Systemimages machen

(Last Updated On: 9. Dezember 2014)

Es kann oftmals sehr mühsam – und in einem Unternehmen auch sehr teuer – sein, ein System neu aufsetzen zu müssen. Denn in der Zeit, in der ein System neu aufgesetzt wird, kann nicht daran gearbeitet werden – klar. Dabei ist oftmals nicht das Schreiben der Daten auf die festplatte das Problem, sondern die manuell durhczuführenden Schritte wie die Installation von Software usw.

Häufige Gründe für eine Neuinstallation sind Fehler eines Systems – irgendein Dienst startet nicht mehjr oder verhält sich komisch – oder man wurde beispielsweise Opfer von Malware.

Wenn es dann so weit ist, ist der Ärger groß: In stundenlanger Musesarbeit muss das System von Null auf wieder hergerichtet werden.

Einen Großteil des Ärgers kann man sich sparen, wenn  man in regelmäßigen Abständen von einem stabilen System ein Abbild erstellt. Dieses Abbild nimmt dabei die gesamten Daten auf der festplatte auf – also das Betriebssystem inklusive Inhalt, den Master Boot Record und die Partitionstabelle. Spielt man das Abbild auf eine gleich große oder größere Festplatte oder Partition, läuft das System wieder auf dem Stand des Abbilds, als wäre danach nie etwas geschehen. Man spart sich dabei zwar nicht das Bespielen der Festplatte mit den Daten, aber das manuelle Bearbeiten dieser Daten – und das macht immerhin den Großteil des Zeitaufwands auf.

Images von Desktop-PCs

Ein sehr gutes Tool, um solche Images zu machen ist clonezilla. Downloadet euch das Image in der Live Version und brennt es auf eine CD.

Wirklich sinn macht so eine Imagelösung nur dann, wenn man ein Gerät oder einen Server hat, der dauerhaft in Betrieb ist und der die Images aufnehmen kann, während man CloneZilla uaf dem abzubildenden Systerm laufen hat. Die kostengünstige Lösung dafür ist immer noch ein Network Attached Storage wie beispielsweise eine Synology Diskstation. Dort werden wir NFS-Freigaben einrichten, auf die wir unser CloneZilla-Image speichern werden.

Im CloneZilla wählt Ihr dann die zu sichernde Festplatte aus und im Anschluss die NFS-Freigabe oder externe Platte, auf die Ihr das Image speichern wollt. Wiederherstellen geht dann genau so einfach im umgekehrten Stil.

 Images von einer NAS oder eines entfernt stehenden Linux-Systems

wenn Ihr viel Arbeit in das Aufsetzen und Konfigurieren eurer NAS oder einen Linux-Server gelegt habt, amcht es eventuell sinn, auch von diesem Gerät ein Festplattenabbild zu machen, damit Ihr das NAS nicht irgendwann neu konfigurieren müsst, wenn Ihr auf einen Fehler stoßt, die Platte versagt oder die NAS mit einem Virus infiziert wird.

Das Problem ist nur, dass man schlecht CloneZilla auf der NAS booten kann. es gibt kein DVd-Laufwerk und man müsste ansonsten erstmal einen PXE-Server aufsetzen, um das Image von CloneZilla über Netzwerk booten zu können – hat dann aber immer noch keine Möglichkeit, einen Bildschirm an die NAs anzuschließen und somit CloneZilla zu bedienen – und ohne Betriebssystem gibt es kein SSH.

Image über dd

eine gute MÖglichkeit, trotzdem ein image von der Festplatte zu machen, ist das Linux utility dd. dd ist eine System-Binary, die es ermöglicht, eine low-level Byte für Byte Kopie einer gesamten Festplattenpartition – oder einer gesamten Festplatte – in eine einzige Datei zu schrieben. Diese Datei ist sozusagen das Äquivalent eines Images.

Damit wir das Image sichern können, muss an die NAs eine extserne Festplatte angeschlossen sein – oder es muss im Netzwerk einen speicher geben, auf dem wir das image speichern können.

Nehemn wir an, ihr wollt ein Image der Partition /dev/hda1 machen.

dd if=/dev/hda1 of=/externe-platte/hda1.image

Wollt ihr dagegen die ganze Festplatte scihern:

dd if=/dev/hda of=/externe-platte/hda.image

Wenn Ihr nun eine Platte aus  solch einem imag wiederherstellen wollt, müsst ihr folgendes eingeben:

dd if=/externe-platte/hda.image of=/dev/hda

Ihr dreht also einfach nur die beiden parameter um.

Wenn Ihr das Image noch komprimieren wollt, könnt Ihr anschileßend die .image-Datei in beispielswiese ein .tar.gz-Archiv packen. Beim Wiederherstellen müsst ihr das image natürlich dann vorher wieder entpacken.

Das ganze amcht natürlich nur dann sinn, wenn Ihr beim wiederherstellen eines Images den Befehl dd von einem anderen Linux-System aus eingebt als das, welches ihr zurückspielen wollt. Denn wenn Ihr vom selben System dd ausführt wie das, welches wiederhergestellt werden soll, ist es wahrscheinlich, dass das Kommando irgendwann abbricht. Schließlich überschreibt Ihr während des Vorgangs kritische Dateien, die das System nunmal braucht. Entweder ihr mountet die Platte der NAS über Netzwerk oder baut sie aus und setzt sie in ein anderes System ein – um sie dort zu mounten

Ein großer Nachteil von der sicheurngsmethode über dd ist, dass die Partition oder Festplatte, auf welche das Image wiederhergestellt werden soll, genau so groß sein muss wie damals bei der geimageten Platte/Partition. Bei Lösungen wie CloneZilla kann man immerhin auch auf Platten oder Partitionen zurückspielen, die größer sind.

Image über dump und restore

dump und restore sind zwei tools, die das jeweilige imagen oder wiederherstellen eines gesamten Systemstatus ermöglichen.  Man kann sie oft über die einzelnen Paketdienste wie beispielsweise APT-Get, Zypper oder IPKG installieren. Auf einer Synology Diskstation installiert man sie bei installiertem IPKg biespielsweise über

ipkg install dump

ein Bakcup funktioniert dann so

dump -0uan -f /externe-platte/hda.image /

Für ein Restore müssen wir die Festplatte der NAS per Netzwerk oder durch Ausbauen in ein anderes System mounten und dann einspielen

restore -r -f /externe-platte/hda.image /mount-point-der-NAS-platte/

 

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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1 Antwort

  1. 13. Mai 2015

    […] wie CloneZilla oder Norton Ghost auch Systemtools nutzen, die ich in meinem post Systemimages machen beschrieben […]

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