IT Backup-Strategien: One Phase vs Two Phase Backup

In diesem kurzen Post möchte ich einen kurzen Vergleich zwischen zwei Backup-Strategien anstellen. diese Strategie bezieht sich vor allen Dingen auf den Unternehmensbereich. Es empfiehlt sich, als Einstieg meinen Post über den Sinn und Vergleich von Tertiärspeichermedien zu lesen.

In diesem Post besprechen wir, inwieweit es sinnvoll ist, Backups direkt auf einen Tertiärspeicher wie etwa ein Magnetband oder eine Blu Ray zu fahren, anstatt erst den Umweg über einen Sekundärspeicher zu gehen. Backupt man seine Daten direkt auf einen Tertiärspeicher, spricht man von einem One-Phase-Backup. Backupt man seine Daten vorher auf einen Sekundärspeicher wie ein Storage Area Network oder eine normale SSD-/Festplatten-Partition, bevor man sie danach auf ein Tertiärmedium schreibt, spricht man von einem Two-Phase-Backup.

Warum man überhaupt auf ein Tertiärmedium backupt und nicht immer nur das aktuelle Backup auf einem gesonderten Sekundärspeicher vorhält, darüber haben wir ja gesprochen: Es soll die Möglichkeit geben, auf ein früheres Backup zurückzuspringen, falls man erst verspätet eine Inkonsistenz im aktuellen Backup entdeckt.

Dabei darf man nicht vergessen, dass wir in dem oben verlinkten Post auch davon gesprochen haben, dass ein Storage Area Network nicht nur als Sekundär-, sondern auch als Tertiärspeicher dienen kann. Dabei wird das Backup einfach auf mehrere Medien innerhalb des Storage Area Network kopiert. Das aktuelle Backup wird immer auf einem sehr schnellen Medium innerhalb des Storage Area Networks vorgehalten und die vergangenen Backups werden auf langsamere Medien innerhalb des SAN kopiert. So kann man sich beispeilsweise vorstellen, dass der Datenspeicher, auf dem eine Datenbank ihre Datendateien hat, auf schnellen SSDs speichert, das tagesaktuelle Backup auf 15000 RPM Festplatten im RAID 1/RAID 10-Verbund und die älteren Backups auf 5400 RPM Festplatten im RAID 5 Verbindung.

Spielen wir mal verschiedene Beispiele durch. In unserem ersten Szenario wird das Backup der Datenbank auf der SSD erstmal auf eine extra Festplatte geschrieben, die in dem Gehäuse des Servers eingeschoben ist. Von dieser Festplatte wird das Backup dann auf ein Magnetband geschrieben, um es für eventuelle Rücksprünge zu archivieren. Das wäre ein Two-Wa-Backup.

Ebenso ein Two-Way-Backup wäre es, wenn die Daten auf der SSD des Servers zunächst in das Storage Area Network auf schnelle 15000 RPM Festplatten geschrieben werden. Von dort aus werden sie dann auf langsamere 5400 RPM-Festplatten archiviert.

Ein One-Way-Backup wäre, wenn ein Datenbank-Backup direkt von der SSD des Servers auf ein Magnetband oder auf die langsamen Festplatten im SAN geschrieben werden würde.

Die Vorteile eines Two-way-Backups:

  • Das erste Backup ist ja das Backup, welches den eigentlichen Serverdienst, also beispielsweise die Datenbank, belastet. Desweiteren ist das Primärmedium, in diesem Falle die SSDs, wieder schneller frei. Dieses Backup dauert nicht so lange und die Last auf dem Server ist daher geringer. Die Anwender merken eine geringere Beeinträchtigung des Systems durch das Backup
  • Die Daten werden zweimal kopiert und liegt das tagesaktuelle Backup daher von Haus aus schonmal an zwei Orten, was eine höhere Sicherheit darstellt. zudem kann über Prüfsummen festgestellt werden, ob das Backup, welches auf dem Tertiärspeicher ankommt, genau dem Backup entspricht, welches auf dem Sekundärspeicher liegt. Daher kann in zusätzlicher Instanz genauer festgestellt werden, ob das Backup sauber auf das Tertiärmedium gewandert ist

Die Nachteile eines Two-way-Backups

  • das Gesamtbackup dauert länger, da das Backup erst auf den Sekundärspeicher und danach auf den Tertiärspeicher geschrieben werden muss. Somit wird zwar der Serverdienst an sich (also etwa die datenbank) und der Primärspeicher beim allerersten Backup nicht mehr so lange belastet, dafür wird aber der sekundärspeicher belastet. Befindet sich der Sekundärspeicher im Server, auf dem auch der Serverdienst läuft, kann zwar die Kopie vom Sekundär- auf den Tertiärspeicher mit niedrigerer Priorität passieren, so dass der Primärspeicher und der Serverdienst einen Großteil der Systemressourcen bekommt – einen teil der Ressourcen muss das Sstem jedoch für die Kopie schon zur Verfügung stellen. Daher ist der Zeitraum, bis zu dem das System wieder seine volle Leistung zur Verfügung hat, länger. Liegt der Sekundärspeicher hingegen nicht auf dem Serversystem, sondern im Netzwerk oder in einem Storage Area Network, so wird dieses belastet, was bei kleinen Netzwerken einen Unterschied machen kann, insbesondere, wenn mehrere Two-Way-Backups mehrerer Server gleichzeitig laufen sollen.
  • Die Kosten und der Verwaltungsaufwand sind höher, da neben dem Tertiärspeicher zusätzlich ein Sekundärspeicher angeschafft und gewartet werden muss.

Meine persönliche Meinung dazu ist, dass in den allermeisten Fällen die erhöhten Kosten für den zusätzlichen Speicheraufwand zu vernachlässigen sind, besonders angesichts der heutigen Preise für Speicherkapazität, die sich ja im Keller befinden. Und der Vorteil, dass der Serverdienst und der Primärspeicher früher seine Ruhe hat, überwiegt meiner Meinung nach der längeren Gesamtdauer des Backups. Das lässt sich mit Performance-Diagrammen innerhalb des Serversystems auch meist nachvollziehen und darstellen

Ich persönlich rate meinen Kunden daher sehr häufig zu einem Two-Way-Backup.

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

Ein paar Tipps zum Thema Motivation und Glücklich sein

Ihr wisst ja, wie es bei Männern so ist. Im nüchternen Zustand unterhält man sich nur über Fußball, Frauen und die aktuellen BILD-Schlagzeilen.

Sobald allerdings die ersten paar Krüge gestemmt sind, erhebt sich der Geist des Mannes über seine Grundbedürfnisse hinaus und er dreht den Schlüssel im Tor des philosophischen Denkens.

Und genau das ist am Wochenende in einer Kneipe mit einem Freund passiert. Dabei haben wir uns über das elementarste aller Themen auf dieser Welt unterhalten: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Heul nicht rum. Alles ist lösbar

Ein Punkt, bei dem wir uns beide einig waren, ist die Tatsache, dass Menschen, die sich ständig über die Umstände dieses heutigen Lebens beschweren, nie an den Punkt der Zufriedenheit ankommen werden.

Das Internet ist voll von Menschen, die versuchen dir zu erklären, dass die Politik korrupt ist, die Industrie nur an dein Geld will und sich nicht um deine Gesundheit schert, und dass wir alle in einer Matrix leben, die in Wahrheit von außerirdischen Reptiloiden kontrolliert wird. Sie erzählen dir, dass der Mensch am Leid in der Welt schuld ist, es dem Universum ohne Homo sapiens viel besser gehe, und bestenfalls noch, dass wir alle in Sünde leben und in die Hölle kommen.

Solche Schwarzseher können einen ganz schön runterziehen. Doch es gibt keinen Grund dazu. Diese Menschen sind nicht umsonst so verbittert und unzufrieden mit ihrer Situation – denn nicht häufig sind sie nicht ganz unschuldig daran. Anstatt jedoch an sich zu arbeiten, verbringen Sie ihren Alltag damit, um Ihrem Frust im Internet loszuwerden und ihrer Regierung und anderen höheren Instanzen die Schuld zuzuschieben.

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Kämpfern, die etwas an der Welt verändert haben – und Heulsusen. Namen wie Martin Luther King oder Nelson Mandela sind nicht in Internetforen oder in der Youtube-Kommentarsektion groß geworden, sondern sie haben Probleme analysiert und mit anderen zusammengearbeitet, um eine Lösung herbeizuführen. Nur weil es jedoch solche historischen Positivbeispiele unter den Revolutionären gibt, heißt das nicht, dass du persönlich den Sinn hinter deiner Existenz hinterfragen musst, wenn die Chemtrail-Liesl auf Youtube mal wieder den Aluhut aufsetzt und dir erzählen will, dass die Bundesrepublik Deutschland eine GmbH ist und daher nur an dein Geld will.

Die waren Gewinner im Leben, und das lehrt uns bereits die Evolution, sind die, die sich an Veränderungen im Leben zunächst anpassen konnten und erst in zweiter Instanz über eine Lösung nachgedacht haben.

Ein paar Tipps zum Thema Motivation und Glücklich sein weiterlesen →

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

Medien auf Youtube neu erleben

Mittlerweile allseits bekannt ist die Möglichkeit, Videospiele oder Filme sowie Fernsehserien über die Plattform Youtube neu zu erleben.

Fernsehshows und Filme

Viele beliebte Fernsehserien werden auf Youtube auseinander genommen. So gibt es dedizierte Kanäle, die als sogenannte „Post Show Recaps“ nach Ablauf einer Staffel die Geschehnisse  der aktuellen Staffel diskutieren und Spekulationen auf den Plot der kommenden Staffel äußern.

Andere Kanäle haben sich darauf spezialisiert, (Kino-)Filme  auf ernste oder auch humorvolle Art und Weise zu reviewen.

Und natürlich gibt es auch Kanäle, die darauf spezialisiert sind, Hintergrundinformationen über filme und Serien zu liefern, die nicht direkt in den Episoden erwähnt werden, sondern sozusagen zu den insider-Informationen gehören.

Bücher

Auch bei den Büchern muss sich Youtube derzeit nicht verstecken. Obwohl genügend Potential da wäre, gibt es derzeit noch sehr wenige Book-Reviews auf Youtube, die größtenteils nur den Charakter von kurzen Zusammenfassungen haben.

Medien auf Youtube neu erleben weiterlesen →

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

von UEFI-inkompatiblem Medium booten

Die meisten neuen Gaming-PCs und Notebooks haben standardmäßig nur noch den UEFI-Boot-Modus aktiviert. Das heißt, Sie können nur noch von Festplatten, USB-Sticks, und CDs booten, die ein Verzeichnis UEFI mit einem entsprechenden UEFI-Boot-Menü enthalten haben. Wenn Sie in das UEFI-Boot-Menü schauen, wird Ihnen das Gerät wahrschienlich sogar angezeigt. Dabei bekommen Sie dann mitunter nur eine Boot option wie beispielsweise [UEFI] <Name des USB-Sticks> angezeigt. Wenn Sie versuchen, von dieser boot-Option zu booten, beißen Sie auf Granit.

Bei manchen UEFIs bekommen Sie enben der UEFI-Boot-Option zusätzlich die Bios-kompatible Boot-Option gleich mit angezeigt. Diese erkennen Sie daran, dass das [UEFI]-Tag vor dieser boot-Option fehlt.

Einige Geräte, wie beispielsweise aktuelle ASUS Gamer-Notebooks (konkretes Beispiel ASUS GL551JK) verweigern jedoch BIOS-Bootoptionen standardmäßig aus gutem Grund. Denn UEFI-Boot ist wesentlich sicherer als BIOS-Boot-Optionen.

Wenn Sie bei solchen Geräten ein nur-BIOS-kompatibles Boot Device booten möchten, müssen Sie erst in den BIOS Optionenn unter Security / Secure Boot die Secure Boot Option ausschalten, die BIOS-Einstellungen speichern und das Gerät nue starten. Danach müssen Sie unter Boot die Funktionalität Enable CSM auf aktiviert setzen. Dies ist der BIOS-Kompatibilitätsmodus. Erst, wenn Sie CSM aktiviert, die Einstellung gespeichert und neu gestartet haben, können Sie das BIOS-only-Boot-Device im Boot-Menü als Bootoption auswählen.

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

Chatroulette und Omegle im Vergleich

Sie sind auf Parties und auch bei purer Langeweile der Hit: Auf Webcam-Chat-Plattformen werden Sie mit einem zufällig gewählten Chatpartner verbunden. Dabei gehört es auf diesen plattformen zum guten Ton, sich mit aktivierter Webcam per Videochat zu unterhalten. Nach einiger Erfahrung treffen Sie neben Musikern, Party-Liveübertragungen und kostümierten Alleinunterhaltern leider auch hin und wieder auf Exhibitionisten. Sie sollten diese portale also nicht unbedingt Ihren Kindern zeigen ;). Wenn Sie selbst allerdings kein Sensibelchen sind, können Sie hier wechselhaft sehr objekteive und den intellekt anregende aber auch andererseits zum Wegschmeißen komische Unterhaltungen mit völlig fremden Leuten führen.

Die beiden größten plattformen in diesem Bereich sind einerseits Chatroulette und zum anderen Omegle. Ich persönlich habe mit beiden Plattformen durchweg positive Erfahrungen gemacht. Wie bereits gesagt, muss man halt die nötige Wettergegerbtheit gegenüber den hin und wieder aggressiven und nackten Individuen mitbringen, die hin und wieder auf dem Bildschirm aufflackern.

In diesem Post möchte ich einfach nur einen kurzen subjektiv geprägten Vergleich zwischen den beiden Plattformen anstellen für den Fall, dass Sie eine kleine Vorabbeurteilung haben wollen, welche Plattform sich für Sie eher eignet.

Chatroulette – der Fokus liegt auf Spaß

2015-09-19_16h28_31

Zunächst einmal muss gesagt werden, dass sich beide Plattformen – also sowohl Chatroulette als auch Omegle – für beide Interessen eignen: Egal ob man sich nun einfach nur nett oder sogar intellektuell über verschiedene Themen mit Fremden unterhalten oder einfach nur Spaß haben möchte: Es kommt immer auf den Gesprächspartner an, den man zugeteilt bekommt. Und darauf haben die beiden plattformen eben wenig Einfluss.

Jedoch habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass bei Chatroulette der Fokus sehr stark auf dem Spaßfaktor liegt. Chatroulette wird nicht von der Administration gemonitored. Das bedeutet, es gibt keine Moderatoren, die sich stichprobenartig die Video-Feeds verschiedener Unterhaltungen ansehen. Die einzige Möglichkeit, jemanden auf Chatroulette auszuschließen, ist, wenn er von mehreren Personen über einen entsprechenden Melden-Button reported wird. Hat eine Person eine gewisse Anzahl an meldungen gesammelt, wird seine IP-Adresse für 24 Stunden aus dem Portal entfernt. Da dies dann aber auch schon das einzige Hindernis ist, ist die Atmosphäre auf chatroulette entsprechend ungezwungen – sowohl zum Nachteil als auch zum Vorteil. So kann es Ihnen zwar passieren, dass Sie auf einmal entblößte Geschlechtsteile auf dem Bildschirm präsentiert bekommen – dafür gibt es aber auch teilweise Webcams, die im Tumult einer Party aufgestellt sind, als Batman-Verkleidete Laien-Schauspieler oder im Anzug den Gangnam-Style tanzende Asiaten vor die Linse.

Omegle – etwas mehr für die Kreativen und Seriösen Nutzer

Omegle bietet verschiedene Kanäle an. Der Standardkanal für den Videochat, der standardmäßig aktiviert ist, wenn Sie auf der Startseite den Button „Video“ klicken, wird gemonitored. Das heißt in diesem Kanal gibt es MOderatoren, die sich stichprobenartig die Video-Feeds von verschiedenen Unterhaltungen ansehen. Stellen die Moderatoren fest, dass ein Nutzer „inapropriate content“ sendet, indem er sich beispielsweise unten herum entblößt, wird dieser auch ohne Meldung durch andere Nutzer sofort auf dem Portal entfernt. Dafür ist die Atmosphäre auf omegle manchmal etwas gezwungener, da die Nutzer sich hier desöfteren bewusst sind, dass Ihre Unterhaltungen zusätzlich von Moderatoren mitgehört werden. Desweiteren kann es auch einmal sein, dass wenn zwei Gesprächspartner sehr heftig miteinander kommunizieren (Streit, Sexchat), die Moderatoren das Gespräch ohne Einverständnis der beiden Gesprächspartner von sich aus unterbrechen.

Als positiven Nebeneffekt trifft man im Omegle-Standardkanal deswegen besonders bevorzugt auf Gesprächspartner, die irgendetwas kreatives machen. Beispielsweise vor laufender Kamera bilder zeichnen / malen, Musik spielen oder singen z. B. oder mit denen man auch mal ein seriöses Gespräch führen kann.

Omegle bietet aber noch einen zweiten Video-Channel – die Unmoderated Section. Diese wird nicht von Moderatoren observiert und bietet daher eine ähnliche Erfahrung wie Chatroulette.

2015-09-19_16h26_11

Neben seinen zwei Video-Channels bietet Omegle außerdem einen Chat-only-Modus und einen Question-Modus. in letzterem stellt ein „Quizmaster“ eine Frage und zwei Gesprächspartner können über diese Frage diskutieren. Dieser Modus bringt etwas Abwechslung und ist sehr kurzweilig.

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

Disk Backup vs Tape Backup und andere Tertiärspeicher

Wenn Sie als Systemadministrator oder IT-Architekt irgendwann mit der Thematik der Backup- und Recovery-Planung Ihrer IT-Systeme in Kontakt kommen, kommen Sie an der Frage des passenden Mediums für ein Backup nicht vorbei. Dieser Post befasst sich mit der Analyse verschiedener Backup-Szenarien aus Business-Sicht. Wenn Sie als Privatanwender anch einem passenden, kostengünstigen Backup-Medium sind, bietet dieser Post von mir eine Antwort auf Ihre Frage. In diesem Beitrag gehe ich davon aus, dass Cloud-Lösungen wie Amazon Cloud Drive für Sie nicht in Frage kommen, da Ihr Unternehmen mit sensiblen Daten arbeitet.

Die grundlegende Frage ist die. Sie haben ihre produktiven Daten, mit denen Ihr System arbeitet, erst einmal grundsätzlich auf einem sogenannten Primärspeicher installiert. das heißt, wenn Sie beispielsweise ein Datenbankmanagementsystem nutzen, liegen die Daten dieser Datenbank in den Datendateien dieses DBMS, welche beispielsweise auf Ihrem System unter C:\oracle\data liegen.

Sie wollen sich und Ihr Unternehmen nun gegen das Risiko schützen, dass die Daten durch Anwender- oder Systemfehler korrupt werden oder der Primärdatenträger, auf welchem die Dateien liegen, ausfällt.

Das erste was Sie machen werden ist also, die Daten in regelmäßigen Abständen auf einen zweiten Datenträger gleich welcher bescahffenheit – ob nun DVD, zweite Festplatte, Blu Ray etc. – überspielen. das problem an der Sache ist, dass von der Minute an, an der das Backup abgeschlossen ist, alle danach gespeicherten Daten bis zum nächsten Backup verloren gehen, wenn vor dem nächsten Backup ein Datenträgerausfall oder eine Dateikorruption passiert. Deswegen gehen immer mehr Softwarelösungen und Unternehmen dazu über, immer die aktuellen Dateiänderungen auf einen zweiten Datenträger zu synchronisieren. Das bedeutet: Sie haben zusätzlich zur Hauptsicherung der Daten auf einem zweiten Datenträger eine fortlaufende Sicherung aller Daten, die sich seit der letzten Hauptsicherung geändert haben. Somit gehen zwischen zwei Hauptsicherungen die Änderungen nicht verloren, da sie sich immer auf mindestens zwei Datenträgern befinden. Ein gutes Beispiel frü dieses Konzept ist das Redo-Log-Mirroring einer Oracle-Datenbank. während Sie in den Hauptsicherungen die aktuellen Datendateien der Oracle-Datenbank auf einen zweiten Datenträger überspielen, werden alle nach dieser Hauptsicherung erfolgenden Änderungen beständig auf zwei Datenträgern gespiegelt. Das detailleirte Konzept habe ich in diesem Beitrag zum oracle DBMS erklärt.

Hinweis: Die Fachliteratur bezeichnet oft den Arbeitsspeicher eines Systems als Primärspeicher. Wenn ich in diesem Beitrag von Primärspeicher rede, beziehe ich mich auf den primären Datenträger, auf dem ursprünglich die Produktivdaten gespeichert werden, also beispielsweise die Festplatte, auf der das Datenbankmangementsystem installiert ist.

Disk Backup vs Tape Backup und andere Tertiärspeicher weiterlesen →

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

Auto-Praxis: Ersatzteile für Kfz-Reparatur finden

In meinem Eingangspost zum Thema Autoreparatur habe ich Ihnen empfohlen, sich nach einem günstigen Preis für Ersatzteile umzusehen, auch wenn Sie die Reparatur in einer Werkstatt machen lassen.

Manchmal kann es Ihnen passieren, dass die Werkstatt dann von Ihnen verlangt, dass Sie eine Erklärung unterschreiben, nach der Sie auf die 12-monatige Gewährleistung, welche die Werkstatt normalerweise auf die Reparatur geben muss, verzichten. Wenn Sie keine Originalteile in die Reparatur einbringen, hat die Werkstatt grundsätzlich das Recht dazu. Deswegen sollten Sie im vornherein abwägen, ob Ihnen die Kostenersparnis der Verlust der Gewährleistung wert ist. In einem konkreten Fall bei mir hat mir die Privatanschaffung eines Ersatzteiles 900 € gespart. Das war es mir beispielsweise persönlich wert.

Eine gute Anlaufstelle für das Suchen von Ersatzteilen ist teilehaber.de. Dort stellen verschiedene Verkäufer Ersatzteile ein. Sie können in der Suchmaske den Typ Ihres Fahrzeugs eingeben und dann nach dem erforderlichen Ersatzteil suchen. Dabei können Sie zwar nicht davon ausgehen, dass jedes Ersatzteil für Ihr Fahrzeugmodell auch wirklich konkret jetzt in Ihr Fahrzeug passt. Jedoch können Sie den Verkäufer anschreiben und ihm Ihre HSN/TSN bzw. Ihre Fahrzeugidentifizierungsnummer mitteilen. Anhand dieser kann der verkäufer dann feststellen, ob das Teil in Ihr Fahrzeug eingebaut werden kann und Ihnen eine entsprechende Antwort geben. Ein weiterer Anlaufpunkt könnte Autoverwerter.de sein.

Doch nicht nur nach gebruachten Autoteilen, sondern auch nach neuen können Sie suchen. Etwa bei den online-Shops Seliger-Autoteile, Autoteile-Guenstig.de, PWKTeile.de, kfzteile24.de und  kfzteile.com. Zu guter letzt hilft natürlich auch immer ein Blick auf ebay und ebay Kleinanzeigen.

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

Car-Sharing-Services: Car2Go, Flinkster und Co

Neben den großen C2C „Mitfahrzentralen“ wie beispielsweise mitfahrgelegenheit.de erfreuen sich auch B2C-Car-Sharing-Dienste wie beispielsweise Car2Go und Flinkster immer größerer Beliebtheit. Während Sie bei den ersteren Vertretern von privat zu privat Fahrten Anbieten oder bei einem Anbieter mit fahren können, der zufällig an Ihrem Zielort vorbei fährt – mieten Sie bei den kommerziellen Diensten ein Fahrzeug, welches gerade in Ihrer Nähe steht. Das Konzept nennt sich Free Floating – das heißt: Die Autos, welche der Anbieter Ihnen zum Mieten zur Verfügung stellt, sind irgendwo im ganzen Stadtgebiet verteilt – je nachdem, wo sie von ihren Vormietern stehen gelassen oder vom Anbieter wieder eingesammelt wurden. Sie holen ihr Fahrzeug also nicht zwangsweise beim Anbieter des Car-Sharing-Dienstes, sondern können auch in ein von einem Vormieter in Ihrer Nähe abgestelltes Fahrzeug einsteigen. Dabei können Sie sich online oder auch per App informieren, wo das nächste Fahrzeug gerade für Sie bereit steht.

Abgerechnet wir bei solchen Diensten meistens nach Zeit. Da der Anbieter in dieser Zeit in jedem Fall die Kosten für Verschleiß und Sprit wieder reinholen muss, ist diese Zeitgebühr nicht gerade ganz billig. Sie lohnt sich jedoch immer noch für all jene, die stattdessen beispielsweise mit dem Taxi fahren müssten. Gerade für Kurzstrecken ist das Angebote dadurch attraktiv, für längere Ausfahrten hingegen nicht. Schließlich will ja auch der Anbieter, dass die Fahrzeuge im Stadtgebiet immer verfügbar bleiben. Deswegen werden Sie bei übermäßig langer Inanspruchnahme auch entsprechend zur Kasse gebeten.

Doch nicht nur für kurzstrecken sind die Angebote interessant. Das Angebote lohnt sich auch für all jene, die nicht auf einen Pkw verzichten wollen (und somit nicht auf öffentliche Vekehrsmittel wie S-Bahn, Linienbuse, Fernbuse wie Flixbus/MeinFernbus sowie die Deutsche Bahn) ausweichen wollen, dabei aber weniger als 500 km im Monat fahren. Denn Sie sparen sich beim Mieten die Kosten für Versicherung, Reparatu, Kundendienst usw. Fahren Sie weniger als 500 km im Monat, sparen Sie bei den meisten Diensten für den Monat jeweils um die 150 € an Kosten. Da Sie bei den meisten Diensten keine Grundgebühr zahlen, können Sie diese auch flexibel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kombinieren.

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, was diese Car-Sharing-Dienste können und wie Sie im Vergleich zu konventionellen Autovermietern abschneiden.

Car2Go

Car2Go finden Sie derzeit in Hamburg, Berlin, München, Ulm, Düsseldorf, Köln und Stuttgart. Der Anbieter nutzt Smarts, die ja bekanntlich im Stadtverkehr eine gute Figur machen. Die einmalige Anmeldegebühr beträgt 19 €. Pro gefahrener Minute fällt eine Gebühr von 29 ct an. Wenn Sie das Auto abstellen, ohne es abzumelden, um das fahrzeug später wieder von dieser Stelle aus weiternutzen zu können, kostet Sie das 19 ct pro Minute.

DriveNow

Bei Drive Now fahren Sie mit Kompaktwägen der Marke BMW oder Mini durch den Stadtverkehr. Diese sind zwar etwas größer als die Smarts der oben genannten Konkurrenz, jedoch nicht wesentlich. Die einmalige Anmeldegebühr kostet Sie 29 €. Das Fahren kostet Sie  29 ct, parken 15 ct pro Minute. Von 00:00 bis 06:00 Uhr parken Sie sogar kostenlos. Leider ist der Dienst derzeit nur in Berlin, München, Düsseldorf und Köln verfügbar.

CiteeCar

CiteeCar unterscheidet sich ein wenig von den bisherigen Anbietern. Der Anbieter verwendet kein Car Floating – das heißt die Fahrzeuge stehen nicht einfach so im Stadtgebiet herum. Stattdessen bedient sich der Dienst einiger Hosts, welche die Aufgabe haben, den Fuhrpark von CiteeCar für die nutzer an bestimmten Sammelorten zur Verfügung zu stellen. Sie als Nutzer müssen das Fahrzeug auch wieder zu diesem Host zurückbringen, wenn sie es abmelden und wieder zur Nutzung freigeben wollen. Gefahren wird mit Fahrzeugen der Marke Kia Rio. Der Dienst ist in Berlin, Potsdam, Hamburg und München verfügbar. Bei diesem Dienst zahlen Sie jedoch eine monatliche Gebühr von 5 €. Desweiteren rechnet der Anbieter nicht nur pro Zeit, sondern auch pro Kilometer ab. Pro gefahrenen Kilometer zahlen Sie 20 ct, pro gefahrene Stunde 1 €. Wenn Sie jedoch rechnen merken Sie, dass der Zeittarif für eine Stunde im Vergleich zur KOnkurrenz verdammt niedrig ist. Ein Preisvergleich lohnt sich also hier. Der Dienst belohnt Sie für eine lange Nutzungszeit ohne viel zurückgelegte Kilometer. Wenn Sie das auto also eine Weile für sich haben wollen, könnte der dienst für Sie durchaus interessant sein.

Car-Sharing-Services: Car2Go, Flinkster und Co weiterlesen →

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!

Mietwagen-Vergleichsportale im Überblick

In diesem Post möchte Ihnen kurz und knapp auf der Suche nach günstigen Mietwagen einige Vergleichsportale nahe legen, mit denen Sie garantiert den günstigsten Preis für Ihren Bedarf finden. Damit der Post nicht zu kurz wird, habe ich Ihnen außerdem ein paar wichtige Vergleichskriterien mit den auf den Weg gegeben, die Sie unbedingt beachten sollten.

Dieser Post befasst sich mit inländlischen Autovermietern im deutschsprachigen Raum. Auf die Anmietung von Fahrzeugen im Ausland gehe ich ein anderes mal ein. Jedoch kann man viele Erkenntnisse aus diesem Post auf ein Auslandsszenario übertragen.

Nicht nur für gelegentliche Zwecke, sondern auch, wenn Sie aufs Jahr gerechnet sehr wenig Auto fahren, laut Wirtschaftswoche weniger als 11.250 km, lohnt es sich für Sie, für alle Fahrten einen Mietwagen zu nehmen, anstatt ein eigenes zu besitzen.

Mietwagenvergleichsportale nutzen

Wenn Sie den günstigsten Mietwagenanbeiter für Ihren Bedarf finden wollen, sollten Sie nicht umständlich die einzelnen Anbieter miteinander vergleichen, sondern auf Vergleichsportalen surfen. Solche finden Sie biespielsweise bei miet24.de, check24.de, mietwagen-auskunft.de oder billiger-mietwagen.de. Diese bieten dabei auch immer einen guten Überblick über alle wichtigen Kriterien beim Mieten eines Fahrzeugs

Wichtige Kriterien

Ein häufig unterschätztes Kriterium ist der Versicherungsschutz des Fahrzeugs, mit dem Sie herumfahren. Ihnen muss bewusst sein, dass bei einem Unfall am Fahrzeug Sie der Haftende sind-  nicht der Vermieter. Daher ist es wichtig, dass im Mietpreis ein kompletter Vollkaskoschutz für das Fahrzeug enthalten ist. In diesem Zusammenhang ist auch die Selbstbeteiligung interessant, mit welcher dieser Vollkaskoschutz besteht.

Mietwagen-Vergleichsportale im Überblick weiterlesen →

Wenn dir dieser Post gefallen hat, teile ihn doch auf Social Media, abonniere und verfolge mich per E-Mail, RSS-Feed, Social Media oder registriere dich auf meiner Seite. Wenn du registriert bist, like den Post bitte, wenn er dir gefallen hat!