Oracle DBMS: Eine neue Datenbank von null auf erstellen.

(Last Updated On: 24. Juni 2015)

Bevor Sie eine Oracle-Datenbank erstellen können, müssen Sie die Oracle-Serversoftware installieren. Wie das geht, habe ich Ihnen in diesem Post gezeigt.

Erstellen von Datenbanken

manuell

Bevor man eine Oracle-Datenbank erstellt, sollte man zuvor die Größe der Datenbank, die Anzahl der tablespaces und die Redo Log Files geplant haben. Dabei sollte amn immer 1 oder 2 Jahre in die zukunft planen.

Dazu gehören beispielsweise die Konfiguration des Speicherplatzes. Auf diese Thematik bin ich im theoriepost zum Oracle DBMS schon etwas eingegangen. Zu planen gibt es hier sachen wie die Verteilung der Redo Logs Dateien, Control Dateien und Tablespaces-Datendateien auf die verschiedenen Speichermedien, die Technologie der Speichermedien wie beispielsweise SAN, RAID, LVM usw. Desweiteren gilt es das Einsatzszenario der Datenbank zu planen, etwa OLTP oder OLAP usw.

hier eine kleine Beispielsplanung

Datenbankname und SID

SIDmyicadb
DB_NAMEmyicadb

Tablespaces

Tablespace NameDatafileSize
system/u01/oracle/oradata/myica/sys.dbf500 M
users/u01/oracle/oradata/myica/usr.dbf100M
undotbs/u01/oracle/oaradata/myica/undo.dbf100M
temp/u01/oracel/oradata/myica/temp.dbf100M
index_data/u01/oracle/oradata/myica/indx.dbf100M
sysaux/u01/oracle/oradata/myica/sysaux.dbf100M

Logfiles

Logfile GroupMemberSize
Group 1/u01/oracle/oradata/myica/log1.ora50M
Group 2/u01/oracle/oradata/myica/log2.ora50M
CONTROL FILE/u01/oracle/oradata/myica/control.ora
PARAMETER FILE/u01/oracle/dbs/initmyicadb.ora

Das Parameter file kommt unter Unix in das Berezcihnis ORACLE_HOME/dbs und unter Wnidows in ORACLE_HOME/database.

Desweiterne muss etnscheiden werden, welche größe der Parameter DB_BLOCK_SIZE bekommen soll. gängig sind 4K oder 8K

Jetzt erstellenw ri die datenbank. Dazu loggen wir uns in den oracle account und machen die Verzeichnisse für die Datenbank

mkdir /u01/oracle/oradata/myica
mkdir /u01/oracle/oradata/myica/bdump
mkdir /u01/oracle/oradata/myica/udump
mkdir /u01/oracle/oradata/myica/recovery

Nun erstellenw ir da parameter file indem wir das Standardtemplate init.ora kopieren und dann die benötigten APrameter setzen.

cd /u01/oracle/dbs
cp init.ora initmyicadb.ora
vi initmyicadb.ora
DB_NAME=myicadb
DB_BLOCK_SIZE=8192
CONTROL_FILES=/u01/oracle/oradata/myica/control.ora
UNDO_TABLESPACE=undotbs
UNDO_MANAGEMENT=AUTO
SGA_TARGET=500M
PGA_AGGREGATE_TARGET=100M
LOG_BUFFER=5242880
DB_RECOVERY_FILE_DEST=/u01/oracle/oradata/myica/recovery
DB_RECOVERY_FILE_DEST_SIZE=2G
# die folgende APrameter werden nur in Oracle-Versionen 10g und früher benötigt
BACKGROUND_DUMP_DEST=/u01/oracle/oradata/myica/bdump
USER_DUMP_DEST=/u01/oracle/oradata/myica/udump

Jetzt setzen wir die ORACLE_SID umgebungsvariable und starten die Instanz

export ORACLE_SID=myicadb
sqlplus
enter User: / as sysdba
SQL>startup nomount

jetzt erstellen wir die datenbank

create database myicadb

datafile '/u01/oracle/oradata/myica/sys.dbf' size 500 M
sysaux datafile '/u01/oracle/oradata/myica/sysaux.dbf' size 100M
undo tablespace undotbs
datafile '/u01/oracle/oaradata/myica/undo.tbf' size 100M
logfile
group 1 '/u01/oracle/oradata/myica/log1.ora' size 50M,
group 2 '/u01/oracle/oaradata/myica/log2.ora' size 50M;

Bei Fehlern kann man die Datei alert_myicadb.log im Verzeichnis BACKGROUND_DUMP_DEST zu Rate ziehen. Vor erneutem Probieren sollte man alle Dateien in /u01/oracle/oradata/myica löschen.

Jetzt wurde die datenbank erstellt, gemountet und geöffnet. Wir erstellen nun  zusätzliche Tablespaces

SQL>create tablespace users datafile '/u01/oracle/oradata/myica/usr.dbf' size 100M;
SQL>create tablespace index_data datafile '/u01/oracle/oradata/myica/indx.dbf' size 100M;

jetzt installieren wri die Data dictionaries

SQL>@/u01/oracle/rdbmbs/admin/catproc.sql

jetzt installieren wir die procedural option

SQL>@/u01/oracle/rdmbs/admin/catproc.sql

Jetzt ändern wir die Passwörter für die Accounts sysi und system.

SQL>alter user sys identified by myica;
SQL>alter user system identified by myica;

Jetzt erstellen wir wieter euser accounts.

SQL>create user scott default tablespace users identified by tiger quota 10M on users;
SQL>grant connect to scott;

Jetzt fügen wir die Datenbank noch in die Datei listener.ora hinzu und starten den Listener neu

cd /u01/oracle/network/admin
vi listener.ora
LISTENER =
  (DESCRIPTION_LIST =
    (DESCRIPTION =
             (ADDRESS =(PROTOCOL = TCP)(HOST=200.200.100.1)(PORT = 1521))
    )
  )
SID_LIST_LISTENER =
  (SID_LIST =
    (SID_DESC =
      (SID_NAME = PLSExtProc)
      (ORACLE_HOME =/u01/oracle)
      (PROGRAM = extproc)
    )
    (sid_desc =
       (sid_name=orcl)
       (oracle_home=/u01/oracle)
    )
#Add these lines
    (sid_desc =
       (sid_name=myicadb)
       (oracle_home=/u01/oracle)
    )
  )
lsnrctl stop
lsnrctl start

über den DBCA

Unter Windows erreichen sie den DBCA über Start / Oracle – Ora<Version>_home / Configuration and migration tools / datbasae Confiugration Assistant. altenraitv können Sie einfach in einer eingabeaufforderung dbca eintippen.

Unter Linux befinet sich das Tool im bin-Ordner des oralce-Home-Directories, unter welchem Sie die oracle-Instanz installiet haben, also beispeislweise /u01/oracle/<version>/bin.

  • Im ersten Bildschirm des DBCA klciekn wir auf next
  • danach wählen wir Create a Database
  • jetzt müssen wir ein tempalte auswählen. Für eien Grundinstallation sollte heir meist general purpose or Transaction processing gewählt werden, ebenfalsl ist dies das beste Template für OLTP-Datenbanken. Das Data Warehouse-Template ist das beste für OLAP-Datenbanken.

Erst, wenn Sie ein erfahrener DBA sind, werden sie irgendwann eine komplette custom-Installation durchführen, bei welcher sie also kein vorgefertigtes Template nehmen.

  • jetzt sollen wir den Datenbanknamen und die SID angeben. Als Globale Database Name gibt man normalerweise den Namen der Datenbank + die Domain an, also beispielsweise orcl.<deineName>.com
  • als nächstes werden wir gefrag,t ob wir das Web Access control utility, auch enterprise amnager, nutzen wollen. Diese option aktiviert zu lassen ist empfohlen.
  • wir werden darauf higneweisen, dass wir einen Lsitener konfigurieren müssen.

    Unter windows erreichen wir die Kofniguration unter Start / Oracle – Ora<version>_home /configuration nad migration tools / net configuration Assistant

    • wir licken auf Lstiener Configuration
    • Add
    • Defualt Lsitener
    • als Network protocols wählen wir TCP und IPC
    • Port Number lassen wir auf 1521. in einer produktivumgebung sollten Sei hingegen eventuell einen alternativen Port konfigurieren.
    • da wir IPC kofniguriert haben, müssen wir einen Schlüssel angeben. Zum Testen können Sie heir etwas simples wie beispielsweise ipc nutzen.
    • No – wir wollen keinen weiteren Listener konfigurieren.
  • zurück im DBCA gehen wir auf den Reiter atuoamtic maintenance Tasks und lassen den Haken bei Enable automatic maintenance tasks drin
  • wir sollen nun administrative Passwörter vergeben.
  • wir werden nun gefragt wo die datnebankfiles gespeichert werden sollen udn welchent yp von speicher wir nutzen wollen. Wir können entweder das normale Dateisystem nuten oder das Autoamtic Stroage Management. Für die Grundinstallation wählen wir Dateisystem.
  • flash recovery area lassen wir an. Das ist die Standardarea für unsere Backups. Ebenfalls archivieren wir die Archivierung.
  • Sample Schema lassen wir in der Regel aus. Die option ist sinnvoll,w enn Sie ein Entwickler sind, da sie dort einen TAblespace EXAMPLE mit Beispieldatensätzen bekommen.
  • jetzt habenw ri ein Fenster mit vier Registerkarten. In der Registerkarte Memory legen Sie die maximalgröße von SGA und PGA fest, die Sie beide im theoriepost kenenngelernt haben.

    in der dritten Registerkarte sollten Sei unicdoe wählen, wenn ihre Datenbank internationale Zeichensätze untrstützen soll.

    in der regsiterkarte Connection mode bekommen Sie die Auswhal zwischen Dedicated server mode (verbruacht mehr RAM, ist aber etwas sicherer)

  • das nächste fenster behandelt die speicheorrte unserer redo log groups,l datafiles und control files. Vorerst sollten Sei das einfach nur durchklicken und später genauer konfigurieren. Denn wie im Theorie-Teil bereits behandelt, sollten Sei die Redo Logs über mehrere Datenträger verteilen
  • nun aktivieren wir im letzten Fenster noch die Haken bei Create Database und Save as a Databsae template oder als Alternative Generate Databse creation Script.
  • Nun klicken wir weiter und der DBCA erstellt unsere Datenbank.

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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