Vergleich von Backup-Medien: Automatisierung, Kosten und Datenschutz

(Last Updated On: 4. Mai 2015)

In diesem Post wollen wir aktuelle speichermedien miteinander vergleichen, mit denen es Ihnen möglich sein sollte, Ihre Daten zuverlässig immer auf dem aktuellen Stand zu halten und zu backupen. Welches ist das günstigste? Welches bietet den meisten Komfort? Und welches ist am zuverlässigsten und hält am meisten?

hinweis: Wir beschäftigen uns hier nur mit Speichermedien, die für den privatgebrauch in Frage kommen. Es gibt einige speichermedien, die sich im Business-Bereich durchaus lohnen, aber für den privatbereich uninteressant sind.

Welches Speichermedium für meine Daten?

Als allererstes beim Entwickeln eienr Backup-Strategie steht immer die Frage nach dem geeigneten Speichermedium für Ihre Daten. Wir gehen davon aus, dass Sie als Daten eine mehrere hundert gigabyte-große Sammlung bestehend aus Dokumenten, Fotoalben, Videos, Musik, Programm-Binaries usw. zusammen haben. Diese lösung wollen Sie zuverlässig backupen.

Aufgrund der schieren Größe der Daten eignen sich die kostenlosen cloud-Speihcerlösungen, die ich in meinem Post Cloud #1 besprochen habe, nicht mehr wirklich. Denn sie müssten asnonsten Ihre daten über mehrere Angebote streuen, was ein unnötig hoher Aufwand wäre. Rein theoretisch können Sie sich hier allerdigns unendlich viele Accounts anlegen und daher all ihre daten vollkommen kostenlos ablegen – wenn Sie den entsprechenden Aufwand nicht scheuen.

Wichtig bei geeigneten Speichermedien sind drei Faktoren

  • Handhabung. Der speicher soll nicht umständlich zu handhaben sein: Sie wollen einfache, möglichst automatiiserte backups machen können, ohne groß selbst handwerklich rumhantieren zu müssen. Und: sie wollen jederzeit auf Ihre Daten zurgeifen.
  • Kosten pro Gigabyte. Sie wollen natürlcih nicht horrende summen für Ihren Speicher ausgeben. Deswegen ist es wichtig, dass der speicher günsti gist
  • Haltbarkeit. Geringe kosten pro Gigabyte nützen nichts, wenn Sie sich den Speicher immer und immer wieder neu kaufen müssen.

Optische Speichermedien sind CDs, DVDs und Blu-RAys. Dabei machen nur wiedebreschreibbare Medien sinn, da Sie ja auch Daten mal ändern wollen. Eine wiederbeschreibbare Blu Ray kostet Sie aktuell 7,2 ct/GB, eine DVD 11 ct. Beide haben eine schwierige Handhabung, da Sie die Medien ständig wechseln müssen. Automatisierte Backups sind ohne einen Roboterarm quasi nicht zu realisieren. Die Haltbarkeit ist bei optimaler Lagerung zwischen 80 und 100 Jahren. in der Praxis jedoch wesentlich weniger, da Sie a) die Lagerbedigungen nicht garantieren können und b)  Sie die Medien im Alltag beim Hantieren auch mal verkratzen können. Allgemein kann man jedoch sagen, dass die optischen Datenträger von allen hier vorgestellten Datenträgern die langlebigsten sind. Im mittel halten DVDs wohl um die 10-20 Jahre und Blu Raysbis zu 50 Jahre laut Labortests. diese werte gelten für gebrannte EMdien. Gepresste würden nochw esentlcih länger halten. In einem planungshorizont von 40 Jarhen bruachen sie für 5 TB an Daten mit einer blu Ray 7,2ct * 5 TB * 1024 GB / TB * doppelte menge an BDs = 737,28 €. Dieser ungemein günstige Preis kommt dadurch zustande, dass wir damit rehcnen, dass Sie die BDs nie ersetzen müssen. Das werdne sie nicht ganzu erreichen. Desweiteren müssen Sie noch die kosten für einen Blu Ray player einrechnen (ca. 70 €).Sie kommen trotzdem weit günstiger weg als bei den restlichen speichermedien, wie Sie noch sehen werden.

Die erste alternative, auf die jeder kommt, sind externe oder interne Festplatten. Eine 3 TB Festpaltten bekommen Sie, wenn Ihnen die Zugriffsgeschwindigkeit nicht wichtig ist, bereits mit  3 ct/GB. Dabei haben Sie mit einer derart günstigen Festpaltte immer noch eine wesentlich höhere Zugriffsgeschiwndigkeit als bei einem optischen Medieum wie beispieslweise einer blu Ray. Desweiteren sollten Sie Archivmedien ohnehin nicht mit Hinblick auf schnelle Zugriffsgeschwindigkeit kaufen. Dafür haben Sie auf Ihren Medienservern meist extra Datenträger am Laufen. Dafür halten Festpaltten bei weitem nicht so lange wie CDs und DVDs. Je nach täglicher Betriebsdeaeru ahteln sie 2-10 Jahre, im mittel 5 Jahre. Wenn Sie die Festapltten ausschließlich als Archivmedium verwenden, also nicht im Dauerbetrieb haben, sondern hin und wieder anwerfen, können Sie jedoch länger halten – zeitraum von 10 bis 30 Jahren. Wenn Sie die Festapltten jedoch wiederum nicht im Dauerbetrieb halten, dann müssen Sie sie immer manuell anwerfen – kein automatisches Backup möglich, sondern immer nur manuelles Abgleichen, was den Aufwand wiedeurm erhöht. In einem planungshorizont von 40 Jahren brauchen Sie für 5 TB an Daten in diesen 40 Jahren also mit einem zweiten Backupmedium ca. 3ct * 5 TB * 1024 GB / TB * 2 Platten * 40/5 Jahre (8 Platten auf die 40 Jahre) = 2.456,60 € nur zum sichern ihrer Daten, wenn die Kosten für den speicher gleich bleiben. DAfür sparen Sie sich im Verlgeich zu den Blu Rays viel Aufwand, da Sie hier vollautomatiiserte backups machen können. Diese möglichkeit wird ihnen bei den Blu Rays genommen, da Sie hier ständig die medien wechseln müssen. Würde man den notwendigen Arbeitsufwand zum Verwalten der Medien mit einrechnen und diese in Arbeitsstunden umrechnen, würde man vermutlich bei den optischen Datenträgern auf einen ähnlichen fiannziellenA fuwand kommen.

Die nächste Alternative wären Flash-Speicher. USB-Sticks kommen derzeit mit etwa 25 ct/GB, SSDs mit 35 ct/GB. Da Sie die Flash-Speicher ebenso wie festplatten dauerhaft an einem System im Dauerbetribe angebunden lassen können, haben Sie hier ebenfalls die Möglichkeit für automatisierte Backups. theoretisch ist die Lebensdauer der flash-Speicher unbegrenzt, jedoch überlebt jeder „sektor2 auf einem Flashspeicher nur ca. 100 000 Schreibzyklen. Wenn Sie überwiegend daten lesen und weniger Daten auf den Datenträger schreiben, was wir ja in dieser backupstrategie tun wollen, dann können solche Flash-speicher zwischen 10 und 30 Jahre halten.  Gehen wir mal vom Optimum aus. In unserem Planungshorizont von 40 Jahren bei 5 TB mit Backup-Datenträgern kommen wir dabie auf kosten von 25 ct * 5 TB * 1024 GB/TB * 2-fache ausfürhung * 40/30 Jahre = 3.413 €

Als letzte Alternative kommen kostenpflcihtige Cloud-Speicher ins Spiel. Die Dienste sind auch als „Online-Festplatten“ bekannt. Dabei kommen für mich ausschließlich Cloud-Speicher in Frage, die eine verschlüsselte datenablage und Datenübertragung ermöglichen. Unverschlüsselte cloud-Speicher-Lösungen würden ihre Daten im klartext über das Netz übertragen, das wollen wir antüprlich nicht. Bei dieser Möglichkeit der Datenablage brauchen Sie keinen zweiten Datenträger, da das Backup hier über die Serverlandschaft des cloud-anbieters erfolgt. Aufgrund dieser bequemlichkeit müssen sie selsbt sich auch keine Gedanken über eine Backuplösung machen-  zumindest nicht für das Backup zwischen den Cloud-Servern. Sie müssen sich nur noch darum kümmern, neue Daten zuverlässig auf das Cloud-Drive, welches Sie sich gebucht haben, zu schieben. Von dort an werden diese dann automatisch gebackupt.

Bei der wahl eines cloud-Speichers sind folgende Kriterien interessant

  • Kosten pro Gigabyte. Wie auch bei gewöhnlcihen DAtenträgern haben sie bei Datenspeichern pro Gigabyte bestimmte kosten. Zu diesen kosten kommen möglciherweise Fixkosten, die nabhängig von der genutzten Speichergröße anfallen
  • Langlebigkeit. die Langlebigkeit kann hier natürlich nicht anhand der durchschnittlichen Lebzeit eines Datenträgers gemessen werden. Hier geht es vielmehr darum, ob es sich beim anbieter des cloud-Speichers um einen rennomierten Anbieter handelt, so dass man davon ausgehen kann, dass der cloud-Speicher auch lange bestehen bleibt.
  • Verschlüsselung. Wie oben bereits angesprochen, sit die Verschlüsselte abalge und Übertragung der Daten für mich ein muss-Kriterium
  • Datenschutz. Dies ist maßgeblich davon abhängig, wo das Unternehmen des Anbieters sitzt. Vorzugsweise sind Dienstleister empfehlenswert, die innerhalb der europäischen Union ansässig sind.

aDrive

aDrive bietet

250 GB52,50 US$/Jahr (Personal Premium)
500 GB125,00 US$/Jahr (BusinesS)
1 TB350,00 US$/Jahr (Business)
2 TB700,00 US$/ Jahr (business)
10 TB3.500,00 US$ / Jahr

sitzt in den USA und ist daher aus Datenschutzgründen nicht die vorderste Wahl. Auch die Langlebigkeit ist fraglich, da es sich bei dem Anbieter noch um einen relativ unbekannten handelt.

livedrive.com

2 TB96 € / Jahr (Briefcase)
5 TB156 € / Jahr (Pro Suite)
Kosten für 2 TB 40 Jahre3.840 €
kosten für 5 TB 40 Jahre6.240 €

JustCloud

6,95 € / Monatunbegerenzt (Unlimited Tarif)
5 TB 40 jahre3.336 €

Unbekannter Anbieter, Langlebigkeit fraglich.

strato hiDrive

500 GB19,90 € / Monat

brauchen wir glaube ich nciht großartig durchrechnen, oder? Dafür sollte die Langlebigkeit beim hidrive sehr gut gewährleistet sein,d a es sich bei Strato um einen etablierten Anbeiter handelt.

myPCBackup.com

unbegrenzter Speicherplatz6,95 / Monat (unlimited tarif)

Kosten wie bei Justcloud. Anbieter nicht etabliert, fragliche Langlebigkeit

SugarSync

Bei SguarSync bekommen sie 250 GB für 99,99$ / Jahr, 1 TB ab 550$ / Jahr. Meiner menung nach absolut überteuert. Da möchte ich nicht maln afnangen zu rechnen

200 GB 40 Jahre3.587,5692 Euro
500 GB 40 Jahre
1 TB 40 Jahre
2 TB 40 Jahre
5 TB 40 Jahre

DropBox Pro

bei Dropbox bekommen sie 1 TB speicherpaltz für 99 € / Jahr.  Für mehr müssen Sei den Business Tarif fürbrutto 714 € pro jahr nehmen.

Amazon Cloud Drive

bei Amazon Cloud Drive bekommen Sie unebrgenzten Speicherplatz für 60 US$ pro Jahr. der Anbieter sitzt in den USA – aus Datenschutzgründen nicht unbedingt optimal. Dafür ist eine gute Langlebigkeit garantiert.

200 GB 40 Jahre2.153,33
500 GB 40 Jahre2.153,33
1 TB 40 Jahre2.153,33
2 TB 40 Jahre2.153,33
5 TB 40 Jahre 2.153,33

Amazon Glacier

Amazon Glacier sit wie ich es formuliere: eine abgespeckte Variante von Amazon Cloud Drive, die nur zum Backup da ist und daher nicht über integrierte Synchronisations- und Sharingfunktionen verfügt. Es ist auch nicht die extreme Durchsatzrate gegeben, die man vielleicht aus dem Aamzon cloud Drive gegeben ist. In der Beschreibung heißt es

Amazon Glacier is a secure, durable, and extremely low-cost storage service for data archiving and online backup. Customers can reliably store large or small amounts of data for as little as $0.01 per gigabyte per month, a significant savings compared to on-premises solutions. To keep costs low, Amazon Glacier is optimized for infrequently accessed data where a retrieval time of several hours is suitable. – aws.amazon.com/glacier

Dafür kommt die lösung allerdings auf den ersten Blick recht günstig: sie kostet immer exakt 0,012$ pro gigabyte im Monat. Doch der Teufel steckt im Detail:Wenn Sei das jedoch auf 5 TB á 40 Jahre hochrechnen, kommen Sie hier auf horrende beträge. Sinn macht diese Lösung nur bei geringen Datenmegnen, für die Sie allerdings auch eine Festapltte verwenden könnten.

Fazit Wahl der Speichermedien

Die günstigste Methode, mit der Sie jedoch am meisten Ärger ahebn, sind iederbeschreibbare Blu Ray DVDs. Deise sind jedoch afugrund ihrer fehlenden Automatisierbarkeit im Backup nicht wirklich eine Option.

Die zweitgünstige lösung ist überraschenderweise eine cloud lösung. mit Amazon Cloud Drive sind Sie in unserem 40-Jahre-Plan mit 2.100 € am günstigen dran. Dafür opfern Sie aufgrund des standortes in den USA etwas datenschutzrechtlichen KOmfort. Dafür müssen Sie sich wirklich um gar nichts mehr kümmern, außer dass Sie ihre Daten immer gleißig auf das Cloud-Drive schaufeln. Um alels weitere kümmert isch Amazon. Die 2.100 € sind deshalb so verdammt günstig, weil hier sozusagen auch die Stromkosten der Festplatten und der Server mit inbegriffen sind, die sie ansonsten ja dauerhaft laufen lassen müssten. Diese kosten haben wir weiter oben nämlich gar nicht mit eingerechnet.

Den beste mittelweg aus vollautomatischer Sicherung, Datenschutz und günstiger Sicherungsvariante sind klassische Magnetfestpaltten. Leider sind Flash-Drives noch zu teuer, um eine echte Alternative zu Magnetfestpaltten zu sein Sie zahlen bei dena ktuellen rpeisen für Flash-Speicher rund einen Tausender im Verlgeich zu magnetfestplatten drauf. Vielleicht bringt die Zukunft hier noch eine Revolution, die Flash-Speichermedien interessant machen würden. Wenn Sie die Stromkosten nicht mit einrechnen, kommen Sie hire fast genau so günstig weg wie beim Amazon cloud Drive. eine sepziell für den SErverbetrieb ausgerichtete Festpaltte, die sich im Idle-Betrieb ausschaltet, braucht pro Jahr ohnehin nur 1,50€ an Strom – 18 € bei Dauerzugriff. Wenn Sie jetzt so oder so vor haben, einen Server im Dauerbetrieb online zu schalten, weil Sie beispielsweise eine Website oder einen anderen Deinst hosten wollen, dann fallen die Stromkosten somit auch nicht ins Gewicht.

Ein Tipp zu Backup-Festplatten: da es sich hier um keine Betriebssystem-Festpaltte handelt, auf der die ganzen programme und Tools laufen, können sie hier ruhig leistungsschwächere platten nehmen. Scheuen Sie sich nicht vor Festplatten mit lediglich 5400 rpm. Kleinere 2,5″ Festplatten kosten in der Anschaffung etwas mehr, sind jedoch in der Praxis nicht so anfällig für Beschädigungen und halten in der Regel etwas länger als Ihre großen Brüder. Außerdem brauchen Sie dann etwas weniger Strom.

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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