher angeschlossen wird und über den heimischen internetanschluss die Prime-inhlate abruft, wenn man keine Konsole oder Smart-TV zur Verfügung hat.

    ein weiterer Vorteil: Amazon prime ist eines der günstisten Videoangebote mit nur 49,99 Euro pro Jahr. Neben der filmflatrate gibt es auch noch eine Ebook-Flatrate  sowie eine Amazon Expressversand von Bestlelungen.

  • Netflix.
  • Watchever
desweiteren springen nun immer mehr DSL-Provider auf den Zug auf, das sogenannte IP-TV anzubieten. Hier bleibt man zum Thema eigentlich immer recht zuversichtlich auf dem aktuellen Stand.

Alternative: Kostenpflcihtige Video-Portale

Die hier vorgestellten portale liefern kein On-Demand Angebot an Serien und Filmen, die gesteramt werden können – sondern auf diesen POrtalen erwirbt man gegen Bares jeweils den Content, den man ansehen möchte. dabei ist der Kaufpreis hier meist etwas neidriger als im einzelhandel beim Kaufe einer DVD/Blu Ray.

  • videoload
  • wuaki.tv
  • itunes Video
  • google play Movies
  • Medi amarkt video
  • videobuster
  • sky Snap

Nachrichten

Nachrichten sind das, was man online am unproblematischsten bekommt. Viele Nachrichtensender haben speziell dafür vorgesehene Live-Streams, die extra dafür gemacht wurden und daher rund um die Uhr direkt über den Browser abrufbar sind. Ein Beispiel dafür ist etwa der N24-Livestream. Wer lieber auf öffentlich-rechtliche Inhalte steht, der kann sich mal den Tagesschau-Livestream ansehen – meine persönliche Empfehlung. Dieser sendet aber nur, wenn auch wirklich gerade eine Tagesschau im Fernsehen ausgestrahlt wird.

So long

Freak Out!

Quellen

[PCTipp]

[GermanBlogs.de]

[GuteFrage] [GuteFrage]

[Answers.Yahoo]

[Diskussionsanriss us-amerikanische Free-to-Air]

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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1 Antwort

  1. 31. März 2015

    […] dieser Post ist umgezogen […]

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