Kategorie-Archiv: Wellness

Das war mein 3-jähriges Abenteuer mit den größten Crossläufen Deutschlands

Vor einigen Jahren begann ich damit, Sport zu treiben. Es ging los mit ganz einfachem Joggen, und irgendwann wurde das Laufen dann zur Leidenschaft. Das ganze hat mir nicht nur, wie ich denke, einen rein körperlichen, aber auch einen geistigen Benefit gebracht. Denn mit zunehmender Trainingserfahrung wurde ich ausgeglichener und letztendlich auch glücklicher in meinem Leben. Ich bekam Alltagssorgen besser in den Griff und fühlte mich auch wohler in meiner Haut.

Besonders berühmt unter den Laufevents sind sogenannte Crossläufe. Durch Matsch, Dreck und teilweise Schnee geht es auf unebenem Gelände durch die Pampa – mit entsprechendem Spaßfaktor. Für unausgelastete Männer, die schon immer mal ein kleines Militärerlebnis in Verbindung mit sportlicher Aktivität erleben wollten, sind diese Art von Events genau das Richtige. Am 25. August 2012 ging’s dann los: Mein erstes Laufevent, der Men’s Health Urbanathlon 2012, stand an.

Men’s Health Urbanathlon 2012

Anmeldung und Ausrüstung

Die Anmeldung zum Urbanathlon erfolgt über das Webportal unter http://www.urbanathlon.de. Damals war es so, dass im Mai die letzten Startplätze vergriffen waren.

Zur Teilnahme braucht man einen Mika Timing Chip. Dieser kann entweder gegen eine Leihgebühr gemietet werden. Man zahlt einmal einen Pfandbetrag – der Betrug damals glaube ich 25 €, und zusätzlich eine Mietgebühr in Höhe von 5 €. die 20 € Pfand bekommt man wieder, wenn man den Chip nach der Veranstaltung wieder zurück gibt. Man kann sich aber, wenn man schon fest vor hat, an mehreren Läufen mit Mika Timing Chip teilzunehmen, auch gleich einen kaufen. Die gibt es z. B. beim RunnersPoint Online Shop für damals wie heute 28 €. Man merkt aber schon, man kann auch einfach bei seiner ersten Veranstaltung den Chip mitnehmen, kostet fast genau so viel und ist unkomplizierter.

für Crossläufe braucht zu gar keiner Zeit, weder zur Vorbereitungsphase noch im Wettkampf selbst, ein Paar Laufschuhe welches mehr als 40 € kostet. Sowohl zum Training als auch für den Wettkampf tut es ein günstiges Paar aus dem nächstgelegenen Sportgeschäft oder von Amazon. gebt auf keinen Fall hunderte an Euros für ein paar Schuhe aus.

die An- und Abreise

Da ich aus dem bayrischen Wald komme, war die Anreise ziemlich weit. Wir sind damals in etwa 9 Stunden mit dem Quer-durch-Deutschland Ticket der deutschen Bahn gefahren. DAs war erträglich. Unter gekommen sind wir in einem Hostel für knapp 25 € pro Person und Nacht. Wir sind auch nach dem Wettkampf noch eine Nacht geblieben.

Abgereist sind wir wieder mit dem Quer-durch-Deutschland Ticket, diesmal aber in Begleitung einer reizenden Dame, die sich unserer Bahnfahrt über Mitfahrgelegenheit angeschlossen hatte.

Startvorbereitungen

Am Morgen  holt man sich zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr seine Startunterlagen im Cruise Center Altona. Die aktuellen Abholzeiten erfährt man immer in der Urbanathlon-FAQ. Man hat dann genug Zeit, um die Startnummer festzumachen. Die Startnummer ist nicht unbedingt wichtig, denn die Zeitmessung, ob man ins Ziel gekommen ist, passiert über den Mika Timing Chip. Aber die Fotografen, die einen während des Laufs fotografieren, verlinken das Foto nachher mit der Startnummer. Das heißt man kann seine Fotos dann nach dem Lauf über die Startnummer finden. Deshalb macht es Sinn, die Startnummer nicht vor der Brust, sondern im Hüftbereich – also an der Hose  – festzumachen. Denn dort geht sie nicht so schnell verloren wie am Bauch oder an der Brust. Desweiteren sollte man sich mit Edding die Startnummer auf die Arme und auf die Stirn schreiben. So sehen die Fotografen die Nummer auch dann noch, wenn diese sich während des Laufs gelöst hat.

Die Verkleidung

Auf solchen  Crossläufen ist es Tradition unter den Teilnehmern, sich zu verkleiden. Zur Belustigung und Faszination der anderen Teilnehmer, Zuschauer und sich selbst. Auf diesem Lauf habe ich Mario & Luigi, Feuerwehrmänner und Läufer im Tigerfell gesehen. Wir haben uns leider aufgrund unerer geringen Erfahrung noch für eine bloße Gesichtsbemalung im Braveheart-Stil entschieden. Ansonsten waren wir einer der vielen Langweiler, die mit alltäglicher Sportkleidung unterwegs waren.

Der Start

Gestartet wird in Gruppen. Zwar wird regelmäßig, also ungefähr alle 10 Minuten, gestartet. Dafür gibt es sehr viele Startergruppen, so dass man mitunter schon mal eine Stunde auf seinen Start warten kann.

Die Atmosphäre

Die Atmosphäre ist einerseits wunderschön, weil man wirklich am Hamburger Hafen entlang läuft. Beispielsweise winken einem Leute von Booten aus zu oder man kann kurze Sprintwettrennen gegen Boote machen. Andererseits ist das Event aber überlaufen von Casual-Läufern, also Leuten, die kein so richtiges Erlebnisfeeling mitbringen, weil sie einfach für sich die Strecke ablaufen, teilweise mit Ohrstöpseln im Ohr. Sehr viele sind unverkleidet und laufen die Strecke sehr passiv ab. Das habe ich bei anderen, später folgenden Veranstaltungen besser gesehen.

Das Erlebnis

Der Lauf hat ein paar nette Highlights wie beispielsweise die Monkey Bars, an denen man entlang hangeln muss, oder die Halfpipe. Die meisten Hindernisse sind sehr leicht und sollen einfach nur ein wenig Abwechslung reinbringen. Gut ist die stimmung beispielsweise an den Sandsäcken, die man durch einen kleinen Parcours durch tragen muss. hier kommentiert ein Sprecher das Geschehen und viele Läufer entdecken in dieser kurzen Passage ihr Testosteron und bringen etwas Stimmung in den Lauf rein. Bei der Halfpipe mussten wir zwar eine Dreivierstelstunde warten, bis wir endlich anlaufen und das hindernis überwinden durften, aber der Kommentator hat etwas für Stimmung gesorgt, indem er die Versuche jeder einzelnen Person entsprechend kommentiert hat.

Wenn man ein Hindernis nicht schafft, bedeutet das nicht gleich, dass man ausgeschieden ist. Bei vielen gibt es sogar eine sogenannte Pussylane, das heißt man darf das Hindernis dann einfach umgehen, was jedoch sehr wenige in Anspruch nehmen. Vielmehr hilft man sich bei schwierigen Hindernisse, insbesondere bie der Halfpipe, gegenseitig. Es gehört zum guten Ton, dass man 2-3 Leute hoch zieht, bevor man weiter läuft.

Ansonsten ist es aber wie bereits bei der Atmosphäre schon beschrieben sehr ernüchternd, dass so viele Casual-Sportler am Lauf teilnehmen. Viele haben einfach den Geist des Crosslaufes noch nicht aufgefangen und sind deshalb sehr in sich zurückgezogen, während sie laufen. Das fand ich etwas schade.

Nach dem Event sind wir ohne zu duschen direkt in Richtung Hostel, um dort zu duschen. Wir waren auch nicht dreckig im Sinne von mit Matsch und Dreck beschmiert, sondern wir hatten nur Sand an den Beinen und an der Kleidung. Jedoch packte uns auf dem Weg der Hunger und wir haben uns mit immer noch am Körper befestigter Startnummer in den Außenbereich einer Pizzeria gesetzt in der Hoffnung, dass uns der Service nicht gleich

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Wie schädlich sind Aromastoffe?

Sie sind heutzutage unser allgegenwärtiger Begleiter: Aromastoffe. Egal ob im Tee, Speiseeis, Joghurt und selbst im Restaurantgericht: Aromastoffe sind heutzutage so gut wie aus keinem heutigen Lebensmittel mehr wegzudenken. Dabei gibt es auch immer noch produkte ohne Aromastoffe – und man muss unterscheiden zwischen natürlichen und künstlichen Aromastoffen. Dieser post befasst sich kurz mit der Thematik und gibt nützliche Tipps für den Endverbraucher.

Fakt ist, dass heutzutage die Verwendung von Aromastoffen absolut notwendig ist, um jedem Endverbraucher den Luxus von Erdbeerjoghurt, Vanilleeis und anderen kulinarischen Finessen liefern zu können. Beispielsweise würde die globale Erdbeerproduktion nicht ausreichen, um den Bedarf nach Erdbeerjoghurt zu decken. Doch nicht nur aus diesen Gründen, sondern auch aus Gründen der Kostspieligkeit sind daher solche Produkte mehr oder minder nur mit Aromastoffen fertig im Lebensmittelladen erhältlich. Und das ist auch gut so. Nicht nur können wir mit Hilfe von Aromastoffen günstige Lebensmittel bei guter Qualität kaufen, wir können auch viele Endgerichte mit wesentlich weniger Zeitaufwand zubereiten. Alle Gerichte mit Vanillegeschmack wären ansonsten bei uns in Deutschland bei der aktuellen Nachfrage nicht denkbar.

Nun machen sich aber auch viele Endverbraucher Sorgen um Ihre Gesundheit. Schließlich haben Aromastoffe – genau wie Konservierungsstoffe – den Ruf weg, gesundheitsschädlich zu sein.

Zum einen gibt es natürliche Aromen, die einen Bezug auf den zu erzielenden Geschmack haben. Wenn Sie auf einem Lebensmitteletikett die Aufschrift „Natürliches Erdbeeraroma“ finden, muss im Aromastoff zu 95% natürliche Erdbeere enthalten sein. Dies sind also die hochwertigsten Aromastoffe, die Sie auf dem Markt finden können. Nur Aromastoffe mit diesem hohen Anteil des eigentlichen Produktes dürfen einen Bezug auf den Geschmack nehmen. So gibt es natürliches Erdbeeraroma, aber auch natürliches Vanillearoma. Ersteres besteht zu 95% aus Erdbeeren, Letzteres wurde zu 95% aus Vanilleschoten extrahiert.

Nun, dann gibt es noch natürliche Aromen ohne Bezug auf den Geschmack sowie künstliche Aromastoffe. Natürliche Aromastoffewelche mittels werden mittels physikalischer, enzymatischer oder mikrobiologischer Verfahren aus Ausgangsstoffen pflanzlicher oder tierischer Herkunft gewonnen  und sind mit in der Natur vorkommenden Aromastoffen chemisch identisch. Jedoch können auch natürliche Aromastoffe immer noch im Labor synthetisiert und hergestellt werden.

Der natürliche Aromastoff Vanillin beispielsweise wird aus Überresten der Reisproduktion, der reiskleie, hergestellt. Natürliche Aromastoffe für den Geschmack von Himbeeren kann beispielsweise aus Zedernholz gewonnen werden.

Die chemische Identität ist jedoch ein wichtiger indikator dafür,  dass der Mensch diesen Stoff gut verträgt. das zeiggt auch die Statistik: Das Panel on Food Contact Materials, Enzymes, Flavourings and Processing Aids (CEF) hat bisher nur sehr wenige natürliche Aromastoffe untersucht, die als gesundheitlich bedenklich gelten und diese wiederum jeweils allesamt von der Zutatenliste gestrichen. Allgemein hält sich der Untersuchungsstand, dass alle bisher freigegebenen, natürlichen Aromastoff gesundheitlich unbedenklich sind. Da ich jedoch kein Arzt bin, sollte hier jeder selber natürlich trotzdem schauen, keine Übermengen von irgendwelchen Stoffen zu vertilgen :).

viele werden noch aus früheren Jahren den Begriff naturidentisches Aroma kennen. Diese mussten keinen natürlichen Ausgangsstoffe wie etwa Reiskleie oder Zedernholz haben, sondern konnten auch aus einem ausgangsstoff gewonnen werden, den der Mensch nicht natürlich verzehren wurde, solange das Endprodukt mit natürlich vorkommenden Aromastoffen wiedeurm chemisch identisch ist. Dieser Begriff ist seit 2011 abgeschafft und daher gibt es nur noch die letzte Kategorie:; die künstlichen aromastoffe.

Bei den künstlichen Aromastoffen zeigt die Statistik, dass es einige künstliche Aromen gibt, die ab einer gewissen Menge toxisch sind, etwa Cumarin, der Aromastoff für Waldmeistergeschmack. Daher sind solche Aromastoffe entsprechend reglementiert. die Menge dieser derart bedenklichen Aromastoffe lässt sich auf wenige Dutzend beschränken. Nähere Infos bekommt man entsprechend bei der CEF. Auch müssen künstliche Aromastoffe, zu denen das CEF derartige Bedenken äußert, erst toxikologische Studien durchlaufen, bevor sie EU-weit für den Markt freigegeben werden.

ein wahrer Ernährungsmythos ist, dass Aromastoffe verantwortlich für das Entstehen von Allergien sind. Diese allergischen reaktionen löst jedoch häufig nicht der Aromastoff selbst aus, sondern der Trägerstoff, beispielsweise Weizenstärke. Viele Endverbraucher geben dann dem Aromastoff die Schuld, obwohl ihre allergische reaktion in Wahrheit vom Trägerstoff kommt. Die Reaktion würde also auch dann stattfinden, wenn man den Trägerstoff in purer Form konsumieren würde und nicht nur in Verbindung mit dem Aromastoff.

Häufig handelt es sich aber auch um eine Pseudoallergie. Bei dieser werden keine Antikörper gebildet, es kommt aber trotzdem zu typischen Allergikerreaktionen. Eine solche Reaktion kann im Gegensatz zu einer echten Allergie auch schon beim ersten Kontakt mit einem entsprechenden Protein geschehen. Bei einer echten Allergie müssen sich zuerst entsprechende Antikörper gebildet haben, was einen zuvor stattgefundenen Erstkontakt mit dem Allergikum voraussetzen würde. Dies kann hingegen durchaus speziell durch einzelne Aromastoffe geschehen, die jedoch dann per Diagnostik identifiziert und künftig vom Verbraucher gemieden werden können.

Was heißt das nun für Sie als Endverbraucher? Grundsätzlich ist es kein Beinbruch, wenn Sie – auch regelmäßig – Produkte mit Aromastoffen konsumieren. Bevorzugen Sie beim Einkauf Produkte in Bio-Qualität – hierbei sind häufig die Grenzwerte für die Konzentration und den Einsatz von Aromastoffen wesentlich strenger gesetzt. Bevorzugen Sie Produkte mit natürlichen Aromastoffen, inbesondere solchen, die im Namen einen Bezug auf den zu erzielenden Geschmack haben („natürliches Vanillearoma“), denn diese müssen zu 95% aus dem Ausgangsprodukt extrahiert worden sein. Greifen Sie auch öfters zu unaromatisierten Produkten und setzen Sie entsprechende Zutaten selbst hinzu. Kaufen Sie beispielsweise lieber mal einen puren Naturjoghurt und mischen Sie selbst Waldfrüchte, Äpfel und Bananen unter, anstatt sich das aromatisierte Endprodukt zu kaufen. Sie fühlen sich besser, tun Ihrem Körper was gutes und haben auch noch Aromastoffe vermieden.

 

 

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Wie gefährlich sind Konservierungsstoffe wirklich?

Es war vor ca. einem Jahr, als meine Mutter mir eine Frage stellte, die mich eine Weile verfolgte. Warum ich denn immer so viel Gemüse kaufe, hat sie mich gefragt. das würde ja immer so schnell vergammeln. Und tatsächlich: Da ich über das Wochenende bei einer Freundin war und nicht alle meine Einkäufe verwertet hatte, war der Anblick am Sonntag Abend nicht mehr so schön.

Das ganze erscheint uns nur deshalb so ungewöhnlich, weil der moderne Mensch es mittlerweile gewohnt ist, dass alle seine Lebensmittel mittlerweile konserviert werden. Vom Brot über Obst und Gemüse bis zum Fisch wird heutzutage alles über die Wundermittel Benzoesäure, Sorbinsäure, Kaliumnitrit oder Natriumnitrat für länger am Leben gehalten, als es eigentlich möglich wäre. Besonders Fertiggerichte und industriell stark verarbeitete Lebensmittel wie Wurst, aber auch eigentlich „gesunde Lebensmittel“ wie Tofu und alle Gemüse- und obststorten, die es aus dem Einmachglas und aus der dose zu kaufen gibt, werden damit behandelt.

Dabei meinst es die Lebensmittelindustrie eigentlich gut für uns: Denn durch die Konservierung wird die Bildung von lebensbedrohlichen Bakterien wie Salmonellen und von Schimmelpilzen, die krebserzeugende Aflatoxine ausstoßen, vermieden. Und nur durch Konservierungsmittel ist es uns überhaupt möglich, Produkte zu verzehren, die bereits im gereiften Zustand über weite Strecken transportiert werden müssen, beispielsweise Meeresfrüchte, Fisch und andere exotische Fleischsorten. Bei Obst und Gemüse kann man noch ein wenig gegensteuern und diese im ungereiften Zustand bereits transportieren, sodass sie während des Transportweges reifen können. Und natürlich spart man sich aus Geld, wenn man das Lebensmittel nicht wegwerfen muss und stattdessen noch verwerten kann.

Doch die künstliche Frischhaltung hat auch ihren Preis. Denn viele der Konservierungsstoffe sind Säuren und Salze. das hat zumindest einmal ein kleines Problem: Sie entziehen unserem Körper wichtige Mineral- und Nährstoffe. Denn Säuren müssen im Verdauungstrakt neutralisiert werden, sonst würden diese ja schließlich unsere Zellen angreifen. Zur Neutralisation dieser Säuren und Salze in einen pH-neutralen Verbundstoff benötigt man natürlich andere Moleküle, die mit diesen Säuren eine neutrale chemische Bindung eingehen können. Leider eignen sich dafür besonders gut wertvolle Nährstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Das heißt zunächst einmal entziehen Ihnen diese Konservierungsstoffe viele wertvolle inhaltsstoffe, die Sie sich ursprünglich durch gesunde Ernährung mühsam angefuttert haben. Und dazu komnmt erschwerend hinzu, dass die konservierten Nahrungsmittel grundsätzlich schon einmal weniger Mikronährstoffe beinhalten als im unkonservierten Zustand. Noch schlimmer wird es, wenn Sie diese Mikronährstoffe zuvor nicht in ausreichender Menge zu sich genommen haben. Dann msus sich der Körper chemische Elemente zur Neutralisation der säuren von wo anders her klauen. So entstehen auf lange Sicht Krampfadern und andere Leiden, die sich mit einer gesunden Ernährung auf Dauer vermeiden lassen.

Und wie bei allen Wirkstoffen, so sagte es bereits der gute Paracelsus, macht hier auch noch die Menge das Gift. Aufgrund der aggressiven Art und Weise, wei die Konservierungsstoffe beschaffen sind, sollte ein Mensch nicht mehr als einen gewissen Richtwert an ebensolchen Stoffen pro kg Körpergewicht und Tag verzehren. Bei erwachsenen Menschen liegt beispielsweise der richtwert an maximal zu verzehrenden Benzoesäure bei 5 mg pro Körpergewicht und Tag. Das Problem: Benzoesäure ist häufig sehr hoch konzentriert, besonders bei Meeresfrüchtne wie Krabben und Shrimps. Je nach Krabbenart dürfen heutzutage zwischen 2.000 und 6.000 mg Benzoesäure pro kg Krabbenfleisch enthalten sein. Je nachdem wie viel Sie von den Produkten also an einem Tag essen, klommen Sie also schneller über den Grenzwert, als Ihnen lieb ist. Mit der Konzentration von Benzoesäure aus einer kg-Packung Krabben können Sie eine Ratte töten.

Doch keine Angst: Bei gesunder Ernährung und der bewussten Vermeidung von Konservierungsstoffen ist es nicht schlimm, wenn Sie hin und wieder einmal einen dieser Stoffe erwischen. Auch wenn Ihnen Konservierungsstoffe Mikronährstoffe entziehen heißt das nicht, dass Sie sich mit einem schön gemischten Salat mit Meeresfrüchten nichts Gutes tun. stattdessen sollten Sie sich fragen: Wie sollen Sie als bewusster Verbraucher jetzt also mit Konservierungsstoffen umgehen?

Nun zum einen empfiehlt es sich, bewusst Produkte in Bio-Qualität zu kaufen. Denn bei diesen Produkten sind die erlaubten Grenzwerte für Konservierungsstoffe häufig wesentlich niedriger angesetzt, so dass sie defakto weniger davon in aufnehmen werden.

Dann hilft es natürlich, bewusst frische Lebensmittel zu kaufen. Wenn Sie die Wahl haben zwischen Kidney-Bohnen aus der Dose und getrockneten Kidney-Bohnen aus dem Plastikbeutel, sollten Sie letztere nehmen. Bevorzugen Sie auch immer tiefgekühlte Ware vor Ware aus Konservendosen.

Es hilft auch grundsätzlich Lebensmittel zu bevorzugen, die nicht so weit transportiert werden müssen. Kaufen Sie lieber saisonale Lebensmittel, die es bei uns in Deutschland gerade auf dem Markt gibt, und nicht solche, die erst importiert werden mussten.

Schauen Sie imer auf das Etikett von Lebensmittel und achten Sie darauf, wie viele E-Nummern angegeben sind. Bevorzugen Sie immer die Lebensmittel mit den wenigsten E-Nummern hinten auf dem Etikett und solche, die nicht für irgendwelche Konservierungsstoffe stehen.

Essen Sie weniger Fertiggerichte und kaum Fast Food. Bestellen Sie im Restaurant bewusst Gerichte mit Zutaten, die möglichst frisch zubereitet werden müssen. Also Gerichte mit viel Gemüse und wenig industriell stark verarbeiteten Lebensmitten wie Wurst oder weit transportierten Lebensmitteln wie Meeresfrüchten. Aber natürlich: Gönnen Sie sich auch mal was. Sie werden nicht sterbenskrank werden, wenn Sie sich mal einen Rochen oder eine Thunfisch-Pizza gönnen :).

Wenn Sie diese kleinen Tipps beachten, brauchen Sie keine Angst vor Konservierungsstoffen zu haben. Schließlich sind diese EU-weit reglementiert und dürfen nur bei Lebensmitteln eingesetzt werden, für die der Konservierungsstoff freigegeben ist. Konservierungsmittel, auch industriell verwendete, sind eigentlich eine gute Sache. Denn ohne sie könnten wir beispielsweise heutzutage immer noch nicht sicher einen Laib Brot essen, da wir ständig Angst vor möglichen Krankheitserregern haben müssten, sobald der Laib schon vor etwas mehr als ein paar Stunden aus dem Ofen gehüpft ist. Verantwortlich für eine gesunde Ernährung sind immer noch Sie allein. Der schwarze Peter liegt also nicht bei der Lebensmittelindustrie oder der Politik, welche Konservierungsstoffe einsetzt bzw. zulässt, sondern sie als Verbraucher, der unverantwortlich viel und über die Maßen davon konsumiert, weil er sich unausgeglichen ernährt. Also: Kaufen und Essen Sie bewusst.

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Gluten – Warum sich glutenfreie Lebensmittel selbst hypen

In diesem kurzen Post möchte ich ein kurzes Statement zum Thema glutenfreie Lebensmittel schreiben, was es damit auf sich hat. Es hat mich selber einfach mal interessiert und ich denke ich teile einfach mal, was ich aus meinen Recherchen gewonnen habe.

Gluten setzt sich zusammen aus Proteinen der Gruppen Glutelin und Prolamin. Sein berühmtestes Vorkommen ist in Getreideprodukten wie Weizen, Dinkel und Roggen. Aus diesen Getreidesorten werden viele Endprodukte gefertigt wie beispielsweise Nudeln, Spätzle, Seitan, Brötchen, Müsli usw. Werden diese Getreidesorten nass, verbinden sich die beiden Proteinsorten und werden zu Gluten. Gluten ist essentiell für das Fertigen jeglicher Backwaren, da es für die Elastizität des Teiges verantwortlich ist. Gluten wird aufgrund seines Bindeverhaltens als „Klebstoff“ aber nicht nur in typischen Getreideprodukten, sondern auzch in anderen Produkten wie Tees, Joghurt, Schokolade, Wurst und in vielen Fertiggerichten verwendet.

Von sich aus gesehen ist Gluten also erstmal nichts Schlechtes. Jedoch werden dem Gluten diverse negative Eigenschaften nachgesagt. Gluten kann, wenn man eine entsprechende Glutenunverträglichkeit hat, Auslöser für diverse Krankheiten sein, weil bei einer glutenunverträglichkeit eine Entzündung und eine damit einhergehende Abwehrreaktion des Körpers einhergeht. Daraus können letztendlich die Entstehung von Krankheiten begünstigt werden wie etwa Diabetes Typ 1 oder Multiple Sklerose. Außerdem kann Gluten auf Dauer die Darmwände angreifen. Genauere infos sollte man sich in entsprechender Fachliteratur und beim Arzt seines Vertrauens einholen.

Eine solche Glutenunverträglichkeit soll bei etwa 0,6% aller Menschen vorliegen, jedoch ist eine Dunkelziffer aufgrund von Falschdiagnosen zu vermuten. Eine Glutenunverträglichkeit lässt sich diagnostisch feststellen und wird bei entsprechenden Beschwerden vom Hausarzt auch in Erwägung gezogen. Wenn Sie sich aktuell gesund fühlen und keine Beschwerden, insbesondere im Magen-/Darmbereich haben und dabei glutenhaltige Lebensmittel reglemäßig verzehren, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie keine solche Unverträglichkeit haben. eine genaue Diagnose kann jedoch immer nur ein Arzt stellen. Die Gefahr und gleichzeitig die Herausforderung für die Medizin ist eben die derzeit noch nicht vol ausgereifte Forschung im Bereich der Glutenunverträglichkeit und Glutensensibilität, da die Krankheitsbilder betroffener Patienten sehr unterschiedlich sind. Wichtig als potentieller Patient ist hier einfach, etwas sensibel mit dem Thema Ernährung umzugehen, Beschwerden frühzeitig zu erkennen und einen Hausarzt zu konsultieren.

Warum macht die Lebensmittelindustrie nun so einen Hype daraus, wenn ein Produkt glutenfrei ist? Nun, dies ist einfach der Tatsache geschuldet, dass Gluten heutzutage nun eben in so vielen Lebensmittlen unseres täglichen Bedarfes enthalten ist – ich habe es ja weiter oben schonmal aufgezählt. Das bedeutet: der heutige Mensch hat eine wesentlich höhere Durchschnittsbelastung an Gluten als damalige Zeitgenossen. Und dies wiederum fördert – wie wir weiter oben schon gelesen haben, eine Schädigung der Darmwände oder beim Vorliegen einer Unverträglichkeit von anderen Krankheiten.

Was macht nun die Lebensmittelindustrie daraus? Ganz einfach:  ein Qualitätsmerkmal. Denn: Der Glutengehalt von getreidehaltigen Lebensmitteln lässt sich mit bestimmten Produktionsverfahren verringern, etwa wenn diese Produkte fermentiert oder angekeimt werden. Und in Produkten, in denen das Gluten als Bindemittel eingesetzt wird, kann man das Gluten eventuell durch andere Mittel ersetzen. Der daraus resultierende niedrigere Glutengehalt macht das entstehende Lebensmittelprodukt weniger bedenklich.

Grundsätzlich ist es also nichts Schlechtes, auf Glutenfreiheit bei bestimmten Lebensmitteln zu achten. Man kann damit letztendlich nichts falsch machen. Grundsätzlich muss sich niemand Sorgen machen, der sich an die Grundprinzipien der gesunden Ernährung hält, also nicht ausschließlich Getreideprodukte, sondern abwechslungsreich ist, kaum Fertigprodukte zu sich nimmt und viel Wasser trinkt. Wer dann noch beim Kauf seiner Lebensmittel zusätzlich jene bevorzugt, die glutenfrei sind, sollte auf der sicheren Seite sein. Überbewerten darf man die Glutenfreiheit bei den Lebensmitteln aber auch nicht. Wer jeden Tag eine Fertiglasagne und Pizza in den Ofen schiebt und dann aber beim Tee und Joghurt penibel darauf achtet, dass diese glutenfrei sind, wird damit auf Dauer nichts erreichen. Zudem kann man sich was gutes tun, indem man glutenhaltiges Getreide in einigen Gerichten durch glutenfreies ersetzt. Beispielsweise ist Reis ein glutenfreies Getreide. Wenn Sie also Gerichte haben, in denen beispielsweise nudeln vorkommen, können sie diese einfach durch Reis ersetzen.

 

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Whey Protein und andere Eiweißpräparate – Wer braucht sie, welches ist das Richtige?

Viel leeres Gerede kursiert im Internet über Eiweißpräparate. Sportler nutzen diese häufig als Recovery-Getränk, um den Muskelaufbau zu fördern. Es gibt zwei sehr laute Lager, und beide wissen es besser. Die einen schreien:

Eiweißpräparate sind totaler Unfug, weil das Eiweiß, welches man braucht, schon in der alltäglichen Ernährung enthalten ist und alles darüber hinausgehende vom Körper nicht verwertet werden kann

und die anderen sagen

so viel Eiweiß, wie ich bei meinem harten Training brauche, kann ich ohne Whey gar nicht essen

und in den meisten Fällen haben beide nicht nachgedacht. Das ist jetzt natürlich eine kritische Anmaßung, die ich da mache, aber lasst es mich mal erklären.

Ja, man braucht weniger Eiweiß als man denkt

Ja, es ist etwas wahr an der theorie, dass die meisten Sportler vom Mythos geblendet sind, je härter sie trainieren, desto mehr Eiweiß bräuchten sie auch. Natürlich ist es so, dass je mehr man trainiert, auch Eiweißmoleküle aufgespalten werden, um die notwendige Energie im Körper bereitzustellen, wenn der Körper schon auf Sparflamme läuft. Doch dazu kommt es in der Regel erst bei langem Ausdauersport. Rein theoretisch müsste der Läufer, der auf einen Marathon hin trainiert und alle seine Kohlehydratreserven während des Trainings aufbraucht, viel mehr Eiweiß zu sich nehmen als der Bodybuilder im Fitnessstudio. Doch gerade Letztere überschätzen den Eiweißbedarf des Körpers deutlich.

Der Grundumsatz, der von den Ernährungsgesellschaften immer für einen untrainierten Bürger empfohlen wird, liegt bei 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Die konservative Empfehlung für Sportler dann bei 1,2 g Eiweiß / kg Körpergewicht. Anhand seines Körpergewichtes kann man sich ausrechnen, wie viel kg Protein dem einem mit dieser Eiweißaufnahme theoretisch in einem Jahr zum Muskelauzfbau zur Verfügung stehen.

1,2-0,8 * <kg Körpergewicht> * 365 Tage = <zur Verfügung stehende Eiweißmenge>. Bei einem 80 kg Menschen stünden damit etwas mehr als 11,5 kg zur Proteinsynthese zur Verfügung. Wenn man jetzt noch einberechnet, dass Muskeln zu 70% aus Wasser bestehen und der Rest aus dieser Menge Protein synthetisiert wird, kann man sich ausrechnen, was man theoretisch zulegen kann. Ein 1 kg Muskeln besteht zu 700g aus Wasser. Will man also als 80 kg schwerer Mann in einem Jahr ganze 11 kg Muskeln aufbauen um am Ende des jahres 91 kg zu wiegen (das muss man erst mal schaffen), braucht man dafür nur viel und regelmäßig zu trinken und insgesamt 3,45 kg zusätzliches Eiweiß zu sich nehmen. Wir nehmen aber mit der KONSERVATIVEN Eiweißmethodik bereits zusätzlich zum Grundumsatz 11,5 kg pro Jahr zu uns, das ist bereits mehr als das Dreifache!

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Sojaprodukte: sind Tofu, Tempeh, Sojamilch und Co. wirklich gesund?

Proteinlieferant

Gerade für Vegetarier, Veganer und Rohköstler bieten zahlreiche sojaprodukte wie Tofu oder Tempeh eine gute Proteinquelle. Auch der aus Weizenmehl hergestellte Seitan erfreut sich großer Beliebtheit. Letzterer hat den Ruf, durch seinen umfangreichen Herstellungsprozess jedoch ienen Großteil seiner mineralstoffe und Vitamine zu verlieren. Dies hat in der Praxis jedoch keine Bedeutung, da der Seitan je bewusst als Proteinlieferant dient und andere Nahrungsmittel auf dem Teller für den Rest sorgen sollen. Tofu hingegen liefert zusätzlich noch eine gute Menge an Vitamin B6, Kalzium und Folsäure.

Nährstofflieferant

Man findet im Netz theoretisch sogar Berichte darüber, dass das Protein aus Soja reichhaltiger sein kann wie das Protein aus verschiedenen Tierfleischsorten. Das Argument hierbei: Das Verhältnis an den im Produkt enthaltenen Aminosäuren liegt im für den menschlichen körper optimalen Verhältnis. Das heißt wenn man nur genügend Tofu ist, stehen am Ende des Tages alle Aminosäure-Ampeln auf grün. Als Nich-Ernährungswissenschaftler möchte ich mich jetzt da aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Der Ersatz von Fleisch durch pflanzliche Proteinquellen hat außerdem den Vorteil, dass sie den Cholesterinspiegel nicht anheben. Tofu gilt neben anderen Produkten wie beispielsweise Haferflocken und Mandeln als gute Cholesterinkiller, da sie Sterine enthalten, cholesterinsenkende Pflanzenstoffe. Der Effekt darf aber nicht überbewertet werden, denn mit dem selben Effekt werben schließlich Margarinehersteller schon seit Jahren. Viele glauben immer, durch massiven Sojakonsum ihre erhöhten Blutfettwerte wie durch Magie ins Nirvana schicken zu können.

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Wie Sie sich als Berufstätiger für Ihren täglichen Sport organisieren

Wenn Sie berufstätig sind und bestenfalls auch noch Nachwuchs haben, ist es oftmals sehr schwierig, dann noch das Thema Fitness im eigenen Kalender unterzubringen.

Im folgenden Post gebe ich Ihnen ein paar Tipps, die Ihnen eventuell dabei helfen, dennoch an Ihren Körper zu denken.

Sind Rahmenbedingungen bestimmbar?

Eventuell ist es für Sie möglich, die Rahmenbedingungen Ihres Jobs zu ändern. Hilfreich sind beispielsweise eine Gleitzeitregelung, bei der Sie den Zeitraum Ihrer Tätigkeit variabel vor- oder zurückschieben können. Somit ist es möglich, beispielsweise auch morgens vor der Arbeit Sport zu treiben oder die gewonnene Zeit morgens zum Packen und Vorbereiten einer abendlichen Stunde zu nutzen.

Wenn an Ihrem Arbeitsplatz außerdem eine Gemeinschaftsdusche vorhanden ist, ist es Ihnen möglich, bereits den Weg zum Arbeitsplatz effektiv für ein Workout zu nutzen. Sie könnten beispielsweise zum Arbeitsplatz joggen, skaten oder Rad fahren und sich im Anschluss in der Dusche auffrischen. Auch hier hilft eine Gleitzeitregelung eventuell zusätzlich.

Gehen Sie in ein Crossfit- oder Kampfsport-Gym

In einem vergangenen Post habe ich über Crossfit- und Kampfsport-Gyms gesprochen und Ihre Vorteile gegenüber gewöhnliche Fitnesstudios aufgezeigt. Sie müssen sich nicht mehr um Ihr Workout kümmern, so dass ihre Trainingseinheit durch den Coach immer für Sie vorbereitet wird. Sie trainieren mit Anderen, was die Motivation stärkt.Und ganz wichtig: Sie können bei diesen Trainigsstätten häufig sowohl morgens, mittags als auch abends trainieren.

Ich persönlich handhabe es so, dass ich zunächst immer versuche, gleich morgens in eine Stunde um 07:00 oder 08:00 Uhr morgens zu gehen. Schaffe ich dies nicht, weil ich nicht aus dem Bett komme, gibt es eventuell die Möglichkeit, das Mittagessen mit ins Büro zu nehmen und dafür dann in der Mittagspause zum Sport zu gehen. Und klappt auch dies nicht, hänge ich an den Dienstschluss nochmal eine Stunde an, um in eine Stunde zu gehen.

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Raus aus dem Fitnessstudio. Bessere Alternativen und Kombinationen

Haben Sie einen Vertrag im Fitnessstudio und glotzen Tag für Tag eine sprudelnde Wassersäule an, während Sie an einem Metallgelenk rumrödeln?

Oder bekämpfen Sie ihre Langweile, bis das nächste Gerät frei wird, mit überteuerten Eiweißshakes und koffeinhaltigen Heißgetränken. Oder geht bei Ihnen 50% ihrer freihen Trainingszeit dafür drauf, überhaupt mal Ihr Workout zusammenzustellen und zu planen?

Schluss damit. Fitnessstudios sind von gestern. Sie vergeuden ihre Zeit mit dem Warten auf freie Geräte. Sie sind ineffizient, weil  die intensität, mit der sie trainieren können, nicht von ihrer Fitness, vom Freiraum und von der Verfügbarkeit der geräte abhängig ist. Und viele Übungen wie beispielsweise Lauftraining oder Dehnübungen können Sie im Fitnessstudio nur sehr eingeschränkt auf Geräten oder kleinen Matten durchführen. Und auch die Stimmung ist sehr steril und gedrückt. Jeder versucht leise zu sein, hat Ohrstöpsel im Ohr und die Wahrscheinlichkeit dort Leute kennen zu lernen ist sehr gedrückt.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Das Erlebnis einer festen Kameradschaft, die sie täglich beim Trainieren beim Vornamen kennen, können Sie jedoch hier meistens erst dann aufbauen, wenn Sie bereits mehrere Jahre im Studio sind und bei allen Leuten bekannt sind.

Dabei gibt es heute wesentlich effizientere und spaßigere Wege, um zu trainieren. Ich stelle Ihnen in diesem Post einige Varianten vor.

Extrastarkes Ganzkörpertraining: Crossfit

Noch viele Stunden werde ich hier verbringen: Im Crossfit Heidelberg
Noch viele Stunden werde ich hier verbringen: Im Crossfit Heidelberg

Crossfit ist eine Bewegung, die versucht, sich nicht speziell auf eine bestimmte Sportdisziplin zu konzentrieren, also beispielsweise Laufen, Radfahren, Gewichtheben, Bodybuilding o. Ä. Stattdessen möchten Crossfiter ein bisschen was von allem haben. In einem Crossfit-Gym kombinieren Sie hochintensives Kardiotraining mit klassischen Übungen aus dem Powerlifting / Gewichtheben, aber auch Kardioeinheiten wie Fettverbrennung am Rudergerät oder Laufen im Außenbereich sind hier angesagt.

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knackigen Salat machen mit der Salatschleuder

Würden Sie gerne hin und wieder zu Ihren Mahlzeiten einen knackigen Salat genießen, werden jedoch häufig von verwässerten oder zu stark geölt / geessigten Exemplaren abgeschreckt? Wäre es nicht toll, seine Salate Waschen und Würzen zu können, ohne dass der geschmack durch zu viel Wasser, Öl oder Essig am Salatgut leidet?

Die Lösung dazu ist schon lange bekannt und relativ günstig, jedoch noch nicht in vielen Haushalten angekommen. Dabei ist es mit einer Salatschleuder so einfach, überflüssige Flüssigkeit am Salat loszuwerden

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Trockenobst und Dörrgemüse selbst herstellen

Eine gute Variante, um sich gesunde Naschgelegenheiten zu bauen oder sein Müsli zu pimpen, ist die Eigenherstellung von Trocken- oder Dörrgemüse. Typische Favoriten sind hier Weintrauben, Äpfel, Nektarinen, Birnen usw. Der Vorteil: es gibt keinen Zuckerzusatz oder künstliche Aromastoffe und es schmeckt gut. Egal ob zum Backen, zum Müsli oder als Chips-Ersatz: Mit dieser selbstgemachten Zwischenmahlzeit haben Sie irgendwann keinen Bock mehr, im Kiosk einzukaufen. Denn es ist obendrein auch noch günstiger.

Grünkohl gibt beispielsweise einen sehr gesunden, günstigen Chips-Ersatz her. Kein Ärgern über nur halb gefüllte Chipstüten und unnötige Kalorien.

Ich möchte gleich mit der Profi-Variante des Dörrens / Trocknens beginnen und Ihnen einen Dehydrator / Dörrautomaten ans Herz legen. Denn diese sind perfekt darauf zugeschnitten und ihre anderen Haushaltsgeräte wie Backofen oder Mikrowelle bleiben frei. Sie schneiden einfach das Obst und Gemüse ihrer Wahl in Scheiben oder Kugeln und legen es in die verschiedenen Etagen des Dörrautomats. Von dort aus werden diese getrocknet. Gute modelle haben eine Zeitschaltuhr integriert, so dass diese sich automatisch abschalten, wenn sie zu lange laufen.

Natürlcih können Sie aber auch im Backofen trocknen. Dabei sollten Sie eine Temperatur zwischen 60-70° C einstellen und brauchen in der regel 5-7 Stunden zum Trocknen der speisen.

Auch in der Mikrowelle kann man trocknen, hier ist das Ergbenis jedoch meist sehr dürftig, abhängig vom verwendeten Obst / Gemüse. Grundsätzlich kann ich trocknen in der Mikrowelle also nicht empfehlen.

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