PKW, Wohnmobile und Wohnwagen für einen Kontinental-Roadtrip – Kosten, Kauf oder Miete, Führerscheine

(Last Updated On: 20. März 2016)

Gerade in Zeiten des Web 2.0 liest man immer wieder Blogs von Reisenden, die sich losreißen, um einen bzw. mehrere Roadtrips durch einen Kontinent zu wagen. Dabei ist es ganz gleich, ob wir hier von Europa, Amerika oder etwa Australien reden. Roadtrips werden gerade zu Zeiten der niedrigen Ölpreise wieder beliebter. Denn auch wenn Flüge für einen einzelnen Reiseort heutzutage ab einer gewissen Strecke komfortabler und günstiger sind, ändert sich die Rechnung, wenn der Weg das Ziel ist. Denn auf einem klassischen Roadtrip besuchen Sie alle sehenswerten Städte, die auf Ihrer Route liegen. Die Distanz zwischen diesen Etappen ist dabei häufig nicht so groß, dass sich ein Flug zwischen diesen Städten rechtfertigen würde. Deswegen ist es mit einem Roadtrip bis zum heutigen Tage rechnerisch günstiger, mehr für einen gewissen Preis zu sehen, als wenn man den selben Trip mit anderen Verkehrsmitteln wie beispielsweise Bahn oder Airline planen würde.

Der Nachteil bei Roadtrips: Sie lohnen sich erst ab einer bestimmten Menge an Zwischenetappen, was de fakto bedeutet, dass man sich entsprechend Zeit dafür nehmen muss. Viele Reisende sind dann wiederum davon abgeturnt, ihren gesamten Jahresurlaub an einem Stück nehmen oder alternativ den finanziellen Verlust in Kaúf nehmen zu müssen, wenn man in dieser Zeit das Brötchenverdienen aufgibt. Diese Antwort muss im Endeffekt jeder für sich selbst suchen. Während man bei Kurzurlauben über eine Airline noch seinen Jahresurlaub fair auf das Jahr aufteilen oder beispielsweise als Lehrkraft die Schülerferien nutzen kann, muss man sich für einen Roadtrip schon für einen längeren Zeitraum von beispielsweise 1-2 Monaten commiten.

Wenn Sie sich persönlich sicher sind, dass Sie von der Idee des Roadtrips begeistert sind, wollen wir hier ein paar Möglichkeiten durchsprechen, wie Sie am günstigsten durch den Roadtrip Ihrer Wahl kommen und diesen am besten planen. Dieser Post soll erste gedankliche Anreize für die in der Überschrift angesprochenen Themen bieten. Sprich: Welche kosten kommen auf Sie zu, sollen Sie kaufen oder mieten, welchen Führerschein brauchen Sie.

Noch günstiger wird der Roadtrip für Sie, wenn Sie nicht nur die Synergieeffekte Ihrer Reisewege erkennen und auf dem Weg alle nenenswerten Städte etappenweise besichtigen (somit sozusagen REisekosten im Vergleich zum Flug sparen), sondern sich auch die Übernachtung im Hotel sparen. Wenn Sie gut organisiert sind und Ihren Trip schon lange im Voraus planen können, haben Sie die Möglichkeit, Dienste wie Couchsurfing, AirBnB usw. in Anspruch zu nehmen. Hierbei kommen Sie häufig günstiger weg als beim Hotel.

Wenn Sie gar keine Ansprüche an den Übernachtungskomfort haben, können Sie sogar im Fahrzeug übernachten. Wenn Sie zu zwei unterwegs sind beispielsweise einfach nur im Fahrzeug mit Hilfe eines Luftbetts, welches sich mit einer elektrischen Akku-Luftpumpe  in Betrieb nehmen lassen. wie ich in diesem Post schon einmal geschildert habe. In der Regel haben in den meisten Koferräumen zwei dieser Dinge nebeneinander Platz. In meinem Blog Post über das Tesla Model III habe ich schon einmal einen Vloger vorgestellt, der das so macht.

Sobald Sie mehrere Leute sind müssen Sie sich jedoch aus Platzgrünen einen Caravan (Wohnwagen) oder ein Wohnmobil anschaffen. Auch hier werden Sie unter Umständen nicht für alle Insassen genügend eingebaute Betten finden, sodass einige Mitfahrer auch hier wieder auf Luftbetten umschwenken müssen.

Diese Option des Übernachtens im Fahrzeug ist halt eher was für Leute, die auf den gewissen Komfort einer gelanten Übernachtung verzichten können. Duschen können Sie beispielsweise in Sauna-Clubs oder Schwimmbädern.

Und: Denken Sie nicht, dass Sie in einem Wohnmobil oder Caravan komplett kostenlos übernachten. Denn schließlich kaufen bzw. mieten Sie diese Gefährte ja. Bei einem gekauften Gefährt haben Sie beispielsweise einen Wertverlust. Je mehr Nächte im Jahr Sie Ihr Wohnmobil bzw. Ihren Wohnwagen nutzen, desto weniger kostet Sie der jährliche Wertverlust des Fahrzeugs pro Nacht. Hier mal eine Beispielrechnung: Wenn Sie einen Wohnwagen mit Anschaffungspreis von etwa 19.000 € an 30 Nächten pro Jahr nutzen, kostet Sie eine Nacht bei 10 Jahren Gesamtnutzungsdauer des Wohnwagens aufgrund des wertverlustes rund 39 €. DAs ist wesentlich günstiger als bei Hotels, wie diese Statista-Ergebnisse verraten – jedoch könnten Sie für diesen Preis häufig auch bei AirBnB, Hostels oder 1-2 Sterne Hotels übernachten. Und: in diesen Kosten sind noch keine Standplatzkosten (campingplatz bspw.) und keine Kosten für Versicherung und Kfz-STeuer inbegriffen. Diese kosten sind noch hinzuzurechnen. Ein permanent gemieteter Standplatz kostet je nach Ausstattung (nach KRiterien wie Überdachung, Stromzufuhr usw.) zwischen 30 und 100 € im MOnat. Ein Stellplatz für wenige Nächte kostet hingegen häufig zwischen 28 und 33 € pro Nacht.

Der Vorteil bei Wohnwagen oder Wohnmobil: Sie sparen unter Umständen zusätzliche Kosten für die Verpflegung, da sie in diesen Fahrzeugen auch noch selbst kochen können.

Mit welchem Fahrzeuge bestreite ich meinen Roadtrip?

Das ist die erste Frage, die Roadtriper am Anfang ihrer langen Reise beschäftigt. Mit welchem Gefährt macht man sich auf den Weg? Zunächst einmal ist diese Entscheidung abhängig von der Anzahl Personen, die am Roadtrip teilnehmen.

Roadtrip mit dem PKW

Wie oben bereits erwähnt spricht bei lediglich zwei Personen grundsätzlich nichts dagegen, sich einfach nur im Auto auf den Weg zu machen. Übernachten können Sie bei umgelegten Rücksitzen im Kofferraum, für den nötigen Komfort sorgen Luftbetten und warmes Bettzeug.

Als Fahrzeug sollten Sie bevorzugt ein Auto mit geringem Kilometerdurchschnittspreis anschaffen. Es gibt günstige Verbrenner die sich dafür eignen. Bei einem Verbrenner haben Sie keine Probleme dabei, TAnkstellen zu finden. Jedoch sind Sie hier abhängig vom Ölpreis der nahen Zukunft und die günstigen Verbrennerfahrzeuge mit Kilometerdurchschnittspreis zwischen 22-28 ct/km haben häufig Nachteile wie etwa eine geringe Größe, wenig Stauraum, geringe Leistung (60-80 PS) oder veraltete Sicherheitsmaßnahmen.

Gas-Autos und Elektrofahrzeuge bieten häufig bei gleicher Sparsamkeit, also einem geringen Durchschnittskilometerpreis zwischen 20 und 28 ct/km gegenüber dem Verbrenner vergleichweise hohen Komfort, da hier das natürliche Sparpotential im Kraftstoff bereits beigelegt ist. Sie haben häufig modernere Sicherheitsassistenten, mehr STauraum (vor allem bei Elektrofahrzeugen, die vorne und hinten einen KOfferraum haben) und eine höhere Leistung – zumindest bei den Elektrofahrzeugen.

Die Nachteile hier liegen jedoch auf der Hand: Bei Gas- und Elektrofahrzeugen müssen Sie besser planen, um an eine Tankstelle zu kommen. Grundsätzlich haben Sie heutzutage die wenigsten Probleem mit Autogas. Es gibt mittlerweile durchaus gute Autogas-Fahrzeuge mit einem Durchschnittskilometerpreis von 20ct/km (bei einer Jahresfahrzleistung von 20.000 km) und einer guten Leistung von 90PS. Ein Modell mit diesen Daten habe ich beispielswiese hier schon einmal verlinkt.Bei Elektrofahrzeugen finden Sie zwar auch in Großstädten Ladesäulen, diese bruachen jedoch mitunter 8-9 Stunden, um Ihr Fahrzeug von 0 auf 100% zu laden. Anders sieht es aus, wenn Sie ein Modell von Tesla fahren, wo sie kostenlos an den Superchargern tanken können und in 20 minuten von 0 auf 80% laden können. Nachteile: Diese Supercharger sucht man in vielen europäischen Ländern noch vergebens und die derzeitigen Tesla-Modelle haben einen sehr hohen Einkaufspreis, welcher für ein typisches Roadtrip-Auto einfach zu hoch ist. Hier lohnt es sich, das Tesla Model III im Auge zu behalten, welches Ende März 2016 vorgestellt wird und ich hier bereits einmal beleuchtet habe.

Roadtrip mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil

Sobald Sie mit mehr als 2 Personen einen Roadtrip starten wollen – was durchaus Sinn macht, denn dadurch haben Sie noch mehr Spaß und können die Kosten noch besser aufteilen – müssen Sie den PKW vergessen und sich nach einem Wohnmobil oder Wohnwagen umsehen.

Zunächst einmal, was ist der Unterschied zwischen einem Wohnwagen und einem Wohnmobil? Ein Wohnwagen (auch Caravan genannt) ist im Endeffekt ein bewohnbarer Anhänger, den Sie an die Anhängerkupplung Ihres PKW ankuppeln und ihn mit ziehen. Ein Wohnwagen ist für Sie vor allen Dingen dann interessant, wenn Sie einen sehr sparsamen privaten PKW mit geringem Durchschnittskilometerpreis haben, der dazu in der Lage ist, den Wohnwagen zu ziehen. Denn dann haben Sie auch mit einem Wohnwagen relativ geringe KOsten. Wohnmobile hingegen sind vollwertige Fahrzeuge, bei denen das Fahrercockpit vorne und der Wohnraum hinten im Fahrzeug ist.

Mietoption

im folgenden beleuchten wir wichtige Aspekte die Sie beachten müssen, wenn Sie einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil mieten möchten.

Wohnwagen-Vermietung

Als Preisindikator nehmen wir die Preise von der ADAC-Vermietung zu Rate. Diese sind eine gute Baseline für den Marktvergleich. Der ADAC hat unterschiedliche Preise für bestimmte Zeiträume. Hier gibt es eine Unterteilung in

  • Schnupperzeit
  • Genießerzeit
  • und Familienzeit

sowie in die drie Klassen

  • Emotion (Platz für bis zu 2 Personen)
  • Faszination (bis zu 4)
  • und Generation (bis zu 6)

und in die  Wagenklassen

  • Light (bis 1.300 kg zulässiges Gesamtgewicht des Wohnwagens)
  • Travel (über 1.300 kg)

Ich vergleiche hier aml die PReise für Faszination, da ich persönlich bei lediglich 2 Personen nur den normalen PKW nehmen würde. Wichtig hier: bei Faszination dürfen Sie nur 2 Erwachsene und 2 Kinder mitnehmen. 4 Erwachsene gehen erst ab Generation.

Bei Faszination zahlen Sie bei der Wohnwagenanmietung des ADAC in der Schnupperzeit mit einem Light-Wohnwagen einen Basispreis 334 €. In diesem Preis sind 6 Nächte + 100 € Servicepauschale, die bie jeder anmietung fällig wird, integriert.Für jede wietere Nacht zahlen Sie 39 €. Dazu kommen noch Langzeitrabatte wenn Sie den Wohnwagen länger buchen, die ab 22 Tagen Mietzeit beginnen.

Weitere infos finden Sie hier.

Wohnmobil-Vermietung

Bei den Wohnmobilen nehme ich auch wieder die ADAC-Wohnmobilvermietung als Baseline. Ich interesse mich für Wohnmobile <= 3.500 kg zul. Gesamtgewicht, in welchem 4 Personen Platz haben. Hier zahle ich in der Sparsaison einen Basispreis von 440 €, der 6 Nächte sowie eine Servicepauschale von 140 € enthält. Jede weitere Nacht kostet 50 €. Im Gegensatz zur Wohnwagen-Vermietung werden hier auch Kilometer abgerechnet. 300 km / Nacht sind inklusive, jeder weitere Kilometer kostet 39 ct. Ausnahme: Ab 14 Tagen Mietdauer sind die Kilometer unbegrenzt.

Weitere infos finden Sie

Gerade in Zeiten des Web 2.0 liest man immer wieder Blogs von Reisenden, die sich losreißen, um einen bzw. mehrere Roadtrips durch einen Kontinent zu wagen. Dabei ist es ganz gleich, ob wir hier von Europa, Amerika oder etwa Australien reden. Roadtrips werden gerade zu Zeiten der niedrigen Ölpreise wieder beliebter. Denn auch wenn Flüge für einen einzelnen Reiseort heutzutage ab einer gewissen Strecke komfortabler und günstiger sind, ändert sich die Rechnung, wenn der Weg das Ziel ist. Denn auf einem klassischen Roadtrip besuchen Sie alle sehenswerten Städte, die auf Ihrer Route liegen. Die Distanz zwischen diesen Etappen ist dabei häufig nicht so groß, dass sich ein Flug zwischen diesen Städten rechtfertigen würde. Deswegen ist es mit einem Roadtrip bis zum heutigen Tage rechnerisch günstiger, mehr für einen gewissen Preis zu sehen, als wenn man den selben Trip mit anderen Verkehrsmitteln wie beispielsweise Bahn oder Airline planen würde.

Der Nachteil bei Roadtrips: Sie lohnen sich erst ab einer bestimmten Menge an Zwischenetappen, was de fakto bedeutet, dass man sich entsprechend Zeit dafür nehmen muss. Viele Reisende sind dann wiederum davon abgeturnt, ihren gesamten Jahresurlaub an einem Stück nehmen oder alternativ den finanziellen Verlust in Kaúf nehmen zu müssen, wenn man in dieser Zeit das Brötchenverdienen aufgibt. Diese Antwort muss im Endeffekt jeder für sich selbst suchen. Während man bei Kurzurlauben über eine Airline noch seinen Jahresurlaub fair auf das Jahr aufteilen oder beispielsweise als Lehrkraft die Schülerferien nutzen kann, muss man sich für einen Roadtrip schon für einen längeren Zeitraum von beispielsweise 1-2 Monaten commiten.

Wenn Sie sich persönlich sicher sind, dass Sie von der Idee des Roadtrips begeistert sind, wollen wir hier ein paar Möglichkeiten durchsprechen, wie Sie am günstigsten durch den Roadtrip Ihrer Wahl kommen und diesen am besten planen.

Noch günstiger wird der Roadtrip für Sie, wenn Sie nicht nur die Synergieeffekte Ihrer Reisewege erkennen und auf dem Weg alle nenenswerten Städte etappenweise besichtigen (somit sozusagen REisekosten im Vergleich zum Flug sparen), sondern sich auch die Übernachtung im Hotel sparen. Wenn Sie gut organisiert sind und Ihren Trip schon lange im Voraus planen können, haben Sie die Möglichkeit, Dienste wie Couchsurfing, AirBnB usw. in Anspruch zu nehmen. Hierbei kommen Sie häufig günstiger weg als beim Hotel.

Wenn Sie gar keine Ansprüche an den Übernachtungskomfort haben, können Sie sogar im Fahrzeug übernachten. Wenn Sie zu zwei unterwegs sind beispielsweise einfach nur im Fahrzeug mit Hilfe eines Luftbetts, welches sich mit einer elektrischen Akku-Luftpumpe  in Betrieb nehmen lassen. wie ich in diesem Post schon einmal geschildert habe. In der Regel haben in den meisten Koferräumen zwei dieser Dinge nebeneinander Platz. In meinem Blog Post über das Tesla Model III habe ich schon einmal einen Vloger vorgestellt, der das so macht.

Sobald Sie mehrere Leute sind müssen Sie sich jedoch aus Platzgrünen einen Caravan (Wohnwagen) oder ein Wohnmobil anschaffen. Auch hier werden Sie unter Umständen nicht für alle Insassen genügend eingebaute Betten finden, sodass einige Mitfahrer auch hier wieder auf Luftbetten umschwenken müssen.

Diese Option des Übernachtens im Fahrzeug ist halt eher was für Leute, die auf den gewissen Komfort einer gelanten Übernachtung verzichten können. Duschen können Sie beispielsweise in Sauna-Clubs oder Schwimmbädern.

Und: Denken Sie nicht, dass Sie in einem Wohnmobil oder Caravan komplett kostenlos übernachten. Denn schließlich kaufen bzw. mieten Sie diese Gefährte ja. Bei einem gekauften Gefährt haben Sie beispielsweise einen Wertverlust. Je mehr Nächte im Jahr Sie Ihr Wohnmobil bzw. Ihren Wohnwagen nutzen, desto weniger kostet Sie der jährliche Wertverlust des Fahrzeugs pro Nacht. Hier mal eine Beispielrechnung: Wenn Sie einen Wohnwagen mit Anschaffungspreis von etwa 19.000 € an 30 Nächten pro Jahr nutzen, kostet Sie eine Nacht bei 10 Jahren Gesamtnutzungsdauer des Wohnwagens aufgrund des wertverlustes rund 39 €. DAs ist wesentlich günstiger als bei Hotels, wie diese Statista-Ergebnisse verraten – jedoch könnten Sie für diesen Preis häufig auch bei AirBnB, Hostels oder 1-2 Sterne Hotels übernachten. Und: in diesen Kosten sind noch keine Standplatzkosten (campingplatz bspw.) und keine Kosten für Versicherung und Kfz-STeuer inbegriffen. Diese kosten sind noch hinzuzurechnen. Ein permanent gemieteter Standplatz kostet je nach Ausstattung (nach KRiterien wie Überdachung, Stromzufuhr usw.) zwischen 30 und 100 € im MOnat. Ein Stellplatz für wenige Nächte kostet hingegen häufig zwischen 28 und 33 € pro Nacht.

Der Vorteil bei Wohnwagen oder Wohnmobil: Sie sparen unter Umständen zusätzliche Kosten für die Verpflegung, da sie in diesen Fahrzeugen auch noch selbst kochen können.

Mit welchem Fahrzeuge bestreite ich meinen Roadtrip?

Das ist die erste Frage, die Roadtriper am Anfang ihrer langen Reise beschäftigt. Mit welchem Gefährt macht man sich auf den Weg? Zunächst einmal ist diese Entscheidung abhängig von der Anzahl Personen, die am Roadtrip teilnehmen.

Roadtrip mit dem PKW

Wie oben bereits erwähnt spricht bei lediglich zwei Personen grundsätzlich nichts dagegen, sich einfach nur im Auto auf den Weg zu machen. Übernachten können Sie bei umgelegten Rücksitzen im Kofferraum, für den nötigen Komfort sorgen Luftbetten und warmes Bettzeug.

Als Fahrzeug sollten Sie bevorzugt ein Auto mit geringem Kilometerdurchschnittspreis anschaffen. Es gibt günstige Verbrenner die sich dafür eignen. Bei einem Verbrenner haben Sie keine Probleme dabei, TAnkstellen zu finden. Jedoch sind Sie hier abhängig vom Ölpreis der nahen Zukunft und die günstigen Verbrennerfahrzeuge mit Kilometerdurchschnittspreis zwischen 22-28 ct/km haben häufig Nachteile wie etwa eine geringe Größe, wenig Stauraum, geringe Leistung (60-80 PS) oder veraltete Sicherheitsmaßnahmen.

Gas-Autos und Elektrofahrzeuge bieten häufig bei gleicher Sparsamkeit, also einem geringen Durchschnittskilometerpreis zwischen 20 und 28 ct/km gegenüber dem Verbrenner vergleichweise hohen Komfort, da hier das natürliche Sparpotential im Kraftstoff bereits beigelegt ist. Sie haben häufig modernere Sicherheitsassistenten, mehr STauraum (vor allem bei Elektrofahrzeugen, die vorne und hinten einen KOfferraum haben) und eine höhere Leistung – zumindest bei den Elektrofahrzeugen.

Die Nachteile hier liegen jedoch auf der Hand: Bei Gas- und Elektrofahrzeugen müssen Sie besser planen, um an eine Tankstelle zu kommen. Grundsätzlich haben Sie heutzutage die wenigsten Probleem mit Autogas. Es gibt mittlerweile durchaus gute Autogas-Fahrzeuge mit einem Durchschnittskilometerpreis von 20ct/km (bei einer Jahresfahrzleistung von 20.000 km) und einer guten Leistung von 90PS. Ein Modell mit diesen Daten habe ich beispielswiese hier schon einmal verlinkt.Bei Elektrofahrzeugen finden Sie zwar auch in Großstädten Ladesäulen, diese bruachen jedoch mitunter 8-9 Stunden, um Ihr Fahrzeug von 0 auf 100% zu laden. Anders sieht es aus, wenn Sie ein Modell von Tesla fahren, wo sie kostenlos an den Superchargern tanken können und in 20 minuten von 0 auf 80% laden können. Nachteile: Diese Supercharger sucht man in vielen europäischen Ländern noch vergebens und die derzeitigen Tesla-Modelle haben einen sehr hohen Einkaufspreis, welcher für ein typisches Roadtrip-Auto einfach zu hoch ist. Hier lohnt es sich, das Tesla Model III im Auge zu behalten, welches Ende März 2016 vorgestellt wird und ich hier bereits einmal beleuchtet habe.

Roadtrip mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil

Sobald Sie mit mehr als 2 Personen einen Roadtrip starten wollen – was durchaus Sinn macht, denn dadurch haben Sie noch mehr Spaß und können die Kosten noch besser aufteilen – müssen Sie den PKW vergessen und sich nach einem Wohnmobil oder Wohnwagen umsehen.

Zunächst einmal, was ist der Unterschied zwischen einem Wohnwagen und einem Wohnmobil? Ein Wohnwagen (auch Caravan genannt) ist im Endeffekt ein bewohnbarer Anhänger, den Sie an die Anhängerkupplung Ihres PKW ankuppeln und ihn mit ziehen. Ein Wohnwagen ist für Sie vor allen Dingen dann interessant, wenn Sie einen sehr sparsamen privaten PKW mit geringem Durchschnittskilometerpreis haben, der dazu in der Lage ist, den Wohnwagen zu ziehen. Denn dann haben Sie auch mit einem Wohnwagen relativ geringe KOsten. Wohnmobile hingegen sind vollwertige Fahrzeuge, bei denen das Fahrercockpit vorne und der Wohnraum hinten im Fahrzeug ist.

Mietoption

im folgenden beleuchten wir die Kosten die auf Sie zukommen, wenn Sie einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil mieten möchten.

Wohnwagen-Vermietung

Als Preisindikator nehmen wir die Preise von der ADAC-Vermietung zu Rate. Diese sind eine gute Baseline für den Marktvergleich. Der ADAC hat unterschiedliche Preise für bestimmte Zeiträume. Hier gibt es eine Unterteilung in

  • Schnupperzeit
  • Genießerzeit
  • und Familienzeit

sowie in die drie Klassen

  • Emotion (Platz für bis zu 2 Personen)
  • Faszination (bis zu 4)
  • und Generation (bis zu 6)

und in die  Wagenklassen

  • Light (bis 1.300 kg zulässiges Gesamtgewicht des Wohnwagens)
  • Travel (über 1.300 kg)

Ich vergleiche hier aml die PReise für Faszination, da ich persönlich bei lediglich 2 Personen nur den normalen PKW nehmen würde. Wichtig hier: bei Faszination dürfen Sie nur 2 Erwachsene und 2 Kinder mitnehmen. 4 Erwachsene gehen erst ab Generation.

Bei Faszination zahlen Sie bei der Wohnwagenanmietung des ADAC in der Schnupperzeit mit einem Light-Wohnwagen einen Basispreis 334 €. In diesem Preis sind 6 Nächte + 100 € Servicepauschale, die bie jeder anmietung fällig wird, integriert.Für jede wietere Nacht zahlen Sie 39 €. Dazu kommen noch Langzeitrabatte wenn Sie den Wohnwagen länger buchen, die ab 22 Tagen Mietzeit beginnen.

Weitere infos finden Sie hier.

Wohnmobil-Vermietung

Kaufoption

im Folgenden beleuchten wir wichtige Apsekte, die Sie beachten müssen, wenn Sie einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil kaufen wollen.

Wohnwagen haben folgende Vorteile

  • Sie sind günstiger in der Anschaffung
  • haben geringere Anschaffungskosten als ein Wohnmobil – Vorsicht: Der Preisunterschied wird nicht mehr so deutlich, wenn man das dafür benötigte Zugfahrzeug mit in die Rechnung einbezieht. Der Preisunterschied ist jedoch trotzdem ein Argument, weil die meisten ja zusätzlich zum Wohnmobil trotzdem noch einen PKW haben.
  • und dadurch auch einen geringegen Wertverlust über die Jahre. Auch hier ist der Wertverlust des Zugfahrzeugs nicht mit eingerechnet. Durch den geringeren Wertverlust kostet Sie die ÜBernachtung in diesem Gefährt statistisch weniger als beim Wohnmobil
  • Vollkaskoversicherung kostet in der Regel zwischen 68% und 90% und Haftpflichtversicherung in der Regel zwishcen 7% und 9% der Versicherungssumme eines Wohnmobils. Also sind auch bie der Versicherung Einspartpotentiale vorhanden. Desweiteren gibt es für Wohnwagen keine Schadenfreiheitsklassen, wodurch sich ein Unfall mit dem Gefährt nicht so ernst auswirkt.
  • die STeuern für einen Wohnwagen sind ebenfalls häufig güsntiger als für ein Wohnmobil. Ein Wohnmobil mit 20.000 € Anschaffungspreis liegt häufig im Bereich bis zu 60 € im Jahr, ein Reisemobil mit 60.000 € Anschaffungspreis hingegen bei etwa 250 € im Jahr.
  • auch wenn es komisch klingt: ein GEspann aus Zugfahrzeug und Wohnwagen hat häufig einen niedrigeren oder gleichwertigen Verbrauch im Vergleich zum Wohnmobil. Ein Wohnmobil kleiner PReisklasse braucht häufig 10l auf 100 km. Dieser Wert oder sogar noch etwas weniger (zwischen 9 und 10 l auf 100 km) sind auch bei einem Gespann realistisch.
  • auch der TÜV ist günstiger. Der Beispiel-Wohnwagen kostet in der HU rund 50 €, mein Beispiel-Wohnmobil hingegen rund 100 €. Beim Wohnwagen sind allerdings wiedeurm die Kosten für das Zugfahrzeug nicht mit eingerechnet.
    • dieser Vorteil reduziert sich allerdings wieder, weil Wohnwagen im Gegensatz zum Wohnmobil alle zwei Jahre zur Bremsennachstellung müssen, was rund 80 €, also 40 € pro Jahr, kostet.
    • zusätzlich bruachen Sie eine  Anhängerkupplung für rund 200 €, deren Montage in der Werkstatt nochmal ca. 100 € kostet.
    • jedoch halten Wohnwagen-Reifen mit Tempo 100 Zulassung rund 20.000 km länger als Wohnmobil-Reifen – desweiteren spart man sich zwei Reifen, wenn man die REifen für das Zugfahrzeug nicht mit einrechnet.
    • desweiteren braucht ein Wohnwagen kaum Kundendienste,  bei einem Wohnmobil hingegen kostet ein Kundendienst nach 50.000 km rund 600 €.
  • Wohnwagen sind leiser als Wohnmobile. Das Zugfahrzeug bietet meist eine bessere Klima- und HIFI-Anlage sowie einen höheren Sicherheitsstandard als Wohnmobile.
  • Der Wohnraum ist beim Wohnwagen häufig größer als beim Wohnmobil. Dafür mangeln andere wichtige Komfortfunktionen wie beispielsweise Dusche, Toilette, Küche und Schlafplätze bzw. sind gar nicht erst vorhanden.

Wohnmobile haben folgende Vorteile

  • der Komfort ist besser als beim Wohnwagen, was dazu führt, dass man ihn öfters benutzt. Das zeigt sich auch in der Statistik. Leser der Zeitschrift promobil beispielsweise nutzen Ihr Wohnmobil rund 77 Nächte im Jahr, Leser der Zeitschrift CARAVANING nutzen Ihren Wohnwagen nur rund 20 Nächte im Jahr.
  • da man ein Wohnmobil gerne öfter nutzt reduzieren sich auch
  • ein Wohnmobil darf im Gegensatz zum Wohnwagen  – zumindest in Deutschland  – auf einem öffentlichen Parkplatz unbegrenzt abgestellt werden. Einen Wohnwagen dürfen Sie maximal 14 Tage ungenutzt abstellen, bevor Sie ihn wieder seinem Zweck zuführen müssen. Desweiteren passen Wohnmobile auch in klieinere öffentliche PArklücken als Wohnwagen. Im Zweifel müssen Sie für ein Wohnwagengespann also für gewisse Nächte 28-30 € Kosten für einen Stellplatz hinzugerechnet werden, da es vor allem in stadtnahen Gebieten schwer sein wird, Parkplätze zu finden, auf denen Zugfahrzeug und Wohnwagen Platz finden.
  • Sie können mit einem Wohnmobil schneller fahren als mit einem Wohnwagen-Gespann. Das ist jedoch häufig zu vernachlässigen, weil in vielen Ländenr wie Frankreich, Österreich, SChweiz usw. mittlerweile eine Begrenzung auf 120 bzw. 130 km/h gültig ist. Dadurch sind Sie mit einem Wohnmobil nur in entsprechend Begrenzungsfreien Ländern schneller unterwegs.

Sie sehen also als Fazit: die Wohnwagen-Zugspannvariante ist auf den ersten Blick günstiger, kann aber teurer werden, wenn Sie häufig einen Stellplatz buchen müssen, der Sie pro Nacht dann zwischen 28-30 € kostet. Hier ist jedoch die Frage, inwieweit das jemanden stören wird, wenn Sie Zugfahrzeug + Wohnwagen an einem Autobahnrastplatz abstellen – meistens keinen. In den Wohnvierteln einzelner Städte ohne Anwohnerausweise kann es außerdem sein, dass Sie einen Abstellplatz für den Wohnwagen finden, diesen abkuppeln und dann das Zugfahrzeug auf einem anderen Parkplatz unterbringen können. Das wird umso leichter, je flexibler Sie reisen. Denn an Werktagen könne Sie mit den Parkplätzen gute Fänge machen, wenn die Anwohner noch auf Arbeit sind. Damit sollten Sie aber nicht unbedingt jede Nacht rechnen.

Zusätzlich zu diesen Entscheidungskriterien bezüglich Komfort und laufender Kosten müssen Sie auch noch technische MAßstäbe zu der Entshceidung heranziehen, ob Sie sich einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil leisten sollen. Wichtig hierbei sind folgende Fragen:

  • reicht die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeuges, um den gewünschten Wohnwagen zu ziehen? Im Fahrzeugschein finden Sie die notwendigen Angaben unter O.1 und O.2
  • ist das Gesamtgewicht aus Zugfahrzeug und Gespann unter 3.500 kg? Das ist wichtig für Länder, in denen Fahrzeuge mit mehr asl 3.500 kg Gesamtgewicht eine erhöhte Maut zahlen müssen. In Österreich müssen Sie beispielsweise eine Go-Box mitführen, die pro gefahrenem Kilometer abrechnet und vorher mit einem Guthaben aufgeladen werden muss.
  • Haben Sie derzeit nur einen B-Führerschein und überlegen die Anschaffung eines Wohnwagens? Dann sind folgende Fragen wichtig
    • Summe zulässiges Gesamtgewicht PKW + zulässiges GEsamtgewicht Wohnagen <=3.500?
    • falls der Wohnwagen diese Voraussetzungen nicht erfüllt, brauchen Sie einen B96- oder BE-Führerschein, um den Wohnwagen mitführen zu dürfen. Die kosten liegen zwischen 400 und 600 Euro für den Führerschein und zwischen 75 und 100 € für die Prüfungsfahrt. Der B96 ist günstiger als der BE.
  • Haben Sie derzeit nur einen B-Führershcein und überlegen die Anshcaffng eines Wohnmobils? dann sind folgende Fragen wichtig
    • zulässiges Gesamtgewicht Wohnmobil <=3.500kg ?
    • falls das Wohnmobil diese Voraussetzung nicht erfüllt, brauchen Sie einen C1-Führerschein. Über 7,5 t zGW ist sogar ein C-Führerschien notwendig. Die Gesamtkosten sowohl für C1 als auch für C-Führerschein liegen derzeit zwischen 1.500 und 1.650 €.

.

Kaufoption

im Folgenden beleuchten wir wichtige Apsekte, die Sie beachten müssen, wenn Sie einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil kaufen wollen.

Wohnwagen haben folgende Vorteile

  • Sie sind günstiger in der Anschaffung
  • haben geringere Anschaffungskosten als ein Wohnmobil – Vorsicht: Der Preisunterschied wird nicht mehr so deutlich, wenn man das dafür benötigte Zugfahrzeug mit in die Rechnung einbezieht. Der Preisunterschied ist jedoch trotzdem ein Argument, weil die meisten ja zusätzlich zum Wohnmobil trotzdem noch einen PKW haben.
  • und dadurch auch einen geringegen Wertverlust über die Jahre. Auch hier ist der Wertverlust des Zugfahrzeugs nicht mit eingerechnet. Durch den geringeren Wertverlust kostet Sie die ÜBernachtung in diesem Gefährt statistisch weniger als beim Wohnmobil
  • Vollkaskoversicherung kostet in der Regel zwischen 68% und 90% und Haftpflichtversicherung in der Regel zwishcen 7% und 9% der Versicherungssumme eines Wohnmobils. Also sind auch bie der Versicherung Einspartpotentiale vorhanden. Desweiteren gibt es für Wohnwagen keine Schadenfreiheitsklassen, wodurch sich ein Unfall mit dem Gefährt nicht so ernst auswirkt.
  • die STeuern für einen Wohnwagen sind ebenfalls häufig güsntiger als für ein Wohnmobil. Ein Wohnmobil mit 20.000 € Anschaffungspreis liegt häufig im Bereich bis zu 60 € im Jahr, ein Reisemobil mit 60.000 € Anschaffungspreis hingegen bei etwa 250 € im Jahr.
  • auch wenn es komisch klingt: ein GEspann aus Zugfahrzeug und Wohnwagen hat häufig einen niedrigeren oder gleichwertigen Verbrauch im Vergleich zum Wohnmobil. Ein Wohnmobil kleiner PReisklasse braucht häufig 10l auf 100 km. Dieser Wert oder sogar noch etwas weniger (zwischen 9 und 10 l auf 100 km) sind auch bei einem Gespann realistisch.
  • auch der TÜV ist günstiger. Der Beispiel-Wohnwagen kostet in der HU rund 50 €, mein Beispiel-Wohnmobil hingegen rund 100 €. Beim Wohnwagen sind allerdings wiedeurm die Kosten für das Zugfahrzeug nicht mit eingerechnet.
    • dieser Vorteil reduziert sich allerdings wieder, weil Wohnwagen im Gegensatz zum Wohnmobil alle zwei Jahre zur Bremsennachstellung müssen, was rund 80 €, also 40 € pro Jahr, kostet.
    • zusätzlich bruachen Sie eine  Anhängerkupplung für rund 200 €, deren Montage in der Werkstatt nochmal ca. 100 € kostet.
    • jedoch halten Wohnwagen-Reifen mit Tempo 100 Zulassung rund 20.000 km länger als Wohnmobil-Reifen – desweiteren spart man sich zwei Reifen, wenn man die REifen für das Zugfahrzeug nicht mit einrechnet.
    • desweiteren braucht ein Wohnwagen kaum Kundendienste,  bei einem Wohnmobil hingegen kostet ein Kundendienst nach 50.000 km rund 600 €.
  • Wohnwagen sind leiser als Wohnmobile. Das Zugfahrzeug bietet meist eine bessere Klima- und HIFI-Anlage sowie einen höheren Sicherheitsstandard als Wohnmobile.
  • Der Wohnraum ist beim Wohnwagen häufig größer als beim Wohnmobil. Dafür mangeln andere wichtige Komfortfunktionen wie beispielsweise Dusche, Toilette, Küche und Schlafplätze bzw. sind gar nicht erst vorhanden.

Wohnmobile haben folgende Vorteile

  • der Komfort ist besser als beim Wohnwagen, was dazu führt, dass man ihn öfters benutzt. Das zeigt sich auch in der Statistik. Leser der Zeitschrift promobil beispielsweise nutzen Ihr Wohnmobil rund 77 Nächte im Jahr, Leser der Zeitschrift CARAVANING nutzen Ihren Wohnwagen nur rund 20 Nächte im Jahr.
  • da man ein Wohnmobil gerne öfter nutzt reduzieren sich auch
  • ein Wohnmobil darf im Gegensatz zum Wohnwagen  – zumindest in Deutschland  – auf einem öffentlichen Parkplatz unbegrenzt abgestellt werden. Einen Wohnwagen dürfen Sie maximal 14 Tage ungenutzt abstellen, bevor Sie ihn wieder seinem Zweck zuführen müssen. Desweiteren passen Wohnmobile auch in klieinere öffentliche PArklücken als Wohnwagen. Im Zweifel müssen Sie für ein Wohnwagengespann also für gewisse Nächte 28-30 € Kosten für einen Stellplatz hinzugerechnet werden, da es vor allem in stadtnahen Gebieten schwer sein wird, Parkplätze zu finden, auf denen Zugfahrzeug und Wohnwagen Platz finden.
  • Sie können mit einem Wohnmobil schneller fahren als mit einem Wohnwagen-Gespann. Das ist jedoch häufig zu vernachlässigen, weil in vielen Ländenr wie Frankreich, Österreich, SChweiz usw. mittlerweile eine Begrenzung auf 120 bzw. 130 km/h gültig ist. Dadurch sind Sie mit einem Wohnmobil nur in entsprechend Begrenzungsfreien Ländern schneller unterwegs.

Sie sehen also als Fazit: die Wohnwagen-Zugspannvariante ist auf den ersten Blick günstiger, kann aber teurer werden, wenn Sie häufig einen Stellplatz buchen müssen, der Sie pro Nacht dann zwischen 28-30 € kostet. Hier ist jedoch die Frage, inwieweit das jemanden stören wird, wenn Sie Zugfahrzeug + Wohnwagen an einem Autobahnrastplatz abstellen – meistens keinen. In den Wohnvierteln einzelner Städte ohne Anwohnerausweise kann es außerdem sein, dass Sie einen Abstellplatz für den Wohnwagen finden, diesen abkuppeln und dann das Zugfahrzeug auf einem anderen Parkplatz unterbringen können. Das wird umso leichter, je flexibler Sie reisen. Denn an Werktagen könne Sie mit den Parkplätzen gute Fänge machen, wenn die Anwohner noch auf Arbeit sind. Damit sollten Sie aber nicht unbedingt jede Nacht rechnen.

Zusätzlich zu diesen Entscheidungskriterien bezüglich Komfort und laufender Kosten müssen Sie auch noch technische MAßstäbe zu der Entshceidung heranziehen, ob Sie sich einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil leisten sollen. Wichtig hierbei sind folgende Fragen:

  • reicht die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeuges, um den gewünschten Wohnwagen zu ziehen? Im Fahrzeugschein finden Sie die notwendigen Angaben unter O.1 und O.2
  • ist das Gesamtgewicht aus Zugfahrzeug und Gespann unter 3.500 kg? Das ist wichtig für Länder, in denen Fahrzeuge mit mehr asl 3.500 kg Gesamtgewicht eine erhöhte Maut zahlen müssen. In Österreich müssen Sie beispielsweise eine Go-Box mitführen, die pro gefahrenem Kilometer abrechnet und vorher mit einem Guthaben aufgeladen werden muss.
  • Haben Sie derzeit nur einen B-Führerschein und überlegen die Anschaffung eines Wohnwagens? Dann sind folgende Fragen wichtig
    • Summe zulässiges Gesamtgewicht PKW + zulässiges GEsamtgewicht Wohnagen <=3.500?
    • falls der Wohnwagen diese Voraussetzungen nicht erfüllt, brauchen Sie einen B96- oder BE-Führerschein, um den Wohnwagen mitführen zu dürfen. Die kosten liegen zwischen 400 und 600 Euro für den Führerschein und zwischen 75 und 100 € für die Prüfungsfahrt. Der B96 ist günstiger als der BE.
  • Haben Sie derzeit nur einen B-Führershcein und überlegen die Anshcaffng eines Wohnmobils? dann sind folgende Fragen wichtig
    • zulässiges Gesamtgewicht Wohnmobil <=3.500kg ?
    • falls das Wohnmobil diese Voraussetzung nicht erfüllt, brauchen Sie einen C1-Führerschein. Über 7,5 t zGW ist sogar ein C-Führerschien notwendig. Die Gesamtkosten sowohl für C1 als auch für C-Führerschein liegen derzeit zwischen 1.500 und 1.650 €.

 

 

 

 

 

 

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.