The Cloud #1 – Synchronisation im Web 2.0 als ultimativer Weg der Selbstorganisation

(Last Updated On: 4. Mai 2015)
in der Kategorie „The Cloud“ geht es um „Lifestyle“ im Internet, oder allgemein ausgedrückt: Um das Web 2.0 und um typische Cloud-Dienste wie Dropbox oder LinkedIn, aber auch um soziale Netzwerke. Desweiteren werde ich ab und zu die ein oder andere Website empfehlen oder sogar bewerten.
 

Heute geht es um eine erste, kleine Übersicht zum Thema Cloud-Dienste. Ich werde euch einfach ungezwungen einige Dienste vorstellen

Cloud Storage

Viele kennen das: die selben Dateien müssen auf mehreren Endrechnern vorhanden sein, weil ihr auf unterschiedlichen Systemen damit arbeitet. Viele rennen dann immer mit externen Festplatten oder USB-Sticks hin und her, und oftmals hat man die dann doch nicht dabei, weil man unerwartet an einem Arbeitsplatz sitzt, von wo aus man arbeiten könnte, oder es sind beispielsweise sicherheitstechnische Einschränkungen vorhanden, wie etwa deaktivierte USB-Ports. Mittlere ist jedoch das Internet nicht mehr so problematisch wie früher, auch nicht in mittelständischen Firmennetzwerken. Clever ist da jener, der seine Dateien in das Internet auslagert. Für große Oschis braucht man weiterhin Filesharing-Dienste, wie etwa Rapidshare. Das ist unangenehm, weil das Uploaden

  • lange dauert
  • man von seiner Uploadleitung aus viel Upload-Traffic hat, was bei einigen Tarifoptionen ungünstig ist.
  • man seine Dateien irgendwie einer nicht vertrauenswürdigen Quelle anvertraut.
  • man den Link zur Datei parat haben muss

Günstig ist es in dem Fall, diesen Aufwand über einen Filehoster möglichst oft zu umgehen, und dafür sogenannte Cloud Storages zu nutzen. Cloud Storage Dienste sind zwar nicht zu 100 %, aber immerhin etwas vertrauenswürdiger als Filehoster, da die eigenen Daten durch ein Passwort geschützt sind. Dennoch haben einige Storage-Betreiber beispielsweise ein Patriot-Act Abkommen mit der US-Regierung, wie etwa Dropbox. Für mich persönlich stellt das aber kein Hindernis dar, einige meiner Daten auf diesen Service auszulagern. Bei den Cloud-Storage-Diensten ist es möglich, auf die hochgeladenen Dateien per Browser oder per Tool zuzugreifen, welches man sich auf den Rechner lädt. Wählt man das Tool, so kümmert es sich automatisch darum, dass es Änderungen an einer Datei automatisch hochlädt, und alle anderen Rechner, die sich dann ebenfalls über das Tool mit dem Online-Storage syncen, erhalten automatisch eine Datei in der aktuellen Fassung. Sollte einmal etwas schief gehen, kann man in diesen Storage-Diensten in der Regel eine ältere Fassung der jeweiligen Datei wiederherstellen.

Solche Storage-Dienste sind etwa:

  • Dropbox
  • Windows Live Mesh ist sozusagen eine Oberfläche, die sämtliche Windows Live-Dienste zentralisiert. Darin enthalten ist der Microsoft Dienst „SkyDrive“. Interessant bei SkyDrive ist, dass es die option bietet, die ausgelagerten Dateien auch mit anderen Usern auszutauschen, was ich z. B. für meine alten Warcraft 3 Audiocomments benutze (ach, das wisst ihr ja noch gar nicht… dazu aber später mal mehr). Bei SkyDrive erhaltet ihr 5 GB kostenlosen Speicher.
  • SkyDrive. Hä? Das hatten wir doch schon. Ja, aber wir hatten die Version von SkyDrive, die in Windows Live Mesh integriert ist. Worüber ich jetzt spreche, ist die „STandalone-Version“ von SkyDrive mit satten 25 GB kostenlosem Speicherplatz. Wenn ihr euch jetzt noch den SDExplorer installiert, dann erhaltet ihr auf eurem Computer-Arbeitsplatz ein Netzlaufwerk, über das ihr die Dateien erreichen könnt.
  • box.com
  • Amazon Cloud Drive. 5 GB kostenlosen Speicherplatz, für weiteren Speicherplatz müsst ihr pro GByte 1 $ im Jahr rechnen. MP3- oder ACC-kodierte Musik, die ihr beim Cloud Drive hochladet, könnt ihr direkt über Cloud Drive im integrierten Player abspielen. Es gibt aber Musiklabels, die Amazon zu einer Lizenzierung verpflichten, bisher ist nur Sony bekannt. Es kann also gut sein, dass ihr einige eurer Titel nicht abspielen könnt.
  • SugarSync. 5 GB freier Speicherplatz. Musik, die ihr hier hochladet, könnt ihr auf euren Apple-Geräten direkt abspielen
  • Carbonite ist nicht kostenlos, hat aber interessante Optionen. Für 59 $ pro Jahr (5 $ / Monat) backupt die Software alle Files auf eurem Computer. Die Files können dann nicht nur vom PC aus, sondern auch von Blackberrys, iPhones oder Android Smartphones erreicht werden.
  • Spideroak bietet euch für lau 2 GB kostenlosen Datenspeicher
  • AeroFS ist ein Cloud-Backup-Dienst ohne Server. Das ganze funktioniert so, dass ihr das Tool auf verschiedenen Rechnern installiert, die sich dann gegenseitig über das Tool abgleichen und ihre Files dadurch auf dem aktuellen Stand halten. Eure Server sind also eure Rechner selbst, quasi peer to peer. Die Datenübertragung ist verschlüsselt und die Technik setzt auf den Gedanken der immer schneller werdenden Internetheimanbindungen an. Mit AeroFS wäre es also sogar möglich, Files zwischen unterschiedlichen Nutzern auszutauschen, die etwa zusammen an einem gemeinsamen Projekt arbeiten.
  • TeamDrive funktioniert ähnlich wie AeroFS. Auch hier wird die Übertragung geschützt und es ist möglich, andere Nutzer mit einem TeamDrive-Account festzulegen, welche auf die Dateien zugreifen dürfen. Zudem besteht zusätzlich aber die Möglichkeit, zunächst einmal 2 GB Speicherkapazität in der TeamDrive-Cloud zu nutzen. Durch Einladung von neuen Mitgliedern kann man die Speicherkapazität auf bis zu 10 GB hochstocken (250 MB Gewinn pro Angeworbenem Mitglied)
  • Mega ist eine neue Errungenschaft der megaUpload-Macher und unterstützt eine verschlüsselte Dateiablage mit satten 50 GB freiem Speicher.

in diesem zusammenhang solltet ihr auch meinen Post zur Synchornisation von smartphone-Daten lesen.

Storage-Missbrauch: Google Mail

Jetzt will ich jedoch einen anderen Dienst zu einem Online-Storage missbrauchen: Google Mail. Google Mail bietet von Haus aus bei einer Registrierung etwa 7 GB Speicherplatz. Das heißt, wenn man sich an diese E-Mail-Adresse seine Dateien schickt, kann man bereits ordentlich auslagern. Nachteil ist halt, dass man keine automatische Synchronisation hat wie bei „richtigen“ Storage-Diensten. Bei der Aktualisierung einer Datei muss man die neue an sich schicken und danach (logischerweise) die Mail mit der alten löschen. Doch für nen‘ Appl‘ und n‘ Ei bekommt man 20 GB dazu, mehr ist auch möglich. Die aktuellen Preise für eine Speicherplatzvergrößerung stehen hier. Es gibt jedoch ein weiteres Manko: anhänge dürfen eine maximale Dateigröße von etwa 22 MB nicht überschreiten, das habt ihr bei Cloud-Storage-Diensten meist besser geregelt.

Cloud Music

  • SugarSync. 5 GB kostenlosen Speicherplatz. Musik, die ihr hier hochladet, könnt ihr auf euren Apple-Geräten direkt abspielen
  • Amazon Cloud Drive. 5 GB kostenlosen Speicherplatz, für weiteren Speicherplatz müsst ihr pro GByte 1 $ im Jahr rechnen. MP3- oder ACC-kodierte Musik, die ihr beim Cloud Drive hochladet, könnt ihr direkt über Cloud Drive im integrierten Player abspielen. Es gibt aber Musiklabels, die Amazon zu einer Lizenzierung verpflichten, bisher ist nur Sony bekannt. Es kann also gut sein, dass ihr einige eurer Titel nicht abspielen könnt.
  • Mougg bietet 1 GB kostenlosen Speicherplatz für Musik, die ihr direkt abspielen könnt. Für 3 $ pro Monat bekommt ihr unlimitierten Speicherplatz.
  • MP3Tunes bietet euch 2 GB kostenlosen Speicherplatz. Die Musik könnt ihr sowohl über iPhones als auch über Android Smartphones direkt abspielen, und selbstverständlich auch am PC. Ebenfalls interessant ist, dass euer MP3Tunes Account über die Logitech Squeezebox erreicht werden kann.
  • Audiobox ist nicht kostenlos, hat aber interessante Buchungsoptionen. Für 4 $ im Monat erhält man 11 GB Speicherplatz, für 10 $ satte 151 GB.
  • Simfy geht einen ganz anderen Weg. Hier hostet man seine Musik nicht selbst, sondern sie wird einem kostenlos gestreamt. Beim kostenlosen Zugang darf man bis zu 5 Stunden kostenlos streamen. Zwischen den Songs wird Werbung abgespielt. Zudem sind einige Songs Premium-Nutzern vorbehalten, von denen man nur die ersten 30 Sekunden hören kann.
  • Last.fm ist nicht zum Hören von Musik gedacht, sondern hilft einem anhand der Musik, die man sich letztendlich von anderen Quellen aus anhört, neue Interpreten oder Songs zu finden, die einen ähnlichen Stil haben. Zu den beliebtesten Interpreten bietet Last.fm außerdem ein News-System mit Konzertterminen usw. an. Last.fm verfügt aber über ein Online-Radio, über das man sich Musik anhören könnte
  • Natürlich dürfen nicht die Online-Radio-Sender fehlen. Beinahe alle großen Online-Radiosender erreicht man sehr komfortabel über den Streaming-Client Tobit Radio.fx. Mit diesem ist es sogar möglich, legale zeitgesteuerte Aufnahmen von diesen Online-Radios machen. Das Tool schneidet dabei die Songs anhand der Titelinformationen sogar ziemlich exakt auseinander, wenn dazwischen eine Pause ist. Ich empfehle Top 100 Station, HouseTime.fm, bigcitybeats und RauteMusik als Online-Radio.
  • Zu guter letzt gibt es noch die Möglichkeit, sich bei YouTube einen Account anzulegen und von seinen Lieblingssongs eine Playlist anzulegen. Wobei man beachten muss, dass es aufgrund der GEMA-Geschichte sein kann, dass früher oder später einer oder mehrere Songs aus der Playlist nicht mehr gehen, dann muss man hoffen, dass mittlerweile ein neuer Upload des Songs existiert, den man an dessen Stelle in der Playlist platzieren kann.

Cloud Docs, Notizen und Gedanken

Ohne Cloud Document Dienste würde ich mittlerweile sterben, und das ist wirklich so.

  • Für Kalender nutze ich den Google Kalender auf meinem Smartphone. Egal ob iPhone, Android oder Windows Phone 7 – Termine mit dem Google Kalender kann man mit all diesen Produkten syncen. Fragt mich nicht, wie es mit Blackberry, Symbian (Nokia) und dergleichen aussieht, da wäre Input von entsprechenden Usern hilfreich.
  • Solltet ihr mal in die Verlegenheit kommen, typische „Office“-Dokumente regelmäßig zu pflegen, dann bietet es sich an, diese ebenfalls auf einen cloud-Dienst auszulagern. Eine gute Anlaufstelle dazu ist beispielsweise Google Docs. Als Alternative für Windows Live Nuzter bietet Microsoft im OneDrive einen Docs-Service an.
  •  Wenn ihr möglichst ansprechende Dokumente auf einfache Art und Weise erstellen und mit anderen Leuten teilen wollt (also nicht nur für euch behalten wollt), dann empfehle ich Buzzword von Adobe. Ich beispielsweise werde meine „Sammelthreads“ aus AbuseMySkill dorthin auslagern und von mir gesammeltes komprimiertes Wissen sauber formatiert zur Verfügung stellen. Eine weitere Alternative zu Google Docs ist etwa Zoho, vor allem weil es dort möglich ist, seine eigene kleine WikiPedia zu erstellen. Ähnlich sind etwa Peepel und OpenGoo (siehe unten). Wenn ihr nicht viel auf das Urheberrecht eurer Dokumente gebt, dann könnt ihr bei Mister Wong eure Dokumente für die Öffentlichkeit lesbar machen und gleichzeitig Dokumente von anderen Nutzern mit ähnlichen Gedanken lesen.
  • Wenn ihr gemeinsamen an einem Dokument oder etwa an einem Programm-/Website-Quellcode arbeitet, dann ist EtherPad das, was ihr nehmen solltet. Dabei können mehrere Leute gleichzeitig am selben Dokument arbeiten und nebenbei miteinander chatten.
  • Wenn ihr zu denen gehört, die gerne MindMaps machen, dann empfehle ich euch MindJet.

Cloud Notizen

  • Was ich wirklich jedem von euch empfehle ist EverNote. Darauf verfasst man einfach seine Notizen. Schluss mit gelben Klebezetteln, schreibt es einfach ins Evernote rein! Wenn ihr dann noch ein beliebiges Smartphone habt, habt ihr eure Notizen immer dabei.
  • Als Alternative bieten sich Services von den typischen Smartphone-Herstellern an, wie beispielsweise Google Keep, die Notizfunktion der iCloud oder die OneNote Section von OneDrive
  • einen interessanten Ansatz buietet memonic. Mit diesem online-Tool können Sie nicht nur notizen speichern, sondern auch Webinhalte.

Cloud Kontakte

  • Eine gute Möglichkeit, Kontakte auszulagern, ist Peepel.
  • Mein Favorit jedoch ist Google Contacts, vor Allem weil man damit seine Kontakte direkt aufs Android Handy holen kann. Auch die iCloud bietet kontkatsynchronisation für iOS-User
  • Weiterhin bietet auch OpenGoo einen Kontaktservice an.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch meine posts zur Synchornisation von google Contacts mit iOS-Geräten und zur Kontaktsynchronisation zwischen Thunderbird, outlook und dem Smartphone lesen.

Cloud Screencasting

Screencasts sind Videos, bei denen jemand aufnimmt, was er macht, und es dabei erklärt. Sozusagen Video-Tutorials. Sowas könnt ihr jetzt selber in der Cloud machen. Entsprechende Dienste sind beispielsweise:

  • Screencast-o-Matic. Nachteil ist hier, dass man das Video nur in vorgegebenen Auflösungen recorden kann und eure „Zuschauer“ Java installiert haben müssen, da man die Videos nicht in Flash konvertieren kann.
  • Meine Empfehlung ist ScreenToaster. Hat so ziemlich Alles was man braucht. Die Videos lassen sich aufgrund der Flash-Konvertierung sehr leicht in Youtube integrieren.
  • eine sehr gute Alternative zu ScreenToaster ist Skoffer, bei dem man sogar Recording-Optionen in andere Websiten integrieren kann.

Cloud Linking / Lesezeichen

Linkdienste helfen euch dabei, mit eurem Linkchaos ins reine zu kommen und nette Links mit anderen zu teilen. Außerdem helfen sie euch dabei, Werbung für euer eigenes Online-Projekt zu machen.

  • Bei Digg meldet ihr euch an. Das geht, wenn ihr wollt, auch über euren Facebook- oder Twitter-Account, so dass ihr euch nicht mehrmals anmelden müsst. Sobald ihr einen interessanten Link habt (wie beispielsweise News aus eurer eigenen Website), so könnt ihr diesen Posten. Andere Leute liken oder disliken diesen Link dann und bestimmten dadurch, wie hoch der entsprechende Post von euch gerankt wird und wie weit oben er entsprechend steht. Ein ähnlicher Service ist reddit. Noch einen Schritt weiter geht StumbleUpon. Hier bekommt ihr automatisch Links, die in Themen eingeordnet werden können, die ihr vorher zu euren Interessen hinzugefügt habt. Des Weiteren ist es möglich, wie bei Twitter einem bestimmten Stumbler zu folgen und natürlich selbst Sachen zu stumblen. Eine ähnliche Plattform ist Pinterest.Bei YiGG erstellen Leute „Nachrichten“ – also News –  das bedeutet für euch, dass ihr selber auch Nachrichten erstellen könnt, allerdings erst, wenn ihr durch 100 Beitragsbewertungen und 3 Follows gezeigt habt, dass ihr keine Spammer seid und YiGG erstmal besser kennen gelernt habt. In YiGG könnt ihr ja dann bei euren erstellten Nachrichten auf eure Online-Projekte verlinken. Und überhaupt nicht vergessen darf man Twitter, aber das kennt glaube ich jeder von euch.
  • Bei LinkedIn bekommt ihr ein Profil mit einer entsprechenden Profil-URL. LinkedIn ist eigentlich eher ein Jobbörsennetzwerk wie etwa Xing. Durch die Tatsache, dass sich hier aber viele Fachmänner tummeln, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich viele für eure Links interessieren. Ein guter Nebeneffekt dabei ist, dass ihr dadurch in gewissem Maße Fachwissen rüberbringen könnt, und sich daraus eventuell mal Jobchancen ergeben.
  • LinkArena ist ein Dienst, bei dem man eine Art LinkBlog führt, das bedeutet, man kann sehr exakte Beschreibungen zu einem gefundenen Link schreiben und andere können den eigenen LinkBlog verfolgen. Alternative: LinkSilo
  • Webnews ist ein Service ähnlcih wie beispielsweise Digg oder YiGG. Genau so wie Scoop, infoPirat und Newsider.
  • Nun kommen wir zu Diensten, auf denen ihr für euch selber Links sammeln könnten, sozusagen als Browser-Lesezeichen-Ersatz. Eine sehr gute Möglichkeit dafür ist schonmal Delicious.com. Dort könnt ihr sogar Playlists zu bestimmten Themen erstellen, das bedeutet, ihr könnt festlegen, zu welchem Thema bestimmte Links gehören und in welcher Reihenfolge ihr sie lesen solltet. Das ist einerseits sinnvoll, falls ihr bestimmte Links nicht gleich lesen könnt, sondern das später tun wollt, und andererseits, wenn ihr Links bereits gelesen habt und sie speichern wollt für den Fall, falls ihr sie später nochmal lesen wollt. Eine andere Möglichkeit ist ReadItLater, bei der ihr entsprechende Links sehr schnell über bestimmte Browser-Addons speichern könnt – wie der name schon sagt ist dieser Service besonders dafür geeignet Artikel zu speichern, die ihr später lesen wollt. Eine gute Alterantive zu ReadItLater/Pocket ist Scrapbook.
  • Desweiterne gibt es Portale, die einfach nur dazu da sind, um einen cloud-basierten Lesezeichenspeicher zu bieten. So beispieslweise Google bookmarks oder diigo.
  • Eine Alternative ist die Möglichkeit, Webinhalte einfach zus peichern. Der dienst memonic beispielsweise bietet euch die Möglichkeit, Webinhalte auf dem online-Service zu speichern – nd mit anderen zu teilen. Es gibt aber auch Desktop-Tools zum „downloaden“ von Webinhalten, etwa WinHTTrack.
  • Neben Lesezeichen sind auch RSS-Feeds eine gute Möglichkeit, selber auf dem Laufenden zu bleiben und gleichzeitig anderen die Möglichkeit zu geben, immer gleich informiert zu werden, wenn man für sie neue Inhalte auf seinem Webprojekt erstellt hat. Dazu gibt es auch wieder einen CloudService, und der nennt sich FeedBurner – mittlerweile bei Google integriert. So kriegt ihr FeedBurner bspw. ins WordPress.
  • Desweiteren solltet ihr euch über die anderen Möglichkeiten der Lesezeichensynchronisation schlau machen, die ich in meinem Post Lesezeichen-Organisation aufgeführt hbae.

Cloud Blogging

Viele Blogger wollen vielleicht auf die Vorteile einer vorgefertigten Bloglandschaft zurückgreifen, wo man viel Laufkundschaft bekommen kann. Außerdem bieten solche Plattformen sozusagen eine Cloud für eueren Blog. Ihr müsst euch nicht um einen eigenen Webserver und auch nicht um Backups kümmern, das macht alles die Blogging-Plattform für euch. Ich empfehle euch zwei Plattformen ganz besonders, nämlich wordpress.com und tumblr.com

  • blogger.com ist der Blog-Dienst von Google, früher BlogSpot. Sehr umfangreich und gut zu bedienen, setzt allerdings eine Google-Mail-Adresse voraus und hat quasi keine deutsche Community am Start.
  • für den deutschsprachigen Raum scheint aktuell twoday.net der beste Anbieter zu sein
  • blog.de hat eine solide deutschsprachige Community
  • myblog.de ist scheinbar ein recht solider Bloghoster [siehe Fremdbewertung], aber auch nichts überragendes
  • klein aber fein scheint bloghoster.at zu sein [Bewertung]
  • Bei blogg.de fallen die Kritiken sehr stark über die Software her [Bewertung]
  • Bei blogigo.de muss man aufgrund der AGBs vorsichtig sein, weil diese die veröffentlichten Inhlate zur Eigenvermarktung nutzen dürfen [Bewertung]

Cloud Pics

Bilder in die Cloud auszulagern ist für mich ein Segen. Kein Rumgeschisse mehr mit seinem Webspace, alle Bilder schön übersichtlich in einem Dienst. Für Bilder, die ihr für eure Webprojekt oder für Foren usw. verwendet werden, ist das beispielsweise wichtig. Da imagesHack nun kostenpflichtig ist, ist der Schrei nach Alternativen groß. Solche Alternativen sind beispielsweise imgur.com oder directupload. Macht euch da einen Account, und ihr habt all eure Bilder ohne Backup- und Traffic-Sorgen immer parat und könnt sie sehr einfach überall einbetten.

Für Fotografien und Urlaubsfotos führt glaube ich immer noch kein Weg an FlickR oder an Picasa vorbei. Letzterer eignet sich besonders für Urlaubs- und hochzeitsfotos, da man darin (oh Vorsicht Privatsphäre) Leute markieren und somit später Fotoalben an diese Leute verschicken kann, die immer nur Fotos enthalten, auf denen sie selbst abgebildet sind.

Zum posten von Bildern in öffentlichen Netzwerken eignen sich wiedeurm FlickR. Alternativen sind Minus oder Pinterest

Leider nur auf Smartphones verfügbar, aber vor allem beim weiblichen Publikum immer beliebter ist das Portal Instagram

Für „private“ Fotos empfehle ich soziale Netzwerke, das kennt jeder von euch. Dort könnt ihr einstellen, wer die Fotos sehen darf usw., alles toll.

Cloud Videos

Tja, die Captain-Obvious Empfehlung ist ganz klar Youtube. Mit der Option für private Videos ist es damit auch möglich, Videos nur bestimmten Leuten zugänglich zu machen.

Aber auch andere Videoportale bieten die Möglichkeit, private Videos hochzuladen.

Cloud Avatare

Einige von euch melden sich wahrscheinlich bei zich verschiedenen Communities an, in denen sie diskutieren wollen. Da wäre es vielleicht von Vorteile, den immer gleichen Avatar, den man für sein Profilbild auswählt, ausgelagert in einem Cloud-Dienst zu haben, und sowas gibt es tatsächlich: Nennt sich Gravatar. Der Avatar ist dabei eurer E-Mail-Adresse zugeordnet und jede Website, welche Gravatar unterstützt, lädt automatisch euren Avatar hoch, wenn ihr euch unter der entsprechenden E-Mail-Adresse registriert.

Cloud Browser-Settings

Zumindest von Firefox und Google Chrome weiß ich, dass die beiden Browser mittlerweile selbst Clouds unterstützen für die Settings ihres Browsers, so dass bei jedem Browser, den ihr auf irgendeiner Workstation in eurem Umfeld installiert habt, automatisch die gleichen Addons und Einstellungen vorgenommen werden, sobald ihr euch mit dem entsprechenden Account in der Cloud einloggt. Sucht einfach mal in den Settings eures Browsers, ob er sowas nicht unterstüzt.

 

Cloud Places

was ich beim letzten mal total vernachlässigt habe waren Web 2.0 Dienste, bei denen man irgendwelche Lokale oder Veranstaltungsorte taggen und bewerten kann. Solche Portale sind beispielsweise Google Places oder foursquare. Beide arbeiten wunderbar mit Smartphones zusammen. Natürlich darf man die Ortsmarkierungen von sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook nicht vergessen, denn dort ist sogar die Nutzerzahl um einiges höher. Ein solcher Dienst war auch Brightkite, der mittlerweile geschlossen ist. Warum ich ihn trotzdem erwähne? weil auf der Startseite des Dienstes stand

[…] this is no goodbye

We are moving to something better

Ich werde das für euch im Auge behalten. Was auch einen Blick wert ist, ist Gowalla.

Und selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, sich beliebige standorte, Adressen und GPS-Koordinaten in Google maps zu speichern, wie mein zugehöriger Post erläutert.

Cloud E-Mails

aus aktuellem Anlass, weil in den Comments danach gefragt wurde. Die einfachste Möglichkeit, seine E-Mails ins Netz auszulagern, ist, sie auf dem Mailserver zu lassen. Wer seine E-Mails über das POP3-Protokoll abruft, weiß aber, dass die E-Mails vom Online-Mailserver eures Mailproviders verschwinden, sobald ihr sie mit einem eurer E-Mail-Clients abruft, das bedeutet, die E-Mails sind dann beispielsweise nicht mehr über www.gmx.de oder www.web.de lesbar, sondern nur noch auf dem PC, auf dem ihr sie euch abgeholt habt. Das heißt weiterhin, dass ihr auf anderen PCs oder E-Mail fähigen Endgeräten (wie etwa Smartphone-Handys) diese E-Mails ebenfalls nicht mehr abholen könnt, weil ihr sie ihnen vor der Nase weggeschnappt habt. Es gibt eine Lösung dazu, und die lautet, seine E-Mails nicht mehr über POP3, sondern über IMAP abzuholen. Das muss euer Mailprovider unterstützen. Die meisten Mailprovider machen dies mittlerweile kostenlos, nur Geizhals-Anbieter wollen noch Geld dafür. Ihr könnt in der Regel euren bestehenden Mailaccount kostenlos (bei einigen wie gesagt kostenpflichtig) in einen „IMAP-Account“ umwandeln. Der vorteil ist, dass die E-Mails dann, egal wie oft ihr sie abholt und egal von wie vielen Geräten aus ihr sie abholt, so lange auf dem Mailserver eures Providers bleiben, bis ihr sie ausdrücklich löscht.

Das bringt jedoch auch Nachteile mit sich, nämlich genau dann, wenn euer Mailprovider euren Posteingang beschränkt, so dass ihr nur eine beschränkte Anzahl an E-Mails bestimmter Größe in eurem Posteingang haben dürft. Ist eure Quota (also euer Speicherplatz) voll, kann euch so lange keiner mehr eine neue E-Mail schicken, bis ihr wieder durch Löschen der jeweiligen E-Mails genügen Speicherplatz freigeschaufelt habt.

Da hilft dann nur, die E-Mails tatsächlich auf einen Cloud-Storage auszulagern, sprich, sie beispielsweise in den Dropbox-Ordner reinzuspeichern. Sobald ihr dann die E-Mail über euren E-Mail-Client löscht, wird sie in der Regel auch vom Server des Mailproviders gelöscht, wenn nicht, müsst ihr dies manuell über die Weboberfläche von web.de und Co. machen.

Es gibt noch andere Services, wie etwa Microsoft Exchange Online. Die sind aber nicht für den Privatnutzer gedacht und daher nicht kostenlos.

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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1 Antwort

  1. 4. Mai 2015

    […] Größe der Daten eignen sich die kostenlosen cloud-Speihcerlösungen, die ich in meinem Post Cloud #1 besprochen habe, nicht mehr wirklich. Denn sie müssten asnonsten Ihre daten über mehrere Angebote […]

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