Die DAV-Einstiegskletterscheine: Indoor Toprope und Indoor Vorstieg

(Last Updated On: 22. Januar 2015)

Die DAV-Kletterscheine bieten den Einstieg in das Hobby Klettern, sie wurden zu diesem Zweck speziell vom Deutschen Alpenverein entworfen und bieten die Grundlage, um sich dann entweder selbständig mit dem Hobby zu befassen oder weiterführende Kurse des alpenvereins zu besuchen.

In diesen beiden Kursen werden die Grundlagen für das Sichere Klettern geschaffen. Sicherheit steht hier also mehr im Vordergrund als Klettertechnik. Diese wird offiziell in diesen Kursen nämlich nicht vermittelt.

Beim Toprope geht es darum, dass bereits ein Seil am oberen Punkt der Kletterroute eingehängt ist, in welches man sich einbinden kann. Der Auszubildende kriegt hier also das nötige Grundlagenwissen mit, mit welchen Knoten er sich in dieses Seil einbindet, wenn er selbst klettert, und wie er den Kletternden sichert, wenn er sich am Sicherungsgerät befindet.

Im zweiten Kurs, dem Vorstieg, lernt man dann, selbst eine Route zu klettern, in welchem man in regelmäßigen Abständen sich in vorgefertigte Sicherungspunkte an der Wand einhängt. Zwischen diesen Sicherungspunkten hat man in der Regel eine höhere Sturzdistanz als beim Toprope, und damit nichts passieren kann muss man beim Einhängen in diese Sicherungspunkte einiges beachten. Oben angekommen, hängt man das Seil dann am obersten Sicherungspunkt ein. Von diesem Zeitpunkt an könnten andere KLetterer, die sich den Vorstieg nicht zutrauen, nun im Toprope die Route nachklettern. Der Vorsteiger ist also dafür zuständig, die Route einmal komplett abzuklettern und am obersten Punkt dann das Seil einzuhängen, damit andere im Toprope diese Route gehen können.

Die Kurse zertifizieren den Auszubildenden erstmal nur für Indoor-Kletteraktivitäten, also für die Kletterhalle. Dort werden die Kurse auch angeboten und durchgeführt. Im Anschluss kann man sich dann noch für einen Outdoor-Lehrgang, also für Klettertätigkeiten am Fels, einschreiben.  Hier muss man noch ein wenig mehr beachten als in der Kletterhalle, da hier noch einige Aktivitäten und Gefahren (etwa Steinlawinen usw.) hinzukommen. Über diese Kurse werde ich in einem späteren Verlauf nochmal schreiben

die Kurse sind in der Regel relativ stressfrei und kosten zwischen 40 und 60 €. Zu beiden Kursen sind jeweils drei Termine a 3 Stunden nowtendig, so war es zumindest bei mir. Hierbei hat man sehr viel Spaß beim Klettern und die Ausbilder sind in der Regel junge Leute mit sehr offenherziger Art, was die ganze Sache wunderbar auflockert.

Wer sich für das Hobby Klettern interessiert, sollte meiner Meinung nach an diesen Kursen nicht vorbeigehen, um dieses Hobby wirklich sicher anzugehen und einen angenehmen Start zu haben. vielleicht konnte ich ja den ein oder anderen mit diesem Post sogar erst für dieses Hobby begeistern – welches ich sehr empfehlen kann. Es trainiert in der Regel vernachlässigte Körperpartien, man bekommt einen besseren Sinn und Achtung für die Majestät unserer Natur, und man lernt nette Leute kennen. Wer nach den Kursen ganz ambitioniert ist, kann dem Deutschen Alpenverein ja beitreten und auf den Verstaltungen seiner DAV-Sektion präsent sein. DAV-Sektionen führen dabei verschiedenste Veranstaltungen wie Klettern, Klettersteig gehen, Bergwanderungen, Mountainbiketouren u. v. m. durch. Eine willkommene Abwechslung vor allem für beruflich Gestresste wie mich ;).

 

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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