Kampf gegen unerwünschte Werbepost

In meinem Blog sind die Beiträge, bei denen es um die Bekämpfung von unerwünschter Werbung geht, immer sehr beliebt. So habe ich in der Vergangenheit einen Beitrag über die Bekämpfung von Spam-Mails, die Abwehr von Cold Calls, auch mittels Rufumleitungen, sowie das Sperren einzelner Rufnummern geschrieben.

Heute möchte ich die Serie kurz fortsetzen indem ich Ihnen Tipps gebe, wie Sie den Erhalt von unerwünschter Werbepost verhindern können.

Eine sinnvolle Maßnahme zur Vermeidung unerwünschter Post in der Eintrag in die Robinsonliste. Nach Ihrer Anmeldung können Sie im Kopf der Seite Regeln zum Schutz gegen Werbematerialien konfigurieren. Hierbei ist es ihnen möglich Einträge für mehrere Adressen zu machen und sogar Einträge für Ihre Eltern oder Ihren Lebenspartner zu machen.

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Melden Sie sich aber nur für die inländische Robinsonliste an. Auch wenn Robinsonlisten für das Ausland meist ebenfalls kostenlos sind, sind dort mitunter die Datenschutzbestimmungen nicht vertrauenswürdig.

Ebenso kann es sinnvoll sein, wenn Sie in der Privatkunden-Hotline der deutschen Post anrufen und sich dort aus der sogenannten Adressliste streichen lassen.

Nachdem Sie Werbepost erhalten haben, sollten Sie diese grundsätzlich durchstreichen und mit dem Vermerk „Annahme verweigert – zurück an Absender“ in einen Briefkasten der deutschen Post werfen. Je nach Deckung der Versandart wird diese dann zurückgestellt und Sie eventuell aus dem Verteilter des Werbenden heraus genommen.

Zu guter letzt kann ich Ihnen noch den Tipp geben, mit dem Werbenden in Kontakt zu treten und ihn darum zu bitten, Sie aus dem Verteiler zu nehmen.

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Wichtige Themen für die Einführung von IoT-Projekten

IoT wird immer machbarer und günstiger

Die Preise für Sensoren werden noch weiter abrutschen. Experten rechnen mit einem durchschnittlichen Sensorpreis von 30 Euro-Cent gegen 2020. 3/4 aller Halbleiter sollen bis dahin für IoT-Geräte produziert werden.

Auch mobile Datenverbindungen werden verbreiteter werden, insbesondere 4G und das derzeit in Entwicklung befindliche 5G. In den westlichen Ländern ist die notwendige Infrastruktur für IoT bereits vorhanden, WiFi und 4G-Netze sind großflächig ausgebaut.

Doch an was müssen Sie als möglicher Entscheider in IoT-Projektszenarien denken? Egal ob Sie sich nun im Portfolio- und Programmmanagement darüber Gedanken machen müssen, welche Projekte Sie als erstes angreifen oder bereits als Projektleiter die Schuhe an haben: Wir versuchen hier das wichtigste herauszuarbeiten.

Sie müssen wieder lernen, noch besser mit Daten umzugehen.

Die Tage aus den späten 60er bis 90er Jahren, wo man noch versucht hat, Dateien um einige MegaBytes kleiner zu machen, um Speicherplatz zu sparen, sind eigentlich vorbei. Erbsenzählen tun wir bei Speicherkapazität schon lange nicht mehr. Das Gigabyte Magnetfestplattenkapazität kostet heute nur noch um die 4 ct. Doch mit IoT wird sich alles wieder ändern – zumindest zum Teil.

Wenn Sie mit IoT anfangen, werden Sie zunächst anfangen, stationäre Geräte in Ihrem Umfeld zu verbinden. Bei stationären Geräten bietet es sich an, kabelgebundene Verbindungen zur Anbindung der IoT-Devices zu nutzen. Desweiteren werden diese stationären Geräte nicht gerade groß in ihrer Anzahl sein, da der Platz in Ihren Räumen begrenzt ist. Solche Geräte können, um es einfach zu halten, beispielsweise Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen, Kühlschränke usw. sein. Diese Geräte schicken vielleicht jede Minute einen neuen Datensatz ins Netz (jedesmal, wenn sich jemand einen neuen Kaffee zieht oder die Kühlschranktür öffnet und schließt) und die Daten müssen vielleicht gerade mal über einen Zeitraum von 2-4 Wochen aufgehoben werden (da sie danach nicht mehr interessant sind). Das heißt zu Beginn Ihrer IoT-Einführung besteht Ihre IoT-Landschaft aus folgenden Rahmendaten.

Anzahl an Geräten mehrere 10er
verschiedene Gerätearten 5-10
Ingestion Frequenz. innerhalb von Minuten
Datenvolumen pro Tag hunderte MB
Netzwerkanbindung kabelgebunden, Bandbreite von mehreren Gbit/s
Kosten der Netzwerkanbindung annähernd kostenlos (Strom und Verkabelungsmaterial)
Datenaufhebezeitraum 2-4 Wochen (datenvolumen bis zu 1 TB)

Eine richtige Herausforderung für ein Unternehmen bedeutet diese Art der IoT-Einführung noch nicht. Da mussten Sie allein schon mit der Verkabelung Ihrer on-premise Server und Ihrer Arbeitsplätze teilweise mehr Know How reinstecken.

Interessant wird es erst, wenn Sie als Kunde beginnen, weiter zu denken und mobile „Things“ an das Netz anzubinden. Da die Endgeräte nun mobil sind, können Sie nicht mehr mit Kabeln arbeiten und müssen sich nun Gedanken um die kostengünstige und hochbreitbandige kabellose Anbindung Ihrer Geräte machen. Da Sie nun auch Geräte anbinden wollen, die nicht stationär irgendwo rumstehen, ist die Chance, dass es davon sehr viele gibt (beispielsweise alle Erntemaschinen auf einer Farm) schon sehr groß. Nun wollen Sie Echtzeitauswertungen Ihrer Erntemaschinen machen, also beispielsweise wissen, wie viel Kilo bereits geerntet wurden und wie „reich“ die Ernte an welchen Landstrichen des Erntefeldes war. Denn diese Daten sind nun für Sie schon wesentlich interessanter als zu wissen, wann die nächste KAffeemaschine gewartet werden muss. Und da die Daten nun interessanter sind, heben Sie diese nun auch wesentlich länger auf.

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