Unison auf Synology DiskStation installieren

(Last Updated On: 27. März 2015)

Wenn man Verzeichnisse miteinander synchronisieren will, hat man oft das Problem, dass es sehr umständlich ist, sich zu merken, welche Dateien man in einem Verzeichnis verändert hat und sie dann in das andere Verzeichnis rüberzuschieben.

Es gibt zwar für den Desktop Anwendungen wie beispielsweise FreeFileSync, die das automatische Synchronisieren von Verzeichnissen unterstützen – das manuelle Rumkopieren entfällt dadurch. Blöd ist nur, dass der Nutzer dazu eingeloggt und evtl. sogar am REchner arbeiten muss, damit er diese Tools ausführen kann. Nicht immer ist ein nutzer so diszipliniert und kann kurz vor Dienstschluss täglich beispielsweise eine solche Synchronisation veranlassen. Deshalb ist es sinnvoll, ein Synchronisationstool auf einem Gerät laufen zu haben, welches dauerhaft online ist  – also ein Server oder ein Netowrk Attached Storage. Letzteres sind kleine Festplattengehäuse mit internem Betriebsystem und einer vernachlässigbaren Leistungsaufnahme von etwa 20 Watt. Mit einem Synchronisationstool auf einer Synology Diskstation beispielsweise synchronisiere ich meine Festplatten – jedes mal, wenn ich auf der einen Platte etwas ändere, wird die Änderung als Backup auf die andere Platte übertragen.

Ein gutes Tool für diesen Zweck ist Unison. Da die NASen grundsätzlich auf Linux-Systemen laufen, braucht man ein entsprechendes Tool, welches darauf läuft. Windows-Tools wie FreeFileSync würden darauf nicht laufen.

Installation

Voraussetzung ist, dass Sie auf der Diskstation bereits IPKG installiert haben.

ipkg install ocaml
ipkg install make
ipkg install gcc

ipkg install textutils

wget http://www.seas.upenn.edu/~bcpierce/unison//download/releases/stable/unison-2.40.102.tar.gz

tar -zxvf unison.x.x.tar.gz

cd unison-x.x.x/

make UISTYLE=text NATIVE=false

wenn ein fehler kommt von wegen etags fehlt einfach ignorieren, die binary sollte tortzdem funktionieren.

cp unison /opt

cp unison /opt/bin

danach testen wir unison

unison -version

unison -selftest

Jetzt wollenir Verzeichnisse zum ersten mal per Hand synchornisieren. In meinem Beispeil synchronisiere ich zwei Paare externe Festplaten miteinander

unison /volumeUSB1/usbshare1-2 /volumeUSB3/usbshare3
unison /volumeUSB2/usbshare2 /volumeUSB4/usbshare4-2

Während der Synchronisation werden wir eventuell desöfteren dazu aufgefordert, Enttscheidungen zu treffen, wenn es Konflikte gibt. un wollen wir eine unison Profildatei für unsere Synchronisationen erstellen, mit denen wir künftig die Synchronisation automatisieren klönnen. Das Profil für die oberstre Synchronisation nennen wir server1, die zweite server2

vi server1.prf
root = volumeUSB1/usbshare1-2
root = volumeUSB3/usbshare3

ignore = Path {System Volume Information}
ignore = Path {$RECYCLE.BIN}

ignore = Name *_
ignore = Name *.tmp
ignore = Name *~
ignore = Name .*~

batch = true

mit den root-Zeilen gebenw rid e zu synchornsierenden verzeichnisse an, mit Ignore können wir entweder Ordner auf den Festplaten oder Dateinamenmuster ignorieren lassen. Mit batch sagen wir, dass wir während der Synchronisation keine Nachfragen wollen, die eine Userinteraktion erfordern

Nach ddem selben Muster schrieben wir eine Datei server2.prf. Die beiden Profildateien müssen dann in den Ordner /root/.unison rein.

Nun könnten wir beispielsweise ein Backupskript schreiben, mit dem wir mit den foglenden zwei Zeilen die unison-Synchronisationen starten.

unison server1 -batch
unison server2 -batch

Damit die Synchronisationsvorg#änge sauber funktionieren, muss unsere Synology Diskstation eine feste IP-Adresse haben und keine per DHCP zugewiesene. In den Einstellungen könnt Ihr eine feste IP festlegen. gebt Der Diskstation beispielsweise die IP 192.168.2.10 in eurem Netz und stellt dann in Eurem DSL ROuter ein, dass der DHCP Server IP-Adressen erst ab der 11 an andere Geräte vergeben soll.

 Alternativprojekt: die Synchronisation vom Client aus starten

Es kann sein, dass Sie die servergesteuerte Synchronisation nicht wollen, beispielsweise weil Unison nicht richtig läuft oder die Festplatten von Unison nicht richtig erkannt werden und die KOmponenten nicht wirklich zusammenarbeiten.

Im Folgenden werde ich Ihnen aufzeigen, wie Sie bei jedem Hoch- und Runterfahren eines beliebigen Windows-PCs in Ihrem Netzwerk mit dem Tool FreeFileSync eine automatische Synchronisation der externen Festplatten vornehmen, die als SMB-Freigabe auf der Diskstation vorliegen.

Die externen Festplatten sind also per USB an die Diskstation angeschlossen und liegen als Freigaben volumeUSBX/usbshare(x) vor.

Als erstes brauchen Sie das tool FreeFileSync. Downloaden und installieren.

Nun müssen Sie auf die Freigaben eine erste Synchronisation starten. Aus dieser Synchronisation erstellen Sie eine Datenbankdatei, die auf dem Datenträger gespeichert wird und fortan alle bereits synchronisierten Änderungen dokumentiert, damit künftige unsynchronisierte Änderungen schneller und mit weniger Aufwand erkannt werden können. Desweiteren erzeugen Sie aus dieser Synchronisation eine Batch-Datei, die Sie in Zukunft per Skript ausführen und somit den Synchronisationsvorgang clienseitig automatisieren können. Das machen wir nun folgendermaßen.

Wir öffnen FreeFileSync und geben als zu synchronisierende Ordner die SMB-Freigaben auf der Diskstation der entsprechenden Festplatten an. Als synchronisationsoption wählen Wir Zwei-Wege, das entspricht der Standardsynchornisation von Unison. Durch Klick auf das markierte Icon im Screenshot können wir die Synchornisation als Batch-Auftrag speichern. Dieser Batch-Auftrag wird als Datei gesichert, den wir irgendwo auf unserem Windows-Rechner ablegen. Wählen Sie beim Abspeichern des Batch-Auftrag die option Fehlerbehandlung – Ignorieren. sie können sich Fehler nach erfolgter Synchronisation in einem Log oder in der Synchornisationsübersicht ansehen und diese dann manuell auflösen, ohne die automatische Synchronisation zu behindern.

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Starten Sie nun die Synchronisation durch Klick auf den Button Synchronisieren <- Zwei Wege ->.

Wenn Sie jetzt wollen, dass die Synchronisation bei jedem Systemstart stattfindet, was ja ruhig gemacht werden kann, da Sie die Synchornisation beim Arbeitne nicht wirklich stört, dann können Sie die Batch-Datei, die Sie gerade gespeicher thaben, einfach in den Windows-Autostart-ordner kopieren.

Es kann sein, dass Sie zusätzlich wollen, dass eine Synchronisation durchgeführt wird, sobald sich eine Datei in einem besitmmten zu überwachenden Ordner ändert. Das könbnte beispielsweise der Fall bei einem E-Mail Adressbuch, Ihrem Mail-Ordner etc. der Fall sein. Für diesen Zweck können Sie das zusatztool RealTimeSync nehmen, welches automatisch mit FreeFileSync zusammen installiert wird.

Wenn Sie alle Verzeichnisse überwachen wollen, die Sie im vorigen SChritt schonmal synchornsiert haben, können Sie die erstellte Batch-Datei jetzt einfach unter Datei / konfiguration laden hernehmen. Die zu überwachenden Ordner werden nun übernommen. diese Konifugration für RealTiemSync können wir jetzt wiederum unter Datei / Konfiguration speichern sichern. Nachdem wir diese Konfiguration gespeichert haben, führen wir eine Erste Überwachung über den STart-Button aus.

Damit auch die Überwachung nun bei jedem Systemstart durchgeführt wird, kopieren wir auch die .ffs_real-Datie, die wir erstellt haben, in den Windows-Autostartordner. Von nun an werden die Daten bei jedem Windows-Start einmalig initial synchornsiiert und danach fortlaufend überwacht.

Alternative zu FreeFileSync: Toucan

Eine weitere Alternative zu Freefilesync ist das Tool Toucan.

Als erstes sehen wir uns an, wie wir zwei Ordner miteinander Syncen können. Startet Toucan und öffnet den Reite rsync. erstellt mi dem plus-Symbol einen neuen Auftrag (1) und wählt als Funktion Synchronisieren (2). Mit einem Klick auf den Button Run könnt irh sehr einfach einen Sync durchführen.

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Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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