Bevor ihr die Maßnahmen aus diesem Post umsetzt, solltet ihr euch unbedingt meine anderen Tipps zum Thema Ordnung und Zeitmanagement ansehen. Diese sind wichtiger und gleichzeitig aber auch einfacher umzusetzen. Diese Maßnahmen hier sind eher für Fortgeschrittener Zeitmanager, die noch mehr aus ihrem Tag herausholen wollen.
Ich werde euch in diesem Beispiel zeigen, wie ich eine Monatsplanung für jemanden aufstelle, der arbeitet, regelmäßig sport treibt, einen Haushalt zu betreiben hat, ein Fernstudium betreibt und nenbenbei kleine Projekte wie Websiten, Blogeinträge usw. bewältigen will. Desweiteren sol am Wochenende Freiraum für Freizeit sein.
Als erstes brauchen wir iene Vorlage für einen ganzen Monat, den wir planen wollen. Das sieht dann so aus
Jetzt m,üssen wir erste Arbeitspakete erstellen. Fangen wir mit unseren „Daily Works“ an, also unserem Haushalt und vllt beispielsweise Sport usw.
Wir eröffnen in unserem Excel-Dokument eine neue Arbeitsmappe, in welche wir Arbeitspakete erstellen werden.
Beispiel: Schlaf
Hier solltet ihr ehrlich zu euch sein. An einem normalen Tag: Wie viel Schlaf braucht ihr da? Ich bin hier einfach mal großzügig und gönne mir täglich von 23:00-06:00 sieben Stunden Schlaf an Werktagen. An freien Tagen gönne ich mir neun.
Was wir jetzt brauchen, ist ein Arbeitspaket für den Schlaf an einem normalen Tag, das sieht so aus

Warum dieses Design? Nun ganz einfach, wenn wir das ganze kopieren und in einen unserer Monatstage einfügen, erhalten wir folgendes Ergebnis:

Das Arbeitspaket wird also somit bereits richtig in meinen Tagesplan integriert. Dieses Arbeitspaket füge ich nun in alle Tage einmal ein, da ich zunächst davon ausgehe, dass erstmal jeder Tag im Monat ein normaler Werktag ist.
Nach dem Aufstehen: Morgenhygiene, Morgensport, Frühstück, Weg zur Arbeit
Nach dem Aufstehen um 06:00 Uhr früh habe ich bestimmte Tasks zu bewältigen. Ich dehne mich jeden Morgen für 20 Minuten, mache für etwa 15 Minuten meine Mrogentoilette, mache mir ein kurzes Frühstück und verbringe die restliche Zeit mit dem Weg zur Arbeit. Der einfachheit halber gehen wir jetzt davon aus, dass ich um 07:00 Uhr mit dem gesamten Arbeitspaket Aufstehen fertig bin und um 07:00 an der Arbeit ankomme.
Ich habe jetzt aml beispielsweise diese Tätigkeiten fein aufgegliedert. Daher sieht mein Arbeitspaket im Kalender dann so aus:

Arbeit
Als nächstes wollen wir die Arbeit einfügen. Das arbeitspaket sieht so aus:
und wird dann auch entsprechend eingefügt
Im Anschluss füge ich noch meinen Rückweg zurück von der Arbeit ein. Das sieht dann so aus

Kochen und Essen
Als nächstes füge ich die Zeit ein, die ich zum Kochen brauche. MIt Auswahl eines Gerichtes, zusammenstellen der Zutaten und Kochen selbst rechne ich insgesamt eine halbe Stunde ein, da ich mal Gerichte habe die eine viertel bis halbe stunde dauern (ich koche auch für die Arbeit, damit ich mir was mitnehmen kann, was ich dann zum Mittag verzehre), aber auch manchmal was in den ofen schiebe, was dann ne stunde dauern kann – das gleicht sich aber auf dauer aus, weil ich oft dann vom vortrag was für den nächsten tag vorbereiten kann usw. Für das Essen nehme ich mir dann auch nochmal 15 Minuten und für den Abwasch ebenfalls. Das mit der Stunde Kochenlasse ich jetzt erstmal so geplant, wir werden das später nochmal verfeinern.
Sport
Jetzt kommt nach dem Essen noch der Sport. Ich trainiere immer eine Stunde und dehne mich danach nochmal eine viertel Stunde. Danach plane ich noch eine Viertel Stunde für’s Duschen und umziehen ein
Restzeit
Der Rest steht entweder zur Freizeit oder für Projekte zur Verfügung. Es lässt sich natürlich nicht immer wirklich planen, ob man jetzt gerade lust hat, an etwas privatem zu arbeiten, oder ob man lieber einen film liest, ein Buch durchstöbert oder nicht. Ich gehe im Zweifel immer vom Einfachsten aus und schreibe deswegen Freizeit rein.
Was ich nicht geplant habe
Kleine Tätigkeiten, die „so nebenbei“ ablaufen, wie beispielswiese das Checken und Beantworten von E-Mails, habe ich in meine Zeitrehcnung mit mit eingerechnet.
Ein ganz normaler Tag
Ein ganz normaler Arbeitstag wurde sobene durchgeplant. So sieht er aus:

Jetzt wo wir unsere Daily Work durchgeplant haben, plane ich noch meine weekly work mit rein. Dazu gehören Tätigkeiten wie Einkaufen oder Wäsche machen. Ich wähle mir einen Tag in der Woche aus, an dem bestimmte Sachen gemacht werden.
Wäsche waschen
Waschtag ist bei mir immer sonntags. Denn ich bin mir immer relativ sicher, dass ich sonntags meist nichts wirklich dringendes mehr für die Arbeit zu erledigen habe und mich deshalb sonnntags immer am wahrscheinlichsten auf meine Wäsche konzentrieren kann.
Wie jeder normale Mensch habe ich mehrere Wäschegänge.
Ich nehme erst einen normalen Werktag und editiere diesen so, dass ich drei Waschgänge und ein abschließendes Einordnen und bügeln einplane.

Dieser Zeitplan gilt nur für Sonntage, an denen ich den ganzen TAg nicht irgendwie mit einem Ausflug verplant habe. bei sonntagen, an denen ich abends erst heim komme, mache ich die ganze Wäsche auf einmal abends und verbringe dafür dementsprechend den ganzen Tag davor mit Freizeit.
Der Bürotag
Als nächstes plane ich mir meinen Bürotag ein. Diesen mache ich am freitag, gleich nach dem heim kommen. Dazu muss ich erstmal meinen Freitags-arbeitstag einplanen. Am Freitag muss ich länger für die Fahrt einplanen, da ich da in der Regel zu meiner Freundin fahre. 3 Stunden Fahrzeit sind eingeplant plus nochmal 30 Minuten ankommen, auspacken usw. Nach dem Ankommen koche ich wieder – danach kommt das Arbeitspaket Büro. Hier führe ich folgende Tätigkeiten durch
Ich modelliere einen Freitag und plane für meinen Bürotag eine Stunde ein.

Einkaufen
Der beste Tag zum Einkaufen ist nachweislich der dienstag. Deswegen ist da auch mein Shopping-Day. Ich schiebe das Kochen um eine Stunde nach hinten, verliere eine Stunde Freizeit, kann aber dann mit frishcen Zutaten gleich zu Hause kochen.

Wartungen
Haushaltsgeräte, der PKW und Ähnliches müssen gewartet werden. Das auto will Reifenluft und motoröl, im Winter will die Schneefräse vorbereitet werden.
Das mache ich am Samstag. Der Samstag, den ich hier modelliere, ist gleichzeitig schon mal eine super Vorlage für einen komplett freien Tag ohne Stress.

Vorlage für einen komplett freien Tag
bei einem komplett freien Tag können wir einfach den SAmstag nehmen und dort das arbeitspaket für die Wartungen an Geräten wegnehmen.
jetzt, da wir die Daily und die Weekly Work in unseren Planer integriert haben, können wir schonmal komplette Wochen durchplanen.
Wie bereits ersichtlich, verbinde ich mein persönliches Projektmanagement mit anderen Zeitplanungstools wie beispielsweise dem Google Kalender sowie meiner digitalen Notizmappe, in welcher ich wiederum beispielsweise eine ABC-Analyse oder eine Eisenhower-Analyse durchführe.
Wir machen jetzt folgendeS: wir erstellen als erstes mal für jede Kalenderwoche eine extra Arbeitsmappe in unserem Excel-Sheet, also 52 Stück. Dort fügen wir dann unsere einzelnen Tage so zusammen, dass wir eine ganze Woche voll haben, die kopiern wir dann 51 mal. Sieht dann so aus:

dann kopieren wir diese Woche noch einmal und benennen die 53. Arbeitsmappe um in Wochenvorlage. Jedes mal, wenn wir jetzt eine neue Woche anlegen wollen, können wir aus dieser Vorlage einfach kopieren.
Jetzt können wir erste Planungen anstellen, indem wir versuchen, weitere Tätigkeiten in unsere Planung zu integrieren.
Bildung planen
als nächstes möchte ich gerne meine Bildung planen. Es gibt verschiedene Anhaltspuntke, wie man sich die Zeiteinteilung in seiner Bildung einteilen kann
1. es gibt vom Bildungsträger einen Richtwert, wie viel zeit man pro Woche ins Lernen investieren sollte
Einige Bildungsträger liefern euch bereits die Information, wie viel Zeit ihr pro Woche in das Lernen investieren sollt. Übliche Abendschulöen beispielsweise verlangen von Ihren Abendschülern einen wöchentlichen Zeitaufwand von 10 Stunden.
Ich versuche jetzt, diese 10 Stunden irgendwie in meinen Wochenkalender zu integrieren. Ich persönlich bin auf folgende Lösung gekommen:

Dabei ist jetzt natürlich noch nicht berücksichtigt, dass ich mir Samstag und Sonntag mehr Schlaf gönnen wollte. Aber ihr bekommt schon mal eine gute Idee davon, wohin die Reise geht.
2. es gibt eine Angabe von Semesterwochenstunden
Bei einem Fernstudium werden desöfteren sogenannte Semesterwochenstunden angegeben. Diese berechnen sich wie folgt: Ihr habt ein Modul, bei welchem ihr zum Zeitpunkt x eine Prüfung schreibt. Die Anzahl an SWS, die ihr bis zur Prüfung leisten müsst, berechnet isch aus
<Anzahl Semester bis zur Prüfung> * <Anzahl Wochen pro Semester> * <Anzahl Stunden pro Woche>
Angenommen ihr seid Vollzeitstudent. Dann schreibt ihr zu einem Modul in der Regel innerhalb von einem Semester eine Prüfung, dann kommt in das Feld Anzahl Semester bis zur Prüfung einfach nur eine 1 rein.
Seid ihr hingegen Teilzeitstudent, habt ihr doppelt so viele Semester und habt ein Modul beispielsweise zwei Semester lang, dann kommt bei Anzahl semester bis zur Prüfung eine 2 rein. Die Anzahl der SWs bleibt gleich, weil sich dafür die Anzahl der Stunden pro Woche im Vergleich zum Vollzeitstudium verringert.
Wenn ihr jetzt von eurem Bildungsträger nur die Anzahl der SWS bekommen habt und errechnen wollt, wie viele Stunden Lernen ihr pro Woche einplanen müsst, müsst ihr nur rückwärts rechnen:
<Semesterwochenstunden> / <Anzahl Semester bis zur Prüfung> * <Anzahl Wochen pro Semester> = <Lernstunden pro Woche, die ihr einplanen müsst>
3. ihr ermittelt euren Zeitbedarf selbst
Ich bin mittlerweile so weit, dass ich mir den Zeitbedarf zum Lernen selber ermittle. Ich schau mir vorher immer an, wie viele Seiten die bücher haben, die ich lernen und zusammenfassen muss, und plane für mathematische Bücher eine halbe stunde und für textreiche bücher 10 minuten pro Seite ein. Das sind gute Erfahrungswerte für mich gewesen.
Für eine Einsendeaufgabe plane ich dann beispielsweise 2 Stunden arbeit ein, aber dazu kommen wir später.
Projekte und Hobbies
Nun könntet ihr noch her gehen, und euch feste Zeiten für eure Projekte und Hobbies einplanen. Wenn ihr in einem Verein seid und feste Zeiten habt, wann ihr dort zugegen sein müsst, könntet ihr diese in euren Plan eintragen und eure Zeiten entsprechend eintragen. Die Felder, die dann noch grün sidn und mit Freizeit beschrieben sind, könntet ihr beispielsweise für Projekte befüllen. In diesen Projekte-Feldern nehme ich mir beispielsweise Zeit für Blog-Posts oder für die Gestlatung einer Website, in Hobby-Feldern habe ich Zeit dafür, diesen nachzugehen. Ihr könnt diese Felder aber natürlich auch mit Freizeit beschriftet lassen. Diese Felder sind dann fest als Freizeit eingeplant. Ihr könnt sie beispielsweise mit eurer Freundin, mit zocken, DVD schauen, Lesen, Malen, Basteln, Reisen, Musik hören, was auch immer verbringen.
Jetzt wirds konkret – erst jetzt kommt der eigentliche Benefit dieses persönlichen Projektmanagements raus: Nun werden wir unseren Standardplan zum ersten mal mit unseren Plänen in der Zukunft konfrontieren.
Beispiel: Spanischkurs
Ich habe in einer Woche frei, weil ich mir dort an der VHS einen Spanisch-Intensivkurs gebucht habe. Zusätzlich habe ich am Montag ein Telefoninterview mit einem potentiellen neuen Arbeitgeber. Da ich in dieser Zeit Hotel Mama genieße, muss ich sonntags nicht selber waschen. Das ganze berücksichtige ich folgendermaßen:

Das gute an dem Plan ist: ich sehe sofort auf einen Blick, wie viele Stunden freie Zeit mir in dieser Woche über bleiben, mir fällt sofort auf, wenn sich zwei Termine überschneiden, und ich vergesse bei meinen Terminbelegungen beispielsweise nicht so einfach, die Fahrzeit mit einzurechnen. Desweiteren fällt es mir leicht, Zeiten wie Einkaufen, Kochen und Sport um die anderen Termine herum zu legen, damit ich auf sie nicht verzichten muss. Und: Wenn ich mal feststelle, dass mir erschreckend wenig freie Zeit bleiben würde, würde ich das erkennen und dann darauf verzichten, mir beispielsweise irgendwelche Module in einem Fernstudium zusätzlich aufzuhalsen oder Ähnliches. Und ich weiß sofort, ob ich mir am Samstag eine Kneipentour mit meinem Kumpels leisten kann, oder ob ich die Zeit eigentlich zum Lernen brauche.
Beispiel: Lernen für Sportbootführerschein See
Wir bleiben in der Woche mit dem Spanischkurs. Nebenbei muss ich noch für den Sportbootführerschein See lernen, da ich diesen auch gerade mache. die Prüfung zum Sportbootführerschein ist am 17.04, bis dahin sind es noch genau 11 Wochen. Bis dahin muss ich theoriestoff im folgenden Umfang bewältigen:
Für das Lesen und schriftliche Zusammenfassen des Buches kalkuliere ich pro Seite 20 Minuten, dann nochmal insagesamt 10 Stunden zum Auswendig lernen meiner schriftlichen Zusammenfassung. Dann nochmal 12 stunden für das Üben der Fragebögen.
Ich berechne nun die Lernstunden, die ich abzuleisten habe:
200*20 Minuten / 60 Minuten pro Stunde + 10 Stunden + 12 stunden = 88 Stunden.
Diese 88 stunden muss ich jetzt auf 11 Wochen aufteilen. Wie aus meinem Kalender ersichtlich, habe ich in einer normalen Arbeitswoche maximal 26 Stunden Freizeit. Mal werden es weniger sein, und mal werden es dank Urlaub mehr sein. Wenn man die 88 Stunden durch die 11 Wochen teilt, müsste ich wöchentlich rund 8 stunden zum Lernen auf den Sportbootführerschein aufwenden, um die Last gleichmäßig zu verteilen. Wenn ich umgekehrt wissen würde, wie viele Wochen vor der Prüfung ich spätestens anfangen müsste, wenn ich maxiamal sagen wir mal 18 Stunden aufwenden möchte, kann man so rechnen: ich teile die 88 Stunden einfach mal pi mal daumen durch 18 Stunden Freizeit, die ich in der Woche zum Lernen aufwenden möchte und komme auf das Ergebnis, dass es theoretisch reichen würde, 5 Wochen vor der Prüfung mit dem Lernen anzufangen. Je nachdem wie ich mich entscheide, kann ich jetzt die Lernstunden in meinem Kalender aufteilen.
Genau so mache ich es auch mit meinem Fernstudium.
Bei diesem persönlichen Zeitmanagement handelt es sich um einen Wochen- und Tagesplan. Zusätzlich solltet ihr einen Monatsplan führen, beispielsweise über Google Kalender. Wenn Euch jemand fragt: „was machst du am so und so vielten im Monat“, dann checkt ihr euren Google Kalender, beispielsweise per Smartphone, und tragt dort neue Termine ein. Beispielsweise an eurem Bürotag dann übertragt ihr eure Monatstermine in den Wochenplan, den ihr soeben mit Microsoft Excel realisiert habt, um eine detailliertere Zeitplanung zu bekommen.
Und dann braucht ihr eben noch kurzfristiges und für planerisches Zeitmanagement, welches ich in anderen Posts dieser Kategorie aufgezeigt habt. Beispielsweise die Eisenhower-Methode oder die ABC-Analyse.
Mit diesen Tools kombiniert seid ihr dann der absolute Gott über eure Zeit.
ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in das persönlich Zeitmanagement mittels Microsoft Excel geben und konnte euch dazu motivieren, es selber einmal auszuprobieren.
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Das hier vorgestellte Pareto-Prinzip ist ein weiteres dieser Prinzipien. Es besagt, dass 80% eines erzielbaren Erfolges oft mit 20% des nötigen Aufwands erzielt werden können.
Kennt Ihr Leute, die euch auf die Nerven gehen, weil Sie bei einer Arbeit von euch alles perfekt haben wollen?
Der Text ist gut, aber du solltest noch mehr Absätze reinmachen und die Gliederung im Inhaltsverzeichnis überdenken.
Sie haben alles Recht dazu! Denn Ihre Dokumentation über einen internen Betriebsablauf würde wahrscheinlich auch so mit Erfolg von den Mitarbeitern des Unternehmens gelesen werden, selbst wenn Sie diese Feinarbeiten nicht durchführen. Die Zeit, die Sie für diese Verfeinerungen aufbringen müssten, könnten Sie schon wieder für produktivere Tätigkeiten einsetzen. Sie könnten ja beispielsweise ein komplett neues Projekt anfangen. Aber Korintenkacker halten Sie durch ihren Perfektionismus davon ab.
Ich nenne Ihnen Beispiele aus meiner konkreten Welt. Glauben Sie wirklich, ich achte wirklich penibel darauf, dass eine Bewerbung an ein Unternehmen von mir wirklich detailgetreu der DIN 5009 entspricht und das Anschreiben exakt auf das Unternehmen zugeschnitten ist? Nein, ich betreibe hier Massenabfertigung. die größten Textpassagen des Anschreibens sind in jedem Anschreiben identisch. Ich ändere meist nur die Stellenbeschreibung. Auch mein Lebenslauf ist nicht wirklich normgerecht. Dennoch erziele ich mit dieser 20%igen Anstrengung einen 80%igen Erfolg, da 80% seit 2013 meine Erfolgsquote zur Einladung auf ein persönliches Gespräch nach Absenden einer Bewerbung ist. Bisher bin ich noch nie druntergerutscht.
Das Pareto-Prinzip lässt sich natürlich nicht auf alle Tätigkeiten anwenden. Denken Sie nur mal daran, da Vinci hätte die Mona Lisa nur mit 20%igem Zeitaufwand gezeichnet? da wären so viele wunderschöne Details verloren gegangen. Oder ein Chirurg würde eine Operation nach dem Pareto-Prinzip ausführen. Oder ein Autohersteller würde für Crashtests nur noch 20% der Zeit aufwenden.
Wenn Sie also bewusst und bedachtsam mit dem Pareto-Prinzip umgehen, kann es Ihnen bei vielen Tätigkeiten Zeit sparen.
Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!]]>Hat man als Kind nicht viel Zeit gehabt? Ich meine, damals verging der Tag doch vom subjektivem Empfinden her doch noch recht langsam, könnt ihr euch noch erinnern? Wie viel Zeit man damals hatte, man wusste gerade zu nicht, wie man den Tag rumbringen wollte. An einem einzigen Tag konnte man so viele unterschiedliche Sachen machen: Malen, am Nintendo zocken, Fußball spielen, die Lieblingsserien angucken und und und, die Liste ließe sich grenzenlos fortsetzen. Früher als Kind hat man so viele unterschiedliche Dinge binnen kürzester Zeit fertig gebracht, dass es einem heutzutage fast unmöglich scheint, wie leistungsfähig man doch damals war.
Und wie ist es heute? Heute ringen wir gerade zu mit der Zeit, sie ***** uns hart, Tag für Tag spüren wir, wie sie uns durch die Finger rinnt. Ein berühmtes Zitat sagt einfach nur aus:
Wir leben nur 28.000 Tage
und soll uns daran erinnern, wie vergänglich die uns von „Gott“ gegebene Zeit doch ist. Denn der Mensch neigt zunächst einmal dazu sich Zeit zu lassen, zu sagen „das ist noch lange hin“, aber sobald er sich sein Leben in Fakten und Zahlen, wie hier etwa in 28.000 Tagen, darstellt, so wird einem bewusst, dass man gar nicht mal so viel Zeit hat, als dass man sich leisten könnte, sie zu verschenken.
Seit Anbeginn der Zeit strebt der Mensch nach Glückseligkeit. In jungen Jahren entwickelt der Mensch Träume, die er als möglich, also machbar, und auch als erstrebenswert erachtet. Meistens entscheidet sich dann innerhalb der Zwanzigerjahre eines Menschen, ob diese von ihm erdachten Träume wahr werden oder zerschlagen werden, erreicht werden die Ziele dann meist erst in den späten Dreißigern, wenn überhaupt.
Was ist Glückseligkeit für jeden von uns ist und welche Ziele wirklich erstrebenswert sind, das will ich hier jetzt mal außen vor lassen und mir diese Thematik für einen späteren Post dieser Kategorie aufheben. Mir geht es hier viel mehr um den erläuterten Zeitrahmen. Wie viel Zeit ist es wert, in bestimmte Dinge investiert zu werden, wie gehen wir mit unserer Zeit um und wie bedeutsam sind bestimmte Zeitspannen in unserem Leben für uns?
In der Zeitschrift Men’s Health habe ich mal eine kurze Erläuterung zum Aufwand von Geld gelesen. Dort hieß es, dass man sein Geld lieber in Erlebnisse investieren soll als in Besitztümer, da man an den Erlebnissen länger zehren kann. Das stimmt tatsächlich, zumindest für mich, denn wenn ich an etwas positive sin meinem Leben denke, auf dass ich stolz zurückblicke und anhand dessen ich mein Leben als „zufriedenstellend“ bewerten würde, dann denke ich an Erlebnisse und nicht an Besitztümer, die ich bereits besitze. Diese sind für mich nur Werkzeuge, um entweder Erlebnisse mit ihnen zu produzieren oder mich vor Problemen zu bewahren, die mich daran hindern könnten. Ich finde, dass diese Erläuterung zum Thema Geldaufwand auch sehr gut analog für den Aufwand von Zeit angesehen werden kann: Ich finde der Mensch sollte seine Zeit überwiegend in positive Erlebnisse investieren, weil diese Erlebnisse das sind, was das Leben überhaupt lebenswert macht.
Dabei ist die Zeit, die für solche Erlebnisse aufgebracht wird, für mich nicht allein die Zeit für das Erlebnis an sich, sondern die Zeit, die zur Vorbereitung dieses Erlebnis gebraucht wird.
So trocken es klingt, Glückseligkeit in Abhängigkeit von der Zeit (jetzt kommen die stöhnenden Schüler, die sich jetzt ein Diagramm vorstellen, bei der Glückseligkeit auf der y-Achse und Zeit auf der x-Achse aufgezeichnet ist) ist für mich nichts Anderes als reine, trockene, Mathematik. Klingt ziemlich ironisch, denn Mathematik und vor allem die Zeit, die man in das Lernen von Mathematik investiert, ist nicht gerade das, was man sich unter Streben nach Glückseligkeit vorstellt.
Dazu würde ich gerne die beiden Filme „Das Streben nach Glück“ und „Das Beste kommt zum Schluss“ heranziehen, beides wundervolle Filme, die ich euch bereits in vorangegangenen Posts empfohlen habe. In beiden Werken zeigt sich, dass die Hauptfiguren einen Großteil ihrer Zeit wirklich mit dem Streben nach Glück verbringen, und erst gegen Ende des Films ihr Ziel, die Glückseligkeit, erreichen. Das lässt sich auch in der realen Welt beobachten. So fragt sich der ein oder Andere vielleicht berechtigerweise, ob es so viel Zeit überhaupt wert ist, in Sachen wie Lernen, Arbeiten oder Forschen zu investieren, um daraus einen höheren Wert in seinem Leben zu erzielen, weil die Frage offen bleibt, ob man nicht mehr davon gehabt hätte, wenn man sein ganzes Leben mit „faulenzen“ und somit „es sich gut gehen lassen“ verbracht hätte.
Nun, ich denke es ist unumstritten, dass sich Fleiß auszahlt, wer im Leben nach mehr strebt, der wird irgendwann auch mehr erhalten, früher oder später eben. Der Unterschied ist eben der, dass der Faule zwar nie traurig sein wird, weil er nie etwas zu versuchen braucht und somit auch nie irgendwo scheitern wird. Das heißt, dass sein Glück-Zeit-Diagramm nie fallen oder steigen wird, er wird ständig auf dem selben „Glücksniveau“ bleiben. Ist Glück denn nicht gerade die Abwesenheit von Trauer? Müsste also nicht ein arbeitsloser Sozialhilfeempfänger die glücklichste Person auf Erden sein, weil sich in seinem Leben kaum etwas zum positiven oder schlechten ändern wird? Er hat keine Prüfungen oder Bewerbungsgespräche, die er versauen kann, wird wahrscheinlich auch keine Familie gründen, hat keinen Einfluss auf Gewinn und Verlust eines Unternehmens, steht niemals unter Stress oder Zeitdruck. Ich denke wir alle wissen, dass das eben nicht gerade die Definition von Glück ist.
Der „Streber“ jedoch wird durch Höhen und Tiefen gehen. Er wird ständig irgendwo mal scheitern und somit auch Grund zum Trauern haben, wird aber auch durch sein Streben den ein oder anderen Gewinn im Leben erhalten. Sollten wir nicht manchmal froh sein, dass wir etwas haben, was wir verlieren können, anstatt darüber nachzudenken, was passiert, wenn wir es mal verlieren? Das Schlimme am Glück, und das ist die Crux an der ganzen Geschichte, ist, dass wir immer noch mehr hatten als der, der das, was wir verloren haben, nie hatte. Dennoch fühlen wir uns hundeelend wenn es einmal so weit ist und wir irgendwo gescheitert sind oder Etwas loslassen müssen.
Geklärt ist also, dass sich Fleiß auszahlt. Der Glücksgraph wird beim Fleißigen irgendwann steigen. Wenn wir bei meiner mathematischen Diagrammmetapher bleiben, dann würde das bedeuten, dass das „Durchschnittsglück“ des Fleißigen über seinen gesamten Lebenszeitraum gesehen größer ist als das des Faulen, der ständig auf einem Level bleibt. Das lehrt uns ja schließlich auch schon Charles Darwin
Im Kampf ums Dasein gewinnt der Tüchtigste,
auf Kosten seiner schwächeren Rivalen
Was nun noch nicht geklärt ist, ist die Frage, was am Leben es denn nun eigentlich wert ist, Zeit dafür zu opfern und wenn ja, wie viel davon? Seht ihr, nehmen wir einmal mich. Ich schreibe jetzt hier diesen Blog. Ich meine, was für einen Sinn hat es für mich, diesen Blogeintrag gerade zu schreiben, was in meinem Leben wird sich dabei ändern, wenn ich jetzt gleich auf Publish drücke und diesen Post ins Netz Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich später durch diesen Blog einmal meinen Lebensunterhalt verdienen könnte, es ist genau so unwahrscheinlich, dass mir andere Belohnungen winken wie etwa eine Liebesbeziehung, eine Festanstellung oder ein unvergessliches Erlebnis, es ist sogar unwahrscheinlich, dass ich durch den Blog Leute kennen lerne, mit deren Freundschaft ich im realen Leben effektiv etwas erreichen kann. Und wenn man dann schon das Schreiben eines Blogs in Frage stellt, warum dann überhaupt nicht gleich Alles, was einem nicht aus erster Sicht heraus einen Vorteil bringt?
Nun zunächst einmal aufgrund vollkommener Ahnungslosigkeit: Wir wissen nicht, was wir später einmal brauchen werden und was gut für uns sein wird, das ist ja gerade der Reiz am Leben: Die Ungewissheit. Es ist ungewiss, was uns jetzt genau weiterbringen wird und welche Fähigkeiten wir für das Leben brauchen werden, das ist auch der selbe Grund, warum wir bestimmte Fachgebiete in der Schule beigebracht bekommen, die für unseren Traumberuf weitestgehend uninteressant sind.
Der eigentliche Grund ist aber, dass sich die positiven Dinge in unserem Leben aus einem Ganzen ergeben. Alles, was wir im Leben schaffen, ist die Summe unserer Anstrengungen. Ich glaube nur schlecht kann man ein besseres Beispiel bringen als das Kennenlernen des Lebenspartners, den man später einmal heiraten wird. Einige von euch haben einen solchen Lebenspartner bestimmt schon gefunden, ich noch nicht und ich beneide euch darum. Jedenfalls hat jeder von euch Glücklichen eine Geschichte dazu. Der eine hat ihn/sie im Tanzkurs kennen gelernt, manche kennen sich aus dem Tennisclub, andere kennen sich von der Schule. Fällt euch etwas auf? Das alles sind Anstalten, bei denen man nach etwas strebt: Nach Körperbeherrschung (Tanzen), Fitness (Tennisclub) oder Bildung. Und daneben gibt es noch viele Nebenziele, Hintergedanken, mit denen man ebenfalls diesen Weg einschlägt – Menschen kennen lernen, gesund bleiben, die Lebensdauer verlängern usw. Und alles hat ein Ziel – nämlich Glück!
Meiner Meinung nach sind die Dinge, die sich lohnen, dafür Zeit zu investieren, 1. die glücklichen Momente, nach denen wir streben, das ist klar, und 2. Alles, was uns die nötigen Werkzeuge, Fähigkeiten und das Wissen dazu verleiht, diesen Momenten näher zu kommen. Du wolltest schon immer mal Tanzen lernen! Dann verschwende keine Zeit mehr mit dem Lesen irgendwelcher Blogs :-), sieh dich nach einer Tanzschule um, vergiss deine Sorgen, die dich davon abhalten, die ganzen Hürden, die du dir in den Kopf gesetzt hast, und sei bereit dazu, mal wieder ein wenig zu Streben im Leben. Lerne Leute kennen, bring dir selber neue Sachen bei.
Niemand hat gesagt, dass Streben leicht ist, dazu gehört Blut, Schweiß und Schmerz, den man runterschlucken muss, und natürlich zuvorderst Zeit, die man da hineinstecken muss. Denkst du, du wirst mehr von deinem Leben haben, wenn du statt der Zeit in einen Sprach-, Tanz-, Sport-, oder Bildungskurs deine Zeit in irgendwelchen Stumpfsinn investierst?
Es gibt einen wundervollen Blog von einem Autor namens Steve Pavlina. Jeder, der dem Englischen mächtig ist, dem lege ich hiermit diesen Blog ans Herz, er ist es wirklich wert, gelesen zu werden. In dem verlinkten Post redet er von einer 50-30-20 Regel. Demnach gibt es zunächst drei Arten von Aufgaben, die ein Mensch in seinem Tagesablauf abzuleisten hat:
| Klasse | Definition | Beispiel | Zeitanteil pro Tag |
| A | Tätigkeiten, die einen signifikanten Gewinn in deinem Leben in einer Zeitspanne von etwa 5 Jahren darstellen | Ein Unternehmen gründen, Anfangen Sport zu treiben, Studieren, ein Haus bauen | 50 % |
| B | Tätigkeiten, die einen signifikanten Gewinn in deinem Leben in einer Zeitspanne von etwa 2 Jahren darstellen | Sprachkurs, Sportverein, Berufsausbildung, auf einen Marathon trainieren,zum Speeddating gehen, Gleichgesinnte suchen | 30 % |
| C | Tätigkeiten, die einen negativen Effekt auf dein Leben haben, wenn du sie nicht erledigst und/oder Tätigkeiten, die nur einen geringfügigen Gewinn in deinem Leben über eine kurze Zeitspanne ausmachen | Steuererklärung machen, Rechnungen bezahlen, Papierkram sortieren, zum Arzt gehen, Versicherung abschließenUnd/OderIns Kino gehen, Zeitschriften lesen, Blogs durchlesen, Zocken, How I Met Your Mother gucken | 20 % |
Zunächst einmal fällt auf, dass hier zwei Arten von Tätigkeiten fehlen
Schlafen und Ruhen taucht nicht auf, weil das etwas ist, was jeder für sich selbst planen muss und das ist ein Zeitraum, den jeder von uns auch irgendwie in seinem Leben unterbringen muss.
Glückselige Momente wollen wir so oft verbringen wie wir wollen. Hier gilt es, wirklich herauszufiltern, welche Momente es überhaupt wert sind, also solche Momente tituliert zu werden, denn wir wollen glückselige Momente als etwas definieren, was Vorrang VOR ALLEN ANDEREN TÄTIGKEITEN hat. Würdest du jetzt behaupten, dass ein DVD-Abend, bei der ihr alle Two and A half Men Staffeln durchguckt, ein „glückseliger“ Moment ist und es verdient hat, deine Prüfungsvorbereitung für dein Klasse-A-Studium zu unterbrechen? Ich denke wir sind uns da einig: Glückselige MOmente müssen eine bestimmte Qualität haben, um Vorrang vor unseren KLasse-A-Aktivitäten zu haben. DAs heißt nicht, dass man sich nie etwas gönnen sollte, es geht nur darum, ein ordentliches Verhältnis, eben das 50-30-20-Verhältnis, zu wahren.
Unabhängig davon, ob ihr persönlich euch an eine derartige Zeiteinteilung halten wollt und wenn ja, ob ihr es auch derzeit wirklich tut: Es ist ersichtlich, dass die Kernausssage dieser Tabelle ist, dass wenn wir mehr glückliche Momente verbringen wollen, wir möglichst die KLasse-C-Tätigkeiten und das Ruhen verringern sollten. Denn diese verhindern keine positiven Auswirkungen auf unser Leben. Verringern wir dagegen den Umfang unserer Klasse-B- bzw. Klasse-A-Tätigkeiten pro Tag, dann hat dies ganz gewiss Auswirkungen auf unser Leben. Der intelligente Weg ist also, möglichst bei den Klasse-C-Tätigkeiten Zeit zu sparen, und nicht auf wichtige Tätigkeiten zu verzichten. Wie das geht, werde ich in späteren Posts einmal aufgreifen.
Da komme ich jetzt auf meinen Blog zurück. Was bringt mir persönlich das Schreiben dieses Blogs? Nun, das Blogschreiben ist für mich weder eine Klasse-A, noch eine Klasse-B-Tätigkeit. Ihr seht aber, dass ich zur Vorbereitung dieser Klasse-C-Tätigkeit „Blogschreiben“ durchaus Klasse-A und Klasse-B-Tätigkeiten durchführen muss, um über derartige Inhalte schreiben zu können. Ich halte sozusagen meine Fortschritte und Gedanken über Klasse-A und Klasse-B-Tätigkeiten in meinem Blog fest. Es hilft mir, meine Gedanken zu ordnen und meine erworbenen Fähigkeiten besser zu behalten, weil ich für mich selbst ein übersichtliches, umfangreiches Nachschlagewerk geschaffen habe. so verringere ich einerseits unnötige Ziet, die ich hätte, wenn ich mal etwas vergessen sollte und wieder nachschlagen müsste, weil alles für mich verständlich aufbereitet in meinem Blog auf mich wartet. Und zweitens zwingt mich das Blog dazu, mich an die gesetzte Zeitvorgabe zu halten: Ohne Klasse-A und ohne Klasse-B-Tätigkeiten hätte ich nämlich kaum etwas zu schreiben in meinem Blog, mir würde irgendwann der Gesprächsstoff ausgehen. Egal, ob ihr mir da jetzt recht gebt oder nicht, für mich ist das meine persönliche Begründung dazu, warum dieser Blog wertvoll für mich ist und warum er eine Bereicherung in meinem Leben darstellt.
Jetzt seid ihr dran: Geht einmal im Kopf durch, was ihr im Moment so alles mit eurer Zeit anstellt. Wie viel Zeit entfällt bei euch auf was? Wenn ihr euch eine Übersicht verschafft habt, dann bewertet, ob diese Dinge es für euch wertvoll sind, weiterhin so viel Zeit und Aufmerksamkeit von euch geschenkt zu bekommen, und wenn eure Antwort nein lautet, dann verdammt nochmal werdet es los und fangt etwas Besseres damit an, wie z. B. eine neue Klasse-B-Tätigkeit, die ihr in diesen Zeitraum legt. Diese Bewertung für ihr nur für euch, ihr müsst vor Niemandem, und schon gar nicht vor mir, je Rechenschaft dazu ablegen. Aber wisst ihr was ihr machen müsst? Ihr müsst vor euch, vor euch Selbst Rechenschaft dafür ablegen, wenn ihr euch diese Gedanken nie in eurem Leben gemacht habt und dann am Ende sagen müsst: Ach hätte ich doch nur… Und genau deshalb macht ihr das jetzt, nicht wegen mir, sondern wegen euch.
Im zweiten Teil des Artikels rede ich darüber, wie uns die Zeit durch die Finger läuft, wie wir es nicht merken, wie wir dann endlich anfangen es zu merken, und wie wir anfangen, unsere Zeit zu genießen, anstatt sie zu verfluchen.
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Seien Sie ehrlich mit sich selbst: Wie lange schlafen Sie und wie lange Arbeiten Sie am Tag? Von den Stunden, die Ihnen danach noch bleiben, müssen Sie noch Zeit zum Kochen, Wäsche machen usw. abziehen. Wenn ich das mache und noch Zeit für Vereinstätigkeiten und sport abziehe, komme ich auf 2 Stunden, die ich im WErktag nach der Arbeit wirklich für mich selber zur Verfügung habe. gut sieht es Samstag und Sonntag natürlich aus. Hier habe ich täglich abzüglich Haushalt, Sport und Vereinstätigkeit 12 Stunden zur Verfügung.
Ich persönlich empfehle Ihnen, keinen papiernen Kalender mehr zu verwenden. Für viele ist das aber ironischerweise die ideale Lösung, weshalb ich Ihnen das jetzt nicht verwehren möchte. Ich persönlich lege mein Leben bei Google preis, weil ich stolz auf mein beschäftigtes Leben bin :). Wer eine offline-Lösung sucht, kann ja beispielsweise die integrieren Kalender von mozilla Thunderbird oder Microsoft Outlook verwenden.
In Verbindung mit ihrem Kalender und der zuvor vorgenommenen Zeitnahme können sie genau bemessen, ob Sie bestimmte Projekte realisieren können. Beispiel: Sie sind Student und zu einem gewissen Zeitpunkt steht eine Prüfung an. Anhand der Termine, die Sie bis zu diesem Datum haben, können Sie bewerten, wie viele Stunden ihnen insgeasmt bis dahin zum Lernen bleiben, ohne dass Sie Alltagstätigkeiten wie Kochen, Sport treiben, Vereinstätigkeit und auf Schlag verzichten müssen. Nun könenn Sie realistisch abschätzen, ob es machbar ist oder nicht. Das ganze lässt sich auch auf Kundenprojekte übertragen, wenn Sie ein nebengewerbe betreiben.
als letztes gilt es, die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit effektiver zu Nutzen. Darauf gehe ich in meinem anderen Post Zeitmanagement – Zeit effektiver nutzen näher ein.
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Heute wollen wir uns nochmal mit dem Thema Zeit befassen. Aber heute wollen wir die Zeit nicht huldigen und ihr nachtrauern, so wie wir es beispielsweise hier schon einmal gemacht haben, diesmal wollen wir ihr in den Arsch treten.
Der erste Schritt zu mehr Zeit ist es, seine großen Aufgaben in kleinere Segmente aufzuteilen. In diesem einen von vier Kapiteln geht es also noch nicht um das Verkürzen von Zeit, die man für etwas braucht, sondern um die Planung von Zeit. Diese Liste ist ziemlich lang, aber das Lesen dieses Teils dauert ungefähr 15 Minuten, das Planen 30 und das Nachvollziehen von dem, was ich hier schreibe, dauert nachher ungefähr eine Stunde. Nachdem man diese Zeiteinteilung durchgeführt hat, erhöht sich die Produktivität aber um durchschnittlich 30 %, das bedeutet, ihr habt im Endeffekt 30 % mehr Zeit. Rechnet jetzt mal Π mal daumen, wie viel weniger Zeit für euer Projekt (sagen wir mal im Rahmen von 100 Stunden) ihr durch diese 2 Stunden Extraaufwand habt, wenn ihr dieses Kapitel durchlest und nachvollzieht, und zieht sie meinetwegens von den 30 Stunden ab, 2 % weniger? Wenn überhaupt. Bleiben 28 % mehr Zeit für euch.
Ausgangssituation: Ihr habt ein bestimmtes Ziel, beispielsweise, einen Abschluss nachzuholen. Dazu steht demnächst eine Prüfung an. Ihr habt zusammengetragen, welchen Stoff ihr lernen müsst, und wollt euch die Zeit bis zur Prüfung möglichst effektiv einteilen, ohne dabei auf für euch wichtige Zeitaspekte in eurem Leben zu verzichten.
Ihr wisst aus dem vorhergehenden Kapitel, wie viel von eurem Projekt ihr am Tag schaffen müsst. Was wir jetzt wollen, ist es, mehr Zeit herauszuschlagen, die ihr im Endeffekt frei einteilen könnt. Wir nehmen uns diese Zeit zunächst von euren Nebentätigkeiten, und zwar von euren „unschönen“ Nebentätigkeiten. Diese Nebentätigkeiten habt ihr oben bereits festgelegt, es sind Tätigketien wie „E-Mails checken“, „Post sortieren“ und „Rechnungen überweisen“. Diese Technik lässt sich aber auch eure Projekttätigkeiten anwenden, z. B. auf das Lösen von Matheaufgaben. Was wir mit dieser Technik erreichen werden, ist, dass ihr weniger Zeit zwischen oder während eurer Tätigkeiten verschwendet, während ihr eigentlich etwas Sinnvolles tun wollt, egal, ob dieses Sinnvolle nun eine Nebentätigkeit oder eine Projekttätigkeit war. Wir verkürzen hier also nicht die Zeit, die ihr für die Tätigkeit selbst benötigt (indirekt irgendwie schon, aber ihr wisst was ich meine), sondern die Zeit, die ihr währenddessen auf der Strecke lasst. Auf keinen Fall werden wir eure Freizeit – die Zeit mit eurer Familie, mit Freunden oder mit euren Hobbies – antatschen, denn das ist euer Allerheiligstes. Zeit sparen, das geht nur, wenn ihr produktiver werdet. Eine der Techniken dafür werde ich euch im Folgenden vorstellen. Diese Technik reduziert nicht eure Freizeit, denn eure Freizeit habt ihr euch oben im Projektmanagement bereits sehr ehrlich eingeteilt. Alles, was ihr hier an Zeit verschwindet, ist Zeit, die euch für euer Leben verloren geht, die ihr also im Endeffekt ohne Sinn und Verstand aushaucht. Ihr genießt in der Zeit nicht das Leben und ihr schafft in der Zeit auch nichts im Leben – die Zeit, die ihr hier unproduktiv rumsitzt, ist verloren und ich sich irgend etwas anderes einzureden ist Unsinn! In dieser Zeit sitzen die Leute meist vor dem Fernseher, „chillen auf der Couch“ oder surfen auf Youtube und gucken sich „lustige Videos“ an. (schon komisch, dass ich das so verurteile angesichts meiner „Geek Stuff“ Kategorie im Blog, aber ich muss mich hier jetzt nicht vor euch rechtfertigen ^^). Die gewonnene Zeit dürft ihr euch anschließénd frei einteilen – ihr könnt sie als Puffer auf eure Projektzeit draufschlagen oder in Freizeit investieren – eure Entscheidung!
Ihr macht also Folgendes: Arbeiten! Dazu Folgendes:
Wichtig bei dieser Technik ist, sich nicht ablenken zu lassen und
Die Technik nennt sich Pomodoro, nach dem italienischen Wort für „Tomate“, weil der Entdecker der Technik eine tomatenähnliche Eieruhr benutzt hat. Ergeizigere gesellen stellen den Timer nicht auf 20 Minuten, sondern auf 25 Minuten, so wie in diesem genialen Blog beschrieben. Eine weitere gute Erläuterung gibt es hier im Blog von André Loibl (Insider werden sich jetzt totlachen…)
Wenn ihr mit dieser Technik sehr vertraut seid, dann werdet ihr mit der Zeit dazu übergehen, die einzelnen Tätigkeiten, die ihr im Projektmanagement-Teil herausgearbeitet habt, in „Pomodoro-Einheiten“ zu zerlegen, das bedeutet, ihr werdet nicht mehr schätzen, wie viele Minuten ihr zum Erledigen dieser Teilaufgaben braucht, sondenr wie viele Pomodoros ihr dafür braucht.
Wir haben im vorigen Kapitel die Zeit zwischen euren Tätigkeiten verringert, also die Zeit, in der ihr sinnlos rumsitzt und gar nichts macht, auch wenn das nur unterbewusst ist. In späteren Posts werden wir Techniken durchgehen, mit der ihr eure Tätigkeiten selbst schneller bewältigen könnt. Hier gibt es nur diesen kurzen Anriss, damit ihr merkt, dass Techniken wie die Pomodoro-Technik noch nicht alles sind.
Was wir in diesem Kapitel tun, ist nicht verbessern, wie ihr eure Zeit einsetzt (indem ihr bestimmte Sachen schneller erledigt oder weniger Zeit verschwendet), sondern wir werden verbessern, für was ihr eure wertvolle Zeit einsetzt, vor allem die Zeit, die ihr zuvor so mühsam durch Anwenden unserer Techniken gewonnen habt.
Ich würde hier gerne an dem ersten Gänseblümchen-Post anknüpfen. Da erläutere ich im Grunde, worum es hier geht, nämlich um die 50-30-20-Regel von Steve Pavlina. Denn wir haben uns bisher nur darum gekümmert, wie ihr bestimmte Tätigkeiten möglichst schnell erledigen könnt. Die Frage, mit der wir uns noch nicht beschäftigt haben: Sind es diese Tätigkeiten überhaupt wert, um dafür Zeit aufzuwenden? Ich denke, ihr könnt das für euer Leben sicherlich besser beurteilen als ich, aber ich will euch hier einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, dass viele Menschen dieses Gleichgewicht für sich selbst noch nicht gefunden haben. Sie verbringen den ganzen Tag mit dem Erreichen irgendwelcher Pseudo-Ziele im Leben, irren im Internet ohne Sinn und Verstand hin und her, sind lose Fäden im Puppenspiel des Lebens. Jetzt mal ganz ehrlich: Es gibt schon schöne Dinge im Leben, wie das Gucken von Filmen, das Zocken, das Lesen einer guten Zeitschrift, der Genuss einer Zigarre oder eines guten alkoholischen Getränkes (und dabei meine ich ein Getränk mit Stil, kein Mixery oder so einen Mist :>). Was aber viele Leute heutzutage missverstehen, ist, dass solche Dinge unter die Kategorie „sich etwas gönnen“ fallen. Und dieses „sich etwas gönnen“ wird oft so derartig missverstanden, dass sich diese Leute den ganzen Tag über „etwas gönnen“. Sich „etwas gönnen“ kann man nur, wenn man sich vorher durch harte Arbeit etwas verdient hat. Eine Staffel How I Met Your Mother schauen, einen guten Film genießen, einen Clanwar ausfechten, die Kampagne vom neuen Halo-Ableger durchspielen – wann mache ich das? Das sind doch eindeutig Klasse C Tasks, oder – oder würdet ihr sagen, dass das Meistern von Halo auf Legendär in 5 Jahren positive Auswirkungen auf euer Leben haben könnte? Wo kommt also die viele Zeit her, die wir in solche Tätigkeiten investieren? Ganz einfach, aus der Zeit, die wir aus unseren Zeitmanagement-Skills gewonnen haben. Durch Techniken wie etwa die Pomodoro-Technik schürfen wir praktisch die Zeit, wie in einer Goldmine, damit wir später sagen können „Jetzt gibts erstmal ne Hülse, ne Zigarre und dann wird mit den Jungs ne Runde der CS Server gerockt!“
DAs 50-30-20 Prinzip ist größtenteils auf allgemeine oder langfristige Tätigkeiten bezogen. Sie haben aber natürlic auch kurzfristige Tätigkeiten. Zur Planung von diesen Tätigkeiten eignet sich besonders das Eisenhower-Prinzip. Das Eisenhower-Prinzip funktioniert folgendermaßen:
Sie zeichnen eine Tabelle mit zwei Zeilen und zwei Spalten. Sie haben nun vier Zellen. in die Zelle links oben schreiben Sie Tätigkeiten rein, die sowohl dringlich erledigt werden müssen, als auch wichtig sind. Beispiel: Vorstellungsgespräch, Valentinstagsgeschenk, Auto ummelden, Versicherung kündigen etc. Diese Tätigkeiten erledigen Sie sofort.
Iin die Zelle rechts oben tragen Sie Tätigketien ein, die wichtigsind,a ber nicht dringlich.Diese Tätigketien terminiseren Sie in ihrem Kalender fest ein und erledigen Sie selbst
In der Zelle links unten tragen Sie Tätigketien ein, die dringen,d aber nicht wichtig sind. Etwa: Personalauswies erneuern lassen. Diese verschieben Sie auf einen freien Tag oder lassen es andere machen.
Rechts unten tragen Sie Tätigkeiten ein, die weder dringlich, noch wichtig sind. Beispiele: Zeitschriftensa3mmlung sortieren, Neuestes Zelda durchspielen etc. Diese Tätigkeiten machen Sie gar nicht oder nur dann, wenn die anderen drei Felder leer sind.
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