Eine registrierte Domain für das Heim-Netzwerk nutzen – was Sie brauchen.

(Last Updated On: 10. Juni 2015)

Sie wollen, dass ein Domainname wie beispielsweise <IhrName>.eu auf Ihr Heimnetzwerk zeigt (also auf die öffentliche IP-Adresse Ihres Internet-Anschlusses). Das wollen Sie vielleicht, weil Sie auf Ihrem Heimnetzwerk Services hosten – etwa weil Sie ein kleines Nebengewerbe oder eine Einzelunternehmung von dort aus unterhalten, oder weil Sie mit einem von zu Hause gehosteten Server eine kleine Community über eine Domain betreiben wollen. Denn nur so können Sie beispielsweise Hostnamen wie www.<IhrName>.eu hosten, anstatt auf das kostenlose DynDNS ausweichen zu müssen, wo Sie nur einen  einzigen Hostnamen und keinen eigenen Domainnamen verwenden können, sondern nur sowas wie dafrkblog.no-ip.org.

Zunächst einmal müssen Sie sich entscheiden, ob Sie einen externen Dienstleister wie beispeislweise Strato damit beauftragen wollen, die Domain für Sie bei der DeNIC zu beantragen und zu hosten. Dazu müssen Sie einfach nur die Domain bei diesen Anbietern bestellen. Ihre Domain <IhrName>.eu wird dann auf den DNS-Servern von Strato betrieben und Sie können die Domain über eine Weboberfläche verwalten. Ansonsten bräuchten Sie selbst zwei statische öffentliche IP-Adressen (also im Endeffekt zwei verschiedene Business-Leitungen) von einem oder mehreren Internetprovidern und müssten dahinter zwei verschiedene DNS-Server betreiben. Desweiteren müssten Sie dann für die Domain wesentlich mehr bezahlen, da Sie die domain dann selbst bei der DeNIC zum Vollpreis erwerben müssen. Strato bekommt entsprechende Rabatte und kann Ihnen die Domain deshalb günstiger anbieten. Die Domain trotzdem Ihnen und kann von Ihnen ohne Probleme später zu einem anderen Anbieter umgezogen und zum Vollpreis eigens betrieben werden, wenn Sie das irgendwann einmal wünschen sollten.

Die Variante, dass Sie Ihre domains komplett selber hosten, ist in der Regel nur für mittelständische oder größere Unternehmen zu empfehlen. Sie als Privatperson oder Kleingewerbebetreibender sollten sich mit der „hosted“-Variante zufrieden geben. Desweiteren verlangen Internetserviceprovider häufig von Ihnen, dass Sie auf einen Business-Tarif upgraden, wenn Sie auf Ihren „standleitungen“ (Leitungen mit statischen IPs) DNS-Server betreiben wollen.

In diesem Beitrag werde ich auch ausschließlich nur diese Hosted-Variante mit Ihnen besprechen. Falls Sie nun immer noch darauf bestehen, Ihre Domain komplett eigenständig mit zwei DNS-Servern und zwei statischen öffentlichen IP-Adressen komplett selbst zu hosten, dann müssen Sie sich auf einen späteren Post von mir gedulden oder selsbt recherchieren.

Das ganze läuft in der Hosted-Variante so, dass die domains wie bereits erklärt auf den DNS-Servern des Dienstleister, bei der Sie die domain erworben haben, gehostet werden. Sie können jedoch über eine Weboberfläche einen Hostnamen wie beispielsweise www.<IHrName>.eu auf den Webserver zu Hause zeigen lassen.

Wenn sie auf dem Internetanschluss, unter welchem Sie den Server betreiben, eine statische öffentlcihe IP-Adresse haben (meist nicht der fall), dann können Sie einfach in der Weboberfläche des Domain-Hosters einen A-Record auf die IP-Adresse des Servers setzen. Wenn Sie hingegen alle 24 Stunden von Ihrem Internetprovider eine neue öffentliche Ip-adresse bekomemn (meist der fall), dann muss Ihnen Ihr Domain-Hoster DynDNS anbieten,a lso eien Möglichkeit, über eine DynDNS-Clientsoftware immer die aktuelle IP-Adresse in den A-Record für den Hostnamen www.<IhrName>.eu zu setzen. Manche Hoster verlangen für diesen DynDNS-Service einen Aufpreis, da Sie den Service als Zusatzoption zum normalen Domain-Hosting dazubuchen müssen. Andere Anbieter wie beispeislweise freedns.afraid.org bieten den DynDNS-Service kostenlos an.

Danach müssen Sie mit einer DynDNS-Clientsoftware ganz normal einrichten, dass bei Ihrem Domain-Hoster der A-Record für Ihren Heimserver aktualisiert wird. Dazu habe ich einen extra Post geschrieben.

 

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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