Buchrezension / Diskussion – World of Warcraft: Jenseits des dunklen Portals

(Last Updated On: 22. Dezember 2014)

Vorsicht: dieser Post enthält Spoiler über das Buch und soll keine Kaufempfehlung darstellen, sondern mehr eine Reflektion für bereits Belesene sein.

Endlich mal wieder ein wirklich gutes Warcraft-buch. In meiner letzten Buchrezension zu einem Buch im Warcraft-Universum – World of Warcraft: Arthas – musste ich leider feststellen, dass das Buch zwar unterhaltsam war, jedoch nicht wirkklich an die gewohnte Qualität aus den Warcraft-Romanen heranreicht.

Das Buch hat nette Schwenks und beleuchtet daher die Geschehnisse zwischen dem zweiten Krieger zwischen Allianz und Horde und den Geschehnissen in Warcraft 3 von beiden Seiten – also einmal aus dem Blickwinkel von Charakteren der Allianz – und einmal von Blickwinkeln von Horde-Charakteren.

Hierbei gelingt es dem Autor Aaron Rosenberg, eine schön durchwachsene Tiefe bei der Beschreibung von Schauplätzen und charakteren zu erzielen. Man kann sich gut in die empfindungen der charaktere hineinversetzen und hat immer eine genaue Vorstellung davon, wo man sich gerade befindet.

Ansonsten wirkt der Geschichtsverlauf jedoch durchdacht. Die Erzählung ist abwechslungsreich, es bleibt stets spannend. Man fühlt mit den Charakteren mit und verliert sich in die schöne Welt von Warcraft. Es ist kein anspruchsvolles Werk, das erwartet man aber von einem Warcraft-Roman auch nicht.

Kleine Schwächen

Die Story wirkt an manchen Stellen etwas aufgesetzt. Im Verlaufe des Buches müssen die Orks bestimmte Artefakte aus Azeroth stehlen, um ein Portal in eine andere Welt öffnen zu können.

Zufällig haben die Sterngebilde, die für das mächtige Ritual sichtbar sein müssen, genau die Form der dazu benötigten Artefakte. Schon ein bisschen lächerlich, findet ihr nicht?

Nette Seitenschwenks

Das Buch enthält einige Überlagerungen mit anderen Werken aus dem Warcraft-Universum. So kann man hier beispielsweise eine Szene aus dem oben genannten Buch World of Warcraft – Arthas aus der Sicht von Muradin Bronzebeard nachempfinden, die im eigentlichen Buch aus der Sicht von Arthas geschildert wird. Da ich dieses Buch erst vor kurzem gelesen habe, ist mir dies besonders in Erinnerung gebliebne. Es gibt aber auch einige hinweise auf das Buch Warcraft – Der letzte Wächter, da ja Khadgar in dem Buch vorkommt und dieser isch desöfteren auf seine Tage in Medivh’s Turm besinnt.

Es werden nette kleine Details zu einzelnen Charaktergeschichten verraten, etwa die von Rexxar und von Garrosh Hellscream – Grom’s Sohn.

Ungeklärte Themen

Aus den Geschehnissen von Warcraft 3 wissen wir, dass der Schreckenslord Tichondrius irgendwie in den Besitz des Schädels von Gul’Dan gekommen sein muss, da er diesen zur Schändung des Landes der heiligen Wälder der Nachtelfen benutzt. Im Verlaufe des Buches wird geklärt, dass der Schädel seinen Weg nach Azeroth in die hände der Allianz findet. Ungeklärt bleibt die Frage, wie der Schädel im Verlaufe von Warcraft 3 RoC in die Hände der Dämonen fällt.

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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