Rechner zur Fernwartung aufwecken

(Last Updated On: 27. Mai 2015)

Zeitgesteuert

Sie können über das BIOS/UEFI Ihres Mainboards den PC zeitgesteuert hochfahren lassen, auch wenn er komplett ausgeschaltet ist.  Um herauszufinden, ob das BIOS über eine solche Funktion verfügt (was bei allen halbwegs aktuellen PCs der fall sein sollte), gehen sie einfach ins BIOs-Menü und suchen unter Power maangement nach einer entsprechenden Einstellung, in der sie Tage und Uhrzeiten für das aufwachen angeben können.

Wenn ihr BIOs nicht über diese funktionalität verfügt. können Sie den PC über Software zeitgesteuert hochfahren lassen – aber nur noch aus dem Energiespar- oder ruhezustand – nicht mehr bei komplett ausgeschaltetem Zustand. Das geht etwa über die Windows-Software Wakeup on Standby.

Wake on LAN

Wake on LAN ist eine Technologie, die es einem PC ermöglicht, von einem anderen Gerät über die Netzwerkschnittstelle hochgefahren zu werden. Die Voraussetzungen dazu sind:

  • aufweckender und aufzuweckender PC sind miteinander über ein Netzwerk vebrunden (dieses Netzwerk kann dabei auch das Internet sein)
  • der aufweckende PC sendet ein spezielles Netzsignal an den aufzuweckenden PC
  • die Netzwerkkarte des aufzuweckenden PC unterstützt die Wake On LAN funktonalität
  • der aufzuweckende PC ist dazu in der Lage, hochzufahren (an den Strom angeschlossen, Netzwerkkarte funktioniert und lauscht auf Wake on LAN Signale)
  • Der PC darf nicht einfach „ausgeschaltet“ sein, er muss einen speziellen Zustand haben – das behandeln wir gleich

Umd ie utnerstützung von Wake on LAn muss man sich heutzutage eigentlich keine Srogen mehr machen: Jeder halbwegs aktuelle PC unterstptzt ehutzutage wake on LAN. die netzwerkkarte ist dann – obwohl der PC an sich ausgeschaltet ist (aber an eine Stromzufuhr angeschlossen) – ständig an und lauscht auf Wake on LAN Netzwerkverkehr. Dei Netzwerkkarte arbeitet dann mt dem Mainboard und dem darauf befindlichen BIOS zusammen, um den PC letztendlich über das BIOS hochzufahren.

Im BIOS müssen Sie dazu das Advanced configuration and pwoer Interface (ACPI) atkivieren, welches das Aufwecken des PCs erst ermöglicht. Wenn Sie ihren PC in den energiesparmodus versetzen können, haben Sie das bereits gemacht.

Damit der PC über ACPI aufgeweckt werden kann, muss er in einem speziellen ACPI-zustand ausgeschaltet sein. Einfach nur den I/O-Kniopf drücken und den PC ausmachen kann dazu führen, dass Wake on LAN nicht funktioniert. Der PC muss sich entweder im ACPI-zustand S1, S3 oder S4 befinden. Die ersten beiden sind Energiesparmodi – unter Windows bekannt unter Energie sparen. S4 ist der sogeannnte Ruhemodus – den wir im Windows als „Ruhezustand“ kennen.

Der Unterschied zwischen Energie sparen und ruehzsutand ist, dass bei Energie sparen der Inhalt des Arbeitsspeichers in diesem selbst aufrecht erhatlen wird und der Computer dadurch schnell abgeschaltet und wieder hochgefahren werden kann.

Beim Ruhezsutand hingegen wird der aktuelle inhalt des Arbeitsspeichers nicht in diesem festgehalten, sondern auf die Festplatte in die Datei hyberfil.sys gespeichert. Wenn der PC aufgeweckt wird, muss erst der inhalt der hyberfil.sys in den arbeitsspeicher geschrieben werden, was dazu führt, dass der PC wesentlich länger braucht, um aus diesem Energiesparmodus wieder hochzufahren. Dafür verbraucht er in der energiesparphase genau so viel Strom, als wenn Sie ihn ausgeschaltet hätten. Und: Auch wenn der Strom durch Stromausfall oder durch einen leeren Notebook-Akku mal weg ist, bleiben die Daten des Arbeitsspeichers erhalten, da sie ja noch auf der festpaltte liegen. Die Sitzung geht dann also nicht verloren.

Manchmal müssen Sie diesen ACPI Suspend Type oder auch ACPI standby state auch noch im BIOS einstellen. Stellen Sie den Stand auf S3, da dieser energiesparener ist als der S1-Stand. Den Stand S4 erreichen Sie automatisch über das Betriebssystem, wenn Sie den Ruhezustand auswählen

Da bei Notebooks die Netzwerkkarte in den Energiesparmodi S3 und S1 oft mit getrennt, weshalb bei Notebooks Wake on LAN nur im ACPI-modus S4 funktioniert.

Und zu guter letzt müssen Sie sichergehen, dass die Wake on LAN funktionalität in ihrem BIOS aktiviert ist. Die einstellung heißt heirbei meistens WakeUp by Onboard LAN, Wake Up Event setup o. Ä. Wenn Sie auf eien Untereinstellung namens Resume by PCI or PCI-E Device stoßen, stellen sie auch diese auf Enabled.

Desweiteren müssen Sie sichergehen, dass auf Ihrem Maibnoard die eventuell vorhandene Option EuP 2013 deaktiviert ist. Ist diese nämlich aktiivert, bekommt die Netzwerkkarte im Ruhezsutand keinen Strom mehr – das sollte ursprünglich helfen, Strom zu sparen, ist aber schlecht bei Wake on LAN.

auf Betriebssystemebene sollten Sie zusehen, dass Sie den ACPI-Treiber Ihres Mainboard- oder Pc-Herstellers installiert haben. Dann müssen Sie über Systemsteuerung / system und Sicherheit / Geräte Manager (oder alternativ Start / Ausführen / devmgmt.msc) auf Ihre Netzwerkkarte gehen und im Kontextmenü Eigenschaften wählen. Dort gehen wir auf Erweitert und setzen den Wert von Wake on Magic Packet oder Aktivierung durch Magic Packet bzw. Wake on pattern match oder Wake-On-Lan herunterfahren auf Aktiviert. Dann wechseln wir auf den Reiter Energieverwaltung und setzen Häkchen vor den drei darin entahtlenen Optionen.

Unter Windows 8(.1) ist es eventuell aueßrdem notwendig, über Systemsteuerung / Energieoptionen / Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll / einige einstellungen sidn momentan nicht verfügbar das häkchen vor Schnellstart aktivieren (emphoeln) zu entfernen.

Jetzt müssen Sie die MAC-Adresse ihrer Netzwerkkarte ermitteln. Das geht über Start / ausführen / cmd ein und tippen

getmac -v

und notieren sich den Eitnrag Physisch. Adresse.

Nun bruachen Sie noch einen Account bei einem kostenlosen DynDNS-Dienst wie no-ip.org oder goip.de notieren sie sich die daten für den Dienst und gehen Sie in die einstellungen ihres DSL-Routers. Dort müssen Sie in die DynDNS-Einstellungen. Bei der Fritz!Box finden Sie diesen unter Internet / Freigaben / Reiter Dynamic DNS.

Aktivieren Sie DynDNS durch Setzen des Hakens. Nun können Sie entweder Ihren DynDNS-Provider bereits aus einer vorgefertigten Liste auswählen und müssen nur noch die Login-Daten eigneben – oder ihr DynDNS-Anbieter taucht in der Lsite nicht auf – dann müssen Sie eien sogenannte Update-URL eintragen, die Sie von ihrem DynDNS-Anbieter bekommen.

dann müssen sie Wake on LAN im DSL-Router selsbt ebenfalls noch aktivieren. Das sorgt dafür, dass ihr Router nach Wake on LAN Verkehr lauscht, um diesen später an den PC, der sich im Heimnetzwerk befindet, weiterzuleiten.

Damit ihr router allerdings das Wake on LAN Signal an den aufzwueckenden PC weiterleiten kann, müssen Sie außerdem noch eine Portwieterleitung eeinrichten. Auf der Fritz!Box amchen Sie dies unter Internet / Freigaben / Portfreigbaen. richten Sie eine neue portweiterleitung über UDP-Protokoll auf Port 9 ein. Lassen Sie den port an den aufzuweckenden PC weiterleiten.

wenn Sie eien Fritz!Box haben, geben Sie zusätzlich zu der Port-Weiterleitugn auf UDP-Port 9 noch eine weitere portweiterleitung auf TCP-Port 3388 ein. gehen Sie dann utner Heimnetz / Netzwerk auf das Gerät, das Sie aufwecken wollen und setzen Sie den Haken vor Diesen computer atuaotmishc starten, sobadl aus dem internet darauf zugegriffen wird. Wechseln Sie dann zu Freigaben / Fritz!Box Diesnte und setzen Sie den Haken bei intenretzugriff auf die Fritz!Box über HTTPS aktiviert. Setzen Sie einen vom Standard-HTTPS-port abweichenn Port wie etwa 44300 Dabei wird die zuvor konfigurierte dynDNS-Adresse automatishc eingetragen. WählenS ei dann System / Fritz!Box-Benutzer und legen einen Benutzer an. Aktivieren Sie hier den Haken Zugang auch aus dem intenret erlaubti.

Nun kommen wir zum Aufwecken selbst. Das geht mit Cleint-Software, die entweder auf dem UDP-POrt 9 das Wake on LAN signal senden. Diese cleints gibt es als Desktop-Software oder auch als App fürs Smartphone. für den Desktop gibt es beispeislweise die tools wake on Lan, Magi WOL oder WOL Magic Packet Sender. eine gute app für Android-smartphones ist die app WoL Wake on Lan WAn. Es gibt auch Web-Tools, die Sie über den Browser aufrufen, beispielsweise die website der Uni Magdeburg.

sie können den PC aber auch über das Fernwartungstool TeamViewer aufwecken. richten Sie dazu sowohl auf aufweckendem als auch auf dem aufzuweckenden PC TeamViewer ein. Installieren Sie die Software, um später auf den Computer zuzugreifen. Erstellen Sie außerdem ein TEamViwer-Konto. Auf dem aufzuwekcenden rechner gehen Sei dann auf Extras / Optionen / Allgemein / Wake-on-LAN / Konfigurieren…“ / Öffentliche Adresse. Tragen Sie ihre DynDNS-Adresse ein und gehen Sie auf OK. Nun gehen Stellen Sie sicher, dass beim aufzuwekcenden PC der TeamViewer-dienst läuft, bevor sie ihn in den Ruhezustand versetzen. Nun gehen Sie aufd em aufweckenden PC in den Teamviewer und loggen sich mit Ihrem TeamViewer Account ein. Wählen Sie den aufzuweckenden PC aus der Liste der konfigurierten rechner aus der Liste der ausgeschalteten PCs aus und gehen im Kontextmenü auf Aufwekcen.

in diesen tools müssen Sie zum einen den Port, auf dem Sie das Paket verschicken wollen (in diesem fall UDP Port 9) und zum anderen die MAC-Adresse, die sie sich zuvor aufgeschribeen haben, eintragen. Dann brauchen Sie noch die öffentlcihe IP-Adresse (bei manchen tools boardcast IP genannt) Ihres DSL-Routers. Die finden Sie, indem Sie die IP Ihrer DynDNS-domain aufrufen. Das geht beispielsweise über die Befehle ping oder nslookup in der windows-eingabeaufforderung des aufweckenden PCs.

Wenn Sie eine FritzBox haben, können Sie Ihren PC auch über den TCP Port 3388 aufwecken. Das geht dann über folgende Schritte. Entweder sie rufen unter ihrer DynDNS-Domain die Seite http://<domain>.<tld>:3388 auf – der Rechner müsste jetzt aufgweckt werden, oder sie gehen auf https://<Domain>.<tld>:<vom Standard abweichender HTTPS-port>, melden sich mit Ihrem Benutzer an der fritz!Box an und wählen Heimnetz, klicken auf den aufzuweckenden PC / Bearbeiten / Computer starten.

 Weitere Tweaks

Nur, weil Ihr PC automatisch bootet, heißt es noch lange nicht, dass er gleich einsatzbereit ist. Eventuell haben Sie aus Sciherheitsgründen ein Passwort für das Betriebssystem vergeben. Nun ist es Ihnen vielleicht nicht möglich, den PC zu warten, weil dieser im Anmeldebildschirm von Windows festhängt. Mit dem tool auto Logon & Lock können Sie einstellen, dass sich der Windows-Nutzer biem Hochfahren des Systems automatisch anmeldet – die Sitzung daraufhin aber sofort automatisch wieder sperrt, damit kein Fremder auf die Sitzung zurgeifen kann. Dazu müssen Sie aus dem Verzeichnis der software die beiden Dateien Lock.exe und LockCMD.exe in das Windows-Vereichnis reinkopieren und dann die Registry-Datei lockcmd.reg einspielen. dann müssen Sie noch unter Start / Ausführen / userpasswords2 / Enter / Konto auswählen den Haken vor Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben entfernen und auf OK gehen. Sie werden noch aufgefordert, Ihr Kennwort einzugeben und gut ist Nun wird der nutzer nach dem Start automatisch angemeldet – Logon & Lock sorgt aber dafür, dass die Sitzung danach wieder gesperrt wird.

Eventuell haben Sie auf dem aufzuweckenden System mehrere Betriebssysteme installiert. Dabei steht beim Bootloader eines der installierten Betriebssysteme an erster Stelle und wird automatisch gestartet, wenn Sie nach einer bestimmten Weile keine Auswahl treffen. Dabei kann es vorkommen, dass das falsche Betriebssytem gestartet wird. Dann müssen Sie die Reihenfolge der Einträge im Bootloader ändern.

Wenn sie den Linux-Bootloader GRUB im bootsektor haben, ändern sie am bestena uf dem Linux-System die bootreihenfolge. das geht mit dem grafischen Boot Grub Customizer, welches Sie einfach über Paketverwaltung isntallieren können.

sudo add-apt-repository ppa:danielrichter2007grub-customizer
sudo apt-get update
sudo apt-get install grub-customizer

Ein gutes Tutorial finden Sie hier

Wenn hingegen der Windows Bootloader installiert ist, gehen sie in einem beliebigen windows system auf Start / systemsteuerung / System und Wartung / System / Advanced system Settings / erwietert / Startup and Recovery / einstellungen / systemstart und wählen in der Liste Standardbetriebssystem dasjenige aus,w elches Sie beim Start automatisch gebootet haben wollen. Starten sie den Rechner neu.

Wenn Sie ihren PC jetzt auch noch automatisch herunterfahren lassen wollen, können Sie das über tools wie Shutdown Timer oder Toff machen

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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