Wie man zum Frühaufsteher wird

(Last Updated On: 22. Dezember 2014)
Lange ausschlafen ist eigentlich ein Luxus, den sich nur wenige Deutsche heutzutage noch leisten können. Doch das, was für andere der Horror ist, ist für manche ein nicht zu erreichender Wunschtraum. Der frühe Vogel fängt den Wurm ist nämlich ein Sprichwort, das heute noch nicht seine Gültigkeit verloren hat.

Warum denn überhaupt früh aufstehen?

Basis für diese Theorie ist die Leistungskurve des Menschen. der Mensch ist von Natur aus ein tagaktives Wesen und danach richtet sich auch seine individuelle Leistungsbereitschaft. Gerät der Körper aus der Bahn und verschläft den halben Tag, hat dies auch Einfluss auf die Leistungsfähigkeit. Ironisch ist jedoch, dass den meisten von uns die leistungsfähigsten Zeiten genommen werden.

  • 8-10 Uhr: Anlaufphase
  • 10-12 Uhr: Höchstleistungsphase
  • 12-14 Uhr: nachlassende Leistungsbereitschaft
  • 14-16 Uhr: ernuete Eröhhung der Leistungsbereitschaft
  • 16-18 Uhr: sinken der Leistungsbereitschaft.

Das spiegelt die typische Arbeitszeit einer Vollzeitkraft wider. Da bleibt häufig wenig Zeit für andere Tätigkeiten. wie häufig fühlen wir uns dann von Alltagsaufgaben wie Haus- und Gartenarbeit, Heimerwerkertätigkeiten, Wartung von Haushaltsgeräten im Anschluss dann so erledigt, dass wir keine Zeit mehr für Dinge haben, die uns eigentlich wirklich im Leben weiterbringen würden? wie etwa Lernen (im Szenario hier: Abendschüler), Sport treiben, oder das Besuchen von Kursen?

Wichtig ist daher, die Zeiten vor und nach der Arbeitszeit ebenfalls effektiv zu nutzen. Viele werden sich jetzt fragen: Was ist denn eigentlich mal mit erholen? das Muss der Mensch schließlich auch. Und meiner Meinung nach ist der Abend, zumindest im späten Verlauf ab etwa 20-21 Uhr, auch genau der perfekte Zeitraum dafür. Für weitere Tätigkeiten wie Sport etc. macht es aber nicht unbedingt Sinn, die Nacht durchzumachen – denn das rächt sich im Anschluss am nächsten morgen. Also ist die einzige möglichkeit, um Zeit freizuschaufeln, das frühe Aufstehen am Morgen. Ich denke die Einsicht ist ziemlich einfach, dass jemand, der um 5 Uhr aufsteht und dann noch 2 Stunden lang Sport treibt oder Hausarbeiten macht und sich dann um 22 Uhr ins Bett legt, seinen Tag insgesamt erfolgreicher verbringen kann als jemand, der um 7 Uhr aufsteht und bis um Mitternacht wach bleibt.

Frühaufstehen – das neue Lebensgefühl

Das Leben wird entschleunigt und man hat Zeit für Rituale. Das habe ich bei mir selber bemerkt. Vor meiner angewohnheit, früh aufzustehen, habe ich ziemlich ungesund gefrühstückt also möglichst schnelle Mahlzeiten wie Müslis oder süße Brötchen in mich reingeschlungen, mich bei der Morgenhygiene auf das Wesentliche konzentriert, und bin dann ins Auto gestürzt.

Seitdem ich früh aufstehe, ist Aufstehen für mich zum Ritual geworden, ich habe mein frühes Morgenhygieneprogramm, bestehend aus Mundhygiene und Rasieren, gleich nach dem Aufstehen und hole mir dann meine Morgenbrötchen. Zu Hause geht es ab in die Sportklamotten.Ich dehne mich erst eine Viertel Stunde dynamisch und statisch vor, starte dann ein 30 Minuten Workout und beende es mit weiteren 30 Minuten Dehnen (ich bin Kampfsportler).

Im Anschluss daran folgt eine weitere Session im badezimmer mit Dusche – zuvor habe ich das Duschen häufig auf den Abend verschoben. Ich schließe ab mit einem ausgiebigen Frühstück mit Tee, frischem Kaffee und  Blattgemüse sowie Kräutern zu meinen Brötchen.  Ich packe mir jetzt Sachen wie Tee, Obst, Nüsse und andere mitbringsel in die Arbeit ein und esse stattdessen nicht mehr in der Kantine, sondern nur noch selbstmitgebrachte Speisen und Getränke. Das hat auch miener Ernährung gut getan. Das alles ist normalerweise eine Routine, die ich ansonstenteilweise gar nicht befolgen könnte und ansonsten zu anderen Teilen an den Abend nach der Arbeit anhängen müsste , wenn ich von der Arbeit müde und geschafft bin und oft habe ich in der Vergangenheit den Sport dann ausfallen lassen, weil ich von der Arbeit noch nicht abschaltne konnte. Seitdem ich meinen Sport auf den Morgen verschoben habe, gehe ich stattdessen richtig entspannt in die Arbeit. Ich weiß, dass ich einen wichtigen Tagespunkt schon einmal abgearbeitet habe, um den ich mich im Anschluss nicht mehr kümmern muss, und mein Körper fühlt sich noch total wohl vom Workout, dem Dehnprogramm und der Dusche kurz davor. Ich bin einfach happy, es ist ein ganz anderes Lebensgefühl.

Da ich nun so gut in den Tag gestartet bin, fallen mir andere Alltagstätigkeiten wie Einkaufen oder Hausarbeit total leicht. Es ist, als wäre ich in meinem Leben zur Ruhe gekommen, und das alles nur, weil ich so früh aufstehe.

Der Weg ist das Ziel

Um zu einem Frühaufsteher zu werden, braucht man erstmal ein paar Hilfsmittel. Ich zumindest habe das gebraucht. Ich habe mir vorgenommen, beispielsweise um 6 Uhr aufzustehen, und habe mir davor schonmal im 5 Minuten Takt zwei Wecker gestellt. Beim dritten komme ich dann zuverlässig aus der  Kiste. Der Rest geht wie von selbst. Man geht früher ins Bett, und wenn man dann noch auf den Konsum von Koffein zum späten Abend verzichtet und sich vielleicht ein wenig ritualisiert auf das Zubettgehen vorbereitet (beispielsweise indem man sich beruhigende Tees einflößt und auch gedanklich abschaltet), dann wird das irgendwann zu einer ziemlich positiven Angewohnheit.

WQenn Sei grundsätzlich länger Schlaf bruachen und isch wahrscheinlich niemals auf beispielswiese 7 Stunden Schalf gewöhnen können, können Sie eine andere Methode verscuhen, die eigentlich bie schlafstörungen benutzt wird. sie gehen jeden Tag 3 stunden später ins Bett, bis Sie irgendwann die Zeit erreicht haben, damit Sie in Ihrem gewöhnlcihen Schlafpensum zur gewünschten Zeit aufstehen. Wenn sie beispielsweise feststellen, dass Sie grundsätzlich 9 Stunden Schlaf brauchen, machen Sie die nächsten Nächste so lange durch, bis Sie irgendwann um 21 Uhr ins Bett gehen – Sie stehen nun um sechs Uhr auf  – auscgeschlafen. Diese Variante eigent sich natürlich nicht für jedermann. Partner und Lebensgestaltung im Zeitruam der umgewöhnung müssen Mitspielen.

Schlusswort

Ich hoffe, ich konnte euch eine gute Anregung liefern, und vielleicht hilft euch ja dieser kleine Lebenswandel, euer Leben etwas besser auszukosten.

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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