Lebensmittel online bestellen – funktionierts?

(Last Updated On: 30. Dezember 2015)

Der Luxus, seinen Wocheneinkauf über das Internet abwickeln zu können, scheint äußerst reizbar zu sein. Wenn die Einkaufspreise wie im echten Lebensmittel-Discounter sind, würde ich persönlich sogar Versandkosten in Kauf nehmen, um im Gegenzug Sprit und Stress zu sparen.

Aber was taugen die Services? Und vor allen: In welchen REgionen sind Sie denn verfügbar?

Grundsätzlich bekommen Sie eine sehr gute Übersicht an verfügbaren Lieferdiensten für Lebensmittel mit Einzugsgebiet und sonstigen Bedingungen auf BringMirLebensmittel.de

Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie bestellen von zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus und müssen sich nicht in den Feierabendverkehr in richtung Supermarkt aufmachen. Mittlerweile ist das Produktportfolio der online-Shops nämlich so gut, dass es an so gut wie gar nichts mehr fehlt – die fehlenden Artikel können Sie theoretisch durch dedizierte Fach-Online-Shops ergänzen.

Desweiteren ist es für Sparfüchse bei den hier vorgestellten Online-Shops wesentlich einfacher, an Coupon-Aktionen teilzunehmen. Die Coupons werden in der Regel virtuell für das jeweilige Shop-Konto gutgeschrieben: Keine sinnlose Coupon-Zettelwirtschaft mehr.

Sie können theoretisch sich für eine ganze Woche aus Ihrem Kochbuch rezepte zusammenstellen und jedesmal in der Mitte der vorigen Woche für die nächste Bestellen, so dass Sie kaum noch Lagerplatz brauchen – denn die Artikel können Sie schließlich meistens im paket belassen, wenn Sie nicht gekühlt werden müssen, und einfach vom gekühlten Paket in den Kühlschrank oder die Gefriertruhe räumen, wenn es sich um Frischegüter handelt. Sie sparen sich hier auch das Räumen vom Einkaufswagen ins Auto und vom Auto in die Wohnung, da dies der Paketdienst für Sie übernimmt.

EDEKA24

Die Supermarktkette bietet mit EDEKA24 einen Online-Shgop, inw elchem man einen Großteil des verfügbaren Sortiments kaufen kann. Sie können hier wirklich alles aus dem EDEKA-Sortiment kaufne, was trnasportabel und länger haltbar ist. Soll heißen: Ihr GEmüse müssen Sie immer noch weiterhin selbst kaufen.

Das gute: Der Discounter versendet deutschlandweit! sie müssen also nicht in irgendeinem Einzugsgebiet oder dergleichen sein.

REWE-Shop

Auch REWE macht mit einem Online-Shop von sich reden. Hier gibt es jedoch Einzugsgebiete. Ich ibeispielsweise liege mit meinem Erstwohnsitz nicht in diesem Einzugsgebiet.

DAfü+r können Sie beim REWE-Shop auch Obst und Gemüse bestellen  -zumindest das Meiste. Wirklich frische und schlecht verpackbare Waren wie Salatköpfe können Sie auch hier nicht bestellen – dafür aber beispielswiese Bananen, Clementinen usw. Das ist schonmal ein Vorteil gegenüber dem EDEKA24-Shop.

Der mindestbestellwert liegt derzeit bei 40 €. die Lieferung kann teilweise schon 24 Stunden später erfolgen. Die Zeit der Lieferung plant man bereits bei der Bestellung ein. Jedoch sind immer nur Zeiträume mit Intervallen von zwei Stunden buchbar. Innerhalb des gebuchten Zwei-Stunden-Intervalls muss man theoretisch die ganze Zeit über verfügbar sein, da die Bestellung irgendwann kommen kann. Das ist jedoch ein kleiner Preis im Vergleich zu der Zeit die man ansonsten verschwendet, wenn man zum einkäufen fährt, sich die Waren in den Einkaufswagen legt, bezahlt, ins Auto räumt, heim fährt und wieder ausräumt. Diese Zeit lässt sich nun bei weitem produktiver nutzen. Gerade wenn Sie in einem Beruf arbeiten, in welchem Sie im Home Office tätig sein können, können Sie die Zeit super nutzen.

myTime.de

auch bei myTime.de können sie ein großes Portfolio selbst an frischwaren kaufen.  Was ich so krass an dem Shop finde ist, dass sie überall hin versenden. Es gibt also kein Einzugsgebiet wie etwa beim REWE Versand beispielsweise. Und dabie sind die Preise aber noch überraschend human. Die Lebensmittel werden teilweise mit Kühl- bzw. Tiefkühlboxen versendet, auf die es 5 € Pfand gibt. Diese können jedoch kostenlos zurückgesendet werden. Der Pfandbetrag kann entweder als Gutschein oder auf ein Bankkonto gutgeschrieben werden. Für die Rücksendung liegt ein entsprehcendes Rücksendeetikett bei, zur Rücksendung kann dann der selbe Karton genutzt werden, mit dem die Waren gekommen sind. Das heißt man muss isch nicht mehr mal mehr um die Entsorgung des Kartons kümmern, da man diesen gleich praktisch zur Rücksendung nutzen kann.

Dafür geschieht die Lieferung aber auch per Paketdienst, was wiederum bedeutet, dass die Lieferung wahrscheinlich 2 Tage dauert. Das ist zwar aufgrund der kühlboxen kein Problem bezüglich der Frische der Zutaten (alle Zutaten waren bei meinem Test immer noch frostig kühl und kostenloses Eis gabs auch noch dazu :), wohl aber für die Verfügbarkeit und Haltbarkeit, da Sie im Endeffekt auf die Waren warten müssen, obwohl Sie schon dafür bezahlt haben.  Dmeentsprechend können Sie die lebensmittel zwei Tage weniger nutzen. Lieferservices mit Einzugsgebiet hingegen verschicken direkt am nächsten Tag. Für mich jedoch ein zu verkraftender Schmerz wenn ich bedenke, dass ich mir die LEbensmittel überall hin liefern lassen kann. Die Standardlieferzeit liegt zwischen 7 und 12 Uhr, diese hat dann lediglich Versnadkosten in Höhe von 2,99 €.  Spätere Zeiten haben einen weiteren Aufschlag zur Folge. Wenn Sie frische Lebensmittel wie obst und gemüse kaufen, bekommen Sie jedoch noch zusätzlich einen Frischeaufschlag, bei meiner Bestellung im Gesamtwert von über 72 € betrug dieser 3,62 €.  Trotzdem musste ich feststellen, dass die Bestellung bei myTime nicht wesentlich mehr kostet als bei Einzugsversendern wie beispielsweise dem REWE Versand.

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Was mir besonders gefallen hat: Die Lebensmittel, welche nicht gekühlt werdne müssen, sind bereits schön sauber in der Kiste verräumt. Ich räume die Lebensmittel teilweise gar nicht mehr aus dem Karton raus. Ich lasse die ungekühlten Lebensmittel dort drin, und wenn der Karton leer ist,  schicke ich ihn zurück und kassiere das Pfand für die Kühlboxen. Und beim ersten Auspacken hat es mich dann nochmal vom Hocker gehauen: die Artikel sind innerhalb des großen Kartons in mehrere kleine Kartons abgepackt, und zwar so, dass sie sich möglichst wenig gegenseitig an der Verderbnis beteiligen. DAs heißt Äpfel werden beispielsweise getrennt von anderem Obst oder Gemüse abgepackt, weil diese Reifegase bilden. Selbiges passiert auch mit Tomaten und anderen Reifegasbildnern. DAs heißt die Lebensmittel werden hier auch noch für die Lagerung sauber vorsortiert. Der Shop überzeugt außerdem durch eine sehr umfangreiche Auswahl und ein Trusted Shops Zertifikat. Obwohl es also einige Nachteile im Vergleich zum Einzugsversand gibt, ist myTime derzeit mein absoluter Favorit.

Lebensmittel.de

Lebensmittel.de hat das größte Sortiment an Frischwaren. Das bedeutet: Hier können Sie die meisten Obsst- und Gemüsesorten von allen Online-Shops einkaufen – darunter avocados, Limetten und Honigmelonen. Von einem Einzugsgebiet konnte ich hier nichts finden und gehe daher von einem duetschlandweiten Versand aus.

AllYouNeed

AllYouNeed ist ebenfalls einer der neu hinzugekommenen Groß-Supermärkte, die mit einem umfanreichen Produktportfolio aufwarten.

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Besonders gut gelungen ist hier die Suche-Funktion, bei welcher gut sichtbare Produktbilder angezeigt werden, mit denen man Produkte sofort identifizieren und in den Warenkorb legen kann.

Ganz nach Amazon-Manier sind ab 20 € Bestellwert die Versandkosten umsonst. Dafür sind häufig die Artikeleinzelpreise etwas höher als bei der Konkurrenz, was sich im endeffekt häufig aufwiegt. Nur bei der Lieferung von frischen Waren müssen Sie wieder 4,90 € draufzahlen.

 

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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1 Antwort

  1. 19. Juni 2017

    […] Warum ist das so? Ganz einfach: Im klassischen Versandhandel war es lange nicht möglich, frische und vor allen Dingen tiefgekühlte Ware zu beziehen (Es gab zwar Lieferdienste wie BoFrost & Co., diese hatten allerdings nicht die Vorteile des Paket-Versandhandels wie etwa der bundesweiten Verfügbarkeit oder der Flexibilität bei kurzfristigen Änderungswünschen). Warum war dies nicht möglich? Lag es an der nicht ausgereiften Technologie? Nein, denn wie sie als Leser meines Blogs nun wissen ist es seit geraumer Zeit möglich im Versandhandel tiefgekühlte Ware zu guten Konditionen zhu bez… […]

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