Gute Gewohnheiten für das neue Jahr aufbauen mit Hilfe von Apps

(Last Updated On: 10. Januar 2016)

Na, haben Sie sich auch etwas für’s neue Jahr vorgenommen? Nein? Nun, so alt ist es ja noch nicht, es ist also noch nicht zu spät.

Die häufigsten Gewohnheiten haben damit zu tun, in Zukunft auf etwas zu verzichten. Beispielsweise Alkohol, Nikotin oder Zucker. Viele Menschen essen täglich Lebensmittel mit Haushaltszucker als essentieller Zutat, seien es Süßigkeiten wie Snacks oder Eiscreme oder alltäglich erscheinende Dinge wie Softdrinks, Brotaufstriche oder andere Köstlichkeiten. Daher nehmen sich viele vor, nur noch sehr selten Lebensmittel mit Zuckerzusatz und alternativen Süßstoffen zu sich zu nehmen. Das heißt also beispielsweise öfter Wasser und Tee trinken, statt Süßigkeiten lieber Obst usw.

Solche Gewohnheiten baut man am besten mit Hilfe von apps auf. Ziel sollte sein, am Ende des Jahres eine gewisse Summe an Tagen mit ganztägigem Zuckerverzicht aufzubauen. Nehmen wir mal als gutes Beispiel die Zahl 315, was bedeuten würde, Sie haben lediglich an 50 Tagen im Jahr Zucekr verzehrt.

Ich persönlich kann hierüfr biepsielsweise die iOS-App Way of Life empfehlen. Sie erstellen Aktivitäten wie kein Zucker, kein nikotin, kein Fast Food usw. Und mit einem simplen Fingertipp markieren Sie, ob Sie sich an einem bestimmten Tag daran gehalten haben (grün) oder nicht (rot). Am Ende des Jahres, wenn Sie die Liste entweder täglich oder beispielsweise wöchentlich im nachhinein immer sauber gepflegt haben, sehen Sie, wie oft Sie im Jahr Ihre Aktivität gebrochen haben und wie oft Sie sich daran gehalten haben. Zugleich motiviert Sie das Ziel, am Ende eine bestimmte summe an grünen Tagen zu bekommen.

Somit eignet sich die App aber auch, um positive Gewohnheiten aufzubauen, beispielsweise:

  • 5 mal am Tag Obst und Gemüse, wobei Gemüse ca. 70% ausmachen sollte
  • Sport treiben / Laufen.
  • Dehnen der Muskulatur oder allgemein Entspannung
  • ein Buch oder einen Artikel lesen, um spirituell zu wachsen
  • sich mit Freunden treffen
  • verreisen
  • meditieren
  • mit einer fremden Person sprechen bzw. jemanden kennen lernen
  • etwas an der Wohnung bzw. am Haus verändern
  • sich bei Mama und Papa melden

Sie sehen also, die App Way of Life eignet sich wunderbar, um Sie beim Erreichen von Zielen zu unterstützen, bei denen es Ihnen vor allen Dingen auf die Summe am der Erreichung am Ende des ajrhes ankommt. Es macht schließlich nicht so dermaßen viel Unterschied, ob Sie gleichmäßig verteilt über das Jahr Sport getrieben haben oder sich beispielsweise besonders hart im letzten Halbjahr reingehängt haben, das Trainingsvolumen bleibt das Selbe.

Was diese App jedoch wiedeurm nicht so gut kann, ist Sie an Gewohnheiten zu erinnern, bei denen nicht die summe, sondern die Regelmäßigkeit im Vordergrund steht (schwierige Behauptung, weil es auch bei den obenstehenden Aktivitäten irgendwie ja auch um Regelmäßigkeit geht, aber Sie wissen, was ich meine), beispielsweise

  • Selber einkaufen (und somit verhindern, dass man sich Fast Food bestellen muss)
  • Medikamente nehmen
  • Wohnung aufräumen / inventarisieren
  • eigenen Finanzstatus überprüfen
  • oder ganz plump mal: sich waschen

Wenn Sie sich mit diesem Hintergedanken an Aktivitäten erinnern wollen, aber Ihre Kalendersoftware wie beispielsweise den Google Calendar oder Ihren Outlook-Kalender nicht damit zumüllen wollen, dann könnten Sie einerseits die Erinnerungen-App verwenden, die ja eigentlich genau dafür gemacht ist. Ich persönlich nutze die erinnerungen-App aber gerne für kurzfristige Erinnerungen, beispielsweise wenn ich im Zug sitze, dann stelle ich mir eine Erinnerung 5 Minuten bevor ich am Zielbahnhof ankomme, damit ich die Station nicht verpasse, oder wenn ich instrumentalunterricht habe der direkt nach der Arbeit stattfindet, dann stelle ich mir eine Erinnerung, damit ich nicht versehentlich einfach nur heim fahre. Also möchte ich auch diese App sauber halten. Ich bin das irgendwie als Linux/Unix-Administrator gewohnt, da auch in der Linux/Unix-Welt jede „App“ einen atomaren Zweck hat, also in der Regel nicht für mehrere Zwecke genutzt werden kann. Dieses Prinzip habe ich mittlerweile auch irgendwie auf mein reales Leben übertragen, es hilft mir, Ordnung zu halten.

Ich persönlich habe für diesen Zweck die App Productive entdeckt. Auch hier legt man Aktivitäten fest und stellt ein, ob man die Aktivität täglich, wöchentlich (auch öfter in der Woche) oder monatlich (auch öfter im Monat) machen möchte. Dann stellt man ein, ob man die Aktivität morgens, mittags oder abends machen möchte und schon ist man fertig und wird erinnert.

Während ich mich also mit der nativen iOS-Erinnerungs-App an beispielsweise

  • Zug- und Bus-Ankunftszeiten
  • Arzt- und Behördentermine
  • Unterricht
  • Ende meiner Mittagspause

und andere wichtige kurzfristige Gegebenheiten erinnere, benutze ich die App Productive für Erinnerungen wie beispielsweise

  • Wasser trinken
  • Obst essen
  • Aufrecht hinsetzen
  • Wohnung aufräumen usw.

Ich hoffe, dieser kleine Post hat Ihnen etwas Inspiration bei Ihren Jahresvorsätzen geliefert und Sie können sich nun mehr auf das Erreichen Ihrer Ziele und Träume konzentrieren.

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

DaFRK

Andreas Loibl ist SAP-Berater, Ethical Hacker und Online Marketing Manager und schreibt auf seinem Blog DaFRK Blog über verschiedene Themen in den Sektoren Projektmanagement, Informationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Zeitmanagement.

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