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Kampf gegen unerwünschte Werbepost

In meinem Blog sind die Beiträge, bei denen es um die Bekämpfung von unerwünschter Werbung geht, immer sehr beliebt. So habe ich in der Vergangenheit einen Beitrag über die Bekämpfung von Spam-Mails, die Abwehr von Cold Calls, auch mittels Rufumleitungen, sowie das Sperren einzelner Rufnummern geschrieben.

Heute möchte ich die Serie kurz fortsetzen indem ich Ihnen Tipps gebe, wie Sie den Erhalt von unerwünschter Werbepost verhindern können.

Eine sinnvolle Maßnahme zur Vermeidung unerwünschter Post in der Eintrag in die Robinsonliste. Nach Ihrer Anmeldung können Sie im Kopf der Seite Regeln zum Schutz gegen Werbematerialien konfigurieren. Hierbei ist es ihnen möglich Einträge für mehrere Adressen zu machen und sogar Einträge für Ihre Eltern oder Ihren Lebenspartner zu machen.

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Melden Sie sich aber nur für die inländische Robinsonliste an. Auch wenn Robinsonlisten für das Ausland meist ebenfalls kostenlos sind, sind dort mitunter die Datenschutzbestimmungen nicht vertrauenswürdig.

Ebenso kann es sinnvoll sein, wenn Sie in der Privatkunden-Hotline der deutschen Post anrufen und sich dort aus der sogenannten Adressliste streichen lassen.

Nachdem Sie Werbepost erhalten haben, sollten Sie diese grundsätzlich durchstreichen und mit dem Vermerk „Annahme verweigert – zurück an Absender“ in einen Briefkasten der deutschen Post werfen. Je nach Deckung der Versandart wird diese dann zurückgestellt und Sie eventuell aus dem Verteilter des Werbenden heraus genommen.

Zu guter letzt kann ich Ihnen noch den Tipp geben, mit dem Werbenden in Kontakt zu treten und ihn darum zu bitten, Sie aus dem Verteiler zu nehmen.

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Wichtige Themen für die Einführung von IoT-Projekten

IoT wird immer machbarer und günstiger

Die Preise für Sensoren werden noch weiter abrutschen. Experten rechnen mit einem durchschnittlichen Sensorpreis von 30 Euro-Cent gegen 2020. 3/4 aller Halbleiter sollen bis dahin für IoT-Geräte produziert werden.

Auch mobile Datenverbindungen werden verbreiteter werden, insbesondere 4G und das derzeit in Entwicklung befindliche 5G. In den westlichen Ländern ist die notwendige Infrastruktur für IoT bereits vorhanden, WiFi und 4G-Netze sind großflächig ausgebaut.

Doch an was müssen Sie als möglicher Entscheider in IoT-Projektszenarien denken? Egal ob Sie sich nun im Portfolio- und Programmmanagement darüber Gedanken machen müssen, welche Projekte Sie als erstes angreifen oder bereits als Projektleiter die Schuhe an haben: Wir versuchen hier das wichtigste herauszuarbeiten.

Sie müssen wieder lernen, noch besser mit Daten umzugehen.

Die Tage aus den späten 60er bis 90er Jahren, wo man noch versucht hat, Dateien um einige MegaBytes kleiner zu machen, um Speicherplatz zu sparen, sind eigentlich vorbei. Erbsenzählen tun wir bei Speicherkapazität schon lange nicht mehr. Das Gigabyte Magnetfestplattenkapazität kostet heute nur noch um die 4 ct. Doch mit IoT wird sich alles wieder ändern – zumindest zum Teil.

Wenn Sie mit IoT anfangen, werden Sie zunächst anfangen, stationäre Geräte in Ihrem Umfeld zu verbinden. Bei stationären Geräten bietet es sich an, kabelgebundene Verbindungen zur Anbindung der IoT-Devices zu nutzen. Desweiteren werden diese stationären Geräte nicht gerade groß in ihrer Anzahl sein, da der Platz in Ihren Räumen begrenzt ist. Solche Geräte können, um es einfach zu halten, beispielsweise Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen, Kühlschränke usw. sein. Diese Geräte schicken vielleicht jede Minute einen neuen Datensatz ins Netz (jedesmal, wenn sich jemand einen neuen Kaffee zieht oder die Kühlschranktür öffnet und schließt) und die Daten müssen vielleicht gerade mal über einen Zeitraum von 2-4 Wochen aufgehoben werden (da sie danach nicht mehr interessant sind). Das heißt zu Beginn Ihrer IoT-Einführung besteht Ihre IoT-Landschaft aus folgenden Rahmendaten.

Anzahl an Geräten mehrere 10er
verschiedene Gerätearten 5-10
Ingestion Frequenz. innerhalb von Minuten
Datenvolumen pro Tag hunderte MB
Netzwerkanbindung kabelgebunden, Bandbreite von mehreren Gbit/s
Kosten der Netzwerkanbindung annähernd kostenlos (Strom und Verkabelungsmaterial)
Datenaufhebezeitraum 2-4 Wochen (datenvolumen bis zu 1 TB)

Eine richtige Herausforderung für ein Unternehmen bedeutet diese Art der IoT-Einführung noch nicht. Da mussten Sie allein schon mit der Verkabelung Ihrer on-premise Server und Ihrer Arbeitsplätze teilweise mehr Know How reinstecken.

Interessant wird es erst, wenn Sie als Kunde beginnen, weiter zu denken und mobile „Things“ an das Netz anzubinden. Da die Endgeräte nun mobil sind, können Sie nicht mehr mit Kabeln arbeiten und müssen sich nun Gedanken um die kostengünstige und hochbreitbandige kabellose Anbindung Ihrer Geräte machen. Da Sie nun auch Geräte anbinden wollen, die nicht stationär irgendwo rumstehen, ist die Chance, dass es davon sehr viele gibt (beispielsweise alle Erntemaschinen auf einer Farm) schon sehr groß. Nun wollen Sie Echtzeitauswertungen Ihrer Erntemaschinen machen, also beispielsweise wissen, wie viel Kilo bereits geerntet wurden und wie „reich“ die Ernte an welchen Landstrichen des Erntefeldes war. Denn diese Daten sind nun für Sie schon wesentlich interessanter als zu wissen, wann die nächste KAffeemaschine gewartet werden muss. Und da die Daten nun interessanter sind, heben Sie diese nun auch wesentlich länger auf.

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Der Memristor: Die neue Hardware-Revolution im Big Data Sektor

Gerade ist man vielerorts dabei, in-Memory Datenbanken wie SAP HANA einzuführen. Unmengen an Arbeitsspeicher und CPU-Power ist dafür notwendig. In-Memory Datenbanken versprechen das Vorhalten eines hohen Datenvolumens in einem Bruchteil des dazu notwendigen Arbeitsspeichers. Diese Daten können dann blitzschnell für analytische Zwecke abfragt werden. Verfügt die in-Memory Datenbank desweiteren über einen Row Store (wie SAP HANA es tut), werden damit nicht nur analytische Spaltenselektionen, sondern auch SELECT * Statements beschleunigt.

Dieser Entwicklung haben wir vor allen Dingen diesen Tatsachen zu verdanken:

  • hochperformante und günstige Mehrkernprozessoren, welche für die Kodierungsberechnungen der Daten im Arbeitsspeicher benötigt werden
  • günstigen und performanten Arbeitsspeicher mit hoher Kapazität, der die entsprechend komprimierten Daten vorhalten kann
  • schmerzfreie Skalierung auf mehrere Cluster-Knoten

Durch professionelle Dienstleister ist es möglich, Daten im Petabyte Bereich bei verhältnismäßig niedrigen Kosten für Live-Datenanalysen vorzuhalten. Immer mehr Enterprises machen davon Gebrauch, denn die hinzugewonnene Leistung verspricht einen wertvollen zietnahen Einblick in die Entwicklung von Ressourcen- und Marktwerten.

Wir stehen also an der Pforte einer Datenrevolution, die wir zu einem Großteil einem Kosten-/Leistungsdurchbruch in der Hardwareindustrie zu verdanken haben. Und gerade während wir dabei sind, diese Technik zu verarbeiten und zu nutzen, steht die nächste Hardware-Revolution schon vor der Tür. Wir sprechen heute über die Memristor-Technologie.

Damit wir in dieses Thema eintauchen können, gehen wir mal kurz die Entwicklung einer umfangreichen, hochvoluminösen Datenbankabfrage durch.

memristor

Früher, in typischen Datenbankmanagementsystemen, mussten die meisten Daten immer und immer wieder von der Festplatte (Storage) gelesen werden, wenn diese abgefragt wurden. Grund hierfür war, dass Arbeitsspeicher teuer und klein war und die CPUs noch nicht performant genug um die Daten entsprechend rasch zu komprimieren. Dies führte dazu, dass nur wenige Daten im Arbeitsspeicher vorgehalten werden konnten. War der Arbeitsspeicher ausgelastet und wurden neue Daten angefragt, die sich noch nicht im RAM befanden, mussten andere Daten aus dem RAM verdrängt werden, um Platz für die neuen Daten zu schaffen. Dadurch war der Flaschenhals bei der Übertragung von Daten zu einem großen Teil die Geschwindigkeit der Storage-Platten sowie deren Anbindung an die CPU.

Heute ist Arbeitsspeicher billig – und CPUs sind dazu in der Lage, bei günstiger Datenpartitionierung teilweise 5 TB an Daten in 1 TB Arbeitsspeicher unterzubringen – und diese Daten im Falle einer Abfrage blitzschnell vom komprimierten in den unkomprimierten Zustand zu bringen, damit diese lesbar werden. Deswegen halten wir heute bei in-Memory Datenbanken einen Großteil der Daten im Arbeitsspeicher von vornherein fest, so dass das Storage-System nur noch bei der Persistierung (Ablage) von Daten oder beim sogenannten Lazy Loading, also bei der allerersten Abfrage einer Datenmenge, bemüht werden müssen. Wurden die Daten einmal geladen, können diese theoretisch so lange im RAM verbleiben, bis die physikalische Hardware vom Strom genommen wird. Dies führt zu wesentlich schnelleren Abfragezeiten.

Die Zukunft hält nun die sogenannte Memristor-Technologie bereit, eine Technologie, die zum ersten mal 2008 von einem Forscherteam von HP nachgewiesen wurde und wie wir jetzt möglichst einfach darstellen wollen. Ein Memristor bietet gegenüber der heute verbreiteten Transistor-Technologie diverse Vorteile. Die beiden wichtigsten sind:

  • der Memristor merkt sich auch nach Entzug eines Stromes, welche Daten in ihm abgelegt wurden, so dass er als Speichermedium genutzt werden kann. (Mem- Komponente im Namen)
  • es können mehr Daten mit weniger Übertragungsvorgängen dargestellt werden als beim Transistor (-ristor Komponente im Namem

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SAP Hybris as a Service (YaaS) kurz erklärt

SAP Hybris as a Service (auch genannt YaaS) ist eine Plattform zur Gestaltung von Microservices. Microservices sind kleine Bestandteile, die man ansonsten immer in einer monolithischen Software vorfindet. Beispielsweise könnte ein Microservice die Gestaltung eines Warenkorbs in einem Online-Shop sein. Während also der Warenkorb in einer fertig konzipierten Software ein integraler Bestandteil ist, beispielsweise bei Amazon, kann ich mir einen Warenkorb als Microservice in Hybris „mieten“, ihn ein wenig an meine Bedürfnisse anpassen, und ihn dann an andere Microservices anbinden. Beispielsweise könnte ich mir noch einen weiteren Microservice für den Bezahlungstunnel hinzumieten, der eine Bezahlung über Vorkasse, Überweisung und Paypal unterstützt. Dann miete ich mir vielleicht noch einen Microservice, der sich um die Abwicklung des Versandes kümmert.

Diese Microservices kann ich nun mit einem sogenannten Mash-Up Service verbinden und in meine restliche Servicelandschaft integrieren. So kann ich mit dem Mash-Up Service nun den Verbund aus den Microservices Warenkorb, Bezahlungstunnel und Lieferungsabwicklung in viele meiner existierenden Online-Shops integrieren, ohne mich selbst um die Verbesserung, Aktualisierung oder Gestaltung dieser Microservices selbst kümmern zu müssen.

Das bedeutet ganz konkret: Microservices sind ein guter Ersatz für immer wieder benötigte Softwarebestandteile, wie beispielsweise ein Warenkorb, ein Bezahlungstunnel, ein Videoplayer, eine Fotogallerie usw. Die Anbieter der Microservices sind auf das Gestalten dieses speziellen Microservices spezialisiert. Anstatt dass also jedes unternehmen seinen eigenen Bezahlungstunnel und seinen eigenen Warenkorb entwickelt, spezialisiert sich ein einzelnes Unternehmen darauf, dafür aber sehr gut, und liefert diesen Microservices an andere Interessenten aus.  Da die Microservices miteinander in Form von APIs kommunizieren, die über offene Standards wie XML, JSON oder HTTP Nachrichten austauschen, ist es vollkommen irrelevant, mit welcher Programmiersprache diese Microservices entwickelt wurden. Dies verbessert die Qualität der einzelnen Services, da nun eine Spezialisierung vorherrscht. Sie sind außerdem ein wertvolles Mittel für Startups, die eine sogenannte Time To Market Idee haben, also eine Idee, die schnell auf den Markt muss, da die Gefahr sehr groß ist, dass jemand sie einem weg schnappt. Anstatt wertvolle Zeit mit der Konzipierung eines Online-Shops zu vergeuden, gestaltet man einfach nur ein wenig die Softwarebasis und kauft sich den Rest der Funktionalitäten blitzschnell als Microservice hinzu.

SAP Hybris as a Service bietet nun auch eine einfach zu bedienende Plattform an, indem man sich solche Microservices sehr einfach dazu mieten kann. Die Microservices laufen dann in der Hybris Cloud unter einer SAP HANA Datenbank. Das heißt der Kunde verlagert auch das Sizing dieses Softwarebestandteiles an SAP aus. SAP kümmert sich darum, dass ein Microservice mehr Ressourcen zugewiesen bekommt, wenn die Last auf diesem Microservice gefährlich anwächst.

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SAP E-Learning Produkte kurz erklärt

Egal ob Sie erst noch vor haben, in das Business als SAP-Berater einzusteigen oder ob Sie als Unternehmer ein Interesse daran haben, Ihre Mitarbeiter weiterzubilden: Dieser Blog-Post erklärt Ihnen alle Werkzeuge, die SAP zu diesem Zweck gerade anbietet.

SAP Learning Hub

Der SAP Learning Hub bietet Lernmaterial zur Vorbereitung auf allgemeine SAP-Themen und in bestimmten Editionen auch speziell für die SAP-Zertifizierungsprüfungen.

Den Learning Hub gibt es in folgenden Editionen

  • Discovery. Einige ausgewählte Kurse im SAP Learning Hub können vollständig und kostenlos belegt werden. Dadurch soll der Anwender auf das nutzen des Learning Hubs angeteased werden. Mit dabei ist Lesestoff in Form von E-Books, Reportingfunktionen zur Eigenkontrolle des Lernerfolgs sowie Zugriff auf einige wenige ausgewählte SAP Learning Rooms
  • Student und User. Den genauen Unterschied zwischen den Editionen Student und User konnte ich bisher nicht ausmachen. Ziel dieser Editionen sind Einzelpersonen und kleine Unternehmen, die sich eigenständig im SAP-Umfeld weiterbilden, aber noch keine Zertifizierungsprüfungen ablegen wollen. Das Pricing startet bei 250 € / Jahr und Nutzer und wird weniger je mehr Uservolumen eingekauft wird. Dafür beokmmen Sie dann eine Auswahl an vielen (aber noch nicht allen) Kursen des Learning Hubs inklusive zahlreicher bookboon.com E-Book Titeln sowie zu vielen SAP Learning Rooms. In SAP Learning Rooms bieten ein expertengeführtes Social Learning, wo Sie sich mit anderen Lernenden austauschen und mit ihnen zusammenarbeiten können
  • Professional. Diese Edition ist für Unternehmen gedacht, die mehrere 100 Mitarbeiter ausbilden und diese auch auf Zertifizierungsprüfungen vorbereiten wollen. Das Pricing startet bei 2.500 € pro Jahr und wird weniger je mehr Uservolumen eingekauft wird. In dieser Edition haben Sie Zugriff auf ALLE Kurse, SAP Learning Rooms und E-Books.

Zusätzlich können Sie zu jeder dieser Editionen die sogenannte „Private Cloud“ Option hinzubuchen. Dies erlaubt Ihnen beispielsweise, Ihren Mitarbeitern eine Lernplattform unter eigener Firmen-Domain und eigenem Design anzubieten, so dass die Mitarbeiter das Gefühl bekommen, es handelt sich hier um einen Service von Ihrem Unternehmen, und nicht von SAP.

SAP LiveAccess

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Die neuen Entwicklungsgrundsätze – Digital Transformation im SAP-Umfeld

Wie verändern sich in Zeiten der digitalen Transformation essentielle Entwicklungsansätze im SAP-Umfeld? Diese Frage versucht dieser Beitrag zu beantworten.

It’s about people, stupid.

Viele SAP-Kunden pflegen gerade trendgerecht SCRUM in ihr Vorgehensmodell ein. Wichtiger als die Beschleunigung des Vorgehens in der Code-Entwicklung ist jedoch die Konzeptionierung der User Experience (UX). Denn frei nach dem Motto: „Wenn Sie agil Mist programmieren, bekommen Sie am Ende sehr effizient neuen Mist heraus“. Wird Ihnen jeglicher zeitlicher Vorsprung vor der Konkurrenz im Deployen neuer Software nichts bringen, wenn die User Ihre Software nicht annehmen. Viel zu häufig wird – vor allem im SAP-Umfeld, wo die hinter einer Software liegenden Geschäftsprozesse sehr schwierig sind – Software entwickelt, die sehr schwerfällig zu bedienen ist. Prüfen Sie sich einfach mal selbst:

  • Wenn Ihre User Ihre Transaktion oder Ihr Programm öffnen und nicht sofort wissen, wofür das gut ist und was zu tun ist, ist die User Experience schlecht.
  • Wenn Sie dem User das User Interface bzw. die Bedienung Ihrer Anwendung erklären müssen, ist die User Experience schlecht
  • Hat Ihr Programm keine soziale Komponente, etwa das Hinzufügen von Kommentaren und Feedback zu einem Geschäftsvorfall oder das Zurückgreifen auf ähnliche Geschäftsvorfälle von Kollegen – oder kurz gesagt: fühlt sich der User beim Benutzen Ihres Programms allein – ist die User Experience (meist) schlecht.
  • Muss Ihr Benutzer in einer Dialogverarbeitung bei guter Verbindung zum Anwendungsserver länger als 2 Sekunden nichtstuend am Bildschirm warten bis er weiterarbeiten kann, ist die User Experience schlecht.
  • Hat Ihr Benutzer Probleme damit, Ihre Software geräteübergreifend zu verwenden (z. B. auf Mobile Devices muss er in den Bildschirm rein zoomen, um für den Desktop-Einsatz gestaltete, kleine Elemente mit dem Finger zu drücken), ist die User Experience schlecht.
  • Wenn Ihre Anwendung keine Personalisierungsoption bietet, also beispielsweise nicht zulässt, dass nach einer gewissen Anlernphase die Anwendung dazu lernt und dem Nutzer das für ihn wichtigste zuerst präsentiert, ist die User Experience schlecht.

alle diese sechs Punkte sollten bei Ihnen im Coding sauber abgebildet sein, damit man bei Ihrem Programm von einer benutzerfreundlichen Software sprechen kann, die auf dem Markt angenommen wird und die es wert ist, über eine agile Vorgehensmethode wie SCRUM entwickelt zu werden. Zusätzlich kommen neue Faktoren dazu, die bestimmend sind, wenn Sie mit Ihrer Software ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen wollen.

  • Sie haben 7 Sekunden Zeit, um die Aufmerksamkeit des Benutzers zu erlangen. Bekommt der Benutzer Ihrer Software innerhalb von 7 Sekunden eine Motivation oder einen Anreiz, um sich weiter mit Ihrer Software zu beschäftigen, oder ist er in dieser Zeit immer noch am Lesen irgendwelcher Texte oder klickt sich durch wilde Menüs?
  • Bekommt der Benutzer innerhalb von 30 Sekunden eine Idee, wozu er Ihre Software konkret benutzen kann?
  • Weiß der Benutzer innerhalb von 1 Minute, was ihre Software im Vergleich zur Konkurrenz einzigartig macht?

Agiles Vorgehensmodell

Nun, da Sie als allererstes den Gedanken der User Experience verinnerlicht haben, können Sie sich nun Gedanken um ein agiles Vorgehensmodell machen. Viele Kunden implementieren hier bereits SCRUM als Vorgehensmodell in der Entwicklung. Hierbei planen Sie zu Beginn gerade so viel, dass Sie zum ersten mal anfangen können mit der Entwicklung des Produkts, und setzen sich nur kleine Ziele wie erste Features. Nach Review und & Testphase planen Sie die nächste Iteration, bei der Sie sich wieder auf einige Kern-Features konzentrieren und diese reviewen und testen. Einen tieferen Einblick in SCRUM liefere ich in einem künftigen Post.

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CyberSafe TrustBroker als Lösung für Single Sign-On und Mehr-Faktor-Authentifzierung im SAP-Umfeld

Mit SAP SSO 3.0 wird es Ihnen möglich sein, den zweiten Faktor einer Mehrfaktorauthentifzierung an Ihren SAP-Systemenauf mobilen Geräten unter Android und Windows Phone zu implementieren. War unter SAP SSO 2.0 bereits iOS möglich, können Sie nun auch auf Apple-fremden Geräten den notwendigen Authentifizerungscode darstellen, den Sie zusätzlich zu Benutzername und Kennwort eingeben müssen.

Egal wie Sie sich drehen und wenden: Von den alten SAP Logon Tickets sollten Sie zügigst abweichen. Auch die SAP selbst empfiehlt aktuell schon verbreitete Standards wie Kerberos, SAML, X.509 und SPNEGO.

Dabei stellt sich vor allen Dingen im Hintergrund von SAP HANA die Frage, ob es nicht auch andere Lösungen gibt, auf einfache Art und Weise Single-Sign On mit Mehrfaktorauthentifiizierung zu kombinieren. Gerade wenn Sie ein Microsoft Active Directory betreiben und nach einer einfachen Lösung suchen, um Kerberos-Authentifizierung auch unter NIX-Systemen zu implementieren, bietet sich vielleicht das Produkt TrustBroker von CyberSafe an.

Das Produkt setzt auf einer preexistierenden User Authentication Infrastructure, also beispielsweise einem Microsoft Active Directory, auf. Dabei ist das Tool dazu in der Lage, eine Mehrfaktorauthentifizierung zu implementieren und diese sogar nur rollenbasiert zu enforcieren. So können sich beispielsweise Benutzer mit geringen Berechtigungen immer noch ohne MFA authentifizieren, während Administratoren zwingend eine MFA durchlaufen müssen.

Viele SAP Business Applications werden derzeit schon unterstützt. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese on-Premise oder in der Cloud angesiedelt sind. Auch werden Webanwendungen auf NetWeaver Java Stack sowie Fiori unterstützt und neben Windows auch Mac OS X als Client-System.

Konkret unterstützt das Tool derzeit verschiedene implementierungsszenarien:

  • Single Sign-On. Der User loggt sich erst in das Windows Active directory mit seinem Account ein und kann dann sich dann über Frontend-Software wie SAP Logon oder SAP Business Explorer anmelden, ohne zusätzliche Credentials angeben zu müssen.Wurde sich nicht mit einem Active directory Konto, sondern mit einem lokalen Konto am Windows-Client angemeldet, bekommt der User einen extra TrustBroker Sing-On Screen, in welchem man dann die Credentials des AD-Kontos eingeben kann, um sich die Abfrage bei den SAP Business Systemen zu sparen. Das ist dann de fakto ein Multiple Sign-On Prozess.

    Der Administrator eines SAP-Sytsems kann die Policy based Secondary Authentication (PBSA) aktivieren und somit festlegen, welche Benutzer einen zweiten Logon-Faktor benötigen und welche Authentifizierungsmethode genutzt werden muss, um sich am SAP-System anzumelden. So könnte man beispielsweise festlegen, dass ein Administrator oder Manager mit weitreichenden Rechten im Sytsem einen RSA SecurID Passocde eingeben muss, während alle anderen nur über ihren AD-Benutzer rein kommen.

  • Multiple Sing-On. Der Benutzer meldet sich über sein AD-konto an der Domäne oder über ein lokales Benutzerkonto am Windows- oder Mac OS X-Client an. Wenn Sie sich an einem SAP System einloggen wollen bekommen Sie einen TrustBroker Sign-On Bildschirm auf welchem Sie (ggf. nochmals) dazu augfefordert werden Ihr AD-Benuzterkennwort einzugeben. Alternativ kann ein X.509 Zertifikat auf einer smartcard bzw. im Microsoft Certificate Store genutzt werden. Wie schon im vorigen Szenario kann definiert werden, welche Benutzer zusätzlich einen zweiten Faktor angeben müssen.
  • Single Sign-On oder Multiple Sign-On über HTTP Negotiate. Dieses Feature wird aktiviert, wenn sich die User über Single Sign-ON an ICF services wie dem Fiori Launchpad, der Web GUI (SAP GUI for HTML), der CRM WebClient UI, einer Business Server Page (BSP) oder an einer WebDynpro ABAP Application anmelden wollen.

    Hier loggt sich der Benutzer erst ganz normal über sein AD-Benutzerkonto an seinem Windows Client ein. Wurde sich stattdessen mit einem lokalen Benutzer angemeldet, bekommt der bneutzer stattdessen eine TrustBroker Sign-On Page und wird dort dann nach den Active Directory Credentials gefragt. Das wäre dann wieder Multiple Sign-On. Die Multi Sign-On Variante mit der TrustBroker Sign-On Page funktioniert damit auch auf Mac OS X Clients und auf Mobile Devices wie Smartphones oder Tablets. Wie zuvor kann auch hier wieder festgelegt werden, welche Benutzer zusätzlich einen zweiten Faktor angeben müssen.

Als Fazit kann man also sagen, dass es mit dieser Lösung möglich ist, Multi Factor Authentication sowie Multiple bzw. Single Sign-On über alle SAP-Anwendungen hinweg über Kerberos abzubilden. Sofern Sie Single Sign-On über Kerberos für jegliche SAP Frontend-Technologie abbilden wollen, ist dieses Produkt durchaus einen Blick wert.

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Security Weaver Produkte zur Verbesserung der Sicherheit Ihrer SAP-Systemlandschaft

Security Weaver ist kein Neuling auf dem Markt und bietet mit seinem Produkt einen lösungsorientierten Ansatz, um insbesondere das Rollen- und Berechtigungssystem auf Vordermann zu birngen. Der Security Weaver Separations Enforcer sorgt dafür, dass in den im System genutztn rollen eine Segregation of Duties (SOD) gegeben ist, also kein SAP-Benutzer alleine Transaktionen tätigen kann, die gewöhnlicherweise nach dem Vier-Augen-Prinzip entschieden werden müssen – egal ob nun in betriebswirtschaftlicher oder technischer Sicht. Somit sichert das Produkt wieder etwas mehr den positiven Ausgang Ihrer Wirtschaftsprüfungen ab. Das tool unterstützt außerdem das Erweitern der internene SOD-Matrix durch kundenspezifische, eigene Transaktionen.

Das Tool prüft alle auf dem System existierenden Rollen nach Redundanzen und Konflikten in Berechtigungsobjekten. Dadurch müssen diese Konflikte nicht mehr manuell aufgeklärt werden. Dies hilft insbesondere beim Reinigen von alten Legacy Systemen und beim Durchführen regelmäßiger Revisionen zur Selbstkontrolle. Zusätzlich hilft das Tool zügig festzustellen, ob das zuweisen einer bestimmten Rolle oder eines Profils zu einem Benutzer Risiken beinhaltet oder nicht. So kann die Anfrage eines Benuzters, eine bestimmte Rolle zu erhalten, schneller positiv oder negativ beantwortet werden als früher. Desweiteren bietet das Tool eine Übersicht darüber, wie oft eine Rolle im System aktuell zugewiesen wurde und hilft somit beim Identifzieren von „Karteileichen“ und „Weitschüssen“. Desweiteren ist es Basis-Administratoren nun möglich, die Auswirkungen von Änderungen an einer Rolle zu sehen, bevor diese Änderungen überhaupt gespeichert bzw. transportiert werden.

Die Prüfungen des Tools helfen biem Erfüllen wichtiger Standards wie dem Sarbanes-Oxley Act (SOX), dem Foreign Corrupt Pracitces Act (FCPA) und dem Health insurance Portability and Accountability Act (HIPAA)

Zusätzlich ermöglicht das Tool, sich anzusehen, welche User von welchen Transaktionen Gebrauch gemacht haben und welche Daten sie modifiziert haben. Nicht nur das: Es ist auch möglich, User zu sperren, experien oder zu löschen, basierend auf der Aktivitäten, die in ihrem Konto aufgezeichnet werden. Außerdem spürt das Tool auf, wenn an einem Computer mehrere SAP-Benutzer arbeiten, und meldet dies.

Security Weaver bringt auch ein internes Rollenmanagement mit, welches automatisch ausasgekräfitge Dokumentationen zu den entwickelten Rollen erzeugt und deren Transport in die weitere Systemlandschaft vorbereitet. Außerdem ist es möglich, einen Genehmigungsprozess zu implemeniteren, über den Manager die Aktivierung von Rollen erst genehmigen müssen. Dieser Genehmigungsprozess basiert auf Wunsch komplett auf E-Mail und passiert daher auch von mobilen Geräten aus, von überall auf der Welt, ohne Zugang zum SAP-System zu erfordern.

Auch das Testen der rollen ist über die sogenannte Validation Workbench möglich. Sobald die Testphase abgeschlossen ist, werden die Rollen automatisch in einen Transportauftrag verschoben und transportiert. Desweiteren baut das Tool ein systemunabhängiges, zentrales Rollenverzeichnis auf, sodass Administratoren auf einen Schlag alle in der Systemlandschaft eingesetzten Rollen im Blick haben.

Ein weiteres Produkt von Security Weaver ist Emergency Access. Dieses Tool verwaltet den sogenannten Firefighting-Zugang, also einen Notfall-Zugriff auf das SAP-System mit angehobenen Berechtigungen. So kann es beispielsweise möglich sein, den Zugriff basierend auf vorkonfigurierter Konditionen bereitzustellen und dabei die Aktivitäten des Benutzers eindeutig mitzuprotokollieren. Die Aktivitäten im Protokoll können im toolinternen Reporting übersichtlich dargestellt und nachvollzogen werden.

Somit ist es einem Administrator möglich, sich selbst  Notfallbrechtigungen zuzuweisen, natürlich nicht ohne dass seine Tätigkeiten exakt protokolliert werden. es ist aber auch möglich, betriebswirtschaftlichen SAP-Anwendern bestimmte Berechtigungen nur für eine kurze Zeit zu geben und danach wieder automatisiert zu entziehen, so dass auch dieser Prozess vollautomatisch ablaufen kann und der User nicht dauerhaft mit angehoebenen Berechtigungen im System unterwegs ist.

Der Zugang zu Notfallberechtigungen kann eine Authentifzierung durch digitale signaturen erfordern, was wiederum die Anforderungen der US Food and Drug Administration (FDA) erfüllt. Diese Notfallrollen müssen dann von sogenannten Role Approvers genehmigt werden, bevor sie dem Antragsteller zugewiesen werden.

Das sogenannte Security Weaver Transaction Archive sammelt sammelt eine ausführungshistorie von SAP Transaktoinscodes innerhlab von ABAP Systemen. die Daten können dann zur Erfolgskontrolle von Schulungen, zur forensischen Analyse oder zur statistischen Auswertung genutzt werden. Die Statistik zeigt nicht nur den Transaktionscode an, sondern auch beispielsweise, welche programme damit augseführt wurden, welche tabellen in der SE16 aufgerufen wurden, welche schaltflächen angeklickt wurden, welche Berichte aufgerufen wurden und ob Transaktionen im Anzeige- oder im Änderungsmodus aufgerufen wurden.

Eine findige Unternehmensberatung kann Sie bei der Implementierung der von Security Weaver angebotenen Technologien unterstützen. Egal ob Sie den Prozess intern oder extern etablieren: Er trägt auf jeden Fall zur Erhöhung Ihrer internen Systemsicherheit und der Verbesserung Ihrer Effizienz bei Rolleneskalationen bei.

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Sprechen wir über IoT, Big Data und den Digital Core im SAP-Umfeld

Im Zuge der aktuellen Entwicklungen rund um SAP HANA und S/4HANA ist Frage um die Zukunft und dem Zusammenhang der aktuellen Trends in Industrie 4.0, dem Internet of Things und Big Data im Zusammenhang mit der SAP-produktpalette immer lauter geworden. Dieser Beitrag soll ein Versuch sein, eine Brücke zu zwischen den Trends, vor denen großen Enterprises in diesem agilen Zeitalter der Wertschöpfung stehen, und der auf diese Problematiken zugeschnittenen SAP-Produktlandschaft zu schlagen.

Um gleich im Vorfeld ein wenig Wind aus den Segeln dieses Beitrags zu nehmen: Viele der hier geschilderten Entwicklungen sind bei vielen Enterprise-Unternehmen schon seit einer Dekade Gang und Gäbe, insbesondere im Bereich der Fortune 500. Die aktuellen Entwicklungen schildern nur den Zugriff dieser technischen Innovationen für die Masse der Großunternehmen, in Verbindung mit den Innovationen, die SAP zu bieten hat. Sie werden daher beim Lesen dieses Beitrags mitunter feststellen, dass nicht alles wirklich „Neuland“ ist, sondern sich nur die Aufmerksamkeit der Allgemeinheit auf viele der hier geschilderten Szenarien verstärkt hat. Die ersten IoT-Geräte, die Bankautomaten, wurden beispielsweise schon im Jahr 1974 zum ersten mal aufgestellt. Das Buzzword IoT ist gerade deswegen ein Buzzword, weil in dieser Zeit gerade das Wachstum der IoT-Geräte in die Höhe schießt. Im Jahr 2016 haben wir ca. 6,4 Milliarden mit dem Internet verbundene Devices. Im Jahr 2020 rechnet man mit einem Anstieg auf 50 Milliarden.

Die Trends der modernen Industrie und dem Internet of Things

Schnelleres Analysieren anhand von Echtzeitdaten

Sensordaten sowie das Verhalten von Usern im Frontend beliebiger Desktop- und Webanwendungen lässt sich mit den heutigen Technologien in Echtzeit prozessieren. Jedoch ist mit der Möglichkeit zur schnellen digitalen Verarbeitung der Daten noch kein Benefit gewonnen, sofern der davor sitzende Mensch diese Daten dadurch nicht schneller auswerten und auf darauf aufbauen Entscheidungen treffen kann.

Deswegen braucht man schnelle und mächtige Tools zur Analyse der vorliegenden Daten. Der aktuelle Trend geht hier zu agilen Frontend-Technologien, bei denen das schnelle Erstellen aussagekräftiger Dashboards im Vordergrund steht. Zahlenwerte müssen schnellstens in ein Diagramm überführt werden können, in welchem die Kernaussage einer Problematik sofort sichtbar wird.

Und nicht nur klassische Analysewerkzeuge wie diagrammgestützte Dashboards sind nun wichtig. Auch die „neuen Formen der Daten“ müssen berücksichtigt werden, insbesondere

  • Textdaten. Text muss nun nicht nur über klassische Suchmaschinenmuster hinaus analysiert werden können. Wichtige Enabler in dieser Kategorie sind das Keywording, OCR-Texterkennung, dynamische Abfragen auf Datenbank (bspw. durch AJAX) u. v. m. Caching Instrumente für Suchmaschinenabfragen wie beispielsweise durch die SAP HANA Enterprise Search werden immer wichtiger werden.
  • Sprache. Sprachdaten müssen analysiert und durchsuchbar formatiert werden können. Konferenzgespräche, Notizen u. v. m. muss durch Text-Suchwörter greifbar gemacht werden
  • Geo Spatial Analyse. Daten müssen GPS-Koordinaten zugeordnet und auf übersichtlichen Karten dargestellt werden können. Die besondere Herausforderung hier ist eine detaillierte Auflösung, so dass Daten feine Unterschiede in den Landschaftsdaten aufzeigen können. Dies wiederum bedeutet, dass sehr viele Einzelwerte für die feinen Gitternetzpunkte auf einmal zur Verfügung stehen müssen, damit das Rendering der Karte nicht ewig dauert.
  • Live-Graphen-Analyse. Mathematische Funktionen auf Graphen müssen sofort und automatisiert angewendet werden.
  • Daten-Streaming. Echtzeitdaten, beispielsweise von den Sensoren einer Windkraftanlage, müssen in Echtzeit gefiltert und auf verschiedene Interessenten (beispielsweise Windparkbetreiber, Turbinenhersteller) verteilt werden können.

Schnelles Deployen von Lösungen und Anwendungen

Wer schnell analysiert, muss auch schnell reagieren können. Wer anhand seiner Analysetools heute eine Marktlücke findet, richtige Zeitpunkte zum Investieren oder Chancen zum Fortkommen sieht oder wittert, muss schnell entsprechende Maßnahmen ergreifen können. Und in unserem heutigen Zeitalter sind viele dieser Maßnahmen digital. Konkret müssen häufig IT-Systeme und Online-Services implementiert werden, um einen konkreten Business Case, den man erwarbeitet hat, nach vorne zu bringen. Dies wiederum stellt hohe Anforderungen an die Deploymentgeschwindigkeit solcher Services. Ein einfaches Beispiel wäre, dass es heute zu einem neuen Produkt auf dem Markt binnen Stunden einen passenden Online-Shop dazu gibt. Wer dort der erste ist, erreicht rasch eine kritische Nutzerzahl, welche die nachkommende Konkurrenz häufig in das Aus buchsiert. Denn gerade im Internet gilt das Prinzip: The Winner takes it all. Heißt wenn Sie auf Dauer eine Führerposition im Online Markt halten, gehört Ihnen auf lange Sicht der gesamte Markt.

Schnelles Skalieren

Doch bringt es nichts, eine IT-Dienstleistung schnell deployen zu können, wenn nach 4 Monaten Betrieb der Service derart beliebt geworden ist, dass Hardware und Software die steigende Nachfrage nicht mehr befriedigen können und in die Knie gehen. Gerade jetzt, wo das Datenvolumen und das Nutzeraufkommen steigt, muss der IT-Service gerade umso besser laufen. Das Skalieren von Hard- und Software bei steigendem Konsum eines IT-Services muss daher rasch und „On-Demand“ erfolgen können.

Viele sehen die Cloud als Lösung für dieses Problem, denn beim Auslagern Ihrer Systeme in die Cloud sind Sie selbst im Zweifel nur noch zuständig für das rechtzeitige Buchen des nächsthöheren Servicepaketes und zumndest die hardwareseitigen Schritte erledigt dann der Dienstleister für Sie vollautomatisch. Dies beschleunigt bei richtiger Anwendung den Entwicklungsprozess, da somit ein kollaboratives Arbeiten ähnlich aktueller Trends in der Softwareentwicklung möglich wird, denn es alle Ingenieure arbeiten in einem zentralen Repository an den dort bereitgestellten Medien.

Sprechen wir über IoT, Big Data und den Digital Core im SAP-Umfeld weiterlesen →

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Konsequent 2-Faktor-Authentifizierung (2FA, MFA) nutzen

Zwei-Faktor oder auch Mehr-Faktor-Authentifzierung (2FA bzw. MFA) fügt eine zusätzliche Sicherheitsschicht für Sie beim Nutzen all Ihrer Online-Services hinzu. Mit einer solchen Authentifizierung müssen Sie zur Anmeldung bei verschiedenen Services wie GMail, Amazon, Linkedin, Paypal usw. neben ihrer Benutzernamen/Passwort-Kombination zusätzlich einen Code oder eine Schlüsseldatei angeben, welches Ihnen von einem anderen Gerät geliefert wird als dem, von dem aus Sie sich anmelden. Kurzum: Um sich anzumelden müssen Sie etwas angeben was Sie wissen (Passwort) und Informationen von etwas was Sie haben (Code auf dem Smartphone beispielsweise).

Diese Art der Authentifizierung verhindert, dass sich jemand ohne Ihre Erlaubnis in Ihre Konten einloggen kann, wenn er ihr Passwort weiß, was ohne Mehrfaktorauthentifizierung möglich wäre. Einmal einen Zettel verloren, auf dem ein Passwort aufgeschrieben war, einmal vom Kollegen bei der Passworteingabe beobachtet worden oder einer Phishing-Mail zum Opfer gefallen, machen Sie sich normalerweise verwundbar gegen einen Identitätsdiebstahl, der Sie viel Geld und Privatsphäre kosten kann. Mit Mehrfaktorauthentifizierung haben es die Täter nicht mehr so leicht, denn Sie müssen zusätzlich noch das Gerät von Ihnen besitzen, auf dem Sie den zweiten Faktor angezeigt bekommen, und da scheitern die meisten.

Im folgenden zeige ich Ihnen die wichtigsten Implementierungen von Mehrfaktorauthentifizierung in unserer aktuellen Zeit und möchte Ihnen damit helfen, sicherer im Internet unterwegs zu sein.

Das Wichtigste gleich vorweg: Passwortmanager

In einem vergangenen Beitrag habe ich über den Passwortmanager KeePass aufgeklärt. Nur weil wir jetzt in diesem Beitrag vor haben, eine Mehrfaktorauthentifizierung einzurichten, heißt dies noch lange nicht, dass Sie sich nicht mehr um die Sicherheit Ihrer Passwörter scheren sollten. KeePass hilft Ihnen schonmal dabei, für jeden Service ein anderes Kennwort zu verwenden, weil Sie sich Ihre Passwörter nicht mehr merken müssen. Stattdessen entnehmen Sie die Kennwörter aus dem Tool und wissen mitunter nicht einmal, welches Kennwort Sie für einen gewissen Dienst wirklich haben.

Desweiteren fügen Sie nach Möglichkeit Ihre Passwörter nur noch über die verschlüsselte Zwischenablage ein und tippen die Kennwörter daher nicht mehr über die Tastatur ein, was vor Keyloggern schützt. Ein Passwortmanager wie KeePass macht also absolut Sinn.

Doch grundsätzlich haben Sie natürlich Angst davor, dass jemand das Master-Kennwort für Ihre .kdbx-Datei errät und dadurch dazu in der Lage ist, alle Ihre Kennwörter auf einen Streich zu erhaschen. Schützen können Sie sich davor, indem Sie bei KeePass ebenfalls eine Mehrfaktorauthentifizerung einführen. Dazu öffnen Sie die .kdbx in KeePass und navigieren dann zu File -> Change Master Key. Neben dem Kennwort setzen Sie nun auch einen Haken bei „Key file / provider“ und erzeugen sich eine .key-Datei auf Ihrem Dateisystem. Diese .key-Datei speichern Sie am besten direkt auf einem USB-Stick, den Sie fortan immer an Ihrem Schlüsselbund bei sich tragen. Vergessen Sie nicht, die .kdbx-Datei abzuspeichern, daimt die .key-Datei in Zukunft verlangt wird.

Wenn Sie nun in Zukunft an Ihre .kdbx-Datei heran wollen, müssen Sie nicht nur das Master-Kennwort angeben, sondern auch den Pfad zur .key-Datei angeben. Dies zwingt Sie wiederum dazu, den zugehörigen USB-Stick anzustecken, um dem Tool den Zugriff auf die .key-Datei zu ermöglichen. sobald die KeePass-Datenbank geöffnet ist, ziehen Sie den USB-Stick sofort wieder ab, damit niemand mehr an die .key-Datei heran kann. Speichern Sie die .key-Datei niemals auf einer lokalen festplatte oder in der Cloud (Dropbox, Google Drive o. Ä.), denn dort kann beispielsweise eine Malware an die .key-Datei nachträglich herankommen. Bewahren Sie die .key-Datei immer nur auf zwei verschiedenen externen Datenträgern auf, die Sie nur bei Bedarf an Ihren PC anschließen, also beispielsweise auf zwei USB-Sticks, wobei der zweite nur als Backup dient.

Noch ein letzter Hinweis hierzu: Natürlich sollten Sie immer noch auf ein Passwort bestehen und sich nicht alleine auf eine .key-Datei verlassen. Ein wirklicher Schutz ist nur dann gegeben, wenn Sie sowohl Master Passwort als auch eine .key-Datei verlangen.

E-Mail und E-Post

Der allerwichtigste Service, der meiner Meinung nach als aller erstes auf Multi Faktor Authentifizierung umgestellt gehört, ist Ihre E-Mail. Und da wären wir schon beim Problem: Die meisten E-Mail Anbieter bieten dieses Feature nämlich überhaupt nicht an (stand 11/2016). Wenn Sie noch aktuell bei solchen Anbietern rumgeistern, wie beispielsweise bei typischen Verdächtigen wie web.de oder gmx.de, dann ist mein Tipp an Sie: Wechseln Sie! Diese Wettbewerber schwimmen nicht mehr auf der aktuellen Woge der Zeit mit und gehören daher als Dinosaurier von der Kundschaft aussortiert. Wechseln Sie auf einen Anbieter, der 2FA unterstützt, wie beispielsweise Gmail. Wie Sie 2FA bei Gmail und anderen Mailhostern einrichten, erklärt Ihnen die Seite turnon2fa.com.

Viele User haben nach Einrichtung von 2FA Probleme beim Abrufen Ihrer Mails in lokalen Mailclients oder im Smartphone. Nachdem Sie Zwei-Faktor-Authentifizerung eingerichtet haben, können Sie bei richtiger Konfiguration immer noch in Mail-Clients wie etwa Mozilla Thunderbird Ihre Mails abfragen. Ich empfehle Ihnen hierzu nicht, ein sogenanntes App-passwort zu erstellen, denn dieses macht die Mehrfaktorauthentifizierung wieder kaputt, indem für Thunderbird wieder nur noch das App-Passwort zum Login angegeben werden muss. Stattdessen sollten Sie Ihr Konto im Mozilla Thunderbird einmal entfernen und wieder hinzufügen (Vorsicht bei POP3: Vorher E-Mails sichern!). Danach wird Mozilla Thunderbird bei jedem Start ein Pop-Up öffnen, in dem Sie sich bei GMail anmelden und Ihren Authenticator Code eingeben müssen. Nachdem Sie dadurch die Mehrfaktorauthentifizierung abgeschlossen haben, können Sie Ihre Mails abrufen.

Um Ihre Mails trotz 2FA auch auf dem Smartphone weiterhin empfangen zu können, brauchen Sie entweder eine dedizierte App wie beispielsweise die Gmail-App, oder Sie greifen auf Ihre Mails über ein Web-Frontend wie beispielsweise roundcube zu, welches den 2FA-Prozess unterstützt.

Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse hingegen selber hosten, beispielsweise über einen dovecot/postfix Linux-Server, dann sind Sie selber dafür zuständig, eine Mehrfaktorauthentifzierung zu implementieren. Hierbei sollten Sie die Mehrfaktorauthentifzierung jedoch nur für den empfangenen Mailteil, also dovecot implentieren, heißt: wenn jemand Ihre E-Mails empfangen will, muss er sich über 2FA authentifzieren, beim Versenden reicht nur das Passwort. Denn beim Versenden sollten Sie Ihre E-Mails auf andere Art und Weise absichern, damit Ihre Kommunuikationspartner wissen, dass die E-Mails auch von Ihnen kommen – indem Sie nämlich asymmetrische Schlüsselverfahren wie GnuPG, PGP oder S/MIME verwenden. Über GnuPG habe ich hier bereits in der Vergangenheit schonmal geschrieben. Ihren empfangenen dovecot-Server können Sie beispielsweise über die Lösung PrivacyIdea mit 2FA ausstatten.

sind sie außerdem im E-Postbrief Service der Deutschen Post angemeldet, sollten Sie auch für diesen eine Mehrfaktorauthentifizerung konfigurieren.

Online-Services und Instant Messenger

Es gibt viele wichtige Online-Services, bei denen es sich meiner Meinung nach absolut lohnt, eine 2FA-Authentifzierung anzuschalten. Gute Beispiele hierfür sind beispielsweise

  • Microsoft’s live.com
  • Office 365
  • Amazon.de
  • Paypal
  • Facebook
  • Twitter
  • Xing
  • Linkedin
  • Cloud-Konten wie Dropbox, Google Drive, box.com
  • Smartphone-Konten wie Apple ID und Google ID
  • Webhoster Ihrer E-Mails, Domains und Webserver

Aber auch Instant Messenger wie Skype können Sie mit einer 2FA ausstatten, sofern Ihr Skype-Konto mit einem Microsoft live.com-Konto verknüpft ist. Haben Sie noch ein altes Skype-Konto müssen Sie dieses entweder mit einem live-Konto verknüpfen oder gleich Ihre Kontakte auf ein dediziertes live-Konto migrieren.

Auch der Smartphone-Messenger WhatsApp unterstützt nun seit geraumer Zeit Mehrfaktorauthentifizierung.

Die Einrichtung von Multi Factor Authentication für diese verschiedenen Dienste entnehmen Sie am besten der Seite turnon2fa.com. Einziges Manko ist: Bei amazon.de können Sie 2FA bisher nur über die US-Seite amazon.com anschalten. Wenn Sie den gleichen Menüpunkt auf amazon.de suchen werden, werden Sie nicht fündig. Melden Sie sich jedoch auf amazon.com mit Ihrem Amazon-Konto an und aktivieren dort 2FA, gilt dieses auch für die deutsche Seite amazon.de. Das heißt amazon.de bietet Ihnen de fakto 2FA, Sie müssen jedoch den Umweg über die US-Domain gehen.

Auch moderne Webhoster wie Netcup (über Netcup habe ich hier schonmal gesprochen) ermöglichen mittlerweile eine Mehr-Faktor-Authentififizierung im Kundenportal. Eine Anleitung gibt es hier.

Das schwarze Schaf ist bis heute ebay. Ebay unterstützt bis heute keine wirkliche Multi Factor Authentication.

Zugriff auf Betriebssysteme

Nachdem Sie nun Mehrfaktorauthentifzierung in Ihrem Passwortmanager, E-Mail und auf den Online-Plattformen im Web aktiviert haben, sollten Sie nun auch den Zugriff auf Ihr Betriebssystem selbst absichern.

Unter Windows 10 können Sie als Privatanwender 2FA aktivieren, sofern Sie sich mit einem live.com Konto anmelden. Mit einem lokalen Windows-Account funktioniert es leider bisher nicht.

Melden Sie sich hingegen in einem Business-Umfeld am Active Directory Ihres Unternehmens an, ist Ihre IT-Abteilung für die Implementierung von 2FA zuständig. Hierzu bietet Microsoft in seiner Azure-Cloud bereits einen MFA-Dienst an, mit dem es Ihnen in Zukunft möglich ist, sich auch am Business-Notebook mit Mehrfaktorauthentifizierung anzumelden.

Unter Linux können Sie als Privatanwender Dienste wie PrivacyIdea verwenden, um die PAM, das Linux-Modul, welches für die Authentifizerung zuständig ist, mit MFA auszustatten. Eine gute Anleitung dazu gibt es hier.

Wenn Sie als Linux-Administrator sich desöfteren per SSH an einem Server per 2FA anmelden wollen, sind meine Posts über Public Key Authentication (Windows-Client | Linux-Client) für Sie wichtig. Wichtig ist hier wieder, dass Sie den Private Key für die SSH-Anmeldung nicht lokal oder in der Cloud, sondern immer nur auf einem externen USB-Stick speichern, den Sie ständig bei sich tragen, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Wenn Sie Ihren PC aus der Ferne über TeamViewer warten, sollten Sie MFA für TeamViewer aktivieren.

Moderne Webanwendungen

Moderne Webanwendungen zum selber Einrichten wie WordPress, Atlassian Confluence oder MediaWiki bieten mittlerweile diverse Möglichkeiten für Mehrfaktorauthentifizierung an. Atlassian Confluence unterstützt dieses Feature beispielsweise über Duo, eine Anleitungseinrichtung gibt es hier. WordPress bietet die Einrichtung über das Plugin WordPress 2-Step verification an.

Und auch wenn Sie sich beispielsweise über einen Service wie Owncloud einen eigenen Cloud Service erschaffen haben, können Sie diesem eine Mehrfaktorauthentifizierung hinzufügen. Eine gute Anleitung finden Sie hier.

Wenn Sie Ihre Web Services über ein Administrations-Frontend wie Parallels Plesk oder cPanel administrieren, können Sie auch hier 2FA einrichten. Für Parallels Plesk installieren und konfigurieren Sie die Erweiterung Google Authenticator. Für das kostenlose cPanel gibt es hier eine gute Anleitung.

Alte und selbstentwickelte Webanwendungen

Was machen Sie denn jetzt mit alten Webanwendungen, die von sich aus keine Unterstützung von Mehr Faktor Authentifizierung mitbringen, beispielsweise alte PHP-Foren wie phpbb o. Ä.? Hier implementieren Sie die Multi Faktor Authentifizerung nicht in der Webanwendung, sondern im Webserver. Eine gute Anleitung für den Webserver Apache über xradius gibt es hier.

Wenn Sie selbst eine Webanwendung entwickeln, müssen Sie das Rad nicht neu erfinden. Der Google Authenticator oder Duo bieten hierfür vorbereitete APIs an, die Sie in Ihren Webanwendungen hierzu nutzen können.

Dateiverschlüsselung

Wenn Sie sich meinen Post über Datenverschlüsselung angesehen werden, nutzen Sie vielleicht Lösungen wie TrueCrypt, um empfindliche Dokumente und andere private Daten zu verschlüsseln. Hier können Sie die Sicherheit erhöhen, indem Sie zur Entschlüsselung des TrueCrypt-Containers neben einem Passwort zusätzlich eine Schlüsseldatei verlangen. Diese Schlüsseldatei sollten Sie wiederum nicht lokal oder in der Cloud, sondern immer nur auf einem externen USB-Stick gespeichert haben.

Abschließender Tipp

kaufen Sie sich einen USB-Stick mit Loch, sodass Sie ihn in einen Schlüssel Cage integrieren können und somit immer gut verstaut dabei haben. So sind Ihre Schlüsseldateien für KeePass, SSH und TrueCrypt immer gut aufgehoben.

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