Ein paar Tipps zum Thema Motivation und Glücklich sein

(Last Updated On: 27. September 2015)

Ihr wisst ja, wie es bei Männern so ist. Im nüchternen Zustand unterhält man sich nur über Fußball, Frauen und die aktuellen BILD-Schlagzeilen.

Sobald allerdings die ersten paar Krüge gestemmt sind, erhebt sich der Geist des Mannes über seine Grundbedürfnisse hinaus und er dreht den Schlüssel im Tor des philosophischen Denkens.

Und genau das ist am Wochenende in einer Kneipe mit einem Freund passiert. Dabei haben wir uns über das elementarste aller Themen auf dieser Welt unterhalten: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Heul nicht rum. Alles ist lösbar

Ein Punkt, bei dem wir uns beide einig waren, ist die Tatsache, dass Menschen, die sich ständig über die Umstände dieses heutigen Lebens beschweren, nie an den Punkt der Zufriedenheit ankommen werden.

Das Internet ist voll von Menschen, die versuchen dir zu erklären, dass die Politik korrupt ist, die Industrie nur an dein Geld will und sich nicht um deine Gesundheit schert, und dass wir alle in einer Matrix leben, die in Wahrheit von außerirdischen Reptiloiden kontrolliert wird. Sie erzählen dir, dass der Mensch am Leid in der Welt schuld ist, es dem Universum ohne Homo sapiens viel besser gehe, und bestenfalls noch, dass wir alle in Sünde leben und in die Hölle kommen.

Solche Schwarzseher können einen ganz schön runterziehen. Doch es gibt keinen Grund dazu. Diese Menschen sind nicht umsonst so verbittert und unzufrieden mit ihrer Situation – denn nicht häufig sind sie nicht ganz unschuldig daran. Anstatt jedoch an sich zu arbeiten, verbringen Sie ihren Alltag damit, um Ihrem Frust im Internet loszuwerden und ihrer Regierung und anderen höheren Instanzen die Schuld zuzuschieben.

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Kämpfern, die etwas an der Welt verändert haben – und Heulsusen. Namen wie Martin Luther King oder Nelson Mandela sind nicht in Internetforen oder in der Youtube-Kommentarsektion groß geworden, sondern sie haben Probleme analysiert und mit anderen zusammengearbeitet, um eine Lösung herbeizuführen. Nur weil es jedoch solche historischen Positivbeispiele unter den Revolutionären gibt, heißt das nicht, dass du persönlich den Sinn hinter deiner Existenz hinterfragen musst, wenn die Chemtrail-Liesl auf Youtube mal wieder den Aluhut aufsetzt und dir erzählen will, dass die Bundesrepublik Deutschland eine GmbH ist und daher nur an dein Geld will.

Die waren Gewinner im Leben, und das lehrt uns bereits die Evolution, sind die, die sich an Veränderungen im Leben zunächst anpassen konnten und erst in zweiter Instanz über eine Lösung nachgedacht haben.

Albert Einstein wanderte damals 1933 aus Deutschland aus, als der antisemitische Hass auf ihn zu stark wurde. Er hatte sich an seine Umgebung angepasst und konnte noch viele Jahre lang positives in der Welt beitragen.

Und ja, natürlich gibt es auch Beispiele, bei denen man vollkommen hilflos sein kann. Nelson Mandela musste erst 27 Jahre im Gefängnis verbringen, bevor ihn die Liebe seiner Mitmenschen aus dem Gefängnis gebracht hat. An bestimmte Umwelteinflüsse kann man sich als Individuum einfach nicht anpassen, die Dinosaurier stimmen mir hier zu.

Die Quintessenz meiner Argumentation möchte ich also an einem anderen Beispiel etwas deutlicher machen:

Richard Seiden, ein Psychologe an der Berkeley-Universität, untersuchte in den 90igern das Schicksal von 515 Menschen, die daran gehindert wurden, sich von der Golden Gate bridge in den Tod zu stürzen. Nur 6% haben sich danach tatsächlich später umgebracht. die restlichen 94% hatten sich dazu entschieden, am Leben zu bleiben. Einer der Springer war ein gewisser Ken Baldwin, der sich im Alter von 28 Jahren damals 1985 von der Brücke gestoßen und überlebt hatte. im Sturz noch erkannte er, dass alle seine Probleme lösbar waren. Jedes einzelne – nur nicht, dass er gerade gesprungen war. Und zu seinem Glück hatte sich selbst dieses aufgelöst. Er feierte 22 Jahre später seinen 50. Geburtstag an der Golden Gate.

Was ich also sagen möchte ist, dass es im Leben sehr oft das klügste ist, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und sich anzupassen. Du kannst ja persönlich der politischen Ansicht sein, dass der Kapitalismus unmenschlich ist und du lieber eine sozialistische Arbeitsteilung hättest. Für diese Einstellung kannst du ja auch kämpfen, wenn dir das beliebt. Wenn du aber in diesem Leben glücklich werden möchtest, solltest du trotzdem erstmal Geld und Zeit in Bildung investieren und anfangen, dich zu bewerben. Den Kopf in den Sand zu stecken und sich im Internet über die Welt aufzuregen bringt da hingegen recht wenig.

Auf diese Art und Weise lassen sich viele heutige Probleme lösen. Wenn du unzufrieden mit der Nahrungsmittelindustrie bist, fange an zu kochen und/oder dein eigenes Gemüse anzubauen. Und wenn du das Gefühl hast, dass das Leben auf irgendeine Art und Weise ungerecht zu dir war, erinnere dich daran, dass es schon mindestens 515 Menschen an der Golden Gate Bridge vor dir so ging und 94% davon im Nachhinein an eine Lösung geglaubt haben.

Lass dich nicht abhalten

Zusätzlich zu diesem oben erläuterten Drang zur Negavitität lassen sich diese Art von Menschen auch häufig von den kleinsten Problemen von etwas abhalten.

Ein sehr gutes Beispiel bringt Kyle Cease in seinem Video „Dude, it’s right in front of you“ an. Wenn man beispielsweise als Krankenschwester seinen Job verliert und sich derzeit auf der Suche befindet, gibt es keinen Grund, sein Profil nicht beispielsweise durch einen Podcast aufzufrischen, in dem man über die eigenen Erfahrungen in der aktiven Zeit berichtet. Eventuell kann sich daraus ein eigenes gewerbe entwickeln. Dass es Podcasts dieser Art gibt, die es weit gebracht haben, lässt sich ergoogeln.

Viele, sogar sehr viele Menschen, lassen sich aber sehr einfach von einer solchen Idee abbringen, weil sie sich selber einreden „ich weiß nicht, wie man einen Podcast erstellt“. Die Informationen darüber sind jedoch verfügbar. Es gibt keinen Grund, diese einfach-zugänglichen Informationen einfach einmal abzurufen und sein Glück zu versuchen.

Mein Kumpel, mit dem ich mich am Wochenende unterhalten habe, hat eine sehr gute Idee im Bereich Bildung, die ich jetzt natürlich nicht näher erläutern werde. Seine Eltern wollen ihn jedoch immer und immer wieder davon abbringen, weil sie am Erfolg seiner Idee zweifeln. Dabei gibt es kein großes Risiko, da er keinen Kredit aufnimmt und auch sein Studium dafür nicht stark vernachlässigt. Dennoch haben seine Eltern derart starke Zweifel an seinem Vorhaben, dass Sie ihm sogar von seiner Idee abraten, obwohl er anfangs nur wenige hundert Euro in die Sache investieren muss, bevor er sieht, ob sich die Idee lohnt. Es gibt seitens der Eltern überhaupt keinen Grund dazu, es ihn einfach mal versuchen zu lassen. Dennoch kristalliert sich auch hier heraus, dass die Menschen heutzutage viel zu risikoscheu und ängstlich, jedoch hauptsächlich zu faul sind, um aus ihrer Komfortzone zu entfliehen und etwas neues zu probieren.

Dabei ist es gerade die Komfortzone, die uns Menschen häufig in unserem Potential aufhält. Viele Menschen erkennen ihr wahres Talent erst später im Leben. Nicht der Beruf, den wir anfangs einmal gelernt haben, muss auch der sein, der uns letztendlich glücklich macht. Neues auszuprobieren ist daher absolut notwendig.

Ein neuer Job, ein neues hobby, ja sogar ein neuer Partner. Wie Peter Fox schon zu sagen pflegt: „Wenn’s dir nicht gefällt – mach neu!“. Aber Tatsache ist nun mal: Die meisten Menschen machen nichts neu, weil sie Angst davor haben zu verlieren.

Aus dem Daytrading gibt es hier ein gutes Beispiel. Die meisten Menschen sehen, dass eine Aktie, die sie gekauft haben, sehr stark fällt – und reagieren irrational. Die meisten Menschen werden jetzt nämlich die Aktie behalten, in der Hoffnung, dass sie irgendwann wieder steigt, weil sie Angst davor haben, Geld zu verlieren. Das sind die ängstlichen, faulen Menschen, die in ihrer Komfortzone feststecken. Der Gewinner hat keine Angst vor dem Verlieren und stößt das Papier ab, nimmt das Geld, welches er davon bekommt, und kauft sich ein Papier mit besseren Kriterien. Er macht auf lange Sicht wesentlich mehr Gewinnals der „Keeper“, der seine wertlosen Papiere behalten hat.

Das bedeutet: Der Gewinner kann auch mal akzeptieren, dass er verloren hat – steht auf, wischt sich den Staub von den Schultern, und geht weiter. Der Verlierer wird sich in eine Ecke zurückziehen und sich darüber beklagen, wie unfair das  Leben ist. Er bedauert ständig, was er verloren hat, und geht keinen Schritt mehr weiter. Er bleibt stehen.

Gehe wohlkalkulierte Risiken ein

Und das bringt mich nun auch zu meinem nächsten Punkt. Alle Menschen, die irgendwann in ihrem Leben stehen bleiben, wollen keine Risiken eingehen. Dabei spreche ich jedoch nicht von unkalkulierbaren Risiken, sondern von Risiken, deren Auswirkungen man weitestgehend steuern kann. Lasst mich das etwas näher ausführen.

Zu Risiken zähle ich hier bereits Kleinigkeiten. Viele Menschen haben bereits ein Problem damit, mit kleinsten möglichen Unkomfortabilitäten umzugehen.

Ich habe diverse Leute in meinem Bekanntenkreis, die sehr unternehmungsscheu sind. Sie weichen Möglichkeiten, in die Welt rauszugehen und das Leben zu genießen, mit Belanglosigkeiten wie „da kenne ich ja niemanden außer dich“ oder etwa „da ist es bestimmt wieder total voll und stickig“ ab. Nun könnte man vielleicht behaupten, dass es sich hierbei immer um Ausreden handelt und diese Argumente nicht vollkommen ernst gemeint sein können, sondern sie einen wahren Grund kaschieren sollen. So oder so lässt sich aber sagen, dass die meisten Leute einfach nicht dazu gewillt sind, kleine Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, um etwas zu erleben, sich zu verbessern oder etwas neues zu erlernen. Sie suchen immer nach dem einfachsten Weg, können nicht aus sich heraus gehen und geben beim ersten Ansatz von Problemen sofort auf.

Das sind auch sehr häufig die Leute, die gezielt und bewusst nach einem sehr leichten Job suchen, 9 to 5, mit wenig Verantwortung und geringen Risiken. Dabei fällt mir persönlich auf, dass diese Leute sich dann aber auch ständig über ihren Job beschweren, weil er langweilig und unkreativ ist. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Wenn du einen Job willst, der dich erfüllt, dann tu was dafür. Mach eine Fortbildung, bewerbe dich, versuchs mal mit einer neuen Frisur. Steh auf und gehe Risiken ein.

Dabei leben wir heutzutage in einem Zeitalter, in welchem die Möglcihkeiten nahezu unbeschränkt sind. Du kannst heute, vor allem über das Internet, sehr einfach mit deiner Leidenschaft deinen Lebensunterhalt verdienen und glücklich sein.

Und das Beispiel lässt sich eben auch weiterspinnen. Sehr viele denken heutzutage nicht mal im Ansatz darüber nach, ein  eigenes Gewerbe zu gründen mit der Grundsatzfrage: „Was ist, wenn einmal die Kunden ausbleiben und ich kein Geld verdiene?“. Nun, wenn jedes unternehmen schon bei dieser Grundsatzfrage scheitern würde, dann hätten wir heute keine großen Arbeitgeber, nicht wahr? Ein Problemlöser würde nun anfangen, im Markt zu forschen, Zielgruppenbefragungen durchzuführen und einen Einstiegstest mit kleinem Kapital wagen, um erste Voraussagen über die Nachfrage nach seiner Dienstleistung zu erhalten. Doch auch diese Anstrengung und das Risiko, bei diesem relativ investitionslosen unterfangen zu scheitern, ist für viele schon eine unüberwindbare Schranke.

Was ich im Kern sagen möchte ist, dass es im Leben dazu gehört, auch mal etwas zu versuchen und dabei zu scheitern. Und natürlich verliert man dabei auch einmal Geld und Zeit. Doch das ist nichts gegen den Persönlichkeitswandel, den du durch diesen Prozess durchmachst, wenn du einfach mal deiner Leidenschaft nachgehst und versuchst, dich im Leben selber durchzuschlagen. Ich verlange nicht von jedem, dass er nun Unternehmer werden soll, ich möchte hier nur Anregungen liefern, etwas aus seinem Potential zu machen und dabei nicht bei jeder Kleinigkeit sofort auf Granit zu beißen, sondern sich um eine Lösung zu bemühen, anstatt sofort aufzugeben.

Lasst euch auch nicht von anderen Leuten herunterputzen und in euren Zielen einschränken. Die meisten Leute werden euch erzählen, dass das, was ihr euch als Ziel gesetzt habt, unrealistisch ist. Hört nicht auf diese Leute und und haltet sie einfach aus euren Träumen und aus eurer Lebensplanung heraus.

Meiner Meinung nach verwechseln viele Menschen eben die Methodik, blind in etwas reinzulaufen mit der Möglichkeit, etwas zu versuchen und eventuell zu scheitern. Natürlich ist es dumm, ohne Fachwissen im Kapitalmarkt ein spekulatives Wertpapier zu kaufen. Natürlich ist es dumm, ohne Fachwissen in Jura eine Anwaltskanzlei zu eröffnen. Natürlich, das wissen wir alle. Das sind oft diese Urängste die Leute haben, wenn sie neue Dinge probieren: Dass sie blindlings in ihr Verderben laufen. So ist es aber in den meisten Fällen nicht.

Es ist nämlich im Gegenzug nicht dumm, sich von heute auf morgen zu entscheiden, Anwalt zu werden und sich einen Plan zu machen. Das Abitur in der Abendschule nachholen wäre ein Schritt in diesem Plan. Das ist ein wohlkalkuliertes Risiko, das ist eine überlegte Herangehensweise. Ihr investiert eine überschaubare Zeit und überschaubares Kapital und wisst ungefähr, was auf euch zukommt. Wenn ihr jetzt scheitert, habt ihr immer noch Möglichkeiten, daraus zu lernen und einen neuen Weg einzuschlagen. Wenn ihr jetzt im 1. Semester Jura seid und für euch feststellt: „OK, Jura ist doch nicht so mein Fall“. Dann war das ein wohlüberlegtes Risiko, welches auch mal eintreten kann. Dann habt ihr aber etwas aus eurem Ursprungsplan – Anwalt zu werden – etwas mitgenommen. Ihr habt euer Abitur nachgeholt und habt dazu gelernt. Jetzt habt ihr, ohne es gewollt zu haben, die Grundalge für neue Pläne geschaffen. Ihr könntet beispielsweise plötzlich etwas anderes Studieren. Und schon wird aus dem gescheiterten Jura-Erstsemester vielleicht irgendwann ein Künstler, Archäologe oder etwas Anderes. Ich persönlich möchte Leute dazu anregen, eher an dieses viel realistischere Szenario mit kleinen Stolpersteinen dazwischen zu glauben als daran, sich beim Versuchen selbst den Kopf abzuschlagen.

Erwarte keine schnellen Ergebnisse

Ein weiterer Grund, warum Leute zu früh aufgeben ist die Tatsache, dass sie immer zu schnelle Ergebnisse erwarten. Egal ob Fitness, Karriere oder Partnerschaft: Die Google-Suchergebnisliste hat in ihren Toplätzen immer Begriffe wie „Six Pack Shortcuts“, „make fast and easy money“, oder „how to pickup women“. Dabei werden immer schnelle Lösungen versprochen, die in der Realität nicht haltbar sind.

Tatsache ist: Im Leben gibt es nichts geschenkt. Jeder Fortschritt auf diesem guten Planeten muss verdient werden und das dauert seine Zeit. So ist es einfach und jeder, der euch was anderes verspricht, ist ein Lügner. Versprechungen von schnellem Erfolg sind meistens Köder, die euch in ein kostenpflichtiges Angebot locken sollen, nicht mehr.

Damit du deine Ziele erreichst, brauchst du einen Plan. Du willst 30 Kilo abnehmen? Rechne nicht damit, dass du pro Woche mehr als einen halben Kilo verlieren kannst.  Du willst Anwalt werden? dann plane Zeit für das Studium ein.

Das Geheimnis für ein glückliches Leben ist nicht, seine Ziele möglichst schnell zu erreichen. Das Geheimnis für ein glückliches Leben ist, während seiner Zielerreichung bereits glücklich zu sein. Es ist viel wichtiger, bereits beim Abnehmen Freude zu haben, indem man beispielsweise durch eine Sportart neue Leute kennen lernt oder seine Grenzen überwindet, auf Events und Veranstaltungen geht und lernt, seinen Körper zu mögen und besser zu beherrschen. Und es ist wichtig, auch das Studium zu genießen – währenddessen Freundschaften zu schließen, zu netzwerken und auf Studentenpartys zu gehen. Der Weg ist das Ziel. Hast du beim Beschreiten des Weges nicht schon Freude, solltest du ihn vielleicht gar nicht erst gehen.

Die wahren Ziele gehen oftmals unter

Eigentlich habe ich in meinen vorigen ausführungen einen entscheidenden Fehler gemacht. Und zwar habe ich als Beispiel typische Gesellschaftliche Kriterien wie etwa Erfolg im Beruf genannt. Für viele Leute ist aber gerade das nicht wichtig, beziehungsweise sollte es nicht sein.

Für viele dient der Beruf ja nur als Mittel, um sich genügend ressourcen anzusparen, um seine waren Träume zu verfolgen. Wer eine weltreise machen will, braucht dafür erstmal das Geld und geht deswegen Arbeiten.

Deswegen ist es auch wichtig, seine wahren Ziele zu kennen. Viele verbeißen sich nämlich im Sekundärziel wie etwa der Maximierung des beruflichen Erfolgs. Dabei verlieren Sie dann häufig ihr eigentliches Ziel, etwa eine Weltreise, aus den Augen.

Denn auch wenn man beruflich nicht erfolgreich ist, kann man das immer noch ausgleichen, indem man beispielsweise eine möglichst günstige Weltreise als Backpacker antritt und somit sehr wenig Geld braucht, da man keine Hotels nutzt und nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist. Der Weg ist zwar das Ziel, aber es gibt auch immer mehrere Wege, die nach Rom führen. Ich kenne jemanden, der verdiente netto nur 1.700 € im Monat, hat sich aber über einen Zeitraum von 5 Jahren über 30.000 € angespart, weil er so sparsam war. Davon macht er jetzt seine Weltreise und es bleibt dabei sogar ein Großteil des Geldes übrig. Andere die vielleicht besser verdienen, sparen immer noch auf den eigentlichen Basisbetrag hin, den er schon längst überschritten hat.

Auch wenn ich also weiter oben häufig beruflichen Erfolg und Weiterbildung als Beispiel genannt habe, ist das nicht der eigentliche Weg, der zum Glück führt. Sondern hierbei ging es mehr immer um die Motivation, ständig auf die Erreichung seiner Primärziele hinzuarbeiten. Und diese Beispiele passen ja auch ganz gut, wenn Sie beispielsweise Künstler sind und Ihr Beruf daher Ihre Leidenschaft ist. Dann ist es durchaus nicht verkehrt, sich im Job voll reinzuhängen, weil man mit diesem ja defakto auch irgendwie seinen Lebenszielen nachgeht.

Es ist ok, mal wasted zu sein, wenn es einem höheren Zweck dient

Und das führt mich gleich zu meinem nächsten Punkt. Sie können im Moment einen total unterbezahlten Job haben, der sie so gehen überhaupt nicht glücklich macht, und wissen Sie was? Das ist absolut in ordnung! Denn auch das bringt Sie irgendwie weiter. Erinnern Sie sich noch, wir haben weiter oben ja bereits darüber gesprochen, dass Sie mit viel Disziplin auch Ihre Ziele verfolgen können und dabie nicht auf einen hohen beruflichen Standard angewiesen sind. Sie sind ihren Zielen vielleciht mit Ihrem aktuellen Job sogar näher als jemand, der sein Geld größtenteils für Hotelzimmer und auswärtiges Essen ausgibt.

Und genau so ist es auch ok, mal arbeitslos zu sein, wenn man sich die Zeit nimmt und dafür auch mal seiner Leidenschaft nachgeht. Zeit mit der Familie verbringt, herumreist, eine Sprache lernt oder mit dem Malen anfängt. Jemand der zwar viel verdient, aber keine Zeit hat, seinen Leidenschaften nachzugehen, wird sehr neidisch auf Sie sein. Schämen Sie sich also nicht, im Gegenteil, gehen Sei Ihre Ziele voll an. Den Sprung zurück in die Gleise des berufslebens können Sei immer noch schaffen, nachdem Sie ein anderes Ziel erreicht haben.

Der Weg ist das Ziel

Wie wir weiter oben schon einmal kurz abgesteckt haben, ist die Message of the Day: Der Weg ist das Ziel.

Sie haben die Ziele, die Sie sich für das Leben gesteckt haben, ja nicht der Ziele wegen gewählt. Ziele definiert sich der Mensch aufgrund von Emotionen. Ich mache das mal konkreter

Sie wollen abnehmen und fit werden. Das wollen sie aber nicht, um schlanker und fitter zu sein. Sie versprechen sich aus der Erreichung dieses Ziels ja gerade ein qualitativ hochwertigeres Leben, weil Sie Sport machen und dadurch beispielsweise schöne Hobbys dazu gewinnen und neue Leute kennenlernen. Weil Sie vielleicht ein Hobby finden, welches Sie mit Ihrem Partner teilen können oder welches Sie beim Finden eines Partners unterstützt. Weil Sie länger leben werden, weil Sie an Events wie beispielsweise Läufen, Bergwanderungen, Radtouren und anderen Gegebenheiten teilnehmen können, ohne für die anderen eine Last zu sein. Weil Sie das Leben besser genießen können, weil Sie sich selbstsicherer fühlen.

Und dabei wird Ihnen vielleicht sogar auffallen, dass die meisten Emotionen, die Sie mit diesem Ziel definieren wollen, bereits auf dem Weg zu diesem Ziel erleben können. Neue Leute kennenlernen und das Hobby an sich ausleben tun sie ja bereits schon, bevor Sie ihr Wunschgewicht erreicht haben. Warum also nicht den Weg als das eigentliche Ziel definieren, und fest definierte Parameter in den Hintergrund rücken? Sie werden sehen, dass Sie Ziele wie „irgendwann meinen ersten Marathon laufen“ völlig von ganz alleine erreichen, wenn Sie einfach nur Freude an dem haben, was Sie tun.

Wichtig ist die Emotion, nicht das Ziel

Herzlichen Glückwunsch! Sie sind im Urlaub auf Mallorca und haben sich in einem schicken Hotel eingebucht. Mallorca ist nur einer der vielen vielen Zwischenpunkte auf ihrer Weltreise. Sie haben es geschafft, Sie können sich zurücklehnen und haben etwas, worauf Sie in Ihrem Leben zurückblicken können.

Oder ist es so? Würden Sie persönlich Ihren Welturlaub als perfekt ansehen, wenn Sie die gesamte Zeit im fernen Land am Hotelpool verbringen und sich eine Margerita nach der anderen einschenken lassen? Sie sehen also, das Erreichen bestimmter Ziele ist nichts, solange Sie nicht lernen, diese zu genießen. Dazu gehört, wie wir bereits weiter oben einmal gelernt haben, bereits den Weg dorthin zu genießen. Zum anderen gehört dazu aber auch, beim Ziel selbst noch keinen Halt zu machen. In unserem konkreten Beispiel würde dies bedeuten, im fernen Land auf Entdeckungstour zu gehen, neue Leute kennenzulernen, die schöne LAndschaft zu genießen, unvergessgliche Fotos mit den Liebsten zu machen und sich wirklcih Erinnerungen aufzubauen, auf die man zurückblicken kann. Nur, weil Sie viel Verdienen und jeden Monat für eine Woche in den Urlaub fahren können, heißt das noch lange nicht, dass Sie damit glücklich werden. Denn wie weiter oben bereits schonaml erwähnt, geht es beim Erreichen von Zielen immer um Emotionen, und nicht um das Ziel selbst. Wenn Sie Ihre Konzentration mehr auf das Schieben, was Sie während der Erreichung eines Ziels fühlen, und weniger auf die plumpe Tatsache der Zielerreichung, dann sind Sie auf einem guten Weg zu einem wesentlich glücklicheren und ausgeglicheneren Leben. Dabei zählt auch dazu, bei seinen Zielen nicht immer das zu wählen, welches vordergründig den meisten materialistischen Gewinn bring, sondern auf sein Herz und auf seine Leidenschaft zu hören. Etwa bei der Berufswahl.

Hör auf, deine Zeit zu verschwenden

ein sehr wichtiger Aspekt im Leben ist meiner Meinung nach, dass eine vielzahl an Menschen Ihr Leben mit Dingen verschwenden, die sie im Leben nicht weiterbringen werden. Darunter fallen etwa ich die vielen Stunden vor dem Fernseher, Zeitschriften, beim Zocken, im Fußballstadion usw.

Versteht mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass man auf diese kleinen Dinge im Leben, die ja durchaus beim Abschalten behilflich sein können, verzichten sollte. Vor allem solltet ihr nicht darauf verzichten, wenn es eure Leidenschaft ist und euch ausmacht. Wenn ihr beispielswiese ein Youtuber seid und eure Leidenschaft das Erstellen von Let’s Plas ist, dann ist natürlich die verbrachte Zeit an der Konsole oder am PC für euch gerade nicht verschwendete Zeit.

Wenn du aber grade Künstler werden willst und statt zu malen die ganze Zeit am Youtube-Videos gucken bist, anstatt mal den Pinsel in die Hand zu nehmen, oder als Autor lieber HartzIV-TV guckst, anstatt endlich mal die erste Seite anzuschreiben, wirst du deine leidenschaftlich verfolgten Ziele nie erreichen.

Es geht also um ein sinnvolles Verhältnis in seiner Zeitgestaltung aus Tätigkeiten, welche auf lange Sicht überhaupt keinen Einfluss auf dein Leben haben, und aus Tätigkeiten, die einen wesentlichen Einfluss auf dein Leben haben. Das Schauen von Nachrichten, vom Wetterbericht oder von Fußballspielen usw. hat z. B. überhaupt keinen Einfluss auf dein Leben. Du wirst davon nicht wachsen und daher auch auf lange Sicht nicht glücklich dadurch werden.  Eine sinnvolle Zeiteinteilung nach meiner Vorstellung habe ich in meinem post Die ABC-Zeitanalyse vorgestellt.

Du brauchst drei Leidenschaften

Für mich persönlich ist es immer sehr leicht, leidenschaftslose Menschen zu erkennen. Das sind Leute, die man immer daran erkennt, dass sie sehr auf ihre primitiven Grundbedürfnisse beschränkt sind. Ohne dass dies arrogant klingen soll: Wenn jemand die ganze Zeit nur übers Essen, den Genuss von Stimulanzien (Alkohol, Tabak, Drogen, Koffein), das Verdienen von Geld und über Sex redet, dann ist das schon ein sehr deutliches Anzeichen dafür, dass dieser Mensch geistig schon ein wenig abgestumpft ist und daher keinen Anreiz auf eine weitere Persönlichkeitsentwicklung verspürt. Mit ihm wird man sich kaum über kulturelle Themen unterhalten können.

Damit Sie selbst auf einem anspruchsvollen Level bleiben, sollten Sie immer sicherstellen, dass sie in jeder Phase ihres Lebens drei Leidenschaften haben. Diese können sich von Lebensphase zu Lebensphase natürlich ändern. Was in Jungen Jahren vielleicht Musik, Fotografie und Fitness für Sie sind, kann später als Vater die Familie, das Erlernen von Sprachen und das Heimwerken sein. Wenn Sie sich drei Leidenschaften aufrecht erhalten, haben Sie immer Ziele vor Augen, die erreichbar sind, die Sie als Menschen weiterbringen und die Ihr Leben durch positive Emotionen bereichern.

Hör auf, für die Arbeit zu leben und wechsle wenn nötig

Was solld as jetzt schon wieder heißen? Es soll zunächst einmal heißen, dass Sie nicht für die Arbeit leben sollen. Ihre Arbeit ist nur Mittel zum Zweck. Sie ist ein Werkzeug, welches Ihnen dabie hilft, ihre Lebensziele zu erreichen. Sollten Sie an irgendeinem Punkt in Ihrem mal das Gefühl haben, dass ihre Arbeit diesen Zwekc nicht erfüllt, sollten Sie Ressourcen investieren, um dies zu ändern. Denn irgendwie wird unser ganzes Leben letztendlich doch durch unsere Arbeit bestimmt. Sie legt fest, wie viel wir verdienen, wo wir wohnen und leben können und wie viel Freizeit wir haben. Es ist also durchaus ein sehr wichtiger Faktor, den Sie nicht vernachlässigen sollten. Wie ich weiter oben schonmal erwähnt habe, ist es vollkommen in Ordnung, mal eine weile Broke zu sein. Jedoch sollte man uf lange sicht immer etwas dafür tun, um sich auch beruflich weiterzuentwickeln. Der erste Schritt dafür ist, in zusätzliche bildung zu investieren. Bildung ist die Investition mit der besten Rendite, weil sie dadurch de fakto ihr Gehalt um einen Betrag erhöhen können, den Ihnen kein Produkt auf dem finanzmarkt je liefern könnte. Neben einem höheren Schulabschluss können Sie beispielsweise auch Zertifikate in der Berufsbranche, die Sie anstreben, erwerben. Oder Sie schulen vielleicht sogar auf eine komplett neue Branche um.

Ein Beruf, der Sie bei Ihrer Zielerreichung unterstützt, ist dann auch meistens einer, bei dem Sie gerne alles geben. Und somit ist beiden Seiten wiederum geholfen, weil Sie sich in ihrer Arbeitszeit voll reinhängen und dabei ein gutes Gefühl haben. So fühlt sich keiner der beiden Seiten benachteiligt, sondern man arbeitet gemeinsam als Team. Und denken Sie daran: Sie müssen Ihren Traumberuf weder in der selben Branche noch als Angesteller finden. Probieren Sie aus und gehen Sie wohlkalkulierte Risiken ein. Womöglich sind Sie als selbständiger Unternehmer in einer komplett anderen Branche wesentlich besser aufgehoben als in Ihrem bisherigen Sektor.

Wir müssen wieder lernen, die Welt und das Leben zu genießen

Bei der Zielerreichung geht es um Emotionen. Ein Haus bauen und eine Familie gründen, eine Weltreise machen usw. macht man ja nicht der Sachlichkeit wegen, sondern es sind immer Emotionen im Spiel. Und genau so sollten Sie in unserer informationsüberfluteten Welt wieder ein wenig lernen, sich auf die einfachen Dinge im Leben zu konzentrieren und Sie schätzen zu lernen. Ein Spaziergang in freier Natur, spielende Kinder auf dem Spielplatz, gemeinsam Kochen, ein netter Nachmittag im Freibad, ein feucht-fröhlicher Abend in der Karaoke-Bar. Erst, wenn Sie solche Kleinigkeiten wieder Genießen können, haben Sie den Kopf für größere Angelegenheiten wie beruflichen Erfolg, Ihren ersten Marathon oder den Hausbau.

Gehen Sie raus, fotografieren sie Flora und Fauna, lesen Sie ein nettes Buch, besuchen Sie eine Theateraufführung. Auch wenn dies Tätigkeiten sind. Auch wenn ich weiter oben dazu geraten habe, viel Zeit mit Tätigketien zu verbringen, mit der Sie als Person wachsen, muss vor allem für die positiven Emotionen im Leben Zeit sein. Verringern Sie die Zeit, die Sie vor dem Fernseher verbringen, und gehen Sie mehr Rad fahren, Spazieren oder Fotografieren. Diese Aktivitäten werden sie als Persönlichkeit viel weiter Bringen als der plumpe Konsum von Alltagskost aus TV und Internet.

Netzwerke immer und Überall, während du deine Ziele verfolgst

Viele verbringen die Zeit ihrer Zielerreichung als stummes Objekt in der Masse. Im Fitnessstudio interagieren wir wenn überhaupt nur noch mit dem Shakemixer an der Theke, auf Messen laufen wir stumm durch die Stände und reden nicht mit dem dort aufgestellten Fachpersonal, im Bus sitzen wir uns schweigend gegenüber, in der Uni klappen wir den Laptop auf und tippen stumm Text in das Programm, den uns der Professor vordiktiert. Im Klartext: wir netzwerken nicht mehr. Dabei entstehen gerade in Szenarieren, in der wir mit Unbekannten ein gemeinsames Interesse teilen, die besten und langwierigsten Bekanntschaften. Viele kennen das aus der Schulzeit, denn dort werden meist Freundschaften fürs Leben geschlossen. Dieses unbeschreibliche Gefühl können Sie bei so vielen Gelegenheiten wiedererleben, wenn Sie es nur zulassen. Als Kinder hatten wir überhaupt kein Problem damit, Leute anzusprechen und mit Ihnen Freundschaft zu schließen. Kaum kommen wir in die Pubertät oder werden Erwachsen, scheinen wir diese ungezwungene Art, auf andere Leute zuzugehen, zu verlieren.

Erleben sie wieder das Kind in sich und gehen Sie auf andere Leute zu. Beginnen Sie ein Gespräch mit alltäglichen Themen und zeigen Sie Interesse am Leben der Leute, die sich in Ihrem Umfeld befinden. Wenn Sie im realen Leben noch recht scheu sind, können Sie Ihre Fähigkeit zur Kommunikation auf Online-Plattformen trainieren.

verbringen Sie mehr Zeit mit Ihren Lieben

Haben Sie noch im Kopf, wann Sie das letzte mal mit Ihren Eltern oder alten Freunden, die schon lange weit weg gezogen sind, etwas unternommen haben? Vielleicht stellen Sie fest, dass Sie mit einigen Menschen schon lange keinen Kontakt mehr hatten. Das sollten Sie ändern. Machen sie sich ab sofort einen Kalender, in dem Sie regelmäßig daran erinnert werden, dass es mal wieder an der Ziet ist, sich bei Person XY zu melden und mit ihr etwas zu unternehmen. Sie werden überrascht sein, wie sehr sich Ihre Eltern, Großeltern und lange vergessen erschienene Freunde darüber freuen, wenn Sie sich wieder bei Ihnen melden. Ein kleiner Tagesausflug mit der Mutter, ein Angelnachmittag mit Papa, ein Messebesuch mit einem alten Studienkollegen – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Habe mindestens ein Event pro Monat

Suchen Sie jeden Monat nach Events und planen Sie mindestens eines pro Monat ein. Dazu gehören beispielsweise Theater-, Messe- und Museumsbesuche, Musikfestivals, Privatpartys oder Abende mit Freunden, Tagesreisen, Sportevents usw. Vergessen Sie auch nicht, sich nach Tickets für beispielsweise Comedians, Kabarettisten, die Oper oder Sonstige Freizeitmöglichkeiten umzusehen.

Sie werden sehen, dass durch die regelmäßige Aktivität mit minimalem finanziellen Aufwand ihre Lebensqualität beträchtlich steigen wird, da Sie immer etwas haben, worauf Sie sich freuen können. Und Sie müssen nicht immer ein Event mit jemand anderem Besuchen. Wenn sie an einem Monat niemanden für ein Event finden, besuchen Sie es eben alleine. Sie werden überrascht sein, wie viel Spaß das machen kann. Sie können sich auch auf Online-Portalen wie Spontacts nach neuen Bekanntschaften umsehen.

Entdecken Sie mindestens einmal im Monat etwas Neues

Machen Sie auch mal was Lustiges und spannendes wie einen Tanzkurs, einen Abend im Impro-Theater, Bogenschießen, lernen Sie eine neue Sprache oder machen Sie einfach nur mal eine Backpacking-Tagestour in einer nahe gelegenen Stadt und schauen sich dort alle Sehenswürdigkeiten an. Gehen sie einmal rauf auf einen nahe gelegenen Berg und schießen ein paar fotos von der Natur. Das erfrischt den Geist und hilft der Seele, sich zu erholen. Probieren Sie einfach aus und seien Sie offen für neues. Besuchen Sie beispielsweise mal einen Yoga- oder Pilates-Kurs oder treten einem Buchklub bei.

Mach dich unabhängig

Gerade in jungen Jahren ist es empfehlenswert, seinen Lebensstil relativ flexibel zu halten. Soll heißen: Binden Sie sich wenn möglich nicht unnötig an eine Eigentumswohnung, einen Job oder an andere Faktoren, die Sie an einen bestimmten Ort binden. Erst, wenn Sie eine feste Partnerschaft haben, die bereits seit mehreren Jahren besteht, sollten Sie darüber nachdenken, sich fest an einem Ort zu verankern. Bis dahin sollten Sie sich nicht durch den festen Besitz irgendwelcher Immbolien oder anderer Faktoren fest an einen Ort binden, damit Ihnen grundsätzlich alle Möglichkeiten offen stehen. Mieten Sie Ihre Wohnungen. Wenn möglich, können Sie sogar Ihr Fahrzeug abmelden oder sogar ganz verkaufen.

Und auch wenn der Abschied anfangs schwer fällt: Trennen Sie sich früher oder später von Ihrem Familienhaushalt. Sie sind um so viel freier und autonomer, wenn Sie getrennt von den Eltern wohnen-  und sei es nur in einer Wohnung mehrere hundert Meter davon entfernt. Dass Sie sich flexibel einrichten heißt ja nicht, dass Sie den Kontakt abbrechen lassen sollen. Wir haben ja weiter oben bereits die Grundlage dafür geschaffen, dass Sie vor allem mit Ihren entfernen Freunden nud auch mit Ihren Eltern wieder öfter etwas unternehmen. Und das wird sie weit mehr freuen, als wenn man sich zwar jeden Tag sieht, sich aber nichts mehr zu sagen hat.

Wenn Sie Ihr Leben flexibel leben, können Sie flexible Jobs antreten und Leute in verschiedenen Städten kennenlernen. Für mich hat das sehr gut funktioniert, da dadurch mein Freundeskreis erheblich angewachsen ist. DAs tut er aber nur, wenn Sie immer mit den alten Bekanntschaften aus vergangenen Tagen in Kontakt bleiben und diese nicht vollkommen vergessen. Das haben wir aber weiter oben schon behandelt.

Besitz ist überbewertet

schon oft zitiert, doch die Wenigsten hören darauf: Investieren Sie in Erlebnisse, nicht in Besitz. Verzichten Sie weitestgehend auf materielle Dinge, die Sie eher an einen bestimmten Ort binden, als dass er Ihnen Freiheit und Ausgeglichenheit im Leben bringt.

Wenn Sie beispielsweise in der Stadt leben, kann es für Sie günstiger sein, auf den Luxus eines fahrzeugs zu verzichten und stattdessen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Mitfahrgelegenheiten zu fahren. Das eingesparte Geld können Sie dann für Reisen und Events ausgeben. Die Erinnerungen an diese Erlebnisse haften sehr viel länger als die investition in ein Fahrzeug.

Und auch ein anderes Beispiel: Anstatt in eine teure Küche können Sie vor allen Dingen als Single erstmal in eine minimale Küchenausstattung investieren und sich nur einfache Gerichte kochen.

Anders sieht es wiederum aus, wenn es sich bei diesen Gütern um eine Ihrer Leidenschaften handelt. Sind Sie beispielsweise ein Auto-Tuner oder ein Hobby-Koch, der vllt. sogar Youtube-Kochvideos macht, dann wollen Sie ihr eingespartes Geld ja gerade für diese Güter ausgeben, um Ihrer Leidenschaft besser nachgehen zu können. Dafür können sie dann an anderer Stelle sparen. Die Quintessenz ist jedenfalls: Besitzen Sie so wenig wie möglich und investieren Sie lieber in Dinge, die Ihre Leidenschaften und Ziele unterstützen. Wie bereits erwähnt sind neben Erlebnissen auch Bildung immer eine sehr gute Kapitalanlage. Und auch Kurse, bei denen Sie etwas lernen und gleichzeitig neue Leute kennen lernen können, sind eine wesentlich bessere Geldanlage als sich dafür ein neues Smartphone zu kaufen.

Und wenn das nächste mal jemand mit dem neusten Notebook und smartphone neben Ihnen im Freibad liegt, fragen Sie ihn ja vielleicht mal, ob er den letzten sommer im Urlaub war oder wie viele Festivals und Events er schon besucht hat. Die Wahrscheinlichkeit für eine ernüchtende Antwort ist hier sehr hoch.

Seien Sie happy, nicht reich!

Lieber ein ausgeglichenes system als ein lokales Optimum

Als letzten Tipp möchte ich Ihnen den allgemeingültigen Grundsatz auf den Weg zu geben, dass es meistens besser ist, ein ausgewogenes Leben zu führen, als sich in irgendwas zu verbeißen. Viele Menschen, besonders berühmte Persönlichkeiten wie Schauspieler, sind oft in einem Bereich Ihres Lebens – oft ist es der Beruf – besonders gut. Nicht selten liest man dann aber, dass andere Bereiche Ihres Lebens dafür vernachlässigt werden uns sich das auf lange Sicht irgendwann rächt. Ehen gehen zu Bruch, man driftet eventuell in den Drogenkonsum ab oder der Kontakt zu geliebten Freunden geht irgendwann verloren. In den meisten Fällen ist es ratsam, sich in allen Bereichen seines Lebens ein wenig anzustrengen, anstatt sich in einen Bereich besonders reinzubeißen.

Sie können sich das so vorstellen, als wäre in Ihrem Fahrzeug das Interieur super designed worden und das Fahrzeug hätte jede Menge Leistung, der Verbrauch schießt allerdings durch die Decke und auch der CO2-Ausstoß führt zu horrenden Steuerausgaben.

Nur, wenn sich für Sie besondere Möglichkeiten auftun, sollten Sie sich auf einen Aspekt Ihres Lebens besonders konzentrieren, etwa wenn Sie als Sportler oder Schauspieler besonders gefördert werden. Bis dahin sollten Sie jedoch versuchen, einen Ausgleich im Leben zu finden und sich in allen Aspekten einfach nur wohl zu fühlen. Finden Sie die Balance zwischen Aktivität und Ruhe, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Quatsch und Intellekt.

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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