Kategorie-Archiv: Allgemein

Dynamische Office Word Workflow mit Schnellbausteinen und Formatvorlagen

Durch meinen beruflichen Alltag treffe ich oft auf die Notwendigkeit, möglichst professionell ausehende interne Dokumentationen sowie externe Dokumente für Kunden erstellen zu müssen. Während ich interne Dokumente meist in Atlassian Confluence erstelle, erfordert die Notwendigkeit, ein kundengerechtes format bereitzustellen, häufig die Erstellung eines Office Word Dokumentes.

Zusätzlich verwende ich hier in meinem privaten Blog noch WordPress und kommuniziere mit Kunden noch über E-Mail Clients wie Office Outlook und Mozilla Thunderbird.

Alle diese Tools haben die Gemeinsamkeit, dass man sehr häufig wiederkehrende Designelemente einsetzen muss, wie beispielsweise eine bestimmte Größenformatierung und Ausrichtung für einzufügende Bilder, Textformatierung für Quellcode und Zeilen in einer Konfigurationsdatei, Tabellenköpfe, Kopfzeilen für Dokumentenseiten, Ränder in den Corporate Identity Farben usw.

Das ganze wird zur Qual, wenn man diese Formatierungen jedes mal auf’s neue machen muss? Die Farben des Unternehmens sind orange? Spätestens bei der 15. Tabelle, in welcher man die Zeilenhintergründe einer Tabelle in verschiedenen Orangetönen formatiert, hat man die Nase voll.

In diesem ersten Post aus dieser Reihe befassen wir uns damit, wie wir Schnellbausteine und Formatvorlagen unter Microsoft Office Word verwenden, um diese häufig verwendeten Designelemente komfortabler in unser Dokument implementieren zu können.

In kommenden Posts werden dann andere Tools wie beispielsweise WordPress, Atlassian Confluene oder Office Outlook beleuchtet.

Erster Schritt Dokumentvorlagen

Der erste Schritt zu mehr Ordnung sind Dokumentvorlagen. Das ganze ist natürlich kein Hexenwerk, jeder hat wahrscheinlich  so eine Dokumentvorlage mal im Business Alltag erstellt, um sich wiederkehrende Aufgaben zu vereinfachen.

In meinem Beispiel habe ich beispielsweise eine Dokumentvorlage für eine Projektdokumentation erstellt. Diese enthält zunächst die wichtigsten Konfigurationen, die sich nie ändern, nämlich eine Kopfzeile mit Firmenlogo, ein Deckblatt mit Titel, Datum und Namen der Dokumentation, sowie ein Inhaltsverzeichnis und erste Überschriften. Das Dokument wird als Word-Vorlage im .dotx-Format gespeichert. Diese Datei könnte man schon öffnen und dann mit der Vorlage ein neues Dokument beginnen.

Jedoch ist es noch schöner, wenn man über das Word-Menü sagen kann Datei / Neu / meine Vorlagen / und dann sozusagen direkt aus dem Word-Menü ein neues Dokument auf Basis eines Templates erstellen kann. Damit das funktioniert, müssen die Word-Vorlagen in dem Ordner gepseichert werden, der unter Datei / optionen / Speichern / vezreichnis für eigene Vorlagen definiert ist. Standarmdäßig ist dies der Ordner C:\Users\andreas.loibl\AppData\Roaming\Microsoft\Templates. WEnn ihr in einem Unternehmen mit Dokumenten Management Service arbeitet, steht hier stattdessen Speicherort für Serverentwürfe. Wenn ihr eure Vorlagen in den hier definierten Ordner speichert, tauchen die Vorlagen dann auch im entsprechenden Menü auf.

eigene Schnellbausteine

als Nächstes wollen wir in unsre Vorlage Designelemente wie beispielsweise Tabellen, Überschriften usw. einfügen, die wir künftig häufer verwenden wollen. Dazu erstelle ich beispielsweise in der vorlage mal eine Tabelle.

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Diese Tabelle mit orange hinterlegten Überschriften und orangenem Rahmen möchte ich fortan in allen Dokumenten, die diese Vorlage verwenden, standardmäßig einfügen. dazu markiere ich zunächst die ganze Tabelle  und gehe dann über das Menü auf Einfügen / Tabelle / Schnelltabellen / Auswahl in SChnelltabellenkatalog speichern…

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Im nächsten Fenster wählt ihr aus, in welcher Vorlage ihr die Schnelltabelle speichern wollt. Ich persönlich empfehle ich euch, dass ihr hierfür eine andere Vorlage nehmt als die Vorlagen für verschiedene Dokumente. Denn schließlich wollt ihr ja ein Designelement beispielsweise nicht nur in euren Projektdokumentationen, sondern auch in euren Geschäftsbriefen verwenden. Hier seht ihr auch, dass ihr neben Tabellen auch andere Bausteine für andere Objekte definieren könnt.

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Diese Tools, 3D-Drucke und Möbel brauchen Sie, um Ordnung in den Haushalt und ins Büro zu bringen

Ordnung halten wird ab einem bestimmten Hausstandswert ziemlich schwierig. Gut, dass es Tools gibt, um damit fertig zu werden.

In diesem Post zeige ich Ihnen einige Kaufempfehlungen und gebe desweitern einige Tipps, die Sie dem Haushaltschaos Herr werden und wieder Ordnung in Ihren Hausstand bringen. Dabei verlinke ich Ihnen sowohl käuflich zu erwerbende Produkte als auch Druckmodelle auf thingiverse, die Sie mit einem 3D-Drucker ausdrucken können. Wenn Sie einen solchen selbst nicht haben, gibt es Online-Dienstleister, die einen Druckauftrag für Sie entgegennehmen.

Regale

Das Konzept eines regals brauche ich mittlerweile nicht mehr zu erkären. Ich spreche an dieser Stelle nur ein paar Empfehlungen aus, wann welches zu verwenden ist.

Wenn Sie natürlich sehr schwere Gegenstände in Ihrer WErkstatt, im Keller oder der Garage lagern, dann brauchen Sie ein entsprechend massives Regal mit Holzböden.

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Was mich bei dieser Art von REgal immer stört ist der umständliche Aufbau und die schlechte Mobilität. Denn mal ganz ehrlich: Haben sie Bock bei einem Umzug das Regal nochmal zu zerlegen und wo anders wieder aufzubauen? Nicht wirklich oder? Daher eignet sich diese Art von Regal wirklich nur für LEute, die längerfristig an einem Ort bleiben.

Wenn Sie hingegen Student sind odeere beispielsweise aus Arbeitsgründen eineen Zweitwohnsitz haben,und Sie wissen, dass Sie bei zeiten irgendwann aus dieseer Wohnung wieder ausziehen werden, dann geben Sie sich eventuell mit einem Regal zufrieden, das weniger Traglast hat, dafür aber ganz einfach zusammengesteckt werden kann. Für diesen Einsatzzweck gibt es Kunststoffregale zum Stecken mit Traglasten von 20 kg pro Boden, 25 kg pro Boden, 30 kg pro Boden usw. Das beste Sparangebot für diesen Zweck habe ich hier gefunden.

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Wenn Sie nun ein Regal haben, haben Sie natürlich Interesse daran, auf den Ablageflächen unter Ausnutzung des geasmten Regalraumes Sachen einzulagern. Ich persönlich nutze dafür diese Euroboxen. Die gibt es auch ohne Deckel, dann sind sie nochmal ein wenig günstiger.

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In diesen Boxen kann man schon sehr gut die diversesten Dinge lagern. Wenn man in einer Kiste viel Kleinkram lagern möchte, macht man sich vielleicht darüber Gedanken, wie man in so eine Kiste ein Fächersystem integrieren kann, um die kleinen Dinge in verschiedene Fächer einsortieren zu können. Acuh dafür gibt es Lösungen in Form von Kartongefäche. So kann man sich beispielswiese bie Kartonfritze ein Kartongefäche wie hier

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oder hier

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oder hier

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oder zu guter letzt hier

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bestellen und schon hat man Fächer. Die muss man ggf. halt noch ein wenig zuschneiden, damit sie auf die MAße der Eurobox passen, aber das ist ein kleiner preis dafür, dass man dann entsprechenden Verstauraum hat.

Ich persönlich gehe sogar so weit, dass ich diese Fächer teilweise beschrifte. Dazu messe ich die Breite einer Fachwand aus, erstelle mir ein Word-dokument mit den entsprechenden Maßen, schreibe eine Liste mit den Inhalten, drucke das Ganze auf A4 aus, schneide das Blatt zu, laminiere die Liste mit einem Laminiergerät und klebe das Ganze dann an den oberen Rand des Regalfaches. so kann ich schon von oben erkennen, was in einem Fach drin ist.

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Visualisierung: Erste Schritte mit Microsoft Office Visio

Grundlagen: In Visio zeichnen

Bevor wir tiefer eintauchen und mit den vorgefertigten Shapes von Visio arbeiten, lernen wir erstmal, wie man die grundlegenden Zeichentools verwendet.

Dazu steht euch im Reiter Start ein Zeichentool zur Verfügung, mit dem ihr beispielsweise, wie im Screenshot angedeutet, verschiedene Formen wie beispielswiese Rechtecke, Ellipsen oder Kreise zeichnen könnt.

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Um das Aussehen der gezeichneten Formen zu verbessern, macht es Sinn, die Füllbereichseinstellungen der Form zu verändern über Rechtsklick – Format – Füllbereich.

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Eventuell wollen Sie später mit dem Verbinder-Werkzeug Ihre selbstgezeichneten Formen untereinander über Verbindungslinien verbinden. Damit das geht, müssen Sie erst über das blaue X, Verbindungspunkt hinzufügen, mit gedrückter Strg-Taste entsprehcende Verbindungspunkte an geeigneten Stellen hinzufügen.

Shapes und Schablonen finden und hinzufügen

Abhängig von der Vorlage, die Sie gewählt haben, finden Sie standardmäßig verschiedene Schablonen links im Shapes-Menü. Wenn Sei beispielsweise die Voralge für das Flussidagramm wählen, ist links standarmdäßig die Schablone für die Standardflussdiagramm-Shapes vorhanden, der auch ausgewählt ist.

Sie können jedoch jede weitere beliebige Schablone von egal welcher Vorlage aus verwenden, indem Sie über die Schablone Weitere Shapes gehen und dort Ihre anderen Schablonen auswählen.

Sie können Shapes auch in eigene Schablonen orgnaisieren. DAzu gehen Sie auf Weitere Shapes und wählen Neue Schablone. Geben Sie der Schablone einen Namen, Sie taucht nu links auf. Der rote Stern rechts vom Schablonennamen zeigt an, dass die Schablone noch bearbeitet wird. Wir speichern unsere  Schablone über Rechtsklick –  Speichern unter…

Nun wollen wir der schablone Shapes hinzufügen.  Sie können zum einen bereits in Ihrem System vorhandene Sahpes hinzufügen. GEhen Sie dazu auf eine beliebige bereits vorhandene Schablone und rechtsklicken Sie dort auf ein Shape. Wählen Sie im Kontextmenü Zu meinen Shapes hinzufügen / Zur vorhandenen Schablone hinzufügen und wählen Sie die Datei der Schablone aus. Sie bekjommen eventuell eine Fehlermeldung darüber, dass die Schablone derzeit mit Schreibzugriff geöffnet ist, können die MEldung aber einfach über OK bestätigen – die Shape landet trotzdem in der Schablone. Speichern Sie anschleßend die Änderung über das Disketten-Symbol rechts vom Schablonennamen, so dass dieses Symbol wieder zu einem roten STern wird.

Wenn Sie ein Shape mal wieder löschen wollen, rechtsklicken Sie auf den Shape und wählen Sie Master Shape löschen…. So können Sie versehtnlich hinzugefügt Shapes wieder aus einer Schablone raus bekommen.

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Linux Shell Skripting Tutorial

Grundlagen

Mit Linux Shell Skripting könne Shell-Befehle automatisiert ausgeführt werden. Ich persönlich gehe davon aus, dass Sie grundsätzlich schon einmal auf einer Linux-Shell unterwegs waren und deshalb schon von den grundlegenden Kommandos etwas gehört haben, wie beispielsweise cat, grep, ls usw., und auch mit einem TExteditor wie vi oder nano schon zu tun hatten.

Skripte sind Dateien, die man bestenfalls mit der Endung .sh abspeichert, damit sie als Shell-Skripte deutlich erkennbar sind. Solche DAteien kann man von jedem Ordner aus ausführen (egal in welchem print working direcotry man sich gerade befindet), wenn man diese in einem Pfad ablegt, der in der PATH-Variable hinterlegt ist (die PATH-Variable enthält Ordner, in denen die Shell automatisch nach Binaries wie grep, ls oder cat sucht. Befindet sich dort ein Skript, wird es gefunden und kann ausgeführt werden, ohne dass man den vollen Pfad zum Skript angeben muss).

Neben Skriptdateien werden in der Unix/Linux-Welt zur Automatisierung von Aufgaben häufig auch Programmiersprachen wie Ruby, Python oder – am beliebtesten – Perl verwendet. In einem anderen Post habe ich versucht zu erörtern, welche Sprache denn in welchen Situationen zur Automatisierung besser geeignet ist – ein  Perl-Programm oder ein Shell-Skript.

Damit diese Dateien überhaupt ausgeführt werden können, müssen in den chmod-Dateiberechtigungen für den User, der die Datie ausführt, Ausführrechte vergeben werden.

chmod u+x <skript>

Skripte werden ausgeführt mit

sh <skriptdatei>

#oder

bash <skriptdatei>

#oder 

zsh <skriptdatei>

#oder

csh <skriptdatei>

oder, wenn die sogenannte Shebang-Zeile gepflegt ist (siehe weiter unten), indem man einfach nur die Datei ausführt

mein_skript.sh

jenachdem, mit welcher Shell man das Skript ausführen möchte. Die beiden häufisgten Shells sind bash und sh. Die meisten Skripte solltet ihr mit der bash ausführen, da die meisten Skripte speziell für die bash geschrieben werden.

Wenn ein Skript fehlerhaft geschrieben wird und es nicht sauber durchläuft, sieht man leider erstmal nicht, warum. Damit man eventuelle Fehlermeldungen beim Ausführen eines Skripts sieht, muss man den PArameter -x mitgeben, also bspw.

bash -x <skriptdatei>

Am Anfang eines Shell-skritps gibt man an, mit welcher Shell man es ausführen möchte. Dazu schriebt amn in die erste Zeile

#!/bin/bash

Dies ist die sogenannte Shebang-Zeile. Damit ist sichegrestellt, dass egal mit welcher Shell man das skript ausführt, am Ende doch die richitge Shell genutzt wird. Selbst wenn ich dieses skript jetzt mit

csh mein_skript.sh

ausführe, wird am Ende doch die bash verwendet. ist die Shebang-Zeile gepflegt, kann man das Skript einfach nur über den Dateinamen ausführen.

Wenn Sie schon mal gurndsätzlich mit einer Unix/Linux-Shell gearbeitet haben, wird Ihnen bekantn sein, dass Sie mit dem kommando export <variablenname> Variablen setzen und über echo $<variablenname> den Wert der Variablen ausgeben können. Solche Variablen sind wichtig für das SEtzen von if else-STatements, also „Wenn dies dann mach das, wenn das andere dann mach jenes“-Verzweigungen in einem Skript.

unsere erste Verzweigung

if [[ $USER = "dafrk" ]]

    then

         echo "Hallo DaFRK"

    else

         echo "Du bist nicht DaFRK"

fi

If-Statements im Shlel-Skripting werden also mit dem Wort if und der Bedingung in doppelten eckigen klammern eingeleitet und mit fi geschlossen.

Die doppelten Eckigen Klammern werden genutzt, wenn man Zeichenketten testen möchte. Möchte man hingegen numerische Werte abfragen, also Zahlen, dann nutzt man doppelte runde Klammenr

if (( $ALTER >= 18 ))

    then

        echo "Zugriff erteilt"

    else

        echo "Sie sind noch nicht alt genug"

fi

Wenn wir dazwischen jetzt nochmal eine KOnditionsabfrage machen wollen, geben wir ein

if (( $ALTER >= 18 ))

    then

        echo "Zugriff erteilt"

      elif (($ALTER <=18 && $ALTER >= 16))

       then

        echo "Zwar noch keine 18, aber ist ja      nicht mehr lange :)"

      else

        echo "Sie sind noch nicht alt genug"

fi

Wichtig ist hier zu verstehen, dass man für das elif wieder ein then braucht, aber es kein schließendes file (elif rückwärts) gibt.

Code Snippets und Skeleton files mit vi

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Textoperationen für Systemadministratoren (Linux Shell Tools, Texteditoren, Microsoft Excel)

Als Systemadministrator haben Sie es oft mit TExtdaten zu tun, die Sie auf irgendeine Art und Weise verarbeiten oder sortieren müssen. Dabei kämpfen Sie an allen Fronten: in der Windows- oder Linux-Kommandozeile, mit Microsoft Excel und mit simplen Texteditoren – seien es Linux/Unix-Shelleditroen wie vi, vim oder nano oder grafische Windows-Editoren wie Notepad, Wordpad oder Notepad++. Und zu guter letzt vergleichen Sie noch unterschiedliche Versionen einer Textdatei auf Unterschiede und fügen diese Unterschiede zusammen.

In diesem Blogpost zeige ich Ihnen anhand einiger Situationen aus meinem Administrationsalltag, wie Sie verschiedene Herausforderungen mit Hilfe von Kommandozeilen- und Shell-Kommandos, Microsoft Excel und den TExteditoren vi (Linux) und Notepad++ (Windows) lösen können. Der Post wird aktualisiert, sobald mir irgendwann wieder eine neue Situation begegnet, an der ich feilen muss.

Die Linux-Textverarbeitungstools auf Shell-Ebene

Den output von kommandos in Skripten loggen

Wenn ihr unter Linux ein Skript, etwa in Form einer .sh-Datei, schreibt, ist es euch vielleicht schonmla passiert, dass euer Skript nicht durch gelaufen, also auf einen Fehler gestoßen, ist. Zur Fehlersuche machen sich viele die Mühe und führen die einzelnen kommandos einen nach dem anderen aus, was jedoch absolut unnötig ist.

Stattdessen könnt ihr das Skript ausführen mit

sh -x <Skriptdatei>

bzw. 

bash -x <Skriptdatei>

und euch wird der Output eurer kommandos angezeigt.

Und ihr könnt sogar, ohne das Skript live bie der Ausführung zu beobachten, den Output der Kommandos loggen. Dabei empfiehlt es sich, normalen Output in eine Datei, und Fehlermeldungen in eine sepzielle andere Datei zu loggen. Dazu würde ich einfach an das kommadno anhängen

sh -x <SkriptDatei> > normal.log 2> error.log

somit wird der normale Output der Skript-Kommandos in die Datei normal.log geschrieben und alle Fehlermeldungen in die Datei error.log. Wenn ihr nun eure Skriptdatei beispielsweise über die /etc/crontab so einplant, könnt ihr euch am nächsten Tag, wenn euer skript nicht sauber durchgelaufen ist, ansehen, warum das passiert ist. Dabei muss euch bewusst sein, dass die einfahcen >-Zeichen dafür sorgen, dass die Datei jedesmal überschrieben wird, wenn die Log-Datei neu befüllt wird, das heißt die alten Einträge verschwinden dann. WEnn ihr stattdessen die Einträge jedesmal an den aktuellen Inhalt einfach nur dranhängen wollt (ohne den alten zu überschrieben), müsst ihr statt einem > zwei hintereinander schreiben, also

sh -x <SkriptDatei> >> normal.log 2>> error.log

Was meine persönlich preferierte einstellung ist, mit dem Kommando date füge ich dann jedesmal, wenn das Skript läuft, einen aktuellen Zietstempel hinzu, damit ich später unterscheiden kann, welcher Log-Abschnitt zu welchem TAg gehört.

Wenn du mit Absicht verhindern möchtest, dass du versehentlich DAteien überschreibst, indem du in deinen Skripten statt zwei > nur einen > schreibst, dann kannst ud dies verhindern, indem du in der Shell den Befehl

set -o noclobber

wirfst. Von nun an kannst du Dateien nicht mehr mit einem > überschreiben, es sei denn du schreibst ab sofort >| oder stellst den Parameter wieder um über

set +o noclobber

Ich persönlich setze diesen Parameter immer wenn ich Skripte schreibe oder manuell mit Dateien auf der Kommandozeile rumspiele, zur Sicherheit.

Daten suchen und extrahieren

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Moderne Beleuchtungsssysteme im Vergleich

In Sachen Hausautomatisierung fällt einem natürlich als eines der ersten Themen ein, dass man vielleicht seine Beleuchtung aus der Ferne steuern möchte. Licht angelassen? Kein Problem, einfach unterwegs schnell ausschalten. Und dann macht es natürlich auch sein, mehrere Lichter, die in einer Gruppe zusammengehörig leuchten sollen, miteinander zu dimmen oder vielleicht sogar in der Farbe wechseln zu können.

In diesem Blogpost vergleiche ich aktuelle moderne Beleuchtungssysteme. Dazu beginne ich mit dem aktuellen Vorreiter auf dem Markt, Philips Hue, und zeige mögliche Alternativen auf. Desweiteren gibt es zwei weitere Wettbewerber, die derzeit noch nicht auf dem deutschen Markt angekommen sind. Diese werde ich kurz vorstellen.

Philips Hue

Philips Hue besteht aus einerzentralen Steuereineheit, die alle Lichter im Haushalt ansteuert. diese wird über ein Patchkabel an den heimischen DSL-Router oder einen Switch bzw. WLAN Access Point eingesteckt, damit es Zugriff auf das Heimnetzwerk hat. Das starterset mit Zentraleiheit und drei Glühbirnen kostet 194 €.

Dann gibt es die Glühbirnen, die mit der oben angesprochenen Steuereinheit angesprochen werden können. Diese können nicht nur ein- und ausgeschaltet,sondern auch gedimmt und in der Farbe gewechselt werden.  Die glühbirnen können 16 Millionen verschiedene Farben darstellen.

Neben den Glühbirnen gibt es noch andere Produkte, die mit der zentralen STeuereinheit angesprochen werden können, beispielsweise der Bloom, der hauptsächlich dafür eingesetzt werden soll, um Farbkleckse an bestimmte Flekcen in der Wohnung zu werfen. Dieser wird einfach in dieSteckdose eingesteckt. Neben dem Bloom gibt es noch LED-Leuchtstreifen, die auch ganz normal in eine Steckdose eingesteckt werden.  Ein sehr cooles Produkt ist Hue Go Leuchte, die mobil aufgestellt werden kann.

Gesteuert wird die Farbe, die Leuchtintensität usw. der Glühlampen über eine Smartphone-App oder Desktop-Software auf dem PC. Die Geräte müssen dabei nicht unbedingt WLAN Zugriff haben. Man kann auch über das Internet mit seinem Philips Hue Account seine Lichter steuern.

Das Besondere an Philips Hue ist, dass man nichts an seiner derzeitigen Beleuchtungseinrichtugn ändern muss, da es sich ja lediglich um Glühbirnen handelt. Man löst einfach die alten Glühbirnen aus der Fassung und schruabt dann die Philips Hue Glühbirnen rein – fertig. Die Glühbirnen gibt es dabei für alle gängigen Sockelarten, z. B. E27 und GU10. Für E14 gibt es einen Adapter von E27 auf E14. Da die glühbirnen einfach nur reingeschraubt werden, können Sie immer noch mit den selben Lichtschaltern wie bisher ein- und ausgeschaltet werden.

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Ordner- und Medienorganisation für Mediengestalter, Webdesigner, Blogger und Desktop Publisher

Als Mediengestalter haben Sie schonmal Probleme dabei, all Ihre Rohmaterialien und Ressourcen beieinander zu bekommen. Wenn Sie beispielsweise Videos erstellen, haben Sie nicht nur ihre Rohvideos, sondern auch das extern aufgenommene Audio, eventuell mit Digitalkamera aufgenommene Bilder, Soundeffekte, gema-freie Musik, Icons zum Erstellen von Infographics und zum Hervorheben von Textstellen, sowie Effekte, die Sie in After Effects einbinden wollen. Als Webdesigner haben Sie mitunter zusätzlich zu all diesen Medien noch den Quellcode Ihrer Webanwendung, den Sie pflegen müssen.

Aber auch als Blogger kommen mit der Zeit Dateien heran, beispielsweise Grafiken für Bullet Listen, anklickbare Buttons oder andere grafische Elemente, die regelmäßig in einen Blogpost eingefügt werden wollen. Genau so kann es auch einem Desktop Publisher gehen, der seine Zeitschriften, Flyer und andere Dokumente mit entsprechenden Medien aufhübschen möchte.

In diesem Post zeige ich Ihnen ein kurzes Beispiel für einen Workflow, mit dem Sie alle ihre Materialien sauber ablegen und wiederverwenden können. Dabei gehe ich sowohl auf eine Organisation für Nutzer ohne Dateimanager ein, die also nur mit dem Windows-Explorer oder der Mac OS Shell arbeiten, als auch für nutzer mit Dateimanager – in unserem Beispiel Adobe Bridge.

Die immer wiederverwendeten Materialien

Wenn Sie als Mediengestalter haben, gibt es Elemente, die Sie immer mal wieder in verschiedenen Projekten verwenden wollen. Das können beispielsweise Schaltflächen zum Downloaden von Dateien, Grafiken für Listenpunkte in HTML-Listenaufzählungen, Pfeile zum Hervorheben von bestimmten Textpassagen, Icons, Soundeffekte und andere Materialien sein. Da Sie die Materialien in mehreren Projekten verwenden, macht es Sinn, diese Materialien auch projektunabhängig zu organisieren. Deswegen starten wir als allererstes mit einem Ordner Media. Hier kommen all unsere Rohmaterialien hinein, beispielsweise

  • Buttons
  • Icons
  • Stock-Fotografien
  • Texturen
  • Sonst Bilder. Beispielsweise Profilbilder für Foren und Social Media, Banner, Link-Us-Bilder, Wiederholungsgrafiken, Smilies, Reaction GIFs usw.
  • Schriftarten (Fonts)
  • Soundeffekte
  • freie Musik. Entweder ganze Tracks oder beispielsweise Loops und Jingles
  • Videoeffekte (VFX). Z. B. Light Leaks, Raucheffekte, Partikeleffekte
  • Brushes, also Pinsel für beispielsweise Fotoshop
  • Farbverläufe (Gradients)
  • Code. Heirbei handelt es sich um Code, der immer wiederverwendet wird, also beispielsweise der grundlegen MVC-Code für eine Webanwendung oder beispielsweise objektorientiert geschriebenes CSS mit zugehörigem HTML-Code.
  • Videoschnipsel (Motion Graphics)
  • 3D-Modellierungen

Ich habe hierzu mal die folgende Ordnerstruktur erstellt, die ich näher erläutern möchte.

Media
├───Bilder
│ ├───Banner
│ ├───Muster
│ ├───Profilbilder
│ ├───Signaturen
│ └───Smilies
├───Brushes
├───Buttons
├───Code – Code, aufgeteilt nach Kategorien
│ └───oocss – Hier befinden sich objektorientierte .css-Beschreibungen und zugehöriger HTML- und JavaScript-Code für verschiedene HTML-Objekte wie Bildergallerien, Audio- und Videoplayer usw.
│ ├───Bildergallerien
│ ├───Footer
│ ├───Menüs
│ ├───Audioplayer
│ └───Videoplayer

│ └───jquery – Hier befindet sich jquery-Code, der nichts mit der Darstellung der Objkete zu tun hat, die im Ordner oocss definiert wurden, sondern sich um andere funktionalitäten kümmert. Beispielsweise das jquery.js-Skript wird hier abgelegt oder ein Skript für Google Analytics.

│ └───html – grundlegender HTML-Code als Vorlage für neue statische Websiten

│ └───mvc – Das aktuelle grundlegende Model View Controller (MVC) Skript, welches als Grundlage für meine Webanwendungen dient
├───Fonts
├───Gradients – Farbübergänge für Photoshop
├───Icons – Icons, getrennt in pixelbasierte Icons oder vektorbasierte Icons
│ ├───Pixel
│ └───Vektor
│  │ └───Social Media
├───MotionGraphics

├───3D –  mit Blender oder einem anderen Modellierungstool erstellte 3D-Modelle.
├───Music – freie Musik, aufgeteilt nach Genre
│ ├───Dance
│ ├───Glitch
│ ├───Jingles
│ └───Metal
├───Sounds
├───Stockfotografien
│ ├───Freizeit
│ ├───Meer
│ └───Natur
├───Texturen
│ ├───Feuer
│ ├───Metall
│ ├───Stein
│ ├───Stoff
│ └───Wasser
└───VFX – Videoeffekte, aufgeteilt nach verschiedenen Kategorien.
├───Lenses
├───Light Leaks
└───Smoke

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Die meiner Meinung nach besten Batterien auf diesem Planeten: Eneloop

ALL ABOARD THE HYPE TRAIN. Seien wir mal ganz ehrlich: Batterien sind die Pest. Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Gerät, welches einen dedizierten Akku integriert hat und zwischen einem, bei welchem ich noch Batterien wechseln soll, wähle ich ganz sicher das Gerät mit dem dedizierten Akku, den ich einfach über microUSB oder miniUSB laden kann. Dabei ist es doch, rein rational gedacht, schlecht für den Endverbraucher, weil er dann vom Akku des Gerätes abhängig ist. Ist der Akku nicht wechselbar, wie beispielsweise bei einem iPhone, und geht ins Nirvana, muss man häufig das ganze Gerät auswechseln.

Einige Hardware-Hersteller wie beispielsweise Logitech in seinen Wireless Gaming-Mäusen haben diesen Nachteil bereits erkannt und ermöglichen das Beste aus beidem: Es können Batterien in das Gerät eingelegt werden, diese lassen sich jedoch, sofern es sich um rechargable Batterien handelt, über eine microUSB-Buchse wieder aufladen.

Genau für diese Art von Geräten kaufe ich eben dann wieder gerne Batterien – wiederaufladbare versteht sich. Denn ich habe bestimmt keinen Bock mehr darauf, im Jahr 2015 horrende Mengen von Batterien zu horten und wieder wegzuwerfen. Aber jeder kennt das Phänomen, wenn er mal wo anders ist und nicht mehr im üblichen Discounter einkaufen kann, gibt es das Problem, dass man häufig Akkus von verschiedenen Herstellern zu Hause hat – die man ja zumindest gemäß Herstellerempfehlung nicht zusammen verwenden soll.

Ich persönlich schwöre mittlerweile auf die AA- und AAA-Akkus von eneloop. Dabei gibt es weiße Batterien mit etwas weniger mAh, dafür besserem Preis-/Leistungsverähltnis und schwarze Batterien mit etwas schlechterem Preis-/Leistungsverhältnis (mAh pro gezahltem €), dafür aber längerer Haltedauer pro Ladung. Dazu empfehle ich dann noch ein Akku-Ladegerät von Technoline, da dieses ein Display mit ladestandsanzeige, Test- und Refresh-Funktion sowei Wahl des Ladestroms bietet. Für bequeme Leute, die nicht an der Steckdose, sondern am USb-Anschluss laden wollen, gibt es auch noch USB-ladegeräte für die Batterien. Das Ladegerät schluckt sowohl NiMH/NiCd AAAs als auch Mignon AAs.

Warum sind die eneloop-Batterien jetzt so hype? ganz einfach, Sie brauchen in Zukunft für all Ihre Geräte nur noch AA-, AAA- und vielleicht noch 9V Block-Batterien. Denn Sie können eine eneloop-AA-Batterie oder über Adapter in eine C-Batterie, über Adapter in eine D-Batterie verwandeln.

Leider hat eneloop noch keine Lösung für Blockbatterien. Hierzu kann ich nur ein Angebot von Varta auf Amazon empfehlen.

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Die besten Hotelbuchungs- und Hotelvermittlungsportale

In einem vergangenen Post habe ich überwiegend Backpackern und anderen Fernreisenden gezeigt, wie man günstige Unterkünfte im Ausland findet.

Heute jedoch befassen wir uns mit der Frage, wie man auch günstige Hotels und Hostels, also nicht unbedingt günstige Privatunterkünfte, sondern Unterkünfte mit einem gewissen Qualitätsanspruch, finden kann.

Dieser Post ist nur ein kurzer Anriss und kein kompletter Vergleich. Ich habe mir selber im Netze einige Tests durchgelesen und hebe hier nur die meiner Meinung nach besten kurz hervor.

Zunächst einmal gilt zu unterschieden zwischen Hotelbuchungsportalen wie HRS oder booking.com, bei denen Sie Hotels direkt buchen, und Hotelvermittlungsportalen wie beispielsweise HolidayCheck oder Hotelkritiken.de, die mehr auf einen Preis- und Bewertungsvergleich ausgerichtet sind.

HRS und booking.com – die besten Buchungsportale für Hotels

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HRS ist neben booking.com das einzige Portal, welches von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) mit gut bewertet wurde.Zusammen mit booking.com sind diese beiden auch die bestbewertetsten Portale bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2012.

Sparfüchse aufgepasst: Die günstigsten Angebote sind nicht immer oben ;).

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Sowohl HRS als auch Booking.com bieten sehr übersichtliche Anzeigen ohne viel Schnickschnack. Dabei gefällt mir persönlich booking.com noch etwas besser als das HRS-Portal.

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HolidayCheck und Tripadisor – die besten Vermittlungsportale

Bei der Stiftung Warentest schnitt das Portal Holidaycheck deutlich und am besten ab wenn es darum geht, für ein bestimmtes Datum anhand der dargestellten Bewertungen und Preise den besten Übernachtungsort zu finden, etwa für das Rosenmontagswochenende.

Bei HolidayCheck gibt man einen Zeitraum und die Anzahl an Personen ein, an und mit welchen man verreisen möchte, und erhält dann Angebote und Vorschläge.

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auf der Seite der Stiftung Warentest finden Sie eine PDF über die Aussagefähigkeit der Bewertungen auf verschiedenen Portalen.

Hostels – die günstigere Variante

für kostenbewusste Reisende, die jedoch nicht auf Privatunterkünfte wie bei Couchsurfing oder AirBnB zurückgreifen, sondern etwas mehr Service wollen, gehen den Mittelweg aus Courchsurfing und Hotel – und wählen ein Hostel. Hierbei teilt man sich sein Zimmer mit anderen, ist also nicht alleine in einer Unterkunft, sondern hat in einem Raum sein eigenes Bett, teilt sich jedoch Wohnzimmer und Bad mit anderen Mietern. Sozusagen eine Schnell-WG. Wem das nichts ausmacht, mit anderen zusammenzuwohnen, und das ist insbesondere bei sozial sehr engagierten Backpackern so, dem kann ich die Suche nach einem Hostel nur empfehlen. Und auch hierfür gibt es Portale. Darunter sind booking.com, hostels.com, hostelbookers.com und hostelworld.com

 

 

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Whey Protein und andere Eiweißpräparate – Wer braucht sie, welches ist das Richtige?

Viel leeres Gerede kursiert im Internet über Eiweißpräparate. Sportler nutzen diese häufig als Recovery-Getränk, um den Muskelaufbau zu fördern. Es gibt zwei sehr laute Lager, und beide wissen es besser. Die einen schreien:

Eiweißpräparate sind totaler Unfug, weil das Eiweiß, welches man braucht, schon in der alltäglichen Ernährung enthalten ist und alles darüber hinausgehende vom Körper nicht verwertet werden kann

und die anderen sagen

so viel Eiweiß, wie ich bei meinem harten Training brauche, kann ich ohne Whey gar nicht essen

und in den meisten Fällen haben beide nicht nachgedacht. Das ist jetzt natürlich eine kritische Anmaßung, die ich da mache, aber lasst es mich mal erklären.

Ja, man braucht weniger Eiweiß als man denkt

Ja, es ist etwas wahr an der theorie, dass die meisten Sportler vom Mythos geblendet sind, je härter sie trainieren, desto mehr Eiweiß bräuchten sie auch. Natürlich ist es so, dass je mehr man trainiert, auch Eiweißmoleküle aufgespalten werden, um die notwendige Energie im Körper bereitzustellen, wenn der Körper schon auf Sparflamme läuft. Doch dazu kommt es in der Regel erst bei langem Ausdauersport. Rein theoretisch müsste der Läufer, der auf einen Marathon hin trainiert und alle seine Kohlehydratreserven während des Trainings aufbraucht, viel mehr Eiweiß zu sich nehmen als der Bodybuilder im Fitnessstudio. Doch gerade Letztere überschätzen den Eiweißbedarf des Körpers deutlich.

Der Grundumsatz, der von den Ernährungsgesellschaften immer für einen untrainierten Bürger empfohlen wird, liegt bei 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Die konservative Empfehlung für Sportler dann bei 1,2 g Eiweiß / kg Körpergewicht. Anhand seines Körpergewichtes kann man sich ausrechnen, wie viel kg Protein dem einem mit dieser Eiweißaufnahme theoretisch in einem Jahr zum Muskelauzfbau zur Verfügung stehen.

1,2-0,8 * <kg Körpergewicht> * 365 Tage = <zur Verfügung stehende Eiweißmenge>. Bei einem 80 kg Menschen stünden damit etwas mehr als 11,5 kg zur Proteinsynthese zur Verfügung. Wenn man jetzt noch einberechnet, dass Muskeln zu 70% aus Wasser bestehen und der Rest aus dieser Menge Protein synthetisiert wird, kann man sich ausrechnen, was man theoretisch zulegen kann. Ein 1 kg Muskeln besteht zu 700g aus Wasser. Will man also als 80 kg schwerer Mann in einem Jahr ganze 11 kg Muskeln aufbauen um am Ende des jahres 91 kg zu wiegen (das muss man erst mal schaffen), braucht man dafür nur viel und regelmäßig zu trinken und insgesamt 3,45 kg zusätzliches Eiweiß zu sich nehmen. Wir nehmen aber mit der KONSERVATIVEN Eiweißmethodik bereits zusätzlich zum Grundumsatz 11,5 kg pro Jahr zu uns, das ist bereits mehr als das Dreifache!

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