Kategorie-Archiv: IT-Automatisierung

IT-Automatisierung: Registry-Einträge und Gruppenrichtlinien über Kommandozeile setzen.

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns damit, Gruppenrichtlinien und Registry-Werte automatisiert über die Kommandozeile zu setzen.

Das Setzen von Registry-Einträgen über die Kommandozeile ist kein Hexenwerk mehr und mittlerweile das Täglich-Brot-Geschäfts eines jeden Windows-AD-Administrators geworden. Die einfachste Variante ist die, den entsprechenden Registry-Eintrag in eine .reg-Datei abzulegen. Wenn Sie ein Referenzsystem haben, auf welchem der Registry-Schlüssel bereits mit dem gewünschten Wert belegt ist, können Sie ihn einfach aus dem Registry-Editor als .reg-Datei exportieren.

Sie importieren die .reg-Datei im Anschluss über die Kommandozeile mit

reg import <Dateiname>.reg

Wenn Sie sich eine solche .reg-Datei einmal sehen, kriegen sie auch sehr schnell raus, wie Sie .reg-Dateien von Grund auf neu erstellen, ohne einen Referenzschlüssel exportieren zu können.

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IT-Automatisierung: Windows-Treiber über Kommandozeile oder GUI-Skriptsprachen installieren

Bei einer automatisierten Neuinstallation eines Systems müssen als allererstes die Treiber installiert werden. Wenn Sie sich eine Antwortdatei für die automatische Windows-Installation erstellen möchten oder mehrere Windows-Clients über die Windows Deployment Services installieren wollen, müssen Sie sich zwangsläufig mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Bei Komplettsytemen haben Sie ab und zu das Glück, dass Sie diese Treiber über ein zentrales Verwaltungstool des Herstellers installieren können, etwa über Dell Digital Delivery oder eine entsprechend andere Lösung. Hier würde es theoretisch genügen, die Treiberverwaltung des Herstellers zu skripten, um die Treiber vollständig einzuspielen.

Custom-Systeme jedoch ist es notwendig, sich die aktuellen Treiber automatisiert runterzuladen. Wie sie automatisiert aktuelle Versionen von Treibern oder Software herunterladen, habe ich Ihnen in meinem Post über Browserskripte gezeigt.

die meisten Treiber kommen heutzutage nicht mehr als .inf-Datei, wie es früher zu zeiten der 90er noch war, sondern als setup.exe oder .msi-Datei, die neben der eigentlichen .inf-Datei auch zusätzliche Software installiert (anmerkung: kann auch eine .sys-Datei sein). Von dort an haben Sie die Wahl: Entweder Sie skripten wie bereits an anderer Stelle schonmal gezeigt die setup.exe, welche den Treiber installiert, oder sie holen sich nur den eigentlichen Treiber aus dem Setup. Wenn Sie den Treiber automatisiert über die Windows Deployment Services installieren wollen, müssen Sie ihn extrahieren. Deswegen zeige ich Ihnen als erstes, wie Sie vielleicht an die .inf-Datei herankommen.

Wenn Sie Glück haben, liegen die .inf-Dateien nicht irggendwo versteckt in einer .exe, .msi oder .cab-Datei, sondern in einem Ordner. Nehmen wir an Sie laden sich einen Treiber runter, der in einer .zip- oder .rar-Datei eingepackt ist. im Hauptordner befindet sich eine setup.exe und mehrere Unterordner. Suchen Sie nach einem Unterordner namens drivers, inf oder so, oder suchen Sie allgemein nach Dateien mit der endung .inf. Bedenken Sie, dass Sie möglicherweise mehrere .inf-Dateien brauchen., Wenn sie sich nämlcih beispielsweise einen Treiber für ein Mainboard heruntergeladen haben, dann haben Sie eine .inf-Datei für denm PIC bus mit eibnem Nam,en wie amdkmpfd.inf, eine für den Chipsatz, eine für den eingebauten Sound- und eine für den eingebuaten Grafikchip usw. Desweiteren sind die .inf-Dateien bei einem Multi-OS-paket nach Betriebssystem sortiert. Es gibt also eine .inf-Datei für XP, eine für Vista, eine für Windows 7, eine für Windows 8 usw.

Wenn Sie Pech haben, liegt die .inf-Datei in der .exe oder .msi-Datei DRIN. als erstes sollten Sie versuchen, die .exe Datei in .exe.rar und .exe.zip umzubenennen und dann mit WinRar zu öffnen. Hilft das nicht, können Sie veruschen, die .exe Datie mit dem Tool UniversalExtractor oder mit 7Zip zu öffnen.

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IT-Automatisierung: Windows-Software auf Kommandozeilenebene installieren

Zahlreiche Windows-Software wird standardmßig mit einem grafischen Installer eingespeist. Das ist natürlich eine Qual, wenn Sie versuchen wollen, diese Software automatisiert zu installieren. Denn wenn die Software lediglich über einen grafischen installer verfügt, sind Sie dazu gezwungen, GUI-Skriptsprachen wie beispielsweise AutoHotkey oder AutoIT zu verwenden, um die Installation zu automatisieren. Bevor Sie jedoch diesen drastischen Schritt unternehmen, sollten Sie erst prüfen, ob die Software nicht über die Kommandozeile installiert werden kann. Denn viele Windows-Installer verbergen eine Kommandozeilenoption zum Installieren.

setup.ini-methode

Nicht jede Setuproutine unterstützt das einlesen einer setup.ini. in der Regel findet man dies heraus, indem man „<programmname> setup.ini“ googelt. Neben dieser möglichkeit verüfgen die setup-dateien oftmals über den Kommandozeilenparamter -s oder /s, der ebenfalls eine unattended-installation erlaubt. Dazu muss man einfach „Programmname unattended installation“ googlen. Man kann es natürlich auch aauf gut Glück versuchen. Führt man die setup.exe aus, so bedient sich diese den Einstellungen aus der setup.ini und ist dann in der Lage zur automatisierten Installation.

Oft reicht es dabei nicht, einfach eine setup.ini zu erstellen. Viele Suchmaschinen-Suchergebnisse werdem einem folgendes vorschlagen:

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Welche Skriptsprache für Kommandozeilenautomatisierung unter Linux und Windows

In letzter Zeit haben Sie schon ein paar Posts von mir gesehen, die sich mit der Automatisierung bestimmter Aufgaben beschäftigen, etwa meinen Post über Cygwin, über Browserskripte, oder über automatisierte Backups.

Für viele stellt sich hierbei zuvor immer eine Entscheidungsfrage, welche Aufgaben man mit welcher Skriptsprache automatisieren sollte. Es ist immer sehr enttäuschend, eine Stunde oder mehr Zeit in das Coden einer automatiiserungsarbeit aufzuwenden und später festzustellen, dass die verwendete Skriptsprache nicht mächtig genug ist, um alle Anforderungen abzubilden.

Unix und Linux: Shell/Bash vs Perl-Skripte

Unter den Betriebssystemen Linux und Unix haben sich zur Automatisierung zwei Technologien durchgesetzt: Shell-Skripte, die aufgrund der am häufigsten verwendetn Shell zu diesem Zweck häufig auch Bash-Skripte heißen, gegen die Skriptsprache Perl. Absolute Linux-Geeks mit langen Gandalf-Bärten, die bis zum Boden reichen, programmieren vielleicht Skripts in Generation-4-Programmiersprachen wie C++, das ist aber meist ein zu hoher Aufwand, um Automatisierungsarbeiten zu coden. Perl hingegen kann Systemarbeiten genau so einfach und aber auch umfangreich automatisieren wie ein Bash/Shell-Skript es kann. Ein Perl Skritp zu erstellen ist grundsätzlich genau so einfach und schwer wie das Erstellen eines Shell-Skripts.

Grundsätzlich  ist es in Perl beispielsweise einfacher, Textverarbeitungstasks zu automatisieren, also besitmmte TExtstrings aus Dateien zu extrahieren und diese wiederum zu manipulieren, da Perl bereits wichtige Funktionen mitbringt, die Sie auf bash-Ebene über das Kommandozeilentool awk nachrüsten müssen.

Jedoch eignen sich Shell-Skripte besser für das Verwalten von Jobs und Daemons. Denn wenn Sie beispielsweise ein Kommando in einem Bash-Skript ausführen und dieses fehlschlägt, etwa weil zu wenig RAM vorhanden ist oder die Prozesstabelle voll ist, dann wird Ihnen ein Fehler angezeigt. Wenn Sie hingegen ein Kommando über die system()-Funktionalität von Perl aufrufen, arbeitet das Skript einfach weiter, es sei denn, Sie stecken zusätzlichen Code in das skirpt, etwa

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